Bike to Work 2026: Die Schweiz fährt wieder Velo
Ab Mai 2026 startet die bike to work-Challenge in die neue Saison. Mehr als 100’000 Teilnehmende aus rund 4’000 Betrieben pendeln gemeinsam im Team zur Arbeit – für Gesundheit, Teamgeist und nachhaltige Mobilität. Unternehmen können sich noch bis zum 31. Mai anmelden.

Ab dem 1. Mai 2026 heisst es wieder: Die Schweiz fährt Velo. Während eines oder zwei Monaten pendeln Zehntausende Menschen im Rahmen der bike to work-Challenge im Team zur Arbeit. Mehr als 100’000 Teilnehmende aus fast 4’000 Betrieben machen die Aktion jedes Jahr zu einem sichtbaren Zeichen für Gesundheit, nachhaltige Mobilität und gelebten Teamgeist. Was als einfache Mobilitätsaktion begann, ist heute ein fester Bestandteil moderner Arbeitskulturen. Unternehmen aus allen Branchen nutzen bike to work, um Bewegung in den Arbeitsalltag zu integrieren und Mitarbeitende spielerisch zu motivieren – unkompliziert, niederschwellig und mit grosser Wirkung.
Starkes Beispiel: Destination Gstaad
Bewegung, Nachhaltigkeit und Alltagstauglichkeit gehören in Gstaad fest zusammen. «Veränderung beginnt bei uns selbst – und sie bietet Chancen, die wir nutzen müssen», sagt Patrick Bauer, Leiter Destinationsentwicklung Nachhaltigkeit. Gstaad lebt vor, dass nachhaltige Mobilität in jeder Region möglich ist: Bei der von der Destination Gstaad organisierten «GST-Challenge» wurde das Format bike to work sogar auf die Monate März bis November ausgeweitet. 2025 nahmen 21 der rund 45 Mitarbeitenden regelmässig teil und sammelten zusammen 11’726,2 km. Seit dem Start im Jahr 2023 sparten sie insgesamt 5,64 Tonnen CO₂ ein.
Vorbild: Riesenslalom-Ikone Mike von Grünigen
Mike von Grünigen ist heute Projektleiter bei Gstaad Saanenland Tourismus und verantwortlich für die Medienreisen sowie das «Gstaad on Tour»-Projekt. Er bewältigt seinen 9 km langen Arbeitsweg regelmässig mit dem Velo – und zeigt damit, wie selbstverständlich bewusste Mobilität im Alltag funktionieren kann. «Die Motivation bei bike to work mitzumachen, ist in erster Linie, dass ich mein Auto zu Hause stehen lassen kann. So leiste ich einen kleinen Beitrag an unseren CO₂-Haushalt, bewege mich noch etwas und bin an der frischen Luft nach einem Tag im Büro», sagt von Grünigen.
Nachhaltig aufs Velo – und dranbleiben
Viele Teilnehmende berichten, dass die Challenge sie langfristig zurück aufs Velo gebracht hat und Bewegung wieder Teil ihres Alltags wurde. Nicht Perfektion zählt, sondern Dranbleiben: Jeder gefahrene Kilometer verbessert Wohlbefinden und Fitness – und stärkt gleichzeitig das Bewusstsein für eine gesunde und umweltfreundliche Mobilität. Damit Unternehmen möglichst viele Mitarbeitende erreichen, spielt die interne Kommunikation eine zentrale Rolle: Informationen über Mail und Flyer, interne Motivationsaktionen oder kleine, teaminterne Challenges sorgen dafür, dass das Velofahren im Betrieb sichtbar wird.
Über 1’300 Preise im Wert von mehr als 120’000 Franken
Ein wichtiger Erfolgsfaktor der Challenge ist das Miteinander: In 4er-Teams wird gemeinsam gefahren, motiviert – und manchmal auch über Wind und Wetter geklagt. Wer durchhält, profitiert nicht nur gesundheitlich, sondern hat auch die Chance, einen der über 1’300 Preise im Gesamtwert von mehr als 120’000 Franken zu gewinnen. Die Aktion wird von den Hauptpartnern Veloplus, Suva und Stromer sowie von zahlreichen Preissponsoren unterstützt.
Unternehmen können sich noch bis zum 31. Mai 2026 an der bike to work-Challenge anmelden. Die Anmeldung für Betriebe erfolgt unter biketowork.ch/fuer-betriebe. Eine Übersicht aller teilnehmenden Betriebe ist unter biketowork.ch/challenge verfügbar.
Weitere Informationen zur nationalen Velo-Aktion von Pro Velo sind auf pro-velo.ch zu finden.



