Red Hat Summit Connect: Open-Source-KI für digitale Souveränität
Rund 800 Fachleute trafen sich beim Red Hat Summit Connect Zurich in Dübendorf, um über KI-Fortschritte und geopolitische Herausforderungen zu diskutieren. Red Hat positioniert sich mit seinen Open-Source-Lösungen als Partner für hybride Cloud-Strategien, die Innovations- und Effizienzgewinne ermöglichen, ohne die digitale Souveränität aufzugeben.

Die rasanten Fortschritte im KI-Bereich und die Konsequenzen der aktuellen geopolitischen Verschiebungen für Unternehmen und Verwaltungen in der Schweiz standen im Zentrum des diesjährigen Red Hat Summit: Connect Zurich. Rund 800 Spezialisten, Partner und Kunden des Open-Source-Spezialisten trafen sich in der Mehrzweckhalle «The Hall» in Dübendorf, um branchenübergreifende Lösungen zu diskutieren.
Open-Source als Schlüssel zur digitalen Souveränität
Nach der Begrüssung durch Sandhya Prabhu, Ecosystem Leader Western Europe bei Red Hat, und Richard Zobrist, Country Manager Schweiz von Red Hat, stand die Bedeutung des passenden Technologiepartners für eine erfolgreiche IT-Strategie im Mittelpunkt der Eröffnungsrede. Chris Morgan, Vice President Evangelism & Strategic Initiatives bei Red Hat, wies auf die besonderen Vorteile von Open-Source-Lösungen in der hybriden Cloud auch im KI-Bereich hin. Innovations- und Effizienzgewinne durch KI seien möglich, ohne dafür die eigene digitale Souveränität aufgeben zu müssen. Red Hat sieht sich mit Red Hat Enterprise Linux 10, Red Hat OpenShift AI und dem kürzlich lancierten Red Hat AI 3 sowie seinem offenen Ökosystem und Partnernetzwerk dafür positioniert.

Technologische Basis und KI-Management
Joachim Aertebjerg, EMEA ISV Partner Director von Intel, sprach über die technologische Basis einer vertrauenswürdigen Skalierung von KI-Anwendungen. Sie sei insbesondere durch Fortschritte in den Bereichen Virtualisierung und Plattform-Sicherheit möglich geworden. Das komplexe Management von KI-Agenten in einem Open-Cloud-Framework beschrieben Harsha Vathsavayi, Product Manager bei Roche, und Steffen Wagner, EMEA CTO der HashiCorp. Sie betonten dabei die Notwendigkeit zentralisierter Abläufe und robuster Identitäts- und Autorisierungssysteme, um Sicherheit und Compliance zu gewährleisten.
René Räber, CTO von Microsoft Schweiz, und Anton Nesterov, Senior Azure Solution Engineer bei Microsoft, präsentierten wichtige Funktionen in den Bereichen Virtualisierung, Sicherheit und Datenhoheit in Hybrid-Cloud-Architekturen, die auf Microsoft Azure mit Azure Red Hat OpenShift (ARO) basieren.
Red Hat nutzt eigene Technologien
Einen besonderen Einblick gaben Marco Bill-Peter, CIO von Red Hat, und Chris Wright, CTO von Red Hat: Sie beschrieben, wie das Unternehmen die eigenen Open-Source-Technologien selbst nutzt, darunter für interne Plattformen auf Basis von Red Hat Enterprise Linux und Red Hat OpenShift sowie für die Automatisierung mit der Red Hat Ansible Automation Platform Ansible.

Praxiserfahrungen aus der Schweizer Wirtschaft
Weitere Sessions widmeten sich Praxiserfahrungen mit Red-Hat-Lösungen. Matthias Mertens, Cloud Solution Architect bei Helvetia Baloise, stellte vor, wie die Versicherungsgruppe in Partnerschaft mit HashiCorp die Risiken in öffentlichen und privaten Clouds sowie lokalen Umgebungen minimiert. Mark Hinnen, Systemarchitekt der SBB, sprach über den Einsatz von Red Hat OpenShift und den Ansatz, kritische externe Abhängigkeiten mittels Custom Resource Definitions (CRDs) deklarativ zu verwalten.
Dmytro Zadorozhnyi, Senior DevOps Engineer der EFG Bank, sprach über die digitale Transformation der Privatbankgruppe, bei der Azure Red Hat OpenShift nahtlos in das Azure-Ökosystem integriert wurde, um verbesserte Skalierbarkeit, Sicherheit und betriebliche Effizienz zu gewährleisten. Tripalsinh Jadeja, Infrastructure Product Owner bei der Swisscom, stellte vor, wie Red Hat OpenShift Virtualization genutzt wurde, um die Bereitstellung traditioneller Infrastrukturen zu beschleunigen und moderne Cloud-native Anwendungen auf einer einheitlichen Plattform bereitzustellen.
KI als Chance für Frauen im Technologiesektor
Eine separate Podiumsdiskussion unter Leitung des Women’s Leadership Circle widmete sich der Frage, ob KI dabei helfen könne, die Abwanderung von Frauen aus dem Technologiesektor zu stoppen und diesen Trend wieder umzukehren. Die Empfehlung war, den Spezialistinnen die besonderen Entwicklungs- und Aufstiegschancen im Bereich der KI-Transformation aufzuzeigen.
Quelle: Red Hat


