Edi.24 – das sind die Gewinner

Am Donnerstagabend fand im Zürcher Schiffbau die Verleihung des Edi.24 statt. 14 Awards wurden vergeben, darunter zwei Gold-Edis. An die 700 Gäste wohnten dem Event bei.

Edi Schweizer

Edi. der Schweizer Auftrags- und Werbefilmpreis steht unter dem Patronat des Eidgenössischen Departements des Innern und wird vom Branchenverband SWISSFILM ASSOCIATION organisiert.

Auch in diesem Jahr wurden hervorragende Arbeiten eingereicht, davon sind 38 Filme für die Shortlist nominiert und 14 davon mit einem Edi. ausgezeichnet worden.

Die Gewinnerfilme finden Sie hier.

 

 

Audienzz übernimmt Digitalagentur Attackera

Audienzz übernimmt rückwirkend per 1. Oktober die Digitalagentur Attackera mit Sitz in Zürich.

AudienzzDas Mutterunternehmen Audienzz fokussiert sich auf die Vermarktung digitaler Werbeumfelder und seine spezifischen Advertising-Technologien wie adconsole, semantIQ und Yaleo. Die Programmatic-Buying-Einheit AdFact wird in das Tochterunternehmen Attackera eingegliedert, welches auf dieses Geschäftsfeld spezialisiert ist. Mit diesem Schritt werden die Kernkompetenzen beider Unternehmen gestärkt.

Ein wesentlicher Bestandteil der strategischen Akquise sind die Synergieeffekte im Technologiebereich. Die Entwicklungskompetenz des rund 40-köpfigen Software-Engineering-Teams von audienzz soll zukünftig auch das digitale Agenturgeschäft von Attackera unterstützen. Dies ermöglicht es Attackera, eine führende Rolle im technologisch getriebenen Digital-Advertising-Markt aufzubauen, welcher sich insbesondere durch die Entwicklungen im Bereich der künstlichen Intelligenz nachhaltig verändern wird. Damit wird für Attackera eine klare Perspektive für nachhaltiges Wachstum und Innovation geschaffen. Attackera wird weiterhin eigenständig am Markt auftreten und Dienstleistungen im Bereich ihrer Kernkompetenzen Digital Advertising, Data Analytics und Strategic Consulting erbringen.

Remo Baumeler, CEO von Audienzz, sagt: «Mit der Übernahme von Attackera und der Fokussierung auf die jeweiligen Kernkompetenzen von audienzz und Attackera stellen wir sicher, dass wir unsere Ressourcen optimal nutzen, um unsere strategischen Ziele zu erreichen. Wir arbeiten schon längere Zeit erfolgreich mit Attackera zusammen und schätzen ihre professionelle Arbeit. Es freut uns sehr, die Kolleginnen und Kollegen als Teil der Audienzz-Familie willkommen zu heissen.»

Stephan Frey, Gründer, bisheriger Mehrheitsaktionär und CEO von Attackera, bleibt in seiner Führungsrolle. Er sagt: «Mit Audienzz haben wir den optimalen neuen Eigentümer für Attackera gefunden. Unsere langjährige Geschäftsbeziehung funktioniert sowohl auf der fachlichen wie auch auf der persönlichen Ebene sehr gut. Ich freue mich darauf, unsere Zusammenarbeit fortzusetzen und bin überzeugt, dass die Agentur bei audienzz in guten Händen ist. Gemeinsam werden wir das Potenzial der digitalen Werbung weiter ausschöpfen und zum Erfolg unserer Kunden beitragen.»


Audienzz zählt zu den führenden Spezialisten im Bereich Digital Advertising. Ein Team von über 100 internationalen Experten sorgt mit einer effektiven Kombination aus Technologie- und Vermarktungs-Know-how für den Erfolg von Werbetreibenden und Publishern. audienzz wurde 2016 gegründet. Attackera ist eine Digitalagentur mit Sitz in Zürich. Sie ist spezialisiert auf Digital Advertising, Data Analytics und Strategic Consulting und gehört zu den Schweizer Pionieren im Programmatic Advertising.

Die 21 Schweizer Finalisten der 33. ADCE Awards

Der Art Directors Club of Europe (ADCE) hat die Finalisten für die 33. ADCE Awards bekannt gegeben, die die besten kreativen Einreichungen aus 22 europäischen Ländern auszeichnen. Insgesamt gehören 370 Arbeiten zu den Finalisten, darunter 21 aus der Schweiz. Sie alle dürfen über die Shortlist hinaus auf eine Bronze-, Silber-, Gold oder Sonderauszeichnung hoffen.

ADCE European Creativity Festival
 
Eine internationale Jury – darunter die ADC Switzerland Jury Members Peter Brönnimann, Jan Kempter und Philipp Skrabal – kam am 29. und 30. Oktober in Barcelona zusammen, um die besten Arbeiten des Jahres in den Bereichen Design und Werbung in Europa zu bewerten und die Finalisten 2024 auszuwählen.
 
Folgende Schweizer Arbeiten konnten sich durchsetzen:
  • „Catching Young Talents“ von Ogilvy Switzerland & Fien Construction Company/Wehr für Fien Construction Company in der Kategorie „Integrated & Innovation – Integrated Campaigns for commercial brands“
  • „30 Years of FREITAG: The Donnerstag Weeks“ von FREITAG lab. ag für FREITAG lab. ag in der Kategorie „Design – Spatial Design“
  • „The FlipCode Mystery“ von SiR MaRY & Shining für Samsung Switzerland in der Kategorie „Brand Experience – New use of Media“
  • „The FlipCode Mystery“ von SiR MaRY & Shining für Samsung Switzerland in der Kategorie „Interactive & Mobile“
  • „Finger Swiping Good“ von SiR MaRY für Samsung Switzerland in der Kategorie „Interactive & Mobile – Social Media Campaigns“
  • „Nuggets of Love“ von TBWA\Switzerland für McDonald’s in der Kategorie „Brand Experience – Promotions“
  • „Nuggets of Love“ von TBWA\Switzerland für McDonald’s in der Kategorie „Integrated & Innovation – Integrated Campaigns for commercial brands“
  • „Switch Sides“ von TBWA\Switzerland für McDonald’s in der Kategorie „Print & Outdoor – Outdoor (Including poster and billboard)“
  • „Cutcakes“ von TBWA\Switzerland für Terre des Femmes in der Kategorie „Print & Outdoor – Print & Outdoor for non-profit / public service / NGO“
  • „Riverbike“ von thjnk Zürich & Ochsner Sport für Ochsner Sport in der Kategorie „Brand Experience – Promotions“
  • „Seriously Reduced“ von thjnk Zürich & Denner für „Denner“ in der Kategorie „Print & Outdoor – Outdoor (Including poster and billboard)“
  • „Giving a voice to the unheard“ vom Team Farner, Yoveo, Dominik Meier Photography & newtmrrw GmbH für Islam Alijaj in der Kategorie „Interactive & Mobile – Interactive & Mobile for non-profit / public service / NGO“
  • „Giving a voice to the unheard“ vom Team Farner, Yoveo, Dominik Meier Photography & newtmrrw GmbH für Islam Alijaj in der Kategorie „Brand Experience – New use of Media“
  • „Giving a voice to the unheard“ vom Team Farner, Yoveo, Dominik Meier Photography & newtmrrw GmbH für Islam Alijaj in der Kategorie „Brand Experience – PR / Events“
  • „Giving a voice to the unheard“ vom Team Farner, Yoveo, Dominik Meier Photography & newtmrrw GmbH für Islam Alijaj in der Kategorie „Integrated & Innovation – Integrated and Innovation for non-profit / public service / NGO“
  • „Giving a voice to the unheard“ vom Team Farner, Yoveo, Dominik Meier Photography & newtmrrw GmbH für Islam Alijaj in der Kategorie „Integrated & Innovation – Best use of Technology“
  • „Whoever breathes, needs the sea“ vom Team Farner & Shining Film für Greenpeace in der Kategorie „Film & Audio – Craft – music and sound“
  • „Grand Theft Insurance“ von Publicis Zürich für Baloise Versicherung in der Kategorie „Interactive & Mobile“
  • „Grand Theft Insurance“ von Publicis Zürich für Baloise Versicherung in der Kategorie „Brand Experience – Promotions“
  • „Grand Theft Insurance“ von Publicis Zürich für Baloise Versicherung in der Kategorie „Brand Experience – Branded Spaces“
  • „Grand Theft Insurance“ von Publicis Zürich für Baloise Versicherung in der Kategorie „Integrated & Innovation – Branded Content“
Die Gewinnerarbeiten werden anlässlich der ADCE Gala am 22. November als Höhepunkt des ADCE European Creativity Festivals bekannt gegeben. Die 11. Ausgabe des Europäischen Kreativitätsfestivals findet am 21. und 22. November im Design Hub in Barcelona unter dem Motto „Agents of Change: Change from Within“ statt.

Livesystems erweitert digitales Werbenetz in Bern

Beim PostParc in Bern werden insgesamt 14 digitale Big Screens an zentralen Stellen platziert. Die Screens befinden sich in unmittelbarer Nähe zu einem der meist-frequentierten Verkehrsknotenpunkte der Schweiz – dem Bahnhof Bern. Die Installation wird bis Ende 2024 abgeschlossen sein.

Livesystems digitale

Das frequenzstarke Stadtzentrum liegt direkt über dem Bahnhof Bern, wo zahlreiche Unternehmen angesiedelt sind. Durch die hervorragende Anbindung an verschiedene Verkehrsmittel ist der PostParc ein zentraler Bestandteil der Stadtentwicklung.

Im Rahmen der Digitalisierung installiert Livesystems digitale Screens im PostParc. Die Aussenwerbeanbieterin setzt dabei auf eine Kombination aus Querformat-Screens (F12D) und Hochformat-Screens (Cityscreen), um maximale Sichtbarkeit zu erreichen.

Verbindung zwischen belebten Zonen

«Es ist genial, dass unsere DOOH-Screens direkt im neuen Stadtzentrum stehen. Die Fussgängerzone bildet die perfekte Verbindung zwischen verschiedenen belebten Zonen, vom Bahnhof bis zur Postautostation, von der Grossen Schanze bis zum Hirschengraben und von der Schanzenstrasse bis zur Laupenstrasse. Durch die attraktive Durchmischung von Büros, Shops und Restaurants erwarten wir eine hohe Frequenz und freuen uns, unseren Kunden eine Plattform zu bieten, auf der ihre Werbebotschaft gesehen wird“, sagt Christian Imhof, COO von Livesystems.

Insgesamt werden 10 F12D-Screens und 4 Cityscreens rund um das Kurzparking, auf der Parkterrasse und vor der Schanzenpost installiert. Damit erweitert Livesystems ihr digitales Netzwerk in der Hauptstadt erheblich. Kürzlich hat Livesystems bereits mehrere digitale Werbeflächen beim Käfigturm aufgestellt. Der Käfigturm liegt unmittelbar in der Berner Altstadt, welche als UNESCO Weltkulturerbe für Einheimische als auch für Besucher ein beliebter Treffpunkt ist. Die zahlreichen öffentlichen Verkehrsmittel, die täglich vorbeifahren, sorgen für eine optimale Anbindung an den Rest der Stadt und gewähren maximale Sichtbarkeit für Werbekampagnen.

Das Livesystems-Inventar umfasst 65 Cityscreens im Kanton Bern, davon 24 in städtischer Umgebung, 15 in den Agglomerationen und 26 im erweiterten Gebiet des Kantons. Bei dem Grossformat F12D gibt es im Kanton gesamthaft 28 Screens, davon 7 in städtischer Umgebung (inkl. der 4 neuen Screens im Postparc), 3 in den Agglomerationen und 18 im erweiterten Kantonsgebiet. Zusammen generieren diese Standorte über 3.5 Mio. Bruttokontakte und 672’000 Nettokontakte absolut bei 5.2 Durchschnittskontakten (OTS) innerhalb von 2 Wochen.

Feratel Schweiz AG und Aletsch Bahnen AG verlängern Partnerschaft

Die Aletsch Bahnen AG verlängert die erfolgreiche Partnerschaft mit Feratel Schweiz für die Vermarktung der Werbung. Feratel Schweiz kann somit ihre starke Position im Bereich Werbung am Berg festigen und bietet nun weiterhin spannende Umsetzungen in der attraktiven Skiregion Aletscharena an

Feratel Schweiz

Die Feratel Schweiz AG vermarktet, als Partnerin der Aletsch Bahnen AG, eine vielfältige und interessante Palette an qualitativ hochstehenden Werbeflächen (Big Poster, F12P, Entry Poster bei den Drehkreuzen, Big Flags Branding und Etagenbranding). Zudem runden individuelle Spezialumsetzungen an stark frequentierten Standorten das Angebot ab.

Valentin König, CEO der Aletsch Bahnen AG, meint: «Mit der Feratel Schweiz AG verbindet uns eine freundschaftliche, loyale, professionelle und erfolgreiche Partnerschaft. Wir freuen uns darauf, zusammen mit der Feratel Schweiz AG auch weiterhin interessante und innovative Werbeumsetzungen zu realisieren.»

Der Schlüssel zur personalisierten Customer Journey

In der digitalen Marketingwelt ist es entscheidend, den gesamten Weg eines Kunden über verschiedene Domains hinweg zu verstehen. Herkömmliche Analysen scheitern oft daran, Nutzer über Domain-Grenzen hinweg zu identifizieren, was ein lückenhaftes Bild der Customer Journey zur Folge haben kann.

Server Side TaggingDie Analyse des Nutzerverhaltens auf einer einzelnen Website bietet oft nur eine eingeschränkte Perspektive, da Interaktionen über verschiedene Domains hinweg nicht miteinander verknüpft werden. Wenn ein Kunde beispielsweise über eine Werbeanzeige auf eine Landing Page gelangt, dort ein Formular ausfüllt und anschliessend für den Kaufabschluss auf eine andere Domain weitergeleitet wird, wird dieser Nutzer bei herkömmlichen Analyseverfahren als separate Personen erfasst. Gelingt die zusammenhängende Betrachtung solcher Journeys, können Kampagnen gezielter optimiert werden, indem effektive Kanäle und Massnahmen fokussiert und verbessert werden. Insbesondere für den E-Commerce-Bereich und für Unternehmen, die mehrere Marken betreiben, ist Cross-Domain-Tracking ein wertvolles Instrument: Es ermöglicht, ein konsistentes Kundenerlebnis im gesamten Verkaufsprozess sicherzustellen, selbst wenn Nutzer zwischen verschiedenen Plattformen im eigenen Ökosystem wechseln.

Wird eine personalisierte Ansprache über die gesamte Customer Journey hinweg angestrebt, ist eine umfassende Sicht auf das Verhalten und die Präferenzen eines Nutzers über alle Berührungspunkte hinweg unverzichtbar. Die personalisierte Ansprache wird damit zum Differenzierungsmerkmal, das die Kundenzufriedenheit steigert und die Kundenloyalität erhöht.

Server Side Tagging im Kontext von Cross-Domain-Tracking

Das Server Side Tagging spielt eine zentrale Rolle im Kontext von Cross-Domain-Tracking. Es ermöglicht eine zuverlässigere und datenschutzkonforme Erfassung von Nutzerdaten. Durch das Verschieben der Bündelung der Daten auf den Server statt in den Browser (Server Side Tagging) werden Nutzerdaten auch über verschiedene Domains hinweg konsistent und sicher gesammelt, und erlauben schlussendlich eine erweiterte Zuordnung von Nutzerinteraktionen auf den eigentlichen Ursprung der Journey, sowie auf relevante Datenpunkte dazwischen.

Eine umfassende Lösung, die nicht nur die Hürden der technischen Implementierung minimiert, sondern auch einen datenschutzkonformen Ansatz für Cross-Domain-Tracking darstellt, kann fusedeck durch seine spezialisierte Technologie anbieten. Neben der konsistenten Erfassung und Aggregation von Nutzerinteraktionen über verschiedene Domains hinweg unterstützt das Tool darüber hinaus Server Side Tagging und stellt sicher, dass alle relevanten Datenpunkte über die gesamte Customer Journey hinweg verbunden werden und zur Personalisierung eingesetzt werden können.

Fazit

Für die Umsetzung von effektiven Personalisierungs-Zielen, insbesondere im Verbund mit Nutzersegmenten in Drittsystemen, bildet die Kombination von Cross-Domain-Tracking und Server Side Tagging eine ideale Grundlage – auch für Werbetreibende, die noch keine First-Party-Data Strategie verfolgen.


Wenn du mehr über die Vorteile dieser Technologien erfahren möchtest, und wie du sie effektiv für deine Ziele nutzen kannst, solltest du den Crack The Code Event von fusedeck am 12. November in Zürich nicht verpassen. Dabei erörtern Experten aus verschiedenen Branchen in einer spannenden Diskussion die praktischen Vorteile aus ihrer Sicht.

Hier geht’s zur kostenlosen Anmeldung: https://fusedeck.com/de/crack-the-code-anmeldung/

Was bedeutet eigentlich…«Statement»?

Benno Maggi erklärt in seiner Kolumne «Was bedeutet eigentlich…?» Begriffe aus dem Marketing- und Kommunikationsbereich. Dieses Mal erklärt er das Wort «Statement» und bezieht in diesem Zusammenhang auch gleich Donald Trump mit ein.

Bedeutung von Statements 
Das Wort «Statement» ist bereits selbst eins: Ein Statement. Eine öffentliche Bekanntmachung, Verlautbarung oder Deklaration. Zu irgendetwas. Für irgendetwas. Gegen irgendwas. Abgeleitet ist das Wort vom lateinischen statuere für festlegen, aufsetzen, es fand den Weg über das Französische ins Englische und von da ins Amerikanische.

Aktuell sind auf der politischen Bühne ennet des Atlantiks viele Statements im Umlauf. Vielleicht deshalb hat das Wort den Weg wieder zurück in die alte Welt und ins Deutsche gefunden. Auch bei uns sind gerade viele Statements darüber zu hören und zu lesen, was drüben abläuft. Aber dazu später. In der Umgangsprache unserer Branche hat sich das Wort klammheimlich zu einem verbalen Verkaufsschlager entwickelt. Alles ist plötzlich ein Statement, wenn zum Teil auch ungewollt: Einwort-Headlines, Farbverläufe oder Bewegungsunschärfe bei Kreativen, Aufhebung des Homeoffice, Reframings von Werbeagenturen zu Creative Business Partnern oder die Wiedereinführung von Kurzarbeit und Umwandlung von Arbeitsverträgen in Freelance-Vereinbarungen bei den Agentur-Chefs. Oft sind das aber leider eher Statements der Ratlosigkeit und Hilflosigkeit. Auch ausserhalb der Werbe-Bubble alles ein Statement: Die weissen Turnschuhe, die Hafermilch, der Genderstern und vieles mehr.

Warum wir weniger Statements brauchen

Die Sozialen Medien sorgen dafür, dass wir alles teilen und mitteilen können. Grundsätzlich ja keine schlechte Sache, denn sie sind für alle, solidarisch und liberal. Wenn aber in 20 Jahren Facebook (ja, so lange gibt es das schon) dieses Solidarische längst ins Manipulative gewechselt hat und Egoismus, Narzissmus und Individualismus dominieren, dann scheint etwas schief gelaufen zu sein. Warum können Menschen heute kaum mehr etwas anziehen, essen oder besuchen, ohne dass sie das allen anderen mitteilen müssen?

Das war früher nur wenigen oft sehr speziellen Charakteren vorbehalten. Sie wurden Schwatzbasen, Labertaschen oder Plappermäuler genannt und oft geächtet. Gerade in ländlichen Gebieten, wo die Leute eher wortkarg waren. Und nun sind es gerade diese Gebiete, die in den USA das Zünglein an der Waage der Präsidentschaftswahl waren. Oft ein anonym an der polling station abgegebenes Statement zwar, das vielleicht nicht deckungsgleich mit jenem auf den sozialen Medien ist. Aber eines mit grossem Impact auf das eigene Land und die Welt.

Leider ist die Politik heute geprägt von Statements statt von Staat. Jenem Gebilde, das ursprünglich die Aufgabe hatte, das dauerhafte und geordnete Zusammenleben der in einem bestimmten abgegrenzten Territorium lebenden Menschen zu gewährleisten. Am liebsten auf demokratischen Weg. Aktuell scheint aber eher der autokratische Gedanke allenorts überhand zu gewinnen. Und zwar durch einfache und einprägsame Statements, die oft drei Regeln verfolgen, denen sich auch Trump bediente: immer angreifen, nie ein Fehlverhalten zugeben und immer den Sieg für sich beanspruchen. So zumindest wird der neue Präsident im Film The Apprentice von Ali Abbasi zitiert. Das kann ja heiter werden. Es scheint, als wäre jemand, über den hierzulande alle (ausser vielleicht Roger Köppel) ungläubig den Kopf schütteln, zum grössten Influencer der Welt geworden. Hoffen wir einfach, dass nicht alle Statements zu Actions führen.


Benno Maggi ist Mitgründer und CEO von Partner & Partner. Er lauscht seit über 30 Jahren in der Branche und entdeckt dabei für uns Worte und Begriffe, die entweder zum Smalltalken, Wichtigtun, Aufregen, Scrabble spielen oder einfach so verwendet werden können.

Die Grand Jury der Effie Awards Switzerland 2024 steht fest

Die Effie Awards Switzerland zählen zu den renommiertesten Auszeichnungen in der Schweizer Kommunikationsbranche und honorieren exzellente Wirksamkeit in Kampagnen. Die diesjährige Grand Jury bringt erfahrene Branchenexpertinnen und -experten zusammen, um am 13. November 2024 im Zürcher Soho den prestigeträchtigen Grand Effie zu verleihen.

Effie Awards

Die Effie Awards Switzerland stehen für exzellente und wirksame Kommunikation, organisiert vom Verband der führenden Kommunikationsagenturen der Schweiz, Leading Swiss Agencies. Der Höhepunkt der diesjährigen Verleihung ist der Grand Effie, der an die überzeugendste Kampagne der letzten zwei Jahre geht. Die Auswahl erfolgt durch eine namhafte Jury, die sich aus Branchenführenden wie dem Jury-Präsidenten Peter Felser und weiteren hochkarätigen Vertreterinnen und Vertretern zusammensetzt:

  • Martin Baumüller, CMO, Geberit
  • Roger Harlacher, Präsident SWA-ASA
  • Andreas Hugi, Präsident Leading Swiss Agencies
  • Angelika Leemann, Co-CMO, Rivella Group
  • Jeannine Micheli, Head of Digital Marketing & Media, AMAG Import AG
  • Joy Müller, Departementsleiterin Markt, SWICA Gesundheitsorganisation
  • Torsten Tomczak, Direktor IMO-HSG
  • Saskia von Moos, Head of Marketing, Intelligentfood

Die Award Night, auf der die Preisträger gefeiert werden, findet am 13. November in Zürich statt. Tickets sind unter www.effie.ch erhältlich.

 

 

TikTok For Good Launchpad: Kreativität für sozialen Wandel in der DACH-Region

TikTok bringt das «TikTok For Good Launchpad» nach Deutschland, Österreich und die Schweiz und lädt Kreativagenturen ein, Kampagnen für sozialen Wandel zu entwickeln. Mit $1 Million an Ad Credits unterstützt die Initiative Projekte, die gesellschaftliche Themen sichtbar machen sollen.

Good Launchpad DACH

TikTok setzt sich – so die eigene Darstellung – für positiven sozialen Wandel ein und bringt das «TikTok For Good Launchpad» nun auch in die DACH-Region. Die Initiative, die sich bereits in Australien bewährt hat, wie TikTok schreibt, gibt Marken und Kreativagenturen die Möglichkeit, gemeinnützige Kampagnen zu entwickeln, die gesellschaftlich wichtige Themen sichtbar machen sollen. Von der Repräsentation von Menschen mit Behinderung bis zur Sensibilisierung für das geschlechtsspezifische Lohngefälle – TikTok verbindet hier kreative Energie mit sozialem Engagement.

Ab dem 4. November können sich Kreativ- und Medienagenturen, Produktionsfirmen sowie Marketingteams im Non-Profit-Bereich für das Programm bewerben. Eine Jury aus Branchenexpert:innen wählt die überzeugendsten Ideen aus, die TikTok mit Ad Credits in Höhe von $1 Million unterstützt, um deren Reichweite zu steigern und die gewünschte Wirkung zu maximieren.

«Mit dem TikTok For Good Launchpad bieten wir in der DACH-Region eine Plattform für kreative Projekte mit gesellschaftlichem Mehrwert,» erklärt Thomas Wlazik, General Manager bei TikTok. «Gemeinnützige Organisationen und Agenturen können hier innovative Kampagnen umsetzen, die nachhaltige Veränderungen anstossen und zum Umdenken anregen.»

 

Valencia lässt Christ-Magazin in neuem Glanz erstrahlen

Das Magazin der Uhren- und Schmuckmarke Christ erscheint diesen Herbst im neuen Design. Valencia Kommunikation hatte den Auftrag für die Neukonzeption und Umsetzung der Publikation in einem Pitch für sich entschieden.

Christ Magazin Das Magazin sollte sich gestalterisch und inhaltlich mit dem Thema Reflexion auseinandersetzen – so weit die Vorgaben von Christ. In einem kollaborativen Prozess wurde innerhalb von kurzer Zeit aus dem abstrakten Thema ein greifbares Konzept. Auf dessen Basis wurde ein umfassendes Shooting mit Models geplant und innerhalb eines Tages durchgeführt. Das Team von Christ und Valencia verantwortete die Organisation und die Kreativdirektion am Set. Neben den People-Bildern wurden dabei erstmals auch Produktbilder realisiert.

Die Shootingbilder liess die Agentur anschliessend mit dem Layout, stimmungsvollen und informativen Texten sowie einem modernen Typografiekonzept verschmelzen. Das Endergebnis ist ein Magazin, das die Frische und Hochwertigkeit der Marke Christ und deren Produkte repräsentiert. Das Magazin wurde in über 400’000 Haushalte geschickt, liegt in den 61 Christ Filialen auf und kann als E-Paper gelesen werden. Passend zum neuen Look des Magazins hat Valencia POS-Werbemittel, Online-Banner sowie ein Mailing mit Flyer kreiert.

«Unser Christ Magazin 15 ist die erste Ausgabe, die wir mit Valencia umsetzen durften. Zusammen konnten wir nicht nur den Look & Feel unseres Magazins auf ein neues Level heben, sondern auch die Prozesse dahinter effizienter gestalten. Wir freuen uns schon auf Nr. 16!» – Nadia Mouzo, Leiterin Werbung Christ Uhren & Schmuck.

Transparente Zusammenarbeit und durchdachte Prozesse

Um den Relaunch des Christ Magazins erfolgreich umzusetzen, setzte die Agentur auf ein strukturiertes und kollaboratives Vorgehen. In der Layoutphase und bei der Vorbereitung des Modelshootings waren verschiedene Mitglieder des Kreativteams involviert, um vielseitige Ideen und Ansätze zu entwickeln. Die gesammelten Konzepte und Designentwürfe wurden in einem gemeinsamen Miro-Board organisiert. Diese Arbeitsweise ermöglichte es CHRIST, jederzeit den Fortschritt des Projekts einzusehen und direkt Feedback zu geben. Regelmässige Meetings sorgten für Effizienz und Transparenz im Prozess. Mit derselben Methode gehen Kundin und Agentur nun die Erneuerung des Corporate Designs an.


Verantwortlichkeiten bei Christ Patrik Steiger (Unternehmensleiter), Nadia Mouzo (Leiterin Werbung), Laura Zimmermann (Projektleiterin CHRIST Magazin), Karin Willi (Leiterin CM Schmuck), Ruth Poleschuk (Senior Product Manager), Myriam Maier (Leiterin Visual Merchandising), Luis Valentin (Leiter CM Uhren), Petra Kompasova (Product Manager Uhren), Bryan Bolliger (Product Manager Uhren), Nicole Bamberger (Content Manager Onlineshop) Verantwortlichkeiten bei Valencia Kommunikation Tommy Schilling (Chief Creative Officer), Rahel Schneuwly (Creative Director), Fabienne Weiss (Beratung), Jasmin Marty (Beratung), Madeleine Knorzer (Senior Art Director), Paula Estepa Garcia (Junior Art Director), Nionela Katselko (Polygrafie), Joëlle Puglisi (Polygrafie), Sebastian Refardt (Text) Verantwortlichkeiten Fotografie Franco Tettamanti, Ralph Lehner.

Goldbach Crossmedia Award 2025: Der Wettbewerb beginnt!

Die Suche nach den besten Schweizer Kampagnen, die mit cleveren crossmedialen Verknüpfungen überzeugen, geht mit dem Goldbach Crossmedia Award 2025 in die nächste Runde.

Goldbach Crossmedia Award 2025

Startschuss zum Goldbach Crossmedia Award 2025: Ab sofort werden wieder herausragende Schweizer Kampagnen gesucht, die sich durch den intelligenten und innovativen Einsatz verschiedener Medien auszeichnen.

Qualifizieren können sich crossmediale Kampagnen, die 2024 in der Schweiz durchgeführt wurden. Bewertet werden nebst der crossmedialen Vernetzung und der Medienwahl auch die kreative Leitidee und deren Innovationsgrad. Ein Schwerpunkt liegt zudem auf dem Erfolg der Gesamtkampagne.

«Ich bin sehr gespannt darauf, wie die diesjährigen Cases Kreation und Media wirkungsvoll verknüpfen und freue mich ganz besonders, den Crossmedia Award nun erstmals als Goldbach-CEO mitzuerleben», sagt Christoph Marty, seit Juli 2024 Geschäftsführer der Goldbach Group.

Einreichungsphase ab sofort eröffnet

Bis zum 23. Januar 2025 können Kampagnen für den Goldbach Crossmedia Award eingereicht werden. Die Bewertung erfolgt durch eine unabhängige Fachjury, bestehend aus Expert*innen von Kreativ- und Media-Agenturen sowie Werbeauftraggebenden auf Unternehmensseite. Das Einreichungstool und alle wichtigen Infos für Teilnehmende finden sich auf der eigens eingerichteten Landingpage.

Der Goldbach Crossmedia Award fördert seit über zwei Jahrzehnten die crossmediale Kommunikation in der Schweizer Medien- und Werbebranche und wird nächstes Jahr zum 21. Mal verliehen. Die Gewinnerteams werden an der Award Night von Best Swiss of Web am 3. April 2025 in THE HALL in Zürich ausgezeichnet.

Publica4 und Team X (PHD) lancieren zwei neue High Impact Werbeformate für Mercedes-Benz Schweiz.

Für die aktuell laufende Brandkampagne «Because it’s Mercedes-Benz» haben Publica4 und Team X zwei neue High Impact Ads lanciert. Im Vordergrund stand, mit den neuartigen Werbeformaten, entsprechend Attention zu generieren.

Experience Ad Das Experience Ad, ein aufmerksamkeitsstarkes Mobile-Werbeformat, wird nahtlos innerhalb des Contents integriert und schafft so ein angenehmes Nutzererlebnis. Durch den integrierten Scrolling-Effekt werden die Nutzer dazu eingeladen, sich aktiv mit der Werbebotschaft auseinanderzusetzen.

Desktop Video Wall Slider

Für die Desktop-Platzierung wurde das bereits bekannte und grossflächige Werbeformat „Video Wall“ mittels eines integrierten Slider-Effektes weiterentwickelt. Nutzer können durch das Verschieben des Sliders in die unterschiedliche Bildwelt eintauchen. Auf diese Weise wird eine interaktive und immersive Werbeerfahrung geschaffen.

« Die Zusammenarbeit mit einem innovativen Partner, der sich auf kreative und originelle Werbekonzepte für die Stärkung der Mercedes-Benz Markenpräsenz fokussiert, bereitet uns grosse Freude. Mit der Einführung dieser neuen Werbeformate steigern wir gezielt die Markenwahrnehmung von Mercedes-Benz und positionieren sie nachhaltig und erfolgreich im Markt. » sagt Myriam Dünnenberger, Head of Marketing Communication bei Mercedes-Benz Schweiz AG.

«Mit dem Experience Ad sowie der neuartigen Video Wall setzen wir neue Massstäbe in der Werbung. Wir konzentrieren uns auf High Impact Ads, die eine überdurchschnittlich hohe Aufmerksamkeit generieren. Wir sind äusserst dankbar, mit Mercedes-Benz und PHD zwei innovative Partner an unserer Seite zu haben, die diese Vision teilen.» sagt Luca Maier, Chief Sales Officer bei Publica4.


Verantwortlich bei Mercedes-Benz Schweiz AG: Myriam Dünnenberger Head of Marketing Communication;  Verantwortlich bei Team X: Mario Lüthy (Senior Communication Consultant); verantwortlich bei Publica4: Luca Maier (Chief Sales Officer)

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