Shopping Season 2026: Stationärer Handel bleibt Favorit, Omnichannel holt auf

Eine Umfrage von Shopfully zeigt, dass stationäres Einkaufen in der Weihnachtssaison 2026 weiterhin an erster Stelle steht. Gleichzeitig verschmelzen Online-Recherche und Laden­besuch immer stärker: Prospekte, Angebote und digitale Suche steuern massgeblich, welche Filialen Konsument:innen am Ende aufsuchen.

Der stationäre Handel bleibt in der Shopping Season 2026 der wichtigste Einkaufskanal. So zumindest zeigt dies die aktuelle «Shopping Season»-Umfrage von Shopfully, die in Deutschland durchgeführt wurde. Knapp die Hälfte der Befragten kauft Weihnachtsgeschenke am liebsten im Geschäft (48,3 Prozent). Gleichzeitig kombinieren viele Befragte digitale Recherche und Einkauf vor Ort. Angebote, Prospekte und Suchanfragen beeinflussen mit, welche Filialen am Ende besucht werden.

Einkaufen ist hybrid, Kaufentscheidungen entstehen kanalübergreifend

Neben der klaren Store-Präferenz zeigt die Umfrage ein starkes Omnichannel-Verhalten. 41,9 Prozent kaufen online und offline gleichermassen. Rein online kaufen zur Weihnachtszeit 9,8 Prozent der Befragten. Für Händler und Marken ist das ein wichtiges Signal: Der Abschluss findet häufig im Geschäft statt, die Entscheidung wird jedoch über mehrere Kanäle vorbereitet. Wer Drive-to-Store erzielen will, muss Angebote dort platzieren, wo Konsument:innen suchen und vergleichen.

Der Store bleibt für viele der wichtigste Ort für Inspiration. 39,7 Prozent lassen sich beim Stöbern im Geschäft zu Angeboten und Geschenkideen anregen. Digitale Prospekte oder Online-Kataloge sind dabei ein zentraler Impulsgeber (28,7 Prozent). Ausserdem informieren sich Käufer:innen über Websites und Plattformen (20,7 Prozent) sowie über die allgemeine Websuche (21,8 Prozent). Gedruckte Prospekte bleiben ebenfalls relevant. Rund ein Drittel greift in der Weihnachtszeit darauf zurück (33,9 Prozent).

Spontan oder zum Black Friday: So startet die Shopping Season

Beim Timing zeigt sich ein differenziertes Bild. 18,4 Prozent starten spätestens ab Oktober. Für 20,1 Prozent beginnt die Saison am Black Friday und ist eng mit der Suche nach Rabatten und Aktionen verbunden. 22,2 Prozent kaufen situativ, wenn online oder im Geschäft etwas Passendes auffällt. Nur 6,4 Prozent beginnen selten vor Mitte Dezember.

Bei beiden Anlässen nennt rund ein Drittel der Befragten kein festes Budget (Black Friday: 31,0 Prozent; Weihnachten: 32,3 Prozent). Bei den konkreten Budgetvorstellungen zeigt sich jedoch ein Unterschied. Für den Black Friday wollen die meisten Befragten einen Betrag unter 100 Euro (20,8 Prozent) ausgeben, für Weihnachten sind es zwischen 100 und 200 Euro (19,9 Prozent). Insgesamt planen 29,2 Prozent für Black Friday und 49,1 Prozent für Weihnachten mindestens 100 Euro ein. Gar keine Ausgaben planen 19,1 Prozent für Black Friday; zu Weihnachten sind es lediglich 3,1 Prozent.

Künstliche Intelligenz spielt beim Einkauf bislang eine Nebenrolle. Mehr als die Hälfte erledigt entsprechende Aufgaben lieber selbst (56,3 Prozent). Wenn KI genutzt wird, dann vor allem für Preisvergleiche und Deal-Suchen (14,9 Prozent) sowie für Geschenkideen (12,1 Prozent).

Das landet im Warenkorb: Gutscheine, Mode und Unterhaltung vorn

Bei den geplanten Produktkäufen liegt ein breiter Mix vorn: 29,3 Prozent nennen Kleidung, Schuhe oder Accessoires. 28,7 Prozent planen den Kauf von Geschenkkarten oder Gutscheinen. 27 Prozent nennen Kosmetik oder Parfum. Dahinter folgen Bücher, Spiele oder andere Unterhaltungsmedien (26,4 Prozent) sowie Lebensmittel und Getränke (24,7 Prozent). Kinderprodukte und Spielzeug bleiben ebenfalls relevant (23 Prozent). Für den Handel ergibt sich daraus die Aufgabe, passende Sortimente und Aktionen so zu bündeln, dass sie sowohl Inspiration auslösen als auch den direkten Weg in die Filiale unterstützen.

«Die Shopping Season 2026 zeigt, wie eng digital und stationär zusammenspielen. Der Kauf findet häufig im Geschäft statt, aber die Entscheidung entsteht vorher durch Recherche, Angebote und Kataloge», sagt Julian Klein, Country Manager Germany bei Shopfully. «Wer Menschen in die Filialen bringen will, muss frühzeitig mit relevanten Aktionen sichtbar sein und entlang der Customer Journey konsistent kommunizieren.»

Europäischer Marktführer im Bereich Drive-to-Store

Die Shopfully-Umfrage «Shopping Season 2026» wurde vom 14. bis 28. September 2026 unter 296 Nutzer:innen der Shopfully-App in Deutschland durchgeführt. Die Teilnehmer:innen beantworteten Fragen zu ihrem bevorzugten Einkaufskanal, ihrem Einkaufstyp, ihren Informationsquellen, der Nutzung von KI, ihrem Budget und ihren geplanten Produktkäufen für die Weihnachtszeit.

Shopfully ist der europäische Marktführer im Bereich Drive-to-Store und unterstützt Händler und Marken dabei, Online-Suchanfragen in tatsächliche Einkäufe umzuwandeln. Das Unternehmen, das früher in Deutschland, Österreich und den CEE-Ländern unter dem Namen Offerista bekannt war, ist heute in fünfundzwanzig Ländern mit einem Team von mehr als vierhundertfünfzig Mitarbeitenden tätig. Shopfully arbeitet mit mehr als fünfhundert Händlern und Marken zusammen. Über sein globales Netzwerk von Publishern und digitalen Plattformen sowie seine technologischen Lösungen, einschliesslich der eigenen KI-basierten hyperlokalen Marketingplattform, erreicht das Unternehmen über zweihundert Millionen Haushalte weltweit.

Fonte e ulteriori informazioni: https://www.shopfully.com

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