Ergonomie am Arbeitsplatz: Warum die richtige Brille die Produktivität im Büro steigert
Deutlich mehr als nur einen kurzfristigen Trend stellen in der Arbeitswelt ergonomisch gestaltete Arbeitsplätze dar. Hierbei geht es gerade in vielen Büros unter anderem um Schreibtische mit Höhenverstellung, ergonomische Stühle oder auch eine optimierte Beleuchtung. Unterschätzt wird in diesem Zusammenhang aber häufig die persönliche Sehleistung.

(Bild: KI-generiert mit Google Gemini)
Es ist lange bekannt, dass gutes Sehen sich positiv auf das Wohlbefinden, die Konzentration und die Leistungsfähigkeit während der Arbeit auswirken kann.
Sehen ist bei der modernen Büroarbeit ein zentraler Faktor
In unserer Dienstleistungs- und Wissensgesellschaft spielt die visuelle Informationsverarbeitung eine immer grössere und wichtigere Rolle. Schliesslich werden während des Arbeitsalltags beispielsweise viele Tabellen analysiert, Grafiken interpretiert, Texte gelesen und bearbeitet. Darüber hinaus spielen in unserer digitalen Arbeitswelt auch Videokonferenzen eine immer zentralere Rolle.
Entsprechend sind die Augen während der Arbeitszeit eigentlich ständig gefordert und müssen sich beim Arbeiten mit Gesprächspartnern, Papierunterlagen, Tastatur und Monitor immer wieder neu auf verschiedene Entfernungen einstellen.
Häufig merken Brillenträgerinnen und Brillenträger aber trotzdem erst spät, dass die eigene Sehhilfe nicht optimal angepasst ist. Dadurch kann es unter anderem zu einer schnellen Ermüdung, trockenen Augen oder auch Kopfschmerzen kommen, die aber zunächst häufig auf zu lange Arbeitszeiten und zu viel Stress geschoben werden.
Dabei ist die eigentliche Ursache überraschend häufig eine nicht optimale Sehhilfe. Regelmässige Sehtests beim Optiker eyes + more können helfen, Veränderungen bei der Sehstärke frühzeitig zu erkennen und mit einer hochwertigen Brille geeignete Lösungen für einen wieder besseren Durchblick zu finden. Entscheidend ist bei der Wahl einer neuen Brille auch eine fachgerechte Anpassung an die herrschenden Arbeitsplatzbedingungen und die individuellen Sehgewohnheiten.
Digitale Belastung am Arbeitsplatz: Wenn Bildschirme zur Herausforderung werden
Durch die gestiegene Digitalisierung und Nutzung von künstlicher Intelligenz in den vergangenen Jahren hat sich die visuelle Beanspruchung stark erhöht. Durch die gestiegene Bildschirmarbeit werden die Augen auch deutlich mehr belastet, als das beim Lesen von gedruckten Texten der Fall ist. Das hat unter anderem auch mit der reduzierten Lidschlagfrequenz beim konzentrierten Arbeiten an einem Bildschirm zu tun.
Ausserdem gilt es zu berücksichtigen, dass die meisten Standardbrillen hauptsächlich für das Lesen oder den Blick in die Ferne konzipiert sind. Die typische Distanz zu einem Computerbildschirm beträgt aber häufig zwischen 50 und 70 Zentimetern und dadurch befindet sich der jeweilige Monitor oftmals in einem Zwischenbereich, der von herkömmlichen Brillengläsern nicht ideal abgedeckt wird.
Spezielle Arbeitsplatz- oder Bildschirmbrillen berücksichtigen diesen Abstand explizit und ermöglichen dadurch auch bei der Bildschirmarbeit eine möglichst entspannte Körper- und Kopfhaltung. Wird eine solche angepasste Brille nicht verwendet, dann neigen Brillenträgerinnen und Brillenträger an einem Bildschirmarbeitsplatz häufig dazu, für einen möglichst scharfen Blick das Kinn anzuheben oder den Kopf nach vorne zu schieben. Daraus können wiederum auf lange Sicht Schulter- und Nackenbeschwerden sowie auf Dauer Schmerzen durch Fehlstellungen folgen. Entsprechend sorgt eine optimal angepasste Brille nicht nur für bessere Sicht, sondern unterstützt auch eine ergonomische Sitzposition.
Konzentration und Produktivität im Blick behalten
Die Produktivität hängt nicht nur von der eigenen Motivation und dem richtigen Zeitmanagement ab. Denn auch physiologische Faktoren spielen eine nicht zu unterschätzende Rolle. So wird das Gehirn durch unscharfes Sehen immer wieder zu Nachkorrekturen gezwungen und die zusätzlichen Anstrengungen reduzieren wiederum die Konzentrationsfähigkeit und verbrauchen unnötige Energien.
Eine perfekt für die Anforderungen bei der Arbeit angepasste Brille sorgt also auch für einen stabileren und klareren Seheindruck. Dadurch lassen sich wichtige Details besser erkennen und Texte schneller durchlesen und begreifen. Speziell bei komplexen Aufgaben, wie bei der Bearbeitung von grafischen Inhalten oder auch der Analyse von grossen Datenmengen, machen sich Unterschiede durch besseres Sehen stark bemerkbar.
Ergonomie am Arbeitsplatz ganzheitlich denken
Ergonomie am Arbeitsplatz endet auf keinen Fall bei den Lichtverhältnissen oder Büromöbeln. Vielmehr sollte der Blick auf alle Faktoren gerichtet werden, die eine effiziente und gesunde Arbeitsweise unterstützen. Dazu gehört definitiv auch die individuelle Abstimmung einer notwendigen Sehhilfe auf die am Arbeitsplatz herrschenden Bedingungen.
