64 Prozent der Schweizer Arbeitnehmenden würden für ein haustierfreundliches Büro den Job wechseln
Eine neue Studie von Mars, Incorporated zeigt: Haustierfreundliche Büros sind für Schweizerinnen und Schweizer längst kein «Nice-to-have» mehr. Fast zwei Drittel der Befragten würden für entsprechende Regelungen den Arbeitgeber wechseln – und stellen damit Haustiere am Arbeitsplatz über klassische Benefits.

Anlässlich des diesjährigen «Bring Your Dog to Work Day» hat Mars, Incorporated eine Studie unter 1’000 Schweizer Arbeitnehmenden durchgeführt. Das Ergebnis ist eindeutig: Haustierfreundliche Arbeitsplätze sind für viele Beschäftigte kein Luxus mehr, sondern eine ernst zu nehmende Erwartung – und beeinflussen die Arbeitgeberwahl zunehmend direkt.
Tischtennis und Gratis-Snacks reichen nicht mehr
Für 83 Prozent der befragten Schweizerinnen und Schweizer tragen Hunde und andere Haustiere zu einer entspannteren Atmosphäre am Arbeitsplatz bei. Die Konsequenz: Haustierfreundliche Büros konkurrieren heute mit klassischen Arbeitsplatz-Benefits – und übertreffen diese teilweise sogar. 48 Prozent der Schweizer Arbeitnehmenden gewichten haustierfreundliche Richtlinien höher als persönliche Zusatzleistungen wie Mitarbeitendenrabatte, Gratis-Snacks oder After-Work-Events. 41 Prozent stellen die Möglichkeit, Haustiere mit zur Arbeit zu bringen, sogar über erweiterten Elternurlaub oder private Gesundheitsleistungen.
Besonders ausgeprägt ist dieser Trend bei jüngeren Generationen: 39 Prozent der 18- bis 24-Jährigen und 46 Prozent der 25- bis 34-Jährigen achten bei der Jobsuche aktiv auf haustierfreundliche Regelungen. Für Unternehmen, die Talente von heute und morgen gewinnen wollen, werden solche Angebote damit zu einem strategisch relevanten Faktor.

Jobwechsel für den Vierbeiner – besonders in der Schweiz
64 Prozent der Schweizer Arbeitnehmenden würden einen Stellenwechsel in Betracht ziehen, wenn Haustiere am Arbeitsplatz erlaubt wären. Dieser Wert liegt deutlich über den Vergleichszahlen aus Deutschland und Österreich, wo je 57 Prozent der Befragten angaben, dies zu erwägen. Haustierfreundliche Arbeitsplätze sind damit in der Schweiz zu einem handfesten Wettbewerbsvorteil im Recruiting geworden.
Rückkehr ins Büro: Haustierregelungen erleichtern den Übergang
Für Arbeitgeber, die aktuell wieder verstärkt auf Präsenzarbeit setzen, sind haustierfreundliche Regelungen auch aus praktischer Sicht sinnvoll. 61 Prozent der Schweizer Befragten empfinden Unternehmen mit entsprechenden Bürorichtlinien als unterstützender beim Übergang zurück ins Büro – deutlich mehr als in Deutschland (52 Prozent) und Österreich (51 Prozent). Zudem betonen 86 Prozent, dass haustierfreundliche Arbeitsumfelder regelmässige mentale und körperliche Pausen fördern. Und 46 Prozent sagen, dass professionell umgesetzte Haustierregelungen zeigen, dass sich ein Unternehmen wirklich um das Wohlbefinden seiner Mitarbeitenden kümmert.
Transparenz gefordert: Haustierrichtlinien kaum sichtbar in Stellenanzeigen
Trotz ihrer wachsenden Bedeutung werden haustierfreundliche Richtlinien selten aktiv kommuniziert. Drei Viertel der Schweizer Arbeitnehmenden (75 Prozent) wünschen sich mehr Transparenz zu entsprechenden Angeboten bereits in Stellenanzeigen. 66 Prozent geben an, dass diese Informationen bei der Jobsuche generell schwierig zu finden seien. Dabei sagen 39 Prozent, dass ihr Unternehmen zwar haustierfreundliche Regelungen anbietet, diese aber gar nicht in den Stellenanzeigen erwähnt werden – ein ungenutztes Recruiting-Potenzial.
Mars Schweiz ruft Unternehmen zum Mitmachen auf
Zum «Bring Your Dog to Work Day», der dieses Jahr weltweit am 26. Juni stattfindet, ermutigt Mars Schweiz andere Unternehmen, im Juni einen eigenen Bürotag für Hunde durchzuführen. Mars selbst feiert intern am 11. Juni 2026 – wobei bei Mars die Vierbeiner das ganze Jahr über willkommen sind. Interessierte Unternehmen können sich bei Mars Schweiz melden und erhalten ein kompaktes PDF mit praktischen Tipps für einen entspannten, sicheren und tierfreundlichen Büroalltag – von Hausregeln über Rückzugsorte bis hin zur Rücksichtnahme auf Kolleginnen und Kollegen ohne Hund.
«Der ‚Bring Your Dog to Work Day‘ ist eine schöne Initiative – bei Mars wissen wir jedoch schon lange, welchen positiven Einfluss Haustiere am Arbeitsplatz haben können», sagt Paolo Rigamonti, Regional President Mars Pet Nutrition Europe. «Die aktuellen Daten machen nun noch deutlicher: Haustierfreundliche Arbeitsplätze fördern das Wohlbefinden, stärken die Unternehmenskultur und werden zunehmend wichtig, um Talente zu gewinnen und langfristig zu halten. Eigentlich sollte jeder Tag ein ‚Bring Your Dog to Work Day‘ sein.»
Zur Studie
Die Studie wurde von Mars, Incorporated in Auftrag gegeben und von Censuswide durchgeführt. Zwischen dem 31. März 2026 und dem 15. April 2026 wurden insgesamt 3’000 Arbeitnehmende ab 18 Jahren in Österreich, Deutschland und der Schweiz befragt. Die Studie ist Teil des langjährigen Programms BETTER CITIES FOR PETS™ von Mars, Incorporated, das sich für haustierfreundliche Rahmenbedingungen an Orten einsetzt, an denen Menschen leben, arbeiten und ihre Freizeit verbringen.
Weitere Informationen: www.mars.ch
