L’EPFL e l’ETH di Zurigo tra i primi 20 depositanti di brevetti in Europa
Europas Hochschulen forschen auf Spitzenniveau, bringen ihre Erfindungen aber zu selten auf den Markt. Das zeigt eine neue Studie des Europäischen Patentamts (EPA). Die Schweiz schneidet dabei gut ab.
Das EPA hat gemeinsam mit dem Fachverband ASTP und dem Fraunhofer ISI erstmals über 800 europäische Technologietransferbüros (TTOs) untersucht. Diese helfen Forschenden, Erfindungen zu schützen, und bringen sie mit Unternehmen und Investoren zusammen. Gut 90 Prozent der 809 analysierten Büros sind klein oder mittelgross und kämpfen mit knappen Kapazitäten. Grosse TTOs reichen zwar fast 16-mal mehr Patente ein, kleinere führen Innovationen aber oft ebenso erfolgreich bis zu Patent, Lizenz oder Firmengründung.
«Der Technologietransfer ist entscheidend für die Wettbewerbsfähigkeit», sagt EPA-Präsident António Campinos. Durchbrüche aus der Forschung müssten den Weg vom Labor auf den Markt finden, «wenn sie Arbeitsplätze schaffen sowie Wachstum und strategische Autonomie fördern sollen». Die Studie nenne sechs Prioritäten, «die Europa dabei helfen sollen, Spitzenforschung in Markterfolg umzuwandeln».
Handlungsbedarf besteht vor allem bei der Verwertung: 40,7 Prozent der Patente im Besitz europäischer Universitäten verfallen nach zehn Jahren, bei US-Hochschulen sind es nur 26,3 Prozent.
Schweizer Hochschulen gut platziert
Mit 107 europäischen Patentanmeldungen im Jahr 2025 belegt die EPFL Lausanne Rang 12 in Europa, die ETH Zürich mit 101 Anmeldungen Rang 16. Dahinter folgen die Universitäten Zürich (55), Bern (27) und Basel (23). Die EPFL meldete die meisten Erfindungen in der Medizintechnik an, die ETH in der Biotechnologie.
Auch bei den Spin-offs ist die Schweiz stark: Mit 463 Jungfirmen, die Patente beim EPA angemeldet haben, liegt sie laut dem Deep Tech Finder des EPA europaweit auf Rang 4. Mehr als die Hälfte davon steht noch am Anfang ihres Wachstums, 24 haben die späte Wachstumsphase erreicht. 89 Spin-offs, also fast jedes fünfte, wurden bereits von grösseren Unternehmen übernommen.
Fonte: Europäisches Patentamt (EPA)
Questo articolo è apparso originariamente su m-q.ch - https://www.m-q.ch/de/epfl-und-eth-zuerich-unter-europas-top-20-patentanmeldern/
