FHNW verstärkt Kompetenz in Pharmazeutischem Process Engineering

Das Institut für Pharmatechnologie und Biotechnologie der Hochschule für Life Sciences FHNW, spezialisiert auf praxisnahe Ausbildung und Forschung in pharmazeutischer Prozesstechnologie und Arzneiformentwicklung, stärkt seine Expertise mit der Berufung von Thomas Vetter als Professor für Pharmazeutisches Process Engineering.

Prof. Dr. Thomas Vetter mit Studierenden im Labor für Pharmazeutisches Process Engineering bei der Arbeit an einem Lyophilisator (Gefriertrocknungsanlage). (Bildquelle: Hochschule für Life Sciences FHNW)

Dr. Thomas Vetter studierte Chemieingenieurwesen an der ETH Zürich und vertiefte seine Kenntnisse in Chemical- und Bioengineering. Nach seinem Doktorat zur Kristallisation organischer Moleküle, ausgezeichnet mit dem EFCE Excellence Award, sammelte er Erfahrungen an der University of California in Santa Barbara, sowie in der Industrie bei Eli Lilly & Company in Indianapolis. Anschliessend leitete er als Professor an der University of Manchester eine Forschungsgruppe zu industriellen und fundamentalen Fragestellungen der Partikeltechnologie und Kristallchemie. Von 2020 bis 2025 verantwortete er bei Lundbeck in Kopenhagen ein Department für die Entdeckung und Charakterisierung von Kristallformen neuer Pharmazeutika sowie deren Prozessentwicklung vom Labor- bis zum Mehrhundert-Kilogramm-Massstab.

Am Institut für Pharmatechnologie und Biotechnologie wird Prof. Vetter sein Fachwissen in Lehre und angewandter Forschung einbringen und neue Kooperationen mit Industrie und Forschung aufbauen. Dadurch können Studierende praxisnah lernen und ihre Kompetenzen für die pharmazeutische Industrie erweitern, während Industriepartner von fundiertem Know-how in Prozessentwicklung und Partikeltechnologie profitieren. Mit seiner Verstärkung setzt das Institut seine strategische Ausrichtung auf innovative Lehre, angewandte Forschung und enge Zusammenarbeit mit der Industrie fort. Mit diesem Schritt sollen Innovation, Qualität und Wissenstransfer in Forschung und Ausbildung an der Hochschule für Life Sciences FHNW nachhaltig unterstützt werden.

Die Hochschule für Life Sciences FHNW lehrt und forscht entlang der gesamten Wertschöpfungskette: Mit Fokus auf Digitalisierung und Nachhaltigkeit setzt sie sich für neue präventive und therapeutische Produkte ein, ist an der Entwicklung von Medizinalprodukten und Arzneimitteln beteiligt und wirkt an innovativen Produktionsprozessen, der Digitalisierung in den Life Sciences sowie der Entwicklung ressourcenschonender Technologien und Verfahren im Umweltbereich mit.

Quelle und weitere Informationen: www.fhnw.ch

Dieser Beitrag erschien ursprünglich auf m-q.ch - https://www.m-q.ch/de/fhnw-verstaerkt-kompetenz-in-pharmazeutischem-process-engineering/

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