Electra wird zum eMSP: Eine App für 800’000 Ladepunkte in Europa
Electra erweitert sein Angebot und wird zum eMobility Service Provider (eMSP). Über die Electra-App erhalten Nutzer:innen ab sofort Zugang zu rund 800’000 Ladepunkten in Europa – darunter über 15’000 in der Schweiz. Mit transparenten Preisen und intelligentem Routenplaner will das Unternehmen das öffentliche Laden grundlegend vereinfachen.

Electra, europäischer Schnelllade-Pionier und Marktführer für Schnellladestationen in Frankreich und Belgien, macht einen entscheidenden Schritt: Ab dem 29. Juni 2026 tritt das Unternehmen als eMobility Service Provider (eMSP) auf. Damit öffnet sich die Electra-App für rund 800’000 Ladepunkte in Europa, die über zahlreiche grosse öffentliche Ladenetze zugänglich sind. In der Schweiz sind es über 15’000 Ladepunkte.
Die App entwickelt sich damit von einem reinen Tool für das Laden an Electra-Stationen zu einer europaweiten Plattform für elektrische Mobilität. Fahrer:innen können Ladepunkte finden, vergleichen, ansteuern und den Ladevorgang starten – unabhängig davon, ob sie an einer Electra-Station oder an einem anderen öffentlichen Ladepunkt laden.
«Elektromobilität darf nicht daran scheitern, dass Fahrer zwischen Apps, Ladekarten und Tarifmodellen wechseln müssen», sagt Alessandro Inderbitzin, General Manager Schweiz, Deutschland und Österreich. «Mit dem Schritt zum eMSP machen wir das Laden schweiz- und europaweit deutlich einfacher: eine App, eine Ladekarte, keine Aufschläge beim Ladepreis. Genau diese Einfachheit braucht der Markt.»
Transparente Preise ohne versteckte Gebühren
Mit dem eMSP-Launch setzt Electra beim Thema Preisgestaltung auf Klarheit. Nutzer:innen sehen den jeweiligen Preis vor dem Start des Ladevorgangs in der App, und dieser bleibt für die gesamte Dauer gültig. Für Ladevorgänge in anderen Netzen erhebt Electra keine versteckten oder zusätzlichen Gebühren – es kommt kein Aufschlag auf den Ladepreis dazu. So bleibt nachvollziehbar, was der Ladevorgang kostet, unabhängig davon, in welchem Netzwerk geladen wird.
Gerade in der Schweiz ist Preistransparenz ein zentraler Faktor für das Vertrauen in öffentliche Ladeinfrastruktur. Electra hatte bereits in den vergangenen Monaten mit klaren App-Tarifen, Abo-Modellen und sichtbaren Preisinformationen an den Stationen auf mehr Übersichtlichkeit gesetzt. Der europaweite eMSP-Launch führt diesen Ansatz nun über das eigene Netz hinaus weiter.
Eine Ladekarte für Europa, Autocharge an Electra-Stationen
Nach der Auswahl des passenden Ladepunkts soll auch der Start vor Ort möglichst reibungslos funktionieren. Nutzer:innen können den Ladevorgang künftig je nach Station direkt in der Electra-App oder mit der Electra-Ladekarte freischalten – ohne zusätzliche App-Wechsel oder neue Nutzerkonten bei einzelnen Betreibern.
Im eigenen Electra-Netz ist der Zugang noch einen Schritt einfacher: Über Autocharge startet der Ladevorgang automatisch, sobald das Fahrzeug an die Säule angeschlossen wird. Nach einmaliger Aktivierung in der App erkennt die Station das Fahrzeug und startet den Ladevorgang ohne zusätzliche Schritte. In der Schweiz baut Electra sein eigenes Netz bis Ende Jahr auf über 45 Standorte aus und ist bereits heute der grösste Schnellladeanbieter in den Städten Zürich und Bern.
Die App als intelligenter Co-Pilot
Die Electra-App ist nicht länger nur ein Tool, um einen Ladevorgang zu starten – sie wird zur Plattform: zum intelligenten Co-Piloten für jede elektrische Fahrt. Im Zentrum steht ein Algorithmus, der verfügbare Ladepunkte nicht nur auf einer Karte anzeigt, sondern sie aktiv bewertet. Dafür analysiert die App Ladeleistung, Verfügbarkeit, technische Zuverlässigkeit, Standort und Preis in Echtzeit. Das Ergebnis ist keine Liste, sondern eine konkrete Antwort: der passende Ladepunkt – nicht einfach der nächstgelegene. Diese Funktion ist in dieser Form einzigartig; kein anderer eMSP oder Ladenetzbetreiber bietet sie aktuell an.
Der Ansatz ist besonders relevant auf längeren Strecken, bei hoher Auslastung oder in Städten mit vielen Ladeoptionen. Wenn ein Ladepunkt belegt ist oder eine bessere Alternative in der Nähe verfügbar ist, schlägt die App direkt eine passende Station vor. Fahrer:innen können eigene Kriterien festlegen – etwa Preis, Entfernung oder Ladeleistung – und der Algorithmus passt sich an. Der Routenplaner integriert Ladestopps direkt in die Fahrtplanung, für den Alltag ebenso wie für Urlaubs- und Geschäftsreisen.
Möglich wird dies durch Technologie, die Electra vollständig im eigenen Haus entwickelt: vom Empfehlungsalgorithmus über das dynamische Lastmanagement bis zur eMSP-Plattform. Jede Komponente wird intern konzipiert, im Live-Netz getestet und europaweit ausgerollt.
«Die beste Ladesäule ist nicht immer die nächste», so Inderbitzin. «Entscheidend ist, ob sie verfügbar, schnell, zuverlässig ist und der Preis stimmt. Genau diese Entscheidung wollen wir den Nutzern abnehmen.»
Weitere Informationen: www.go-electra.com
