«Friendly Work Space»: nove organizzazioni premiate per la prima volta
Gesundheitsförderung Schweiz zeichnet 2026 neun Organisationen erstmals mit dem Label «Friendly Work Space» aus. Weitere 28 Organisationen haben das Re-Assessment bestanden. Die Verleihung findet am 29. Oktober 2026 in Aarau statt.

Gesundheitsförderung Schweiz verleiht das Label «Friendly Work Space» 2026 erstmals an neun Organisationen. Sie engagieren sich nachweislich für ein systematisches betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) und fördern aktiv die Gesundheit ihrer Mitarbeitenden. Weitere 28 Organisationen haben das Re-Assessment erfolgreich bestanden. Die offizielle Verleihung findet am 29. Oktober 2026 in Aarau statt.
Emotionale Erschöpfung ist in der Schweizer Arbeitswelt weit verbreitet. Gesunde Arbeitsbedingungen und ein unterstützendes Arbeitsumfeld sind deshalb zentrale Voraussetzungen, damit Mitarbeitende langfristig gesund und leistungsfähig bleiben. Betriebliches Gesundheitsmanagement schafft dafür einen systematischen Rahmen und trägt dazu bei, Gesundheit langfristig in Strukturen, Prozessen und der Unternehmenskultur zu verankern.
Mit dem Label zeichnet Gesundheitsförderung Schweiz Organisationen aus, die ihre Verantwortung für die Gesundheit der Mitarbeitenden systematisch wahrnehmen. Zurzeit setzen sich in der Schweiz und Liechtenstein über 110 Labelbetriebe mit über 200’000 Mitarbeitenden gezielt dafür ein, Belastungen frühzeitig zu erkennen, Ressourcen zu stärken und Führung, Zusammenarbeit und Arbeitsbedingungen gesundheitsförderlich zu gestalten.
Neun Organisationen erhalten das Label «Friendly Work Space» erstmals
Anlässlich der Award-Verleihung am 29. Oktober 2026 in Aarau werden folgende Organisationen erstmals ausgezeichnet: Innflow, innova Versicherungen, Signode Switzerland, KMS, Moser Schaffhausen, Fondazione Parco San Rocco, PSP Swiss Property, Stiftung WiA – Wohnen im Alter und Zuger Polizei.
28 Organisationen bestätigen ihr Engagement
Das Label ist jeweils drei Jahre gültig. Anschliessend können Organisationen ihr BGM im Rahmen eines Re-Assessments erneut überprüfen lassen. 2026 haben folgende 28 Organisationen diesen Prozess erfolgreich abgeschlossen: aity, Alterszentrum Büel, Berner Kantonalbank, Gesundheitszentren für das Alter der Stadt Zürich, Helvetia Switzerland, IV-Stelle Kanton Bern, Kambly, Kantonsspital Aarau, Kantonsspital Graubünden, Klinik Lengg, Liechtensteinische Landesbank, Obwaldner Kantonalbank, Paul Scherrer Institut, Phoenix Mecano Solutions, Schweizer Paraplegiker-Gruppe, Seniorenzentrum Naters, Smile Versicherung, Société de la Loterie de la Suisse Romande, St.Gallisch-Appenzellische Kraftwerke, Stadtgrün Bern, Strassenverkehrs- und Schifffahrtsamt des Kantons Bern, SV Hotel – Schweiz, SV Schweiz, SVA Graubünden, Swisscom, Tiefbauamt Graubünden, Unisanté und Zentrum Schlossmatt Region Burgdorf.
Qualitätsstandard mit 14 Kriterien
Das Label zeichnet Organisationen aus, die betriebliches Gesundheitsmanagement systematisch in ihrer Organisation und im Arbeitsalltag verankern. Grundlage bilden 14 Qualitätskriterien, die sowohl die strategische Steuerung als auch die konkrete Umsetzung des BGM berücksichtigen.
Die Kriterien sind fünf Themenfeldern zugeordnet: Verankerung von BGM, Analyse und Massnahmenableitung, Organisation und Kommunikation, Arbeitsgestaltung und Zusammenarbeit sowie Entwicklung und Unterstützung. Sie berücksichtigen unter anderem gesundheitsförderliche Arbeitsgestaltung, Leadership und Zusammenarbeit, die Beteiligung der Mitarbeitenden, Kompetenzentwicklung sowie Früherkennung und Wiedereingliederung. Gleichzeitig wird betrachtet, welchen Beitrag das BGM zum Unternehmenserfolg leisten soll und wie seine Wirkung überprüft wird.
Die Qualitätskriterien wurden Ende 2025 umfassend überarbeitet. Sie sind laut Gesundheitsförderung Schweiz klarer strukturiert, praxisnah aufgebaut und lassen sich unabhängig von Grösse und Organisationsform anwenden.
Fonte: Promozione della salute in Svizzera
