Planted holt Gold beim Marketing for Future Award

Beim BAM! Bock auf Morgen Festival in Berlin hat Planted den Hauptpreis des Marketing for Future Awards gewonnen. Das Schweizer Foodtech-Unternehmen überzeugte mit der Kampagne «approved by meatlovers». Silber gab es für vier weitere Arbeiten.

Das Gold-Team von Planted: Maxime Sieckmann, Lea Schwegler und Sampo Lenzi (v.l.n.r.). Quelle: Anna Voelske
Das Gold-Team von Planted: Maxime Sieckmann, Lea Schwegler und Sampo Lenzi (v.l.n.r.). Quelle: Anna Voelske

Das Schweizer Foodtech-Unternehmen Planted hat den Marketing for Future Award 2026 in Gold gewonnen. Ausgezeichnet wurde die Kampagne «approved by meatlovers». Die Trophäe, die «Kat’se Bullshit», wurde beim BAM! Bock auf Morgen Festival für nachhaltiges Marketing in Berlin verliehen.

Planted holt Gold und Silber

Planted sicherte sich laut Mitteilung nicht nur den Hauptpreis, sondern auch Silber in der Kategorie «Performance-Zweifel» («Grüne Alternativen bringen’s nicht oder»). Weitere Silberauszeichnungen gingen an die Bio-Safterei Voelkel, die Non-Profit-Organisation circular Berlin, die Wahlmobilisierungs-Kampagne «Für Uns 2025» und das Content-Format «Quaschning erklärt» von und mit Prof. Dr. Volker Quaschning. Die Gewinner setzten sich nach Angaben der Veranstalter unter anderem gegen Lidl, Media Markt und Rügenwalder Mühle durch.

Mehr zur Markenpositionierung von Planted

Die Silber-Gewinner:innen und die BAM!-Gründer auf der Bühne des Festivals in Berlin. Quelle: Anna Voelske
Die Silber-Gewinner:innen und die BAM!-Gründer auf der Bühne des Festivals in Berlin. Quelle: Anna Voelske

Fünf Kategorien, fünf Denkblockaden

Der Preis stellt Argumente gegen nachhaltiges Handeln ins Zentrum: Nachhaltigkeit sei zu teuer, zu anstrengend, uncool oder schmecke nicht. In jeder der fünf Kategorien wurde eine Kampagne ausgezeichnet, die einen dieser Mythen widerlegt.

In der Kategorie «Kosten-Mythos» gewann circular Berlin mit «Repair Deal Berlin». Bei der «Aufwand-Illusion» setzte sich Voelkel mit «Bestäuber*innen gesucht!» durch. Die «Identitäts-Blockade» entschied die Mobilisierungs-Kampagne «Für Uns 2025» für sich, initiiert von Sebastian Niemann und Jens Taubert. Beim «Gewohnheits-Autopiloten» siegte «Quaschning erklärt». Die «Performance-Zweifel» schliesslich räumte Planted mit «approved by meatlovers» aus.

Publikum entscheidet per Live-Voting

Der Marketing for Future Award zeichnete nach eigenen Angaben zum siebten Mal transformative Kommunikation aus, die wissenschaftliche Substanz mit kreativer Durchschlagskraft verbindet. Statt Greenwashing oder mahnendem Zeigefinger lobe der Preis Marketing, das Lust auf zukunftsfähiges Verhalten mache. Nach der Vorauswahl durch eine Fachjury entschied das Festivalpublikum per Live-Voting, welche Arbeiten die hartnäckigsten mentalen Barrieren am wirksamsten und kreativsten aushebeln.

Das Festivalpublikum entscheidet per Live-Voting über die Gewinner des Awards. Quelle: Anna Voelske
Das Festivalpublikum entscheidet per Live-Voting über die Gewinner des Awards. Quelle: Anna Voelske

«Gute Nachhaltigkeitskommunikation erklärt nicht von oben herab, sondern räumt echte Hürden im Alltag aus dem Weg», erklärt Jan Pechmann, einer der Gründer von BAM! Bock auf Morgen.

Die Preisverleihung fand im Festsaal Kreuzberg statt, 600 Besucher:innen feierten dort die Gewinner:innen. Das Festival wurde in diesem Jahr zum vierten Mal durchgeführt und bot an zwei Tagen ein Programm zu nachhaltigem Marketing und Narrativen, Konsumentenpsychologie, Kreislaufwirtschaft und grünen Geschäftsmodellen.

Die Gründer von BAM! Bock auf Morgen: Jan Pechmann, Friedrich Bohn und Kerrin Löhe (v.l.n.r.). Quelle: Anna Voelske
Die Gründer von BAM! Bock auf Morgen: Jan Pechmann, Friedrich Bohn und Kerrin Löhe (v.l.n.r.). Quelle: Anna Voelske

BAM! Bock auf Morgen versteht sich als marktorientierte Nachhaltigkeitsberatung mit Beratung, Akademie und Meetups. Gegründet wurde sie von Kerrin Löhe (CEO), Jan Pechmann (Head of Consulting) und Dr. Friedrich Bohn (Head of Science).

bock.am

Plus d'articles sur le sujet