Wenn nachts niemand antwortet: Moodini bringt KI-Gesprächspartner für mentale Entlastung

Fast jede dritte erwerbstätige Person in der Schweiz fühlt sich emotional erschöpft. Die Berner Digitalagentur Maxomedia lanciert mit Moodini eine KI-App, die rund um die Uhr als niederschwelliger Gesprächspartner zur Verfügung steht – anonym, urteilsfrei und ohne Wartezeit.

Moodini App hilft Gedanken sortieren. Quelle: zvg
Moodini App hilft Gedanken sortieren. Quelle: zvg

Immer mehr Menschen fühlen sich emotional erschöpft, überfordert oder allein mit ihren Gedanken – und finden dennoch keinen einfachen Zugang zu professioneller Unterstützung. Lange Wartezeiten, hohe Kosten und die Hemmschwelle, über persönliche Probleme zu sprechen, stehen einer Inanspruchnahme häufig im Weg. Laut dem Schweizerischen Gesundheitsobservatorium Obsan fühlt sich inzwischen fast jede dritte erwerbstätige Person in der Schweiz emotional erschöpft – genau 30,3 Prozent, so viele wie noch nie zuvor. Stress kostet die Schweizer Volkswirtschaft laut Schätzungen 6,5 Milliarden Franken pro Jahr.

Gedanken sortieren, wann immer es nötig ist

Die Berner Digitalagentur Maxomedia lanciert mit Moodini einen neuen KI-basierten Gesprächspartner für den Alltag. Die App soll Menschen helfen, Gedanken zu sortieren, Stress abzubauen oder einfach jemanden zum Reden zu haben – jederzeit, anonym und ohne Schwellenangst. «Viele Menschen brauchen nicht sofort Therapie», sagt Simon Muster, CEO von Maxomedia. «Oft geht es zuerst einfach darum, Gedanken auszusprechen, sich verstanden zu fühlen oder den Kopf etwas zu entlasten. Genau dort setzt Moodini an.»

Moodini versteht sich nicht als Therapieersatz, sondern als ruhiger, urteilsfreier Begleiter für schwierige oder stressige Momente. Nutzer:innen können mit der App über Sorgen, Überforderung, Schlafprobleme oder persönliche Gedanken sprechen und erhalten empathische Antworten sowie einfache Impulse zur Reflexion. Die App ist rund um die Uhr verfügbar und bewusst niederschwellig gestaltet.

KI als niederschwelliger Gesprächspartner

«Wir beobachten, dass viele Menschen lieber zuerst mit einer KI sprechen als mit niemandem», so Muster. «Das fanden wir gesellschaftlich spannend und gleichzeitig auch sehr menschlich.» Dieser Beobachtung liegt ein reales Bedürfnis zugrunde: Der Wunsch nach einem Gesprächsgegenüber, das zuhört, nicht bewertet und immer erreichbar ist.

Entwickelt in der Schweiz – mit Fokus auf Datenschutz

Moodini wurde von der Maxomedia in Bern entwickelt und basiert auf der hauseigenen KI-Plattform KIVY. Bei der Entwicklung stand insbesondere Vertrauen im Zentrum: Die App orientiert sich an Schweizer Datenschutzstandards und verzichtet bewusst auf öffentliche Profile oder soziale Mechaniken. Moodini ist ab sofort für iPhone im Apple App Store verfügbar. Eine Android-Version folgt zu einem späteren Zeitpunkt.

Weitere Informationen zur App und zur Plattform sind unter moodini.ai sowie unter maxomedia.ch abrufbar.

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