KMU SWISS Symposium Brugg: «Think greater again»

Rund 300 Anmeldungen, hochkarätige Referierende und eine familiäre Atmosphäre prägten das KMU SWISS Symposium 2026 in Brugg. Unter dem Motto «Think greater again» standen unternehmerischer Mut, Innovationskraft, nachhaltiges Wachstum und die Sicherheit der Schweiz im Zentrum.

Armin Baumann, Initiant von KMU SWISS, bei seiner Begrüssungsansprache. Quelle: zvg / KMU SWISS

Das KMU SWISS Symposium im CAMPUSSAAL Kultur + Kongresse in Brugg-Windisch brachte Unternehmerinnen und Unternehmer, Führungspersönlichkeiten, Fachleute sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Innovationsförderung und Politik sowie Diplomaten aus verschiedenen befreundeten Ländern zusammen. Die rund 300 Anmeldungen unterstrichen das Interesse an den aktuellen Fragestellungen und am persönlichen Austausch. Einmal mehr zeigte sich, was die Symposien von KMU SWISS auszeichnet: die Verbindung von fachlicher Substanz, praxisnahen Impulsen und einer familiären, gleichzeitig professionellen Netzwerkatmosphäre.

Das Motto «Think greater again» lud dazu ein, gewohnte Denkmuster zu hinterfragen, Chancen mutiger zu nutzen und unternehmerische Perspektiven zu erweitern. Die Referierenden beleuchteten das Thema aus unterschiedlichen Blickwinkeln und zeigten auf, wie aus Innovationsgeist, Beharrlichkeit und neuen Ideen nachhaltiger Erfolg entstehen kann.

Mutige Ideen und unternehmerische Erfolgsgeschichten

Nach der Begrüssung durch Michael Sokoll eröffnete Armin Baumann, Initiant von KMU SWISS, den Anlass. Im Mittelpunkt des Programms standen Persönlichkeiten, die mit ihren Erfahrungen unterschiedliche Facetten des «grösser Denkens» aufzeigten – vom Aufbau einer eigenständigen Marke über technologische Innovation und industrielle Entwicklung bis hin zu internationalem Wachstum und gesellschaftlicher Sicherheit.

Martina Hammer, Gründerin von feelgood Condoms, zeigte anhand ihrer unternehmerischen Erfahrung, wie aus einer Marktlücke eine mutige Markenidee entstehen kann. Unter dem Titel «Lust auf mehr – feel good» stand die Entwicklung einer nachhaltigen und veganen Schweizer Kondommarke im Fokus.

Christoph Erni, Gründer und CEO der Juice Technology, rückte mit seinem Referat «Neu denken – gross denken!» die Bedeutung neuer Denkansätze für unternehmerischen Erfolg ins Zentrum. Seine Unternehmensgeschichte verdeutlichte, wie aus einer persönlichen Herausforderung eine international erfolgreiche Geschäftsidee wachsen kann.

Einen Blick auf die Innovationskraft der Schweizer Industrie ermöglichte Franz Kainz, Leiter Verkauf bei der Flumroc. Unter dem Titel «Vom textilen Garn zur Steinwolle» spannte er den Bogen zur Entwicklung der Schweizer Dämmstoffindustrie und deren industrieller Innovationsgeschichte.

Referenten diskutieren neue Perspektiven für KMU. Quelle: zvg / KMU SWISS

Innovation, Wachstum und globale Perspektiven

Im weiteren Programm wurde die Frage beleuchtet, wie Schweizer Unternehmen ihre Innovationskraft über die Landesgrenzen hinaus erfolgreich einsetzen können. Philip Morger von Switzerland Global Enterprise zeigte Perspektiven für den Weg von der Schweizer Innovation zum globalen Wachstum auf. Dabei stand die Frage im Raum, wie Unternehmen neue Märkte erschliessen und ihre Stärken international nutzen können.

Gérald Walti, stellvertretender Direktor und CFO der Innosuisse, brachte die Perspektive der schweizerischen Innovationsförderung ein. Damit wurde die Bedeutung von Innovation und geeigneten Rahmenbedingungen für die Weiterentwicklung von Unternehmen und Wirtschaftsstandorten unterstrichen.

Einen weiteren Schwerpunkt setzte Korpskommandant Benedikt Roos, seit Januar 2026 Chef der Schweizer Armee. Mit seinem Referat «Zusammen vorwärts! Mehr Sicherheit für die Schweiz» richtete er den Blick auf die sicherheitspolitischen Herausforderungen unserer Zeit. Damit wurde deutlich, dass unternehmerischer Weitblick auch bedeutet, gesellschaftliche Entwicklungen und die Sicherheit als wichtige Voraussetzungen für eine erfolgreiche Zukunft mitzudenken.

Die verschiedenen Beiträge verband die zentrale Botschaft des Symposiums: Fortschritt entsteht dort, wo Menschen bereit sind, Bestehendes zu hinterfragen, Chancen zu erkennen und neue Wege konsequent zu verfolgen.

Persönliche Begegnungen als Erfolgsfaktor

Neben den fachlichen Impulsen stand die Vernetzung im Zentrum des Symposiums. Bereits beim Empfang und während der Pausen ergaben sich zahlreiche Gelegenheiten für Gespräche und den Austausch über Branchen- und Unternehmensgrenzen hinweg. Beim abschliessenden Steh-Dinner wurde dieser Dialog in ungezwungener Atmosphäre weitergeführt.

Die Stimmung war wiederum ausgesprochen emotional und familiär. Gerade die Mischung aus hochkarätigen Gästen, unterschiedlichen Perspektiven und persönlichen Begegnungen macht den Charakter der KMU SWISS Symposien aus. Bestehende Kontakte wurden gepflegt, neue Verbindungen geknüpft und Erfahrungen ausgetauscht. So entstand auch in Brugg ein Umfeld, in dem Wissen nicht nur vermittelt, sondern im direkten Gespräch weiterentwickelt wurde.

Think greater again – über den Anlass hinaus

Das Symposium zeigte einmal mehr, wie wichtig es ist, unternehmerische Herausforderungen aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten. Ob Markenaufbau, industrielle Entwicklung, internationale Expansion, Innovationsförderung oder nationale Sicherheit: Die Bereitschaft, grösser und weiter zu denken, eröffnet neue Handlungsmöglichkeiten und stärkt die Fähigkeit, Veränderungen aktiv zu gestalten.

Mit rund 300 Anmeldungen und einer erneut familiären Atmosphäre setzte das KMU SWISS Symposium Brugg ein starkes Zeichen für den persönlichen Austausch und die Bedeutung eines tragfähigen Netzwerks. Die gewonnenen Impulse und geknüpften Kontakte sollen über den Veranstaltungstag hinauswirken und die Teilnehmenden in ihrem unternehmerischen Alltag begleiten.

KMU SWISS veranstaltet pro Jahr rund 40 Wirtschaftsanlässe, in welchen diverse Themen abgehandelt werden. Die beiden Symposien im Frühjahr und Herbst finden in Baden respektive Brugg statt. InsideTreffs (Best Practice Anlass) finden bei Firmen, StammTreffs (After Work Session) in auserwählten deutschschweizer Orten statt. Zusätzlich werden über 20 Golf- und MotoTreffs durchgeführt. Zwischen 2500 und 3000 Teilnehmende besuchen diese Anlässe im Lauf des Jahres.

Quelle und weitere Informationen: https://www.kmuswiss.ch

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