Max Lehner übernimmt operatives Geschäft der Frisag

Die Max Lehner AG mit Sitz in Zürich übernimmt per 1. Juli 2026 das operative Geschäft der Frisag AG in Neuheim. Mit der Transaktion erweitert das Unternehmen seine Schweizer Plattform für chemisch-technische Qualitätsprodukte und führt Frisag als eigenständige Marke weiter – neben Maxolen und Carlack.

Zwei traditionsreiche Marken – eine Zukunft: Das maxolen- und FRISAG-Vertriebsteam bei einer gemeinsamen Aussendienstsitzung am Hauptsitz der Max Lehner AG in Zürich. Die erfahrene FRISAG-Mannschaft ist weiterhin mit von der Partie und tatkräftig bei der Sache. Die Teams freuen sich auf eine angenehme Zusammenarbeit und die Weiterentwicklung der Marken maxolen und FRISAG. (Bild: Max Lehner AG)

Seit 1963 steht Frisag für Spezialchemie aus Schweizer Herstellung im Bereich professioneller Anwendung. Das Sortiment umfasst praxisorientierte Lösungen für Reinigung, Desinfektion, Hygiene, Facility Management, Gewerbe, Industrie, Gastronomie und öffentliche Einrichtungen. Per 1. Juli 2026 übernimmt die Max Lehner AG das operative Geschäft der Frisag AG in Neuheim und integriert die Marke in ihre Schweizer Plattform für Entwicklung, Herstellung, Vertrieb und Handel chemisch-technischer Qualitätsprodukte.

Frisag wird dabei als eigenständige Marke weitergeführt – gleichberechtigt neben den bestehenden Marken Maxolen und Carlack. Die gewachsene Produktlinie, die Rezepturen, das Know-how, die Kundenbeziehungen und die Marktstellung von Frisag sollen in einer nächsten Entwicklungsphase gezielt gestärkt werden.

Strategisches Potenzial im Schweizer Markt und darüber hinaus

Die Übernahme folgt einer klaren strategischen Logik: Frisag ist tief im Schweizer Markt verankert, und genau darin sieht die Max Lehner AG zusätzliches Potenzial. Die Produkte sind konzentriert, professionell, erklärbar und anwendungsbezogen – Eigenschaften, die sie mittelfristig auch für den Export interessant machen.

Dersim Stein, Inhaber und Geschäftsführer der Max Lehner AG, äussert sich zur Transaktion: «Schon bei der ersten Kontaktaufnahme hatte ich grosse Sympathie für Urs Schildknecht, seine unternehmerische Haltung und das Lebenswerk seiner Familie. Frisag ist keine beliebige Produktlinie, sondern eine gewachsene, authentische Schweizer Marke mit eigener Geschichte, eigener Kundennähe und eigener Produktlogik. Mich reizt der Gedanke, traditionsreiche Marken auf einer gemeinsamen unternehmerischen Plattform zu vereinen, ohne ihre Identität aufzulösen.»

Weiter erläutert er: «Mit Maxolen führen wir unsere gewachsene Eigenmarke, mit Carlack bereits eine in die Max Lehner AG integrierte B2C-Marke im Bereich klassischer Fahrzeugpflege aus der Manufaktur, und mit Frisag kommt nun eine authentische Schweizer Marke im Bereich Spezialchemie für professionelle Anwendung hinzu. Jede Marke hat ihre eigene Geschichte, ihre eigene Zielgruppe und ihre eigene Berechtigung. Unsere Aufgabe ist es, diese Stärken zu bewahren und mit unserer Erfahrung in Entwicklung, Herstellung, Einkauf, Vertrieb und internationaler Vermarktung weiterzuentwickeln.»

Familienunternehmen übergibt mit Respekt vor dem Gewachsenen

Frisag wurde von Urs Schildknechts Vater gegründet und über viele Jahre als Familienunternehmen aufgebaut. Schildknecht führte die Unternehmung in zweiter Generation weiter. Für ihn stand bei der Nachfolgesuche nicht nur die Übergabe der Produkte und des Know-hows im Vordergrund, sondern auch die Sicherheit der Mitarbeitenden.

Urs Schildknecht, Inhaber der Frisag AG, kommentiert: «Mit der Max Lehner AG habe ich eine Schweizer Unternehmung gefunden, die das Geschäft versteht, die Marke respektiert und Frisag mit eigener unternehmerischer Kraft weiterführen möchte. Für mich war wichtig, dass nicht nur die Produkte, das Know-how und die Kundenbeziehungen in gute Hände gelangen, sondern auch die Mitarbeitenden, die mich und die Frisag über viele Jahre begleitet haben. Es ist schön zu wissen, dass Frisag mit Respekt vor dem Gewachsenen und mit unternehmerischer Kraft weitergeführt wird.»

Schrittweise Integration in bestehende Strukturen

Die Integration erfolgt geordnet und schrittweise. Kundenbeziehungen, Vertriebsstruktur, Produktdaten, Rezepturen, Kommunikation und operative Prozesse werden überführt. Gleichzeitig werden Einkauf, Produktion, Innendienst, Administration, ERP, Payroll und Reporting in die bestehende Struktur der Max Lehner AG eingebunden. Ziel ist es, Bewährtes zu erhalten, Strukturen zu stärken und Frisag als eigenständige Schweizer Qualitätsmarke langfristig weiterzuführen.

Weitere Informationen: www.maxolen.ch

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