National Center of Excellence in Crisis Management nimmt Arbeit auf

Gegründet am 26. November 2025 als gemeinsame Initiative der Höheren Kaderausbildung der Schweizer Armee (HKA) und der Hochschule Luzern – Wirtschaft (HSLU), bündelt das National Center of Excellence in Crisis Management (NCC) Forschung, Praxis und Führungserfahrung im Krisenmanagement. Der Verein unterstützt Organisationen in der Schweiz durch den Austausch unter Expertinnen und Experten, Forschungsarbeiten und die Entwicklung eines Swiss Code of Conduct in Crisis Management, damit Krisen frühzeitig erkannt und professionell bewältigt werden.

Am 26. November 2025 gegründet, nimmt nun das National Center of Excellence in Crisis Management seine Arbeit auf. (Bild: zVg / LinkedIn)

In einer Zeit zunehmender geopolitischer Spannungen, Cyberattacken und Naturgefahren steht die Widerstandsfähigkeit der Schweiz vor neuen Herausforderungen. Die veränderte Risikolage fordert von Unternehmen und Institutionen, ihre Krisenmanagementfähigkeit kontinuierlich weiterzuentwickeln. Dazu gehört auch die Stärkung der Zusammenarbeit im Gesamtsystem von Wirtschaft und Gesellschaft, um so die Sicherheit und Stabilität der Schweiz auch in Zukunft nachhaltig zu gewährleisten. Als nationale Plattform hat das National Center of Excellence in Crisis Management (NCC) das Ziel, Unternehmen und Institutionen in der Schweiz dabei zu unterstützen, Krisen frühzeitig zu erkennen, zu bewältigen und daraus gestärkt hervorzugehen. Das NCC strebt an, einen nachhaltigen Beitrag zur Resilienz, gesellschaftlichen Stabilität und nationalen Sicherheit zu leisten.

Öffentliche Veranstaltung «Krisenmanagement im Dialog»

Am 26. November 2025 wurde der Verein NCC gegründet. Heute, am 31. März 2026, findet die erste Fachtagung des NCC mit dem Titel «Krisenmanagement im Dialog» statt. Zwei Experten, Marcus Griesser (SBB) und Erik Dinkel (Universitätsspital Zürich), geben dabei direkte Einblicke in die Krisenpraxis systemrelevanter Organisationen. Ergänzend dazu diskutieren die Teilnehmenden in moderierten Workshops aktuelle Herausforderungen wie den Einsatz Künstlicher Intelligenz oder die Stärkung der individuellen und organisationalen Widerstandskraft.

Swiss Code of Conduct in Crisis Management

Herzstück des NCC ist die Erarbeitung und Umsetzung eines «Swiss Code of Conduct in Crisis Management», der als wissenschaftlich fundierter Referenzrahmen dem Krisenmanagement von Unternehmen und Institutionen dienen soll. Diese Leitlinie hat zum Ziel, neueste Forschungserkenntnisse und praktische Expertise in anwendbare Verfahren zu übersetzen. Die Entwicklung des Swiss Code of Conduct in Crisis Management erfolgt iterativ, sodass bis 2028 erste Assessments erfolgen können, gefolgt von spezifischen Umsetzungen für verschiedene Branchen.

Über das National Center of Excellence in Crisis Management

Organisiert als Verein nach Art. 60 ff. ZGB, vernetzt das NCC Expertinnen und Experten und fördert gezielt den Wissensaufbau und -transfer im Bereich Krisenmanagement.
Das NCC wird von einem breiten Netzwerk getragen. Zu den aktuellen Mitgliedern und Partnern zählen:

  • Strategische Partner & Gründungsmitglieder: Hochschule Luzern (HSLU), Höhere Kaderausbildung der Armee (HKA), Alpiq AG, Bühler AG; Geneva Centre for Security Policy (GCSP), Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG SSR), Schweizerisches Polizeiinstitut (SPI), Dr. Aldo C. Schellenberg, Guy Lachappelle und Alice Chalupny
  • Vereinsmitglieder: Axpo Gruppe, Avaloq Group AG, ecmt AG, Moodtalk AG, Noser Engineering / Noser Group, Pilatus Aircraft Ltd, suva, Zürich Versicherung, Sarah Birolini, Claudia Buser, Fred Kessler, Paul Saxer und Ueli Schmocker

Quelle: Hochschule Luzern

Dieser Beitrag erschien ursprünglich auf m-q.ch - https://www.m-q.ch/de/national-center-of-excellence-in-crisis-management-nimmt-arbeit-auf/

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