La rivoluzione dell’IA in Svizzera: l’euforia si scontra con gli ostacoli legati ai dati e alle infrastrutture IT

Gemäss einer neuen Umfrage wird die intensive KI-Nutzung derzeit vor allem von der Führungsebene geprägt. 91 Prozent der Führungskräfte nutzen KI mehrmals täglich, bei den Fachkräften sind es lediglich 30 Prozent. Gleichzeitig ist der Blick auf KI insgesamt positiv: 94 Prozent der Befragten erwarten, dass die Technologie die Arbeitsweise ihres Unternehmens in den kommenden zwei Jahren weiter verbessern wird.

Der KI-Aufbruch ist da, doch er stösst auf Hürden. (Bild: Depositphotos.com)

Eine neue Umfrage im Auftrag von Snowflake, einem AI Data Cloud-Unternehmen, zeigt: 98 Prozent der Schweizer Daten- und IT-Fachkräfte halten ihr Unternehmen für gut gerüstet, um von künstlicher Intelligenz (KI) zu profitieren. Die «State of Data Work»-Studie hat untersucht, wie KI den Arbeitsalltag von Daten- und IT-Fachkräften verändert, welche Hürden ihren Nutzen begrenzen und was Unternehmen brauchen, um mehr aus der Technologie herauszuholen. Befragt wurden 50 Daten- und IT-Mitarbeitende in der Schweiz, darunter Führungskräfte und Fachkräfte.

Hürden bei Datenbasis und Infrastruktur

Die in den Umfrageergebnissen gezeigte hohe Zuversicht ist nur die eine Seite der Medaille. In der täglichen Praxis bestehen weiterhin Hürden bei der Datenbasis und der IT-Infrastruktur. Die Studie hält fest: Da KI immer stärker im Arbeitsalltag verankert ist, kommt es nun darauf an, dass die breite Nutzung auch im gesamten Unternehmen einen konkreten Mehrwert schafft. Nur wenn Unternehmen den nächsten Schritt vom alltäglichen Einsatz von KI hin zum Agentic Enterprise gehen, verschiebt sich die Herausforderung: Sie müssen aus der breiten Nutzung von KI auch konkreten Geschäftsnutzen und messbare Ergebnisse erzielen. Sowohl Führungskräfte als auch Fachkräfte sehen dafür vor allem bei der Datengrundlage, der technologischen Infrastruktur, der Strategie und den Kompetenzen Handlungsbedarf.

Hohe tägliche Nutzung trifft auf Produktivitäts-Kluft

Die hohe Zuversicht der Schweizer IT-Teams spiegelt sich im Arbeitsalltag wider. 96 Prozent der Befragten setzen KI mindestens einmal am Tag ein und die breite Nutzung macht sich dabei bereits bemerkbar: Fast drei Viertel (74 Prozent) berichten von einer höheren Produktivität, 84 Prozent von einer spürbaren Entlastung bei der Arbeit. Dieser Optimismus hält auch weiter an: So erwarten 94 Prozent der Schweizer IT-Abteilungen für die kommenden zwei Jahre weitere Effizienzsprünge.

Hinter diesen hohen Werten zeigen sich jedoch deutliche Unterschiede zwischen Führungskräften und Fachkräften. 91 Prozent der Führungskräfte nutzen KI sogar mehrmals täglich. Bei den Fachkräften sind es lediglich 30 Prozent. Auch die wahrgenommenen Produktivitätsgewinne variieren stark: 87 Prozent der Führungsetage berichten von einer Steigerung, bei den Fachkräften bestätigen dies nur 63 Prozent. Die KI-Welle ist damit längst im Unternehmen angekommen, erreicht die verschiedenen Unternehmensebenen bislang aber unterschiedlich stark.

Datenqualität, Altsysteme und Silos begrenzen den KI-Einsatz

Trotz der insgesamt positiven Bilanz geht auch die Wahrnehmung der Hindernisse je nach Position im Unternehmen weit auseinander: Während Führungskräfte eine mangelnde Datenqualität, Datensilos und Governance-Themen eher moderat als Hürden einschätzen – jeweils 26 Prozent identifizieren diese als grösste Bremsen –, fallen diese Probleme bei den Fachkräften deutlich stärker ins Gewicht.

Mit 52 Prozent sieht hier mehr als die Hälfte der Spezialisten in der Datenqualität das gravierende Hindernis für ihre tägliche Arbeit – doppelt so viele wie auf Führungsebene. Zudem finden jeweils 44 Prozent, dass Altsysteme, Datensilos und Governance den KI-Fortschritt hemmen. Diese Diskrepanz spiegelt sich auch im Vertrauen in die eigene Datenbasis wider: Während 96 Prozent der Führungskräfte überzeugt sind, über das nötige Fundament – also die Datenbasis – für KI zu verfügen, teilen nur 74 Prozent der Fachkräfte diese Einschätzung. Die Ergebnisse deuten damit auf einen möglichen blinden Fleck zwischen der Einschätzung der Führungsebene und den Erfahrungen der Fachkräfte hin.

«KI ist längst in der Arbeitsrealität angekommen. Eine breite Nutzung bedeutet aber noch nicht, dass alle Teams die gleichen Voraussetzungen haben, um davon zu profitieren», sagt Dr. Fabian Gampfer, Principal AI Specialist bei Snowflake. «Wenn Schweizer Unternehmen KI breiter einsetzen wollen, müssen sie die Lücke zwischen Führungskräften und Fachkräften schliessen. Dafür sollten sie vor allem die Hürden bei Datenqualität und Datengrundlage angehen, mit denen ihre Teams im Arbeitsalltag konfrontiert sind.»

Der Weg zum nächsten KI-Reifegrad – mehr als nur Technologie

Bei der Frage, wie Unternehmen Mehrwert aus KI ziehen können, zeigen sich unterschiedliche Prioritäten, aber auch Gemeinsamkeiten. Führungskräfte legen besonderen Wert auf einen besseren Zugang zu vertrauenswürdigen Daten und zusätzliche Investitionen. Bei den KI-Kompetenzen sind sich beide Gruppen dagegen einig: Jeweils 30 Prozent der Führungskräfte und Fachkräfte sehen hier Handlungsbedarf. Auch die Modernisierung von Altsystemen und eine klarere Strategie der Führungsebene nennen beide Gruppen als wichtige Stellschrauben (je 26 Prozent).

Insgesamt zeigen die Ergebnisse: Um Mehrwert aus KI zu ziehen, braucht es einen strategischen Schulterschluss aus einer soliden Datengrundlage, modernen Systemen und den richtigen KI-Kompetenzen.

Fonte: Snowflake

Questo articolo è apparso originariamente su m-q.ch - https://www.m-q.ch/de/ki-aufbruch-in-der-schweiz-euphorie-trifft-auf-huerden-bei-daten-und-it-infrastruktur/

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