Europa3000 wird Teil der SelectLine Group

Der Schweizer ERP-Anbieter Europa3000 wird von der SelectLine Group übernommen. Damit stellt das Aarauer Unternehmen die Weichen für die langfristige Weiterentwicklung seiner technologischen und organisatorischen Möglichkeiten. Kunden sollen von erweiterten Ressourcen und dem Austausch innerhalb einer europäischen Softwaregruppe profitieren.

Alfonso Panichella, Geschäftsführer der Europa3000
Alfonso Panichella, Geschäftsführer der Europa3000. Quelle: zvg

Europa3000, einer der etabliertesten Anbieter von ERP-Lösungen für kleine und mittlere Unternehmen in der Schweiz, wird Teil der SelectLine Group. Mit dieser strategischen Entscheidung stellt das Aarauer Unternehmen die Weichen für eine langfristige Weiterentwicklung und den Ausbau seiner technologischen und organisatorischen Möglichkeiten.

Seit über 35 Jahren steht Europa3000 für praxisnahe ERP-Lösungen, hohe Kundennähe und eine verlässliche Begleitung von KMU in der Schweiz. Durch die Einbindung in eine international aufgestellte Softwaregruppe eröffnen sich neue Potenziale, insbesondere in den Bereichen Innovation, Produktentwicklung und Künstliche Intelligenz.

Schweizer Verankerung bleibt bestehen

«Der Zusammenschluss mit der SelectLine Group ist ein wichtiger Schritt für die Zukunft von Europa3000», erklärt Alfonso Panichella, Geschäftsführer der Europa3000. «Unsere Kunden profitieren von einer stärkeren technologischen Basis, erweiterten Ressourcen und dem Austausch innerhalb einer europäischen Softwaregruppe, bei gleichzeitigem Erhalt unserer gewohnten Nähe, Stabilität und Verlässlichkeit.»

Die Schweiz ist für die SelectLine Group ein wichtiger Markt. Europa3000 ist hier sehr gut positioniert und verfügt über tiefes Branchen- und Prozesswissen. Genau diese Kompetenz war ein zentraler Grund für die Integration. Deshalb bleibt die Verantwortung für Markt, Kunden und Weiterentwicklung klar in der Schweiz verankert – mit kurzen Entscheidungswegen und einem starken lokalen Management.

Die bisherigen Eigentümer Beat Mathys und Markus Fuchs begleiten die Übergabephase weiterhin aktiv. Sie stehen mit ihrer langjährigen Erfahrung auch weiterhin zur Verfügung.

Meilenstein in der Wachstumsstrategie

«Mit der Übernahme von Europa3000 setzen wir einen weiteren wichtigen Meilenstein in unserer Wachstumsstrategie. Wir bündeln jahrzehntelange Erfahrung, tiefes Prozess-Know-how und technologische Kompetenz, um unseren Kunden und Partnern nachhaltige Mehrwerte zu bieten – von innovativen ERP-Lösungen über KI-gestützte Funktionen bis hin zu einer noch besseren Kommunikation und Kundenbetreuung», so Michael Richter, CEO der SelectLine Group.

Mit Europa3000 stärkt die SelectLine Group ihre Position im Schweizer Markt nachhaltig. Gemeinsam mit starken Unternehmen wie der SelectLine Software und Groupe.iD bündelt die Gruppe führende ERP-, Lohn- und KMU-Prozesskompetenz und etabliert sich klar als einer der führenden ERP-Anbieter für kleine und mittlere Unternehmen in der Schweiz.

Europa3000 mit Sitz in Aarau entwickelt seit über 35 Jahren praxisnahe, nutzerorientierte Software, die KMU bei der effizienten Steuerung ihrer Geschäftsprozesse unterstützt. Mit rund 5000 Anwendern steht das Unternehmen für Verlässlichkeit, technologische Kompetenz und enge Kundenbegleitung.

Check Point lanciert KI-getriebenes Exposure Management

Check Point Software Technologies kündigt sein neues Exposure Management an, das Unternehmen dabei unterstützt, sich gegen KI-gesteuerte Cyber-Angriffe zu verteidigen. Die Lösung wandelt fragmentierte Daten über die Angriffsfläche in priorisierte, umsetzbare Abhilfemassnahmen um und integriert sich in über 75 Sicherheitskontrollen von rund 90 Prozent der grössten Sicherheitsanbieter.

Yochai Corem, Vice President of Exposure Management bei Check Point Software Technologies
Yochai Corem, Vice President of Exposure Management bei Check Point Software Technologies (Bild: Check Point Software Technologies)

Check Point Software Technologies hat Check Point Exposure Management (EM) angekündigt. Der neue Ansatz unterstützt Unternehmen dabei, sich gegen Cyber-Angriffe im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz zu verteidigen, indem fragmentierte Daten über die Angriffsfläche in priorisierte, umsetzbare und sichere Abhilfemassnahmen umgewandelt werden.

Angetrieben durch die Fähigkeiten von Cyberint, Veriti und Check Points weltweiter Bedrohungssichtbarkeit bietet EM Echtzeit-Lagebewusstsein. Die Lösung vereint Bedrohungsinformationen, Einblicke aus dem Dark Web, Sichtbarkeit der Angriffsfläche, Kontext zur Ausnutzbarkeit und automatisierte Abhilfemassnahmen. Diese sind heute umso wichtiger, da Hacker zunehmend Automatisierung und KI einsetzen, um schneller zu agieren, als herkömmliche Sicherheitsmassnahmen reagieren können.

Die Lücke bei der Schadensbehebung schliessen

«IT-Sicherheits-Teams werden mit Informationen überflutet, haben jedoch weiterhin Schwierigkeiten, Erkenntnisse in Massnahmen umzusetzen und Risiken mit ihren bestehenden Sicherheitsinvestitionen zu reduzieren», erklärt Yochai Corem, Vice President of Exposure Management bei Check Point Software Technologies. «Exposure Management schliesst diese Lücke, indem es reale Bedrohungsinformationen mit sicheren, automatisierten Abhilfemassnahmen kombiniert. Damit unterstützen wir Unternehmen, Risiken schneller zu reduzieren und sich gleichzeitig auf KI-gesteuerte Angriffe vorzubereiten.»

Übersicht der exponentiell wachsenden Gefahr einer zwar erkannten, aber nicht behobenen Sicherheitsbedrohung (Grafik: Check Point Software Technologies)

Während Angriffe immer grossflächiger und automatisierter werden, erfolgt die Behebung von Sicherheitslücken in vielen Unternehmen weiterhin langsam und manuell. Durch unzusammenhängende Tools, isolierte Teams und die Abhängigkeit von statischen Schweregradbewertungen bleiben kritische Sicherheitslücken weiterhin unberücksichtigt. Dies vergrössert die klaffende Lücke bei der Behebung von Cyber-Bedrohungen und erhöht die Wahrscheinlichkeit erfolgreicher Angriffe.

Integration in bestehende Sicherheitsumgebungen

EM wurde für den Einsatz in bestehenden Umgebungen entwickelt und lässt sich in mehr als 75 Sicherheitskontrollen von etwa 90 Prozent der grössten Sicherheitsanbieter integrieren, darunter Netzwerk-, Endpunkt-, Cloud-, E-Mail-, Identitäts- und Betriebssystemebenen. Diese umfassende Integration spiegelt den Open-Garden-Ansatz von Check Point wider und ermöglicht es Unternehmen, Risiken mit den bereits vorhandenen Tools zu reduzieren und gleichzeitig die Komplexität des Betriebs zu minimieren.

Der Kreislauf des Exposure Managements
Der Kreislauf des Exposure Managements (Grafik: Check Point Software Technologies)

Der Ansatz steht im Einklang mit dem Continuous Threat Exposure Management (CTEM) Framework von Gartner, das die kontinuierliche Korrelation zwischen dem tatsächlichen Verhalten von Angreifern und den Unternehmens-Ressourcen in den Vordergrund stellt. Durch die Verknüpfung von Informationen, Expositionskontext und Abhilfemassnahmen priorisieren und beseitigen Organisationen die grössten Risiken, bevor Cyber-Kriminelle aktiv werden.

Drei integrierte Schichten für umfassenden Schutz

Check Point Exposure Management basiert auf drei eng integrierten Schichten: Erstens nutzt die Threat Intelligence die Fähigkeiten von Check Point, um das Ökosystem der Cyber-Angreifer zu kartieren und aktive Kampagnen, ausgenutzte Schwachstellen, bösartige Infrastrukturen und Hochrisikoindikatoren zu verfolgen. Die Daten basieren auf realen Angriffen, die aus den branchenweit umfangreichsten Quellen beobachtet wurden.

Zweitens ermittelt die Plattform mithilfe integrierter Scanner automatisch die Angriffsfläche des Unternehmens und lässt sich in branchenübliche Tools integrieren, um Risiken auf der Grundlage ihrer tatsächlichen Ausnutzbarkeit, des geschäftlichen Kontexts und bestehender Sicherheitskontrollen zu priorisieren. Dies schliesst eine kontinuierliche Bewertung der Sicherheitseffektivität ein.

Drittens geht Check Point Exposure Management über die Priorisierung hinaus, indem es bestehende Sicherheitskontrollen über APIs sicher neu konfiguriert. Validierte Massnahmen wie virtuelles Patching, IPS-Aktivierung und Indikator-Durchsetzung ermöglichen eine konsistente Behebung in grossem Massstab mit minimalen betrieblichen Reibungsverlusten.

«Das Exposure Management ist unverzichtbar geworden, da Unternehmen Schwierigkeiten haben, Schwachstellendaten operativ umzusetzen. Der Ansatz von Check Point zeichnet sich durch die Kombination von fundierten Erkenntnissen, Markenschutz und sicheren, automatisierten Abhilfemassnahmen aus, um schneller von Erkenntnissen zu Massnahmen überzugehen», erklärt Michelle Abraham, Senior Research Director, Security & Trust bei IDC.

Check Point Exposure Management ist ab sofort verfügbar. Weitere Informationen zum Produkt finden sich auf der Website von Check Point. Zusätzlich hat Check Point im Januar 2026 den passenden Bericht «State of Exposure Management Report» veröffentlicht, der hier verfügbar ist.

Top Interim Manager 2026 ausgezeichnet

Die Diplomatic Council Future Academy und United Interim haben sechs herausragende Führungskräfte auf Zeit geehrt. Jane Enny van Lambalgen, Ulf Camehn, Eckhart Hilgenstock, Klaus-Peter Stöppler, Roland Streibich und Paul Stricker erhalten die Auszeichnung «Top Interim Manager 2026».

Smile, Facial expression, White-collar worker (1 Person)
Die Top Interim Manager 2026 wurden im Rahmen des Neujahrsempfangs des Diplomatic Council in Frankfurt am Main ausgezeichnet. Quelle: Diplomatic Council Future Academy/United Interim

Die Diplomatic Council Future Academy hat in Kooperation mit United Interim sechs Führungskräfte auf Zeit als «Top Interim Manager des Jahres 2026» ausgezeichnet. Die Ehrung ging an Jane Enny van Lambalgen, Ulf Camehn, Eckhart Hilgenstock, Klaus-Peter Stöppler, Roland Streibich und Paul Stricker. «Wer dieses Prädikat führt, darf sich zum Kreis der Besten zählen», erklärte Hang Nguyen, Secretary General des Diplomatic Council, bei der Verleihung im Rahmen des Neujahrsempfangs in Frankfurt am Main.

Hohe Anforderungen an die Auszeichnung

Die Vergabe der Auszeichnung erfolgt nach strengen Kriterien. Das Board of Examiners, bestehend aus Dr. Harald Schönfeld (Akademischer Direktor der Diplomatic Council Future Academy), Prof. Dr. Günther Singer (Dekan der Diplomatic Council Future Academy) und Jürgen Becker (Co-CEO von United Interim), entscheidet über die Ehrung. «Alle sechs haben diese Ehrung wohlverdient», sind sich die drei Experten einig, die gemeinsam das «Karriere-Handbuch für Interim Manager» verfasst haben, das als Standardwerk in der Branche gilt.

Die Kandidaten müssen eine jahrelange Exzellenz mit hohem Mehrwert für ihre Mandanten nachweisen. Dazu gehören konkrete Ergebnisse und Referenzen sowie die Veröffentlichung von mindestens drei Case Studies als Nachweis der praktischen Erfahrung. Zudem wird vorausgesetzt, dass sich die Führungskräfte für ihre Branche engagieren, an wissenschaftlichen Studien teilnehmen und eine nachhaltige öffentliche Wirkung in der Presse und den sozialen Medien zeigen.

Die ausgezeichneten Interim Manager

Jane Enny van Lambalgen ist Founding Partner und Geschäftsführerin von Planet Industrial Excellence. Als Interim Manager ist sie spezialisiert auf Strategie, Operational Excellence, Turnaround, Supply Chain Management und Digital Transformation. Sie übernimmt Positionen als CEO, Managing Director, COO, Delegierte des Verwaltungsrats, Aufsichtsrat und Beirat in der mittelständischen Wirtschaft. Schwerpunkte ihrer Tätigkeit sind internationale Operations-Einsätze mit Fokus auf Produktion, Supply Chain und Logistik. Sie zählt zu den am häufigsten zitierten Interim Managern in der deutschsprachigen Industriepresse und erhält die Auszeichnung zum zweiten Mal in Folge.

Ulf Camehn verfügt über mehr als 25 Jahre Erfahrung in mittelständischen Familienunternehmen. Sein Tätigkeitsspektrum reicht von restriktiver bis expansiver Restrukturierung über Transformations- und Turnaround-Management bis hin zu Kostensenkungsprogrammen und Rapid Cost Reduction. Er bringt umfassende Expertise in der Organisationsentwicklung, im Aufbau, in der Führung und Weiterentwicklung von Shared Service Centern sowie in Zentralisierungs-, Fusions- und Post-Merger-Integrationsprojekten ein.

Eckhart Hilgenstock zählt zu den meistgefragten Interim Managern in Deutschland. Unternehmen holen ihn regelmässig als Führungskraft auf Zeit in den Betrieb, wenn es um die Themen profitables Wachstum und Vertrieb sowie Digitalisierung und den KI-Einsatz in Organisationen geht. «Eckhart Hilgenstock gilt als Vorzeigetyp der Branche», schrieb die WirtschaftsWoche über ihn. Seine Erfahrungen sammelte er unter anderem als General Manager EMEA bei Microsoft sowie zuvor als Managing Director DACH bei Lotus Development und IBM Deutschland. Er erscheint regelmässig in den deutschsprachigen Medien zum Thema «Künstliche Intelligenz im Business Development» und wurde bereits im Vorjahr ausgezeichnet.

Klaus-Peter Stöppler zählt zu den zehn renommiertesten Executive Interim Managern Deutschlands mit über 35 Jahren Erfahrung in den Branchen Bauwirtschaft, Immobilien, Energie und Industrie. Er begleitet mittelständische Unternehmen als permanenter Beirat oder als Interim Manager auf Zeit. Seine Expertise umfasst Bauprojektmanagement, Unternehmensrettung und strategische Beratung. In der Fachpresse für die Baubranche ist er ein häufig nachgefragter Autor für Fachbeiträge und Kommentare. Er wird zum zweiten Mal in Folge ausgezeichnet.

Roland Streibich ist ein restrukturierungserfahrener Interim Manager und Chief Restructuring Officer, zertifizierter Aufsichtsrat und Beirat sowie Experte im Bereich Business Advisory. Seine fachlichen Schwerpunkte liegen in Restrukturierungen und Transformationen, der Begleitung von M&A-Projekten, der Umsetzung von Post-Merger-Integrationen sowie im strategischen Business Development neuer Märkte. Seit über 20 Jahren ist er erfolgreich im Interim Management tätig. Seine besondere Expertise umfasst die Bau- und Immobilienwirtschaft, Architektur, Baugewerbe und Bauplanung ebenso wie die Baustoff- und Bauzuliefererindustrie. Darüber hinaus verfügt er über umfassende Erfahrung in den Bereichen Infrastruktur und Versorgungswirtschaft.

Paul Stricker unterstützt aufgrund seiner langjährigen internationalen Erfahrung in Linien- und Projektfunktionen Organisationen in einer Vielzahl anspruchsvoller HR-Themenstellungen. Dazu gehören die Professionalisierung und Weiterentwicklung von HR-Strukturen ebenso wie der Aufbau moderner HR-Funktionen in komplexen, stark wachsenden und international ausgerichteten Unternehmen. Er begleitet Unternehmen bei der Internationalisierung ihrer HR-Funktion, treibt Innovationen voran und sorgt dafür, dass HR-Teams auch in turbulenten Phasen Stabilität und Orientierung behalten.

Seismografen der Wirtschaft

Alle sechs Top Interim Manager 2026 arbeiten am «Wirtschaftsreport 2026» der Management-Community United Interim mit. Der Report basiert auf einer wissenschaftlich fundierten Umfrage unter 550 Interim Managern. «Interim Manager sind gestandene Führungskräfte, die von den Unternehmen für eine begrenzte Zeit ins Haus geholt werden, um gezielt Projekte durchzuführen», erklärt Dr. Harald Schönfeld, warum Interim Manager als Seismografen der Wirtschaft gelten.

Das Diplomatic Council ist ein globaler Think Tank mit Beraterstatus bei den Vereinten Nationen. United Interim gilt mit einer Reichweite von über 12’000 Interim Managern als führende Online-Community dieser Branche. Einreichungen für die Auszeichnung 2027 sind ab sofort möglich. Aktive Interim Manager können Kolleginnen und Kollegen vorschlagen. Eine Eigenbewerbung ist nicht möglich.


Direktkontakt zu den Top Interim Managern 2026: Jane Enny van Lambalgen: www.planetie.ch, Ulf Camehn: www.ulfcamehn.de, Eckhart Hilgenstock: https://hilgenstock-hamburg.de, Klaus-Peter Stöppler: https://bau-interim.com, Roland Streibich: www.streibich-bauconsult.de, Paul Stricker: www.paulstricker.at

Yougov: Das sind die Preis-Leistungs-Sieger

Der Lebensmittel-Discounter Aldi ist 2026 zum zweiten Mal in Folge Preis-Leistungs-Sieger. Das zeigt das diesjährige Ranking der Data & Analytics Group Yougov in Kooperation mit dem Handelsblatt. Auf den Plätzen zwei und drei folgen dm und Paypal.

Red, Orange, Font
Quelle: zvg

Der Lebensmittel-Discounter Aldi ist 2026 das zweite Mal in Folge Preis-Leistungs-Sieger. Der Discounter hat demnach in den Augen jener deutschen Verbraucher, die die Marke kennen, aktuell das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Das zeigt das diesjährige Preis-Leistungs-Ranking der internationalen Data & Analytics Group Yougov in Kooperation mit dem Handelsblatt.

Preis-Leistungs-Sieger Aldi erreicht in diesem Jahr einen Net Score von 57,7 auf einer Skala von -100 bis +100 unter insgesamt 852 im Yougov Brandindex in Deutschland bewerteten Marken. Auf dem zweiten Platz findet sich die deutsche Drogeriemarktkette dm mit einem Score von 56,8. dm verweist Paypal damit in diesem Jahr auf Rang drei mit einem Net Score von 55,9.

Einzelhandel dominiert erneut das Ranking

Auf den vierten Rang des diesjährigen Rankings unter Markenkennern platziert sich, wie bereits im Vorjahr, der Lebensmitteldiscounter Lidl mit einem Score von 53,2. Der Marke folgt die Drogeriemarktkette Rossmann auf Rang fünf mit einem Net Score von 46,8. Rossmann kann sich damit im Vergleich zum Vorjahr um einen Rang verbessern und tauscht den Platz mit Amazon: Der US-amerikanische Online-Versandhändler erreicht in diesem Jahr Rang sechs mit einem Score von 46,1 und verliert einen Rang im Vergleich zu 2025.

Es folgt Ikea mit einem Score von 45,4 auf Rang sieben, unverändert im Vergleich zum Vorjahr. Rang acht belegt das Reisebuchungs-Portal Booking.com mit einem Score von 40,5. Damit verbessert sich Booking.com im Vergleich zu 2025 um einen Rang. Ähnlich bei C&A: Das Bekleidungsunternehmen erreicht in diesem Jahr Rang neun mit einem Score von 40,2 und verbessert sich im Vergleich zum Vorjahr um einen Platz. Rang zehn bekleidet schliesslich Samsung. Der südkoreanische Elektronikkonzern fällt damit um zwei Ränge im Vergleich zum Vorjahr mit einem Score von 39,6.

Konsistenz zahlt sich aus

«Die Gewinner des diesjährigen Rankings verbindet erneut eine aussergewöhnlich hohe Konsistenz in der Wahrnehmung ihres Preis-Leistungs-Verhältnisses. Gerade in anhaltend unsicheren wirtschaftlichen Zeiten suchen Verbraucher nach Verlässlichkeit, Orientierung und Marken, auf die sie sich verlassen können. Die diesjährigen Top-Platzierten stehen genau für diese Kontinuität. Sie liefern ein klar erwartbares Leistungsversprechen», sagt Felix Leiendecker, Head of Products Team DACH bei Yougov. Der über viele Jahre aufgebaute Markenkern zahle sich aus: Er schaffe Sicherheit, stärke die Loyalität und mache diese Marken widerstandsfähig gegenüber konjunkturellen und gesellschaftlichen Krisen.

Dass die Zusammensetzung der Top 10 weitgehend stabil bleibe, unterstreiche, wie wichtig langfristige Markenarbeit für eine überzeugende Preis-Leistungs-Wahrnehmung sei, so Leiendecker.

Über das Ranking

Dem Preis-Leistungs-Ranking 2026 von Yougov liegen die Ergebnisse aus dem Yougov Brandindex für Deutschland zu Grunde. Yougov führte im Rahmen dieser täglichen Markenperformance-Messung im Zeitraum vom 1. Dezember 2024 bis einschließlich 30. November 2025 über 900’000 repräsentative Online-Interviews für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren durch und liess insgesamt 852 Marken von ihren jeweiligen Kennern bewerten.

Das Preis-Leistungs-Ranking 2026 umfasst 32 Produkt-Kategorien aus den Sektoren Banken & Versicherungen, FMCG, Freizeit & Unterhaltung, Einzelhandel, Mobilität & Tourismus, Technologie & Elektronik, Automotive und Dienstleister. Die jeweiligen Top 5 Marken einer Produkt-Kategorie können ein Kommunikations-Siegel über das Handelsblatt beziehen.

Gregory Oswald übernimmt Geschäftsführung von Franke Home Solutions für DACH-Markt

Franke Home Solutions ordnet die Geschäftsführung für den DACH-Markt neu: Gregory Oswald, bisher Geschäftsführer der WESCO Gruppe, übernimmt per 1. Februar die Leitung und verantwortet künftig die Marken Franke, berbel und WESCO. Der 45-Jährige leitete die DACH-Organisation bereits von 2022 bis 2024.

Gregory Oswald übernimmt per 1. Februar die Geschäftsführung von Franke Home Solutions für den DACH-Markt und verantwortet damit die Marken Franke, berbel und WESCO. Quelle: zvg

Die Geschäftsführung von Franke Home Solutions für den DACH-Markt wurde neu strukturiert. Gregory Oswald, bisher Geschäftsführer der WESCO Gruppe – zu der die Marken berbel und WESCO gehören –, übernimmt per 1. Februar wieder die Verantwortung für Franke Home Solutions im DACH-Markt und damit auch für die Marke Franke. Der 45-Jährige leitete die DACH-Organisation bereits von 2022 bis 2024, bevor er die Führung der WESCO Gruppe übernahm, die Franke im September 2024 akquirierte.

Bis zur Neuordnung der Verantwortlichkeiten führte Corrado Mura, seit 1. Januar CEO und President von Franke Home Solutions und zuvor Vice President EMEA, die Region interimistisch. Mit der fortgeschrittenen Integration der WESCO Gruppe in die Division wurde entschieden, die drei Marken unter eine gemeinsame Leitung zu führen – eine wichtige Grundlage für engere Zusammenarbeit, während die Marken weiterhin eigenständig am Markt agieren.

Kontinuität für Kunden und Mitarbeitende

Corrado Mura, CEO und President Franke Home Solutions, betont: «Gregory Oswalds tiefes Verständnis für den DACH-Markt sowie für Produktmanagement und Markenführung, das er sich in Schlüsselpositionen innerhalb von Franke Home Solutions erarbeitet hat, ist entscheidend für die weitere Entwicklung unserer Organisation. Die Zusammenführung der Verantwortung für alle drei Marken unter seiner Leitung schafft Kontinuität für unsere Kunden und Mitarbeitenden und stärkt uns in dieser wichtigen Integrationsphase. Seine langjährige Erfahrung wird uns helfen, Kompetenzen optimal zu bündeln und unser Wachstum nachhaltig voranzutreiben.»

Gregory Oswald freut sich auf die neue Herausforderung und unterstreicht: «Es ist eine bedeutende Aufgabe, die DACH-Organisation gemeinsam mit unserem neuen Divisionsleiter Corrado Mura und einem starken, engagierten Team weiterzuentwickeln. Zusammen werden wir alles daransetzen, unsere Markenambitionen konsequent umzusetzen.»

Über die Franke Gruppe

Die Franke Gruppe mit Hauptsitz in Aarburg ist ein weltweit führender Hersteller und Anbieter von Lösungen und Ausstattungen für die Haushaltsküche sowie für die professionelle Systemgastronomie und Kaffeezubereitung. Das Unternehmen ist weltweit präsent und beschäftigt rund 7700 Mitarbeitende in 35 Ländern. Der Nettoumsatz beträgt ungefähr 2,42 Milliarden Schweizer Franken. Franke Gruppe gehört zur Artemis Group.

Franke Home Solutions ist eine Division der Franke Gruppe und der weltweit führende Anbieter von intelligenten Systemen und Lösungen für die private Küche. Die Division ist weltweit tätig und erwirtschaftet mit rund 4200 Mitarbeitenden in über 30 Ländern einen Nettoumsatz von 932 Millionen Schweizer Franken. Die Produktpalette deckt alle Bereiche in der Küche ab und geht darüber hinaus – vom Zubereiten und Kochen über Reinigung und Entsorgung bis hin zur Luftaufbereitung.

Die 1962 gegründete WESCO Gruppe mit Hauptsitz in Wettingen ist ein führendes Familienunternehmen, das sich auf Dunstabzugshauben und Lüftungssysteme für Küchen, Wohnungen, Büros und Schulen spezialisiert hat. Mit rund 280 Mitarbeitenden an Standorten in der Schweiz (WESCO), in Deutschland (berbel Ablufttechnik) und in Italien (Createc) erwirtschaftet die Gruppe einen Nettoumsatz von 97 Millionen Schweizer Franken. WESCO steht für hochwertige Dunstabzugshauben und Lüftungslösungen «made for Switzerland», berbel überzeugt mit innovativen Produkten «made in Germany».

Quelle: Franke Gruppe

HarbourVest Partners stärkt Führung in der Schweiz und im Private-Wealth-Geschäft

HarbourVest Partners, ein weltweit führendes Investmentunternehmen im Bereich Private Markets mit einem verwalteten Vermögen von über 146 Milliarden US-Dollar, gibt zwei bedeutende Ernennungen bekannt. Daniel Signer übernimmt ab 1. Januar 2026 die Leitung von HarbourVest Schweiz in Zürich, während Ivan Pascual das stark expandierende Private-Wealth-Geschäft in der EMEA-Region führen wird.

Daniel Signer, Head of HarbourVest Schweiz
Daniel Signer übernimmt ab 1. Januar 2026 die Leitung von HarbourVest Schweiz. Quelle: zvg

HarbourVest Partners unterstreicht mit zwei strategischen Personalentscheidungen sein Engagement für weiteres Wachstum in der EMEA-Region sowie im Segment Private Wealth. Das global tätige Private-Markets-Investmentunternehmen verwaltet per 30. Juni 2025 ein Vermögen von über 146 Milliarden US-Dollar.

Daniel Signer leitet HarbourVest Schweiz

Per 1. Januar 2026 übernimmt Daniel Signer die Funktion des Head of HarbourVest Schweiz mit Sitz in Zürich. Signer ist 2024 zu HarbourVest gestossen, um den institutionellen Markt in der Schweiz aufzubauen, und verantwortet künftig die weitere Expansion des Unternehmens über Wealth- und institutionelle Kunden hinweg.

Unterstützt wird Signer von einem erfahrenen Team, darunter Alexander Eschmann, der weiterhin den Bereich Private Wealth Schweiz leitet, sowie Taraneh Ahrabian, Head of Family Offices für die DACH-Region.

«Die Schweiz ist ein Schlüsselmarkt für HarbourVest, und es ist mir eine grosse Ehre, die Leitung unseres Schweizer Standorts zu übernehmen», sagt Daniel Signer. «Ich freue mich darauf, unsere lokale Präsenz weiter zu stärken, die Beziehungen in der Region zu vertiefen und das Wachstum nachhaltig voranzutreiben.»

Ivan Pascual übernimmt Private-Wealth-Geschäft EMEA

Ivan Pascual, Head of Private Wealth EMEA
Ivan Pascual leitet die nächste Wachstumsphase des Private-Wealth-Geschäfts von HarbourVest. Quelle: zvg

Ivan Pascual, mit Sitz in London, übernimmt die Führung der nächsten Wachstumsphase des stark expandierenden Private-Wealth-Geschäfts von HarbourVest – einem strategischen Kernbereich des Unternehmens, da immer mehr Vermögenskunden Zugang zu institutionellen Private-Markets-Lösungen suchen. Sein Fokus liegt auf dem weiteren Ausbau der Zusammenarbeit mit Vermögensverwaltern, Privatbanken, Multi-Family Offices sowie weiteren Partnern im Ökosystem. Pascual berichtet an Venu Krishnamurthy, Head of Global Private Wealth.

Pascual verfügt über mehr als 25 Jahre Erfahrung in der Finanzdienstleistungsbranche. Vor seinem Eintritt bei HarbourVest war er als Head of Wealth Client Business EMEA bei BlackRock tätig, wo er das Wachstum über sämtliche Anlageklassen und Produktlinien hinweg in einer Phase rascher Innovation und sich wandelnder Kundenbedürfnisse vorantrieb.

«Ich freue mich sehr, in einem so entscheidenden Moment zu HarbourVest zu stossen», sagt Ivan Pascual. «Das Unternehmen vereint tiefgehende Private-Markets-Expertise mit einem dynamisch wachsenden Wealth-Ökosystem. Die Schweiz bleibt ein zentraler globaler Wealth-Hub, und gemeinsam mit unserem Team in Zürich sind wir hervorragend aufgestellt, um über Evergreen-Strukturen, geschlossene Fonds und skalierbare Portfoliolösungen gezielt auf die Bedürfnisse des Wealth-Marktes einzugehen.»

Nachfolge von Simon Jennings

Daniel Signer und Ivan Pascual folgen auf Simon Jennings, der nach acht Jahren in leitender Funktion bei HarbourVest Ende 2025 die Rolle des Senior Advisors übernommen hat.

«Dank ihrer umfassenden Expertise sind Daniel und Ivan hervorragend positioniert, um unser weiteres Wachstum in der EMEA-Region und im Wealth-Markt voranzutreiben», sagt David Atterbury, Head of EMEA bei HarbourVest. «Simon hat entscheidend zum Aufbau unseres Wealth-Geschäfts und zur Etablierung einer starken Präsenz in der Schweiz beigetragen. Für seinen ausserordentlichen Einsatz danken wir ihm herzlich.»

40 Jahre Engagement in der Schweiz

HarbourVest ist seit 40 Jahren in der Schweiz aktiv, investiert im Land und verwaltet grenzüberschreitend bedeutendes Kapital für Investoren wie Pensionskassen, Versicherungen, Vermögensverwalter, Privatbanken und Family Offices. 2024 eröffnete HarbourVest ein Büro in Zürich – das fünfte in der EMEA-Region – und unterstrich damit sein langfristiges Engagement für institutionelle und Private-Wealth-Kunden in der Schweiz.

HarbourVest ist ein unabhängiges, global tätiges Private-Markets-Investmentunternehmen mit über 43 Jahren Erfahrung und einem verwalteten Vermögen von mehr als 146 Milliarden US-Dollar per 30. Juni 2025. Die integrierte Plattform bietet Zugang zu globalen Primärfonds, Sekundärtransaktionen, Direkt-Co-Investments, Real Assets und Infrastruktur sowie Private Credit. Die Stärken von HarbourVest erstrecken sich über verschiedene Strategien hinweg und werden von einem Team von mehr als 1270 Mitarbeitenden getragen, darunter über 230 Investmentexperten in Asien, Europa und Nord- und Südamerika.

Quelle: HarbourVest

GFM lädt zur Trend-Tagung «The New Marketing Playbook»

Die Gesellschaft für Marketing (GFM) veranstaltet am 11. März 2026 ihre Trend-Tagung im Aura Event Saal in Zürich. Unter dem Motto «The New Marketing Playbook» diskutieren renommierte Expert:innen die grundlegende Neuorientierung des Marketings in Zeiten von Daten, Technologie und KI.

Quelle: zvg

Das Marketing befindet sich in einer Phase grundlegender Neuorientierung. Daten, Technologie und KI haben die Möglichkeiten erweitert, aber auch das Spielfeld komplexer gemacht. Während Algorithmen zunehmend über Sichtbarkeit entscheiden, wächst der Druck, Relevanz, Vertrauen und Nähe zu Kundinnen und Kunden neu zu definieren. Die Gesellschaft für Marketing (GFM) widmet sich diesem Thema mit ihrer Trend-Tagung «The New Marketing Playbook» am Mittwoch, 11. März 2026, von 9 bis 17 Uhr im Aura Event Saal am Bleicherweg in Zürich.

Hochkarätige Referent:innen aus Wirtschaft und Wissenschaft

Die Tagung versammelt eine beeindruckende Riege von Expert:innen: Prof. Marcus Schögel, Stephan Balzer (Tedxberlin), David Fischer (High Snobiety), Guntram Friede (Celonis), Olaf Geuer (Swisscom), Prof. Dennis Herhausen (Vrije Universiteit Amsterdam), Sebastian Kemmler (Kemmler und Kemmler), Mikael Krogerus und Roman Tschäppeler, Prof. Wolfgang Merkle (University of Europe for Applied Science), Frans Riemersma (Martech Tribe), Philipp Skrabal (Farner Consulting), Sarah Stokar (Feldschlösschen) und Andrea Vetsch (SRF).

Tagungsgebühren und Anmeldung

Die Teilnahme kostet für GFM-Mitglieder 690 Franken, für Nicht-GFM-Mitglieder 990 Franken. Interessierte können sich bereits jetzt für die Veranstaltung anmelden. Weitere Informationen: https://gfm.ch/veranstaltungen/

Schweizer Bevölkerung fordert aktive Politik bei KI, Blockchain und Quantencomputing

Künstliche Intelligenz, Blockchain und Quantencomputing gelten als Schlüsseltechnologien der Zukunft. Eine repräsentative Studie der Hochschule Luzern zeigt erstmals, wie die Schweizer Bevölkerung diese Technologien wahrnimmt. Die Menschen stehen den Zukunftstechnologien aufgeschlossen und bedacht gegenüber und erwarten von der Politik sowohl aktive Standortförderung als auch Schutz vor Risiken.

Die Schweiz soll spitze bleiben: Die Sparpläne des Bundes bei Bildung, Forschung und Innovation kommen da schlecht an. (Bild: zVg)

Künstliche Intelligenz, Blockchain und Quantencomputing gewinnen in der Schweiz für Wirtschaft, Gesellschaft und Politik zunehmend an Bedeutung. Doch die öffentliche Debatte zu diesen Technologien ist oft von Extrempositionen geprägt. «Futuristen beschreiben etwa KI in ihren Bestsellern wahlweise als Garant künftigen Wohlstands oder als existenzielles Risiko für die Menschheit», sagt Studienautor Philipp Bachmann von der Hochschule Luzern.

Eine Studie der Hochschule Luzern untersuchte erstmals Bekanntheit, Verständnis, Einstellungen sowie politische Erwartungen zu den drei Grundlagentechnologien im Vergleich. «Die Schweizer Politik setzt auf die Förderung von KI, Blockchain und Quantencomputing. Vor diesem Hintergrund ist es zentral zu wissen, inwieweit die Bevölkerung diese Grundlagentechnologien kennt und welche Erwartungen sie an die Politik richtet», erklärt Bachmann.

KI am bekanntesten, Quantencomputing wenig geläufig

Die Studie basiert auf einer repräsentativen Befragung von 1’244 Personen aus der Deutsch- und Westschweiz. Ergänzend zu den drei Technologien wurden auch die Einstellungen zu Bitcoin als konkrete Anwendung der Blockchain-Technologie erhoben. Es zeigen sich klare Unterschiede in der Bekanntheit der untersuchten Technologien. Am bekanntesten ist Künstliche Intelligenz: 93 Prozent der Befragten haben bereits von ihr gehört. Ein ähnlich hoher Wert zeigt sich mit 91 Prozent bei Bitcoin.

Blockchain, die Grundtechnologie hinter der weltweit stärksten Kryptowährung, ist hingegen weniger bekannt: Lediglich rund 60 Prozent der Befragten kennen den Begriff. Noch weniger geläufig ist Quantencomputing: Nur rund die Hälfte der Teilnehmenden (47 Prozent) sind mit dem Begriff vertraut.

Wissensstand prägt Einstellung massgeblich

Nicht nur bei der Bekanntheit, sondern auch beim Verständnis gibt es grosse Unterschiede: Am besten vertraut sind die Befragten ebenfalls mit KI: Mehr als die Hälfte gibt an, diese Technologie gut oder sehr gut zu verstehen (57 Prozent); lediglich 11 Prozent kennen den Begriff kaum oder gar nicht. Das Wissen über Blockchain und Quantencomputing ist deutlich geringer: Nur 16 Prozent der Befragten schätzen ihre Kenntnisse über Blockchain als gut oder sehr gut ein; beim Quantencomputing sind es lediglich 9 Prozent.

Neben Wissen und Verständnis hat das Forschungsteam auch die Begeisterung für die einzelnen Technologien untersucht, beziehungsweise als wie bedrohlich sie wahrgenommen werden. Quantencomputing verbindet hohe Begeisterung mit geringer Bedrohungswahrnehmung, Bitcoin dagegen geringe Begeisterung mit ausgeprägter Skepsis. «Bitcoin steht im Zusammenhang mit internationaler Kriminalität und Geldwäsche immer wieder in den Schlagzeilen, wie auch die offenen Antworten der Studie zeigen. Entsprechend fällt die Bewertung von Bitcoin bei den Befragten negativ aus», sagt Philipp Bachmann.

Künstliche Intelligenz und Blockchain liegen dazwischen: Sie wecken Interesse, rufen aber auch Sorgen hervor, besonders bei Personen mit geringem Wissen zum Thema. «Der Wissensstand prägt dieses Bild deutlich: Mehr Wissen über die jeweiligen Technologien geht mit mehr Zustimmung und geringerer Bedrohungswahrnehmung einher, ohne diese ganz verschwinden zu lassen», erklärt Bachmann. Deshalb sei es entscheidend, dass gerade Bildungsinstitutionen aufzeigen, wie etwa Blockchain funktioniert, wo diese Technologie bereits heute eingesetzt wird und welchen Einfluss sie auf die Gesellschaft haben kann.

Klare Erwartungen an die Politik

Die Ergebnisse der Studie zeigen auch klare Erwartungen an die Schweizer Politik – über alle Technologien und Alters-, Bildungs- und Geschlechtergrenzen hinweg. «Die Bevölkerung wünscht eine aktive Rolle des Staates: Dieser soll Innovationen fördern, Risiken begrenzen und die Bevölkerung schützen», sagt Philipp Bachmann. Bei Künstlicher Intelligenz und Blockchain seien Schutz- und Vorsorgemassnahmen besonders gefordert. Beim Quantencomputing stehe die Förderung von Innovation und Wettbewerbsfähigkeit stärker im Vordergrund. Möglichst wenig politische Regulierung der Zukunftstechnologien findet dagegen grundsätzlich wenig Zustimmung.

Das Institut für Kommunikation und Marketing (IKM) der Hochschule Luzern entwickelte den Fragebogen für die repräsentative Bevölkerungsbefragung. Die DemoSCOPE, ein führendes Schweizer Sozial- und Marktforschungsunternehmen, führte die Datenerhebung im Juni und Juli 2025 durch. Die Hochschule Luzern lehrt und forscht zu den Zukunftstechnologien und übersetzt komplexe Forschung in anwendbare Lösungen. Spezialisierte Kompetenzzentren wie das Applied AI Center und das Quantumlab entwickeln konkrete Anwendungen. Zudem ist die Hochschule Luzern gemeinsam mit der Universität Luzern seit 2024 Teil der Blockchain Joint Research Initiative. Der Kanton Zug beteiligt sich während fünf Jahren mit total 39,35 Millionen Franken an den Aufbaukosten dieses gemeinsamen Projekts. Ziel ist es, Zug zu einem weltweit führenden Zentrum für Blockchainforschung zu machen.

Pemat gewinnt Preis der Rheintaler Wirtschaft 2026

Am Rheintaler Wirtschaftsforum in Widnau ist die Pemat aus Oberriet mit dem Preis der Rheintaler Wirtschaft ausgezeichnet worden. Die Jury würdigt damit ein Unternehmen, das mit hochpräzisen Lösungen in der Biege- und Walztechnik weltweit gefragt ist und seit rund 30 Jahren Massstäbe setzt.

Peter Mattle mit dem Preis der Rheintaler Wirtschaft (Quelle: zvg)

Pemat ist eine der ersten Firmen, die man sieht, wenn man von Altstätten nach Oberriet fährt. Was dort am Ortseingang sichtbar beginnt, wirkt weit über die Region hinaus. Seit rund 30 Jahren entwickelt das Unternehmen mit seinen 20 Mitarbeitenden hochpräzise Lösungen in der Biege- und Walztechnik und hat sich damit einen exzellenten Namen in anspruchsvollen Nischen erarbeitet. In der Schweiz wenig bekannt, sind sie am Weltmarkt sehr gefragt: Zur Kundschaft gehören beispielsweise Porsche und Louis Vuitton.

Freiformbiegen als Kernkompetenz

Das Herzstück von Pemat ist das Freiformbiegen. Damit lassen sich Metallrohre und Profile dreidimensional, frei und absolut passgenau formen. Jedes Teil ist ein Einzelstück, wobei Länge, Radius und Form exakt auf das jeweilige Projekt abgestimmt sind. Wo andere an technische Grenzen stossen, beginnt die Stärke von Pemat. Ihre Lösungen kommen dort zum Einsatz, wo höchste Präzision gefragt ist und Standardverfahren nicht ausreichen. Bei einem Projekt für die Strassenbeleuchtung in Dubai konnte kein anderer Anbieter die Lösungen anbieten, die Pemat geschaffen hat.

Grosse Freude bei Pemat über die Auszeichnung

Firmeninhaber Peter Mattle zeigte sich bereits bei der geheimen Bekanntgabe der Auszeichnung vor einigen Monaten sichtlich gerührt. Die Freude über den Preis, der ihm im Beisein von Tagungsmoderatorin Sonja Hasler von Jury-Präsident Klaus Brammertz überreicht wurde, war ihm auch am Freitag sehr deutlich anzusehen. Er stand zusammen mit seiner Ehefrau Romana und seinem ebenfalls langjährigen Wegbegleiter Roger Schläpfer auf der Bühne. Er bedankte sich auch ausdrücklich bei seiner Frau, die so oft ohne ihn habe in die Ferien fahren müssen, und es sei bewundernswert, dass sie immer noch an seiner Seite sei.

Ebenso bedankte er sich bei seinen Teams und allen Mitarbeitenden. Sein Erfolgsrezept? «Visionen soll man nicht nur träumen, sondern auch ausführen.» Konkret heisse das beispielsweise, nicht darauf zu warten, dass die Kundschaft mit Ideen und Fragen komme, sondern bereits im Vorfeld neue Lösungen zu finden. Er habe auch immer einen Plan B. Roger Schläpfer bestätigte: «Peter Mattle findet immer eine Lösung!»

Klaus Brammertz betonte, Pemat habe den Preis absolut verdient. Es sei ein typisch rheintalisch-bescheidenes KMU, das in der Welt quasi bekannter sei als in der eigenen Region. Mattle revanchierte sich: «Wir haben eine Riesenfreude, dass man uns als kleines KMU ausgesucht hat. Das ist etwas Wunderbares!» Diese Freude war mit Händen greifbar: Nach der Preisverleihung auf der Bühne, am Rand des Saals, umarmten sich Peter Mattle und Roger Schläpfer.

Im Rheintal entwickelt und gefertigt

Pemat realisiert komplexe Projekte für Kunden auf der ganzen Welt. Dazu gehören grossformatige Decken- und Fassadenkonstruktionen, Sitzbank- und Innenarchitektur-Elemente, Speziallösungen für Industrieanlagen sowie anspruchsvolle Konstruktionen für den Messe-, Event- und Kulturbau. Entwickelt und gefertigt werden diese Lösungen im Rheintal, montiert an internationalen Standorten.

Das Unternehmen steht exemplarisch für industrielle Wertschöpfung mit Tiefe. Pemat schafft qualifizierte Arbeitsplätze, bildet Fachkräfte aus und hält spezialisiertes Know-how in der Region. Gleichzeitig stärkt es mit seinen Projekten die internationale Wahrnehmung des Wirtschaftsstandorts Rheintal und der Schweiz.

Eine breit abgestützte Jury entschied

Der Preis der Rheintaler Wirtschaft wird jährlich im Rahmen des Rheintaler Wirtschaftsforums verliehen. Ausgezeichnet werden Unternehmen, die durch unternehmerische Leistung, Innovationskraft und regionale Verantwortung einen besonderen Beitrag leisten. Zum speziellen Charakter des Forums gehört auch die künstlerisch gestaltete Skulptur für den Preis der Rheintaler Wirtschaft, geschaffen von Karin Thür. Der Entscheid für die Pemat wurde von einer breit abgestützten Jury gefällt. Den Vorsitz hat Klaus Brammertz vom AGV Rheintal inne. Vertreten sind zudem der Verein St. Galler Rheintal, je eine Vertretung der fünf Hauptsponsoren des Rheintaler Wirtschaftsforums sowie die Galledia Event und die Galledia Regionalmedien («Rheintaler» und «Rheintalische Volkszeitung»).

Red Hat Summit Connect: Open-Source-KI für digitale Souveränität

Rund 800 Fachleute trafen sich beim Red Hat Summit Connect Zurich in Dübendorf, um über KI-Fortschritte und geopolitische Herausforderungen zu diskutieren. Red Hat positioniert sich mit seinen Open-Source-Lösungen als Partner für hybride Cloud-Strategien, die Innovations- und Effizienzgewinne ermöglichen, ohne die digitale Souveränität aufzugeben.

Fun, Crowd, Person
Rund 800 Spezialisten, Partner und Kunden von Red Hat diskutierten branchenübergreifende Lösungen. (Quelle: zvg)

Die rasanten Fortschritte im KI-Bereich und die Konsequenzen der aktuellen geopolitischen Verschiebungen für Unternehmen und Verwaltungen in der Schweiz standen im Zentrum des diesjährigen Red Hat Summit: Connect Zurich. Rund 800 Spezialisten, Partner und Kunden des Open-Source-Spezialisten trafen sich in der Mehrzweckhalle «The Hall» in Dübendorf, um branchenübergreifende Lösungen zu diskutieren.

Open-Source als Schlüssel zur digitalen Souveränität

Nach der Begrüssung durch Sandhya Prabhu, Ecosystem Leader Western Europe bei Red Hat, und Richard Zobrist, Country Manager Schweiz von Red Hat, stand die Bedeutung des passenden Technologiepartners für eine erfolgreiche IT-Strategie im Mittelpunkt der Eröffnungsrede. Chris Morgan, Vice President Evangelism & Strategic Initiatives bei Red Hat, wies auf die besonderen Vorteile von Open-Source-Lösungen in der hybriden Cloud auch im KI-Bereich hin. Innovations- und Effizienzgewinne durch KI seien möglich, ohne dafür die eigene digitale Souveränität aufgeben zu müssen. Red Hat sieht sich mit Red Hat Enterprise Linux 10, Red Hat OpenShift AI und dem kürzlich lancierten Red Hat AI 3 sowie seinem offenen Ökosystem und Partnernetzwerk dafür positioniert.

Clothing, Shirt, Speech
Keynotes und Präsentationen prägten das Programm des Red Hat Summit Connect. (Quelle: zvg)

Technologische Basis und KI-Management

Joachim Aertebjerg, EMEA ISV Partner Director von Intel, sprach über die technologische Basis einer vertrauenswürdigen Skalierung von KI-Anwendungen. Sie sei insbesondere durch Fortschritte in den Bereichen Virtualisierung und Plattform-Sicherheit möglich geworden. Das komplexe Management von KI-Agenten in einem Open-Cloud-Framework beschrieben Harsha Vathsavayi, Product Manager bei Roche, und Steffen Wagner, EMEA CTO der HashiCorp. Sie betonten dabei die Notwendigkeit zentralisierter Abläufe und robuster Identitäts- und Autorisierungssysteme, um Sicherheit und Compliance zu gewährleisten.

René Räber, CTO von Microsoft Schweiz, und Anton Nesterov, Senior Azure Solution Engineer bei Microsoft, präsentierten wichtige Funktionen in den Bereichen Virtualisierung, Sicherheit und Datenhoheit in Hybrid-Cloud-Architekturen, die auf Microsoft Azure mit Azure Red Hat OpenShift (ARO) basieren.

Red Hat nutzt eigene Technologien

Einen besonderen Einblick gaben Marco Bill-Peter, CIO von Red Hat, und Chris Wright, CTO von Red Hat: Sie beschrieben, wie das Unternehmen die eigenen Open-Source-Technologien selbst nutzt, darunter für interne Plattformen auf Basis von Red Hat Enterprise Linux und Red Hat OpenShift sowie für die Automatisierung mit der Red Hat Ansible Automation Platform Ansible.

Event, Display device, Electronic device
Das Red Hat Summit Connect bot eine Plattform für den Austausch über hybride Cloud-Architekturen. (Quelle: zvg)

Praxiserfahrungen aus der Schweizer Wirtschaft

Weitere Sessions widmeten sich Praxiserfahrungen mit Red-Hat-Lösungen. Matthias Mertens, Cloud Solution Architect bei Helvetia Baloise, stellte vor, wie die Versicherungsgruppe in Partnerschaft mit HashiCorp die Risiken in öffentlichen und privaten Clouds sowie lokalen Umgebungen minimiert. Mark Hinnen, Systemarchitekt der SBB, sprach über den Einsatz von Red Hat OpenShift und den Ansatz, kritische externe Abhängigkeiten mittels Custom Resource Definitions (CRDs) deklarativ zu verwalten.

Dmytro Zadorozhnyi, Senior DevOps Engineer der EFG Bank, sprach über die digitale Transformation der Privatbankgruppe, bei der Azure Red Hat OpenShift nahtlos in das Azure-Ökosystem integriert wurde, um verbesserte Skalierbarkeit, Sicherheit und betriebliche Effizienz zu gewährleisten. Tripalsinh Jadeja, Infrastructure Product Owner bei der Swisscom, stellte vor, wie Red Hat OpenShift Virtualization genutzt wurde, um die Bereitstellung traditioneller Infrastrukturen zu beschleunigen und moderne Cloud-native Anwendungen auf einer einheitlichen Plattform bereitzustellen.

KI als Chance für Frauen im Technologiesektor

Eine separate Podiumsdiskussion unter Leitung des Women’s Leadership Circle widmete sich der Frage, ob KI dabei helfen könne, die Abwanderung von Frauen aus dem Technologiesektor zu stoppen und diesen Trend wieder umzukehren. Die Empfehlung war, den Spezialistinnen die besonderen Entwicklungs- und Aufstiegschancen im Bereich der KI-Transformation aufzuzeigen.

Quelle: Red Hat

Workday-Studie: KI-Produktivitätsgewinne verpuffen durch Nachbesserungen

Eine neue globale Workday-Studie zeigt: Etwa 40 Prozent der mit KI eingesparten Zeit geht durch Nachbesserungen minderwertiger Ergebnisse verloren. Erfolgreiche Unternehmen investieren die gewonnene Zeit gezielt in Qualifizierung und Weiterentwicklung ihrer Mitarbeitenden. In der Schweiz nutzen 44 Prozent der Beschäftigten KI-Tools, doch viele verbringen bis zu zwei Stunden wöchentlich mit Korrekturen.

Eyewear, Smile, Glasses (1 Person)
Gerrit Kazmaier, President Product and Technology bei Workday (Quelle: Workday)

Workday veröffentlicht eine globale Studie, die ein zentrales Paradox der KI-Nutzung aufdeckt: Künstliche Intelligenz bringt zwar erhebliche Zeiteinsparungen, doch viele Organisationen erfassen deren Wert nicht vollständig. Ein Grossteil der gewonnenen Zeit wird durch Nachbesserungen wieder aufgezehrt – durch Fehlerkorrekturen, das Umschreiben von Inhalten und die Validierung von Outputs generischer Tools.

Das KI-Produktivitätsparadox

Die Studie «Jenseits von Produktivität: Was KI wirklich wert ist» zeigt deutliche Diskrepanzen zwischen Produktivitätsversprechen und tatsächlichem Nutzen. In der Schweiz berichten rund 71 Prozent der Mitarbeitenden, dass sie durch den Einsatz von KI in den letzten zwölf Monaten deutlich produktiver waren. Insgesamt nutzen mehr als ein Drittel (44 Prozent) KI-Tools oder Technologien in ihrer täglichen Arbeit.

Doch die Kehrseite: Etwa 54 Prozent geben an, dass sie ein bis zwei Stunden in der Woche damit verbringen, die mit KI eingesparten Zeit für Nachbesserungen aufzuwenden. Dies führt zu einem falschen Eindruck von Produktivität und ROI. KI leistet einen Beitrag durch Kapazitätssteigerung – aber allzu oft haben sich Rollen, Fähigkeiten und Prozesse nicht weiterentwickelt, um diese Kapazität in konsistent bessere Ergebnisse umzuwandeln.

Investitionslücke bei der Weiterbildung

Ein weiteres Problem zeigt sich bei den Schulungsmassnahmen: Rund 63 Prozent der befragten Führungskräfte geben an, dass ihre Organisation die Reinvestitionen von KI-gestützten Effizienzgewinnen in Qualifizierung und Aus- und Weiterbildung priorisiert hat. Doch nur 36 Prozent der Mitarbeitenden berichten von einer erhöhten organisatorischen Investition in neue oder erweiterte Schulungs- und Entwicklungsprogramme. Dies zeigt eine klare Diskrepanz zwischen Führungsabsicht und Mitarbeitererlebnis auf.

Die meisten Organisationen sind sich zwar einig, dass die Produktivitätsgewinne durch KI den Mitarbeitenden zugutekommen sollten – doch in der Praxis fliessen diese Investitionen häufig an anderer Stelle. Unternehmen reinvestieren Einsparungen durch KI eher in Technologie (39 Prozent) als in die Weiterentwicklung ihrer Mitarbeitenden (30 Prozent). Anstatt die gewonnene Zeit gezielt für den Kompetenzaufbau zu nutzen, wird die Arbeitslast vielfach schlicht erhöht (32 Prozent).

Was erfolgreiche Unternehmen anders machen

Die Organisationen, die tatsächlich messbare Erfolge erzielen, gehen einen anderen Weg. Mitarbeitende mit positiven KI-Erfahrungen nutzen die eingesparte Zeit deutlich häufiger, um den Wert ihrer Arbeit zu steigern – etwa durch tiefere Analysen, fundiertere Entscheidungen und strategisches Denken (57 Prozent), anstatt lediglich zusätzliche Aufgaben zu übernehmen. Zudem haben sie mit wesentlich höherer Wahrscheinlichkeit von erweiterten Qualifizierungs- und Weiterbildungsmassnahmen profitiert (79 Prozent).

«Zu viele KI-Tools verlagern die schwierigen Fragen zu Vertrauen, Genauigkeit und Wiederholbarkeit auf einzelne Benutzer», sagt Gerrit Kazmaier, President Product and Technology bei Workday. «Bei Workday haben wir jahrelang KI als einfache, menschenzentrierte Lösungen bereitgestellt – nicht als reine Technologie – damit Kunden nicht alles selbst verdrahten und jede Antwort überprüfen müssen. Unsere Philosophie ist, dass KI die komplexe Arbeit im Hintergrund erledigen sollte, damit sich Menschen auf Urteilskraft, Kreativität und Verbindung konzentrieren können. So wandeln Organisationen KI-gestützte Geschwindigkeit in nachhaltigen, menschengeführten Vorteil um.»

Die Studie macht deutlich: Die Reinvestition in Menschen ist der schnellste Weg, um Nachbesserungen zu reduzieren, Ergebnisse zu verbessern und KI-Geschwindigkeit in nachhaltigen Geschäftswert umzuwandeln. Die Organisationen, die den grössten Wert aus KI realisieren, behandeln eingesparte Zeit als strategische Ressource und investieren in die Weiterqualifizierung ihrer Teams.

Über die Studie

Die Daten stammen aus der globalen Studie «Jenseits von Produktivität: Was KI wirklich wert ist», einer von Workday durchgeführten Umfrage, die von Hanover Research im November 2025 durchgeführt wurde. Die Studie umfasste 3.200 Befragte aus Nordamerika, Asien-Pazifik und Europa, dem Nahen Osten und Afrika. Alle Teilnehmer waren Vollzeitbeschäftigte in Organisationen mit einem jährlichen Umsatzvolumen von 100 Millionen Dollar und mehr und waren aktive Nutzer von KI-Technologie.

Quelle: Workday

EgoKiefer präsentiert neue Fensterlinien an der Swissbau 2026

Unter dem Motto «Let the life in.» zeigt EgoKiefer, führende Schweizer Anbieterin von Fenstern und Türen, an der Swissbau 2026 zwei neue Produktlinien. Die neue Holz-Fensterfamilie sowie die Kunststoff- und Kunststoff/Aluminium-Fenster Ego®Prime versprechen mehr Energieeffizienz, Design und Wohnqualität. Die Messe findet vom 20. bis 23. Januar in Basel statt.

Unter dem Messemotto «Let the life in.» präsentiert EgoKiefer an der Swissbau 2026 neue Fensterlösungen, die Natürlichkeit, Design und Energieeffizienz vereinen. (Quelle: EgoKiefer)

Fenster gestalten Räume, sorgen für Licht und schaffen Atmosphäre. An der Swissbau 2026 in Basel rückt EgoKiefer diese Qualitäten mit zwei neuen Produktlinien ins Zentrum. Vom 20. bis 23. Januar können Besucherinnen und Besucher in Halle 1.1, Stand A60, die Innovationen des führenden Schweizer Fenster- und Türenanbieters live erleben.

Holz-Fensterlinie: Natürlichkeit trifft Innovation

Holz ist weit mehr als ein Baustoff: Es schafft eine warme, einladende Atmosphäre, reguliert auf natürliche Weise das Raumklima und verleiht jedem Zuhause Charakter. Als nachwachsender Rohstoff verbindet es Ästhetik mit Nachhaltigkeit und bietet hervorragende Möglichkeiten für modernes, energieeffizientes Bauen.

Diese Qualitäten greift EgoKiefer mit ihrer neuen Holz-Fensterfamilie auf. Ego®Allstar steht für moderne Architektur, Ego®Selection für designorientiertes Bauen – mit flächenbündigem Rahmen, verdeckt liegenden Beschlägen und klarer Linienführung. Ergänzt wird die Linie von Denkmalschutzfenstern, die historische Optik mit zeitgemässer Technik kombinieren. Die neuen Holz-Fenster vereinen natürliche Materialien mit innovativer Technik, steigern die Energieeffizienz und gestalten Licht, Sicht und Atmosphäre zeitgemäss.

Kunststoff- und Kunststoff/Aluminium-Fenster Ego®Prime

Die neue Fensterlinie Ego®Prime bietet maximale Energieeffizienz, Langlebigkeit und Gestaltungsfreiheit. Dank grösserer Bautiefe und optimierten Profilen bietet sie herausragende Wärmedämmwerte, wirksamen Schallschutz und hohen Bedienkomfort.

Das Kunststoff-Fenster Ego®Prime überzeugt mit pflegeleichten Oberflächen, hoher Grundsicherheit und grosser Vielfalt – beispielsweise durch eine breite Auswahl an Farb- und Dekorvarianten. Das Kunststoff/Aluminium-Fenster Ego®Prime ergänzt diese Vorteile mit einer witterungsbeständigen Aluminiumschale, die das Fenster besonders robust macht und zusätzliche Designvarianten eröffnet. Beide Systeme kombinieren Funktionalität und Ästhetik und leisten so einen spürbaren Beitrag zu mehr Wohnqualität im Alltag.

Beratung entlang des gesamten Projektprozesses

EgoKiefer begleitet Bauherren, Architektinnen und Planer entlang des gesamten Projektprozesses – von der Beratung über die Planung bis zur Montage. Mit neun Vertriebsstandorten, über 350 Fachpartnern und ihrem Ego®ServiceTeam gewährleistet die Nummer 1 für Fenster und Türen in der Schweiz Qualität und Zuverlässigkeit aus einer Hand.

An der Swissbau 2026 können Besucherinnen und Besucher die neuen Fenster live erleben, sich individuell beraten lassen und gemeinsam mit den Fachpersonen von EgoKiefer die passende Lösung für ihre Wohnwelten finden. Weitere Informationen zu den Produktneuheiten unter https://www.egokiefer.ch/de/fenstersortiment.

get_footer();