Eidgenössischer Fachausweis für 48 Kommunikationsprofis
Im Bieler Farelhaus haben 48 Absolventinnen und Absolventen ihren eidgenössischen Fachausweis als Kommunikationsfachfrau bzw. Kommunikationsfachmann erhalten. KS/CS Kommunikation Schweiz modernisiert gleichzeitig die Berufsprüfung für die digitale Zukunft.
Am 27. August war es so weit: Im Farelhaus in Biel nahmen 48 Absolventinnen und Absolventen ihren eidgenössischen Fachausweis als Kommunikationsfachfrau beziehungsweise Kommunikationsfachmann entgegen. Hinter jedem Abschluss stehen mehrere Jahre praktische Berufserfahrung, eine anspruchsvolle Weiterbildung und der Wille, Verantwortung für wirksame Kommunikation zu übernehmen. KS/CS Kommunikation Schweiz, die Dachorganisation der kommerziellen Kommunikation, zeichnet damit Fachpersonen aus, die den Anforderungen einer zunehmend digitalisierten Kommunikationswelt gewachsen sind.
Qualifizierte Fachleute für den eidgenössischen Fachausweis gesucht
Digitalisierung, künstliche Intelligenz und neue Medien verändern die Kommunikation grundlegend – und damit steigen auch die Anforderungen an die Fachpersonen der Branche. «Kommunikation schafft Vertrauen. Gerade in Zeiten des Wandels braucht es Fachpersonen, die Unternehmen und Organisationen Orientierung geben», sagt Dominik Leonhardt, Präsident der Prüfungskommissionen von KS/CS Kommunikation Schweiz. Der eidgenössische Fachausweis verbindet Berufserfahrung und Weiterbildung optimal – eine Kombination, die die höhere Berufsbildung zu einem Erfolgsmodell für die Schweizer Wirtschaft mache, so KS/CS.
Wissen von Generation zu Generation
Besonders bemerkenswert: Drei Absolventinnen und Absolventen des Vorjahres wirkten bereits als Prüfungsexpertinnen und Prüfungsexperten mit. Gemeinsam mit erfahrenen Fachpersonen begleiteten sie die Prüfungen, brachten neue Perspektiven, frische Ideen und grosse Begeisterung ein. So wird Wissen innerhalb der Branche von einer Generation an die nächste weitergegeben.
Reform der Berufsprüfung abgeschlossen
Die Diplomfeier markierte zugleich einen wichtigen Meilenstein: Die Reform der eidgenössischen Berufsprüfung ist abgeschlossen. Das Prüfungsdesign wurde umfassend modernisiert. Künftig sollen Themen wie strategische Kommunikation, datenbasierte Entscheidungen, künstliche Intelligenz, Projektmanagement und interdisziplinäre Zusammenarbeit noch stärker im Fokus stehen. Die ersten Prüfungen nach der neuen Prüfungsordnung finden 2027 statt.
Auch politisch gewinnt die höhere Berufsbildung an Bedeutung: Ab Oktober 2026 dürfen Absolventinnen und Absolventen eidgenössischer Abschlüsse die neuen Titelzusätze «Professional Bachelor» beziehungsweise «Professional Master» führen. Dies soll die internationale Anerkennung und Vergleichbarkeit eidgenössischer Abschlüsse stärken. KS/CS hofft, dass diese Neuerung bei den nächsten Prüfungen wieder zu Kandidierenden aus der Deutschschweiz führt, die dieses Jahr nicht vertreten waren. Gemeinsam mit der Branche und den Ausbildungsinstituten setzt sich KS/CS Kommunikation Schweiz für mehr Bewusstsein für diesen Bildungsweg ein.
Wer heute auf qualifizierte Kommunikationsfachleute setze, investiere in Menschen, die Unternehmen Orientierung geben und wirkungsvolle Kommunikation gestalten, hält KS/CS Kommunikation Schweiz fest.
Quelle: https://www.ks-cs.ch
