Workday-Studie: KI-Produktivitätsgewinne verpuffen durch Nachbesserungen

Eine neue globale Workday-Studie zeigt: Etwa 40 Prozent der mit KI eingesparten Zeit geht durch Nachbesserungen minderwertiger Ergebnisse verloren. Erfolgreiche Unternehmen investieren die gewonnene Zeit gezielt in Qualifizierung und Weiterentwicklung ihrer Mitarbeitenden. In der Schweiz nutzen 44 Prozent der Beschäftigten KI-Tools, doch viele verbringen bis zu zwei Stunden wöchentlich mit Korrekturen.

Eyewear, Smile, Glasses (1 Person)
Gerrit Kazmaier, President Product and Technology bei Workday (Quelle: Workday)

Workday veröffentlicht eine globale Studie, die ein zentrales Paradox der KI-Nutzung aufdeckt: Künstliche Intelligenz bringt zwar erhebliche Zeiteinsparungen, doch viele Organisationen erfassen deren Wert nicht vollständig. Ein Grossteil der gewonnenen Zeit wird durch Nachbesserungen wieder aufgezehrt – durch Fehlerkorrekturen, das Umschreiben von Inhalten und die Validierung von Outputs generischer Tools.

Das KI-Produktivitätsparadox

Die Studie «Jenseits von Produktivität: Was KI wirklich wert ist» zeigt deutliche Diskrepanzen zwischen Produktivitätsversprechen und tatsächlichem Nutzen. In der Schweiz berichten rund 71 Prozent der Mitarbeitenden, dass sie durch den Einsatz von KI in den letzten zwölf Monaten deutlich produktiver waren. Insgesamt nutzen mehr als ein Drittel (44 Prozent) KI-Tools oder Technologien in ihrer täglichen Arbeit.

Doch die Kehrseite: Etwa 54 Prozent geben an, dass sie ein bis zwei Stunden in der Woche damit verbringen, die mit KI eingesparten Zeit für Nachbesserungen aufzuwenden. Dies führt zu einem falschen Eindruck von Produktivität und ROI. KI leistet einen Beitrag durch Kapazitätssteigerung – aber allzu oft haben sich Rollen, Fähigkeiten und Prozesse nicht weiterentwickelt, um diese Kapazität in konsistent bessere Ergebnisse umzuwandeln.

Investitionslücke bei der Weiterbildung

Ein weiteres Problem zeigt sich bei den Schulungsmassnahmen: Rund 63 Prozent der befragten Führungskräfte geben an, dass ihre Organisation die Reinvestitionen von KI-gestützten Effizienzgewinnen in Qualifizierung und Aus- und Weiterbildung priorisiert hat. Doch nur 36 Prozent der Mitarbeitenden berichten von einer erhöhten organisatorischen Investition in neue oder erweiterte Schulungs- und Entwicklungsprogramme. Dies zeigt eine klare Diskrepanz zwischen Führungsabsicht und Mitarbeitererlebnis auf.

Die meisten Organisationen sind sich zwar einig, dass die Produktivitätsgewinne durch KI den Mitarbeitenden zugutekommen sollten – doch in der Praxis fliessen diese Investitionen häufig an anderer Stelle. Unternehmen reinvestieren Einsparungen durch KI eher in Technologie (39 Prozent) als in die Weiterentwicklung ihrer Mitarbeitenden (30 Prozent). Anstatt die gewonnene Zeit gezielt für den Kompetenzaufbau zu nutzen, wird die Arbeitslast vielfach schlicht erhöht (32 Prozent).

Was erfolgreiche Unternehmen anders machen

Die Organisationen, die tatsächlich messbare Erfolge erzielen, gehen einen anderen Weg. Mitarbeitende mit positiven KI-Erfahrungen nutzen die eingesparte Zeit deutlich häufiger, um den Wert ihrer Arbeit zu steigern – etwa durch tiefere Analysen, fundiertere Entscheidungen und strategisches Denken (57 Prozent), anstatt lediglich zusätzliche Aufgaben zu übernehmen. Zudem haben sie mit wesentlich höherer Wahrscheinlichkeit von erweiterten Qualifizierungs- und Weiterbildungsmassnahmen profitiert (79 Prozent).

«Zu viele KI-Tools verlagern die schwierigen Fragen zu Vertrauen, Genauigkeit und Wiederholbarkeit auf einzelne Benutzer», sagt Gerrit Kazmaier, President Product and Technology bei Workday. «Bei Workday haben wir jahrelang KI als einfache, menschenzentrierte Lösungen bereitgestellt – nicht als reine Technologie – damit Kunden nicht alles selbst verdrahten und jede Antwort überprüfen müssen. Unsere Philosophie ist, dass KI die komplexe Arbeit im Hintergrund erledigen sollte, damit sich Menschen auf Urteilskraft, Kreativität und Verbindung konzentrieren können. So wandeln Organisationen KI-gestützte Geschwindigkeit in nachhaltigen, menschengeführten Vorteil um.»

Die Studie macht deutlich: Die Reinvestition in Menschen ist der schnellste Weg, um Nachbesserungen zu reduzieren, Ergebnisse zu verbessern und KI-Geschwindigkeit in nachhaltigen Geschäftswert umzuwandeln. Die Organisationen, die den grössten Wert aus KI realisieren, behandeln eingesparte Zeit als strategische Ressource und investieren in die Weiterqualifizierung ihrer Teams.

Über die Studie

Die Daten stammen aus der globalen Studie «Jenseits von Produktivität: Was KI wirklich wert ist», einer von Workday durchgeführten Umfrage, die von Hanover Research im November 2025 durchgeführt wurde. Die Studie umfasste 3.200 Befragte aus Nordamerika, Asien-Pazifik und Europa, dem Nahen Osten und Afrika. Alle Teilnehmer waren Vollzeitbeschäftigte in Organisationen mit einem jährlichen Umsatzvolumen von 100 Millionen Dollar und mehr und waren aktive Nutzer von KI-Technologie.

Quelle: Workday

EgoKiefer präsentiert neue Fensterlinien an der Swissbau 2026

Unter dem Motto «Let the life in.» zeigt EgoKiefer, führende Schweizer Anbieterin von Fenstern und Türen, an der Swissbau 2026 zwei neue Produktlinien. Die neue Holz-Fensterfamilie sowie die Kunststoff- und Kunststoff/Aluminium-Fenster Ego®Prime versprechen mehr Energieeffizienz, Design und Wohnqualität. Die Messe findet vom 20. bis 23. Januar in Basel statt.

Unter dem Messemotto «Let the life in.» präsentiert EgoKiefer an der Swissbau 2026 neue Fensterlösungen, die Natürlichkeit, Design und Energieeffizienz vereinen. (Quelle: EgoKiefer)

Fenster gestalten Räume, sorgen für Licht und schaffen Atmosphäre. An der Swissbau 2026 in Basel rückt EgoKiefer diese Qualitäten mit zwei neuen Produktlinien ins Zentrum. Vom 20. bis 23. Januar können Besucherinnen und Besucher in Halle 1.1, Stand A60, die Innovationen des führenden Schweizer Fenster- und Türenanbieters live erleben.

Holz-Fensterlinie: Natürlichkeit trifft Innovation

Holz ist weit mehr als ein Baustoff: Es schafft eine warme, einladende Atmosphäre, reguliert auf natürliche Weise das Raumklima und verleiht jedem Zuhause Charakter. Als nachwachsender Rohstoff verbindet es Ästhetik mit Nachhaltigkeit und bietet hervorragende Möglichkeiten für modernes, energieeffizientes Bauen.

Diese Qualitäten greift EgoKiefer mit ihrer neuen Holz-Fensterfamilie auf. Ego®Allstar steht für moderne Architektur, Ego®Selection für designorientiertes Bauen – mit flächenbündigem Rahmen, verdeckt liegenden Beschlägen und klarer Linienführung. Ergänzt wird die Linie von Denkmalschutzfenstern, die historische Optik mit zeitgemässer Technik kombinieren. Die neuen Holz-Fenster vereinen natürliche Materialien mit innovativer Technik, steigern die Energieeffizienz und gestalten Licht, Sicht und Atmosphäre zeitgemäss.

Kunststoff- und Kunststoff/Aluminium-Fenster Ego®Prime

Die neue Fensterlinie Ego®Prime bietet maximale Energieeffizienz, Langlebigkeit und Gestaltungsfreiheit. Dank grösserer Bautiefe und optimierten Profilen bietet sie herausragende Wärmedämmwerte, wirksamen Schallschutz und hohen Bedienkomfort.

Das Kunststoff-Fenster Ego®Prime überzeugt mit pflegeleichten Oberflächen, hoher Grundsicherheit und grosser Vielfalt – beispielsweise durch eine breite Auswahl an Farb- und Dekorvarianten. Das Kunststoff/Aluminium-Fenster Ego®Prime ergänzt diese Vorteile mit einer witterungsbeständigen Aluminiumschale, die das Fenster besonders robust macht und zusätzliche Designvarianten eröffnet. Beide Systeme kombinieren Funktionalität und Ästhetik und leisten so einen spürbaren Beitrag zu mehr Wohnqualität im Alltag.

Beratung entlang des gesamten Projektprozesses

EgoKiefer begleitet Bauherren, Architektinnen und Planer entlang des gesamten Projektprozesses – von der Beratung über die Planung bis zur Montage. Mit neun Vertriebsstandorten, über 350 Fachpartnern und ihrem Ego®ServiceTeam gewährleistet die Nummer 1 für Fenster und Türen in der Schweiz Qualität und Zuverlässigkeit aus einer Hand.

An der Swissbau 2026 können Besucherinnen und Besucher die neuen Fenster live erleben, sich individuell beraten lassen und gemeinsam mit den Fachpersonen von EgoKiefer die passende Lösung für ihre Wohnwelten finden. Weitere Informationen zu den Produktneuheiten unter https://www.egokiefer.ch/de/fenstersortiment.

LIS zeigt ChatGPT-gestützte OCR-Auftragserfassung in WinSped Web

Die LIS Logistische Informationssysteme präsentiert auf der LogiMAT 2026 eine neue OCR-Funktion für ihr Transport-Management-System WinSped Web. Die auf ChatGPT basierende KI erfasst Aufträge aus PDFs und handschriftlichen Dokumenten in Sekunden – ohne vorheriges Anlernen. Die Funktion ist ab dem ersten Quartal 2026 verfügbar.

OCR-gestützte Auftragserfassung in WinSped Web
OCR-gestützte Auftragserfassung in WinSped Web: Aus Dokumenten ausgelesene Daten werden automatisch in der Auftragsmaske dargestellt. (Bild: LIS)

Die LIS Logistische Informationssysteme präsentiert auf der LogiMAT eine neue Funktion ihres webbasierten Transport-Management-Systems (TMS) WinSped Web: die Auftragserfassung per optischer Texterkennung (Optical Character Recognition, OCR). Dabei kommt eine integrierte Künstliche Intelligenz auf Basis von ChatGPT zum Einsatz, die ohne vorheriges Anlernen auskommt. Die Erweiterung ermöglicht es, Aufträge innerhalb von wenigen Sekunden direkt aus hochgeladenen PDF-Dateien sowie aus eingescannten handschriftlichen Dokumenten oder Bildern auszulesen und anzulegen. Anwendende profitieren von einer schnellen Datenerfassung und einer reduzierten manuellen Eingabe. Verfügbar ist die neue Funktion ab dem ersten Quartal 2026.

KI schliesst Lücke in der Transportlogistik

«Die Abwicklung von Transportprozessen wird immer digitaler. In der Auftragserfassung werden Daten vielerorts jedoch noch manuell aus PDFs und handschriftlichen Dokumenten abgetippt. Dieser Arbeitsschritt passt nicht mehr zur zunehmenden Digitalisierung und Schnelllebigkeit der Transportlogistik. Genau diese Lücke schliessen wir mit der OCR-Funktion in WinSped Web», sagt Magnus Wagner, Co-CEO der LIS. WinSped Web zählt zu den ersten TMS am Markt, die eine integrierte KI auf Basis von ChatGPT (OpenAI) für die Texterkennung einsetzen und Dokumentinhalte schnell strukturiert erfassen sowie als Auftrag anlegen.

Analyse hochgeladener Dokumente
Analyse hochgeladener Dokumente: Die integrierte KI auf Basis von ChatGPT liest Dokumente aus und bereitet die Auftragserfassung automatisiert vor. (Bild: LIS)

Mit der optischen Texterkennung in WinSped Web sparen Anwendende wertvolle Zeit in der Auftragserfassung: Was früher mehrere Minuten manueller Eingabe erforderte, erledigt die integrierte KI in wenigen Sekunden. Die intelligente Texterkennung minimiert zudem Übertragungsfehler und ermöglicht es den Mitarbeitenden, sich auf anspruchsvollere Aufgaben zu konzentrieren. Wagner betont, dass die OCR-Funktion konsequent der Philosophie von WinSped Web folgt: «Bei der browserbasierten Anwendung haben wir von Anfang an Wert auf eine intuitive und zukunftsorientierte Bedienung gelegt. Mit der neuen OCR-Funktion steigern wir die Effizienz der Auftragserfassung um einen weiteren Schritt.»

Langfristiger Technologiepfad

Damit führt das Grevener Softwareunternehmen seinen langfristigen Technologiepfad fort: Seit diesem Jahr ist die neue, vollständig webbasierte WinSped-Version WinSped Web verfügbar und bietet Nutzenden orts- und geräteunabhängigen Zugriff, Skalierbarkeit sowie eine optimierte Webarchitektur. Die OCR-Funktion markiert dabei einen der ersten KI-gestützten Schritte, auf die die LIS im Laufe des Jahres 2026 weitere Funktionen folgen lassen wird.

Die neue WinSped-Funktion können Besuchende der diesjährigen LogiMAT kennenlernen: Vom 24. bis 26. März 2026 präsentiert sich die LIS in Halle 4 am Stand 4B65.

MAZ wird Partnermitglied bei Perikom

Das MAZ, führendes Schweizer Kompetenzzentrum für Journalismus und Kommunikation, ist neues Partnermitglied des Fachvereins Perikom. Mit der Partnerschaft ergänzt der Verein seine Expertise im Bereich Storytelling, Schreiben und KI-unterstützter Content-Produktion. Perikom zählt nun sechzehn Partnermitglieder.

Machine, Animation
Quelle: zvg

Das MAZ, führendes Schweizer Kompetenzzentrum für Journalismus und Kommunikation, ist neues Partnermitglied des Fachvereins Perikom. Damit ergänzt der Verein seine Expertise im Bereich von Storytelling, Schreiben und KI-unterstützter Content-Produktion. Perikom zählt nun sechzehn Partnermitglieder, welche unter anderem regelmässig Abendveranstaltungen zum Erfahrungsaustausch von Personal- und Kommunikationsverantwortlichen durchführen.

Tanja Maniglio Hofer, Leiterin des Studienbereichs «Corporate Communications» am MAZ, begründet das Interesse an der Partnerschaft: «Interne Kommunikation ist ein entscheidender Erfolgsfaktor für Unternehmen – insbesondere in Zeiten von Transformation und Fachkräftemangel. Mit unseren Kompetenzen in Führungs- und Krisenkommunikation, Corporate Storytelling, Newsroom-Steuerung sowie Auftritts- und Dialogkompetenz unterstützen wir Organisationen dabei, Vertrauen zu stärken und Mitarbeitende aktiv einzubeziehen, sodass interne Kommunikation und HR-Strategien gemeinsam maximale Wirkung entfalten».

Veranstaltungen und Weiterbildungsangebote

Die Aktivitäten des Vereins umfassen im Wesentlichen regelmässige Veranstaltungen für Kommunikations- und Personalexpertinnen und -experten, wie die jährlich stattfindende Schweizerische Tagung HR/Interne Kommunikation sowie die Entwicklung von Weiterbildungsangeboten. Zudem initiiert und begleitet Perikom Forschungsarbeiten und Studien zum Thema interne Kommunikation.

Die nächste Schweizerische Tagung HR/Interne Kommunikation findet am 21. Mai 2026 zum Thema Mitarbeiterengagement statt.

Zu den Partnermitgliedern von Perikom gehören neben dem MAZ: Ahead, Beekeeper, Farner Consulting, Flowit, Heads Corporate Branding, Hirschtec, Hochschule Luzern – Wirtschaft, HWZ Hochschule für Wirtschaft Zürich, Icommit, Isolutions, Linkgroup, Re-Thinking Diversity, Trans4m, ZGP. Zürcher Gesellschaft für Personal-Management sowie ZHAW, IAM, Institut für Angewandte Medienwissenschaft.

Ebay expandiert Circular Fashion Fund in die Schweiz

Ebay erweitert seinen Circular Fashion Fund im Jahr 2026 und öffnet die Bewerbungen erstmals für Unternehmen und Start-ups in der EU, der Schweiz und Kanada. Acht ausgewählte Unternehmen erhalten je 50’000 USD Finanzierung sowie Mentoring zur Entwicklung innovativer Lösungen für zirkuläre Mode. Das globale Förderprogramm erreicht damit ein Gesamtvolumen von 1.9 Millionen USD.

Eyewear, Vision Care, Glasses (1 Person)
Quelle: zvg

Ebay erweitert seinen Circular Fashion Fund im Jahr 2026 und öffnet die Bewerbungen erstmals für Unternehmen und Start-ups in der EU, der Schweiz und Kanada. Acht ausgewählte Unternehmen erhalten eine Finanzierung von je 50’000 USD sowie Mentoring zur Entwicklung innovativer Lösungen, die die Lebensdauer von Kleidung verlängern und Textilabfälle reduzieren.

Das jährliche Programm, das erstmals 2022 lanciert wurde, unterstützt Unternehmerinnen und Unternehmer, die den ökologischen Fussabdruck der Mode- und Textilindustrie von der Produktion bis zum Ende des Lebenszyklus angehen. Ein herausragendes Unternehmen wird zudem zum «Global Winner» des Circular Fashion Fund ernannt und erhält die Möglichkeit auf eine zusätzliche Investition von 300’000 USD von Ebay Ventures.

Gesamtfördersumme erreicht 1.9 Millionen USD

Mit dieser Erweiterung wird die globale Gesamtfördersumme von Ebay durch das Programm bis Ende 2026 voraussichtlich 1.9 Millionen USD erreichen. Neben der diesjährigen Expansion in neue Märkte baut der Circular Fashion Fund auf seiner etablierten Präsenz in Grossbritannien, Deutschland, Australien und den USA auf. Bewerbungen für 2026 sind ab sofort in allen Märkten bis zum 8. März 2026 möglich.

Alexis Hoopes, Vice President und Global Head of Fashion bei Ebay, sagte: «Als wir den Circular Fashion Fund ins Leben riefen, war es unser Ziel, Unternehmen zu unterstützen, die Kreislaufwirtschaft von einer Ambition in die Tat umsetzen. In den letzten drei Jahren haben wir vielversprechende Lösungen in Bereichen wie Textilrecycling, Wiederverkauf und Reparatur entstehen sehen, aber diese Unternehmen benötigen Kapital und Unterstützung, um zu wachsen. Mit dieser Erweiterung helfen wir mehr Gründerinnen und Gründern, die Infrastruktur aufzubauen, um zirkuläre Mode zu einem festen Bestandteil der Modeindustrie zu machen.»

Schweizer Innovationskultur im Fokus

Paolo Levoni, General Manager Schweiz bei Ebay, erklärt: «Die Schweiz hat eine unglaublich starke Innovationskultur und viele kreative Köpfe, die sich für Nachhaltigkeit einsetzen. Deshalb freuen wir uns besonders, den Circular Fashion Fund nun auch hier zu lancieren. Wir sind überzeugt, dass Schweizer Start-ups mit ihren smarten Lösungen das Potenzial haben, die Kreislaufwirtschaft in der Mode nicht nur lokal, sondern auch global voranzubringen. Ich möchte alle Unternehmerinnen und Unternehmer einladen, diese Chance zu ergreifen und sich zu bewerben.»

Seit 2022 hat der Circular Fashion Fund von Ebay über 25 Unternehmen mit Finanzmitteln und Mentoring unterstützt. Dies hilft, eine der grössten Herausforderungen für Mode-Start-ups zu bewältigen: den Zugang zu den richtigen Partnern, Kontakten und Branchennetzwerken, die für Wachstum notwendig sind.

Erfolgsbeispiel Refiberd

Das zeigt das Beispiel von Refiberd: Das Unternehmen aus Kalifornien wurde 2025 zum «Global Winner» ernannt und erhielt eine zusätzliche Investition von 300’000 USD von Ebay Ventures. Mit seiner KI-Technologie kann es die genaue Faserzusammensetzung von Kleidung erkennen. Das ermöglicht ein sehr präzises Recycling und hilft dem Unternehmen, sein Geschäftsmodell schneller auszubauen.

Die neuen Teilnehmer werden von einer Jury aus bekannten Branchen-Experten beraten. Dazu gehören Marianne Perkovic (Vorsitzende des Australian Fashion Council), Steven Kolb (CEO des CFDA) und Scott Lipinski (CEO des Fashion Council Germany). Ein besonderes Highlight: Mit Sarika Bajaj, der Mitgründerin von Refiberd, sitzt auch eine frühere Gewinnerin mit in der Jury.

«Die Unterstützung von Ebay war für unser Unternehmen wirklich transformativ», sagt Sarika Bajaj, Mitgründerin von Refiberd. «Mit der Finanzierung und dem Mentoring konnten wir unsere Technologie schneller skalieren und unsere Reichweite im Ökosystem der Kreislaufwirtschaft erweitern. Das Programm hat uns auch Zugang zu Ebays Expertise als langjähriger Akteur der Branche verschafft und neue Möglichkeiten für Zusammenarbeit und Partnerschaften eröffnet. All dies zusammen ermöglicht es uns, unsere Lösung einem breiteren Netzwerk von Marken, Recyclern und letztlich Konsumenten anzubieten, die sich für eine nachhaltigere Zukunft der Mode einsetzen.»

Sir Mary Media integriert Hutter Consult

Die Zürcher Mediaagentur Sir Mary Media baut ihr Leistungsangebot weiter aus und führt die Expertise von Hutter Consult künftig unter einem Dach. Damit entsteht ein stärkeres Angebot an der Schnittstelle von Kreativität, Media und Performance. Hutter Consult wird nicht mehr als eigenständige Agenturmarke am Markt auftreten.

Das Team von Sir Mary Media
Das Team von Sir Mary Media (Quelle: zvg)

Die Zürcher Mediaagentur Sir Mary Media entwickelt ihr Leistungsangebot weiter und vereint künftig die Expertise von Hutter Consult unter einem Dach. Damit entsteht ein noch stärkeres Angebot an der Schnittstelle von Kreativität, Media und Performance – mit dem unveränderten Ziel, Kundinnen und Kunden ganzheitlich zu begleiten und messbare Wirkung entlang des gesamten Funnels hinweg zu erzielen.

Dieser Schritt unterstreicht den Wachstumskurs der im Frühjahr 2025 gegründeten Next-Gen-360°-Mediaagentur mit mittlerweile über 30 Mediaspezialist:innen. Die bestehende Geschäftsleitung von Sir Mary Media bleibt unverändert und wird durch den Zugang von Thomas Besmer von Hutter Consult gezielt verstärkt. Im Zuge dieser Zusammenführung wird Hutter Consult künftig nicht mehr als eigenständige Agenturmarke am Markt auftreten. Die bisherigen Aktivitäten und Kompetenzen werden vollständig in Sir Mary Media weitergeführt.

«Wir wollen für unsere Kundinnen und Kunden die erste Wahl sein, wenn es um innovative, technologiegetriebene und erfolgsorientierte Kommunikationslösungen geht. Der Zusammenschluss ist ein wichtiger Schritt auf unserem Weg in die Top 5 der Mediaagenturen in der Schweiz», sagt Fabian Habisreutinger, Geschäftsführer von Sir Mary Media.

Vernetzen, wo es Mehrwert schafft

Die Weiterentwicklung ist Teil der strategischen Ausrichtung innerhalb der Myty Group. Myty verfolgt dabei bewusst keinen One-Size-fits-all-Ansatz: Agenturmarken bleiben eigenständig positioniert, werden jedoch dort vernetzt, wo es für Kundinnen und Kunden den grössten Mehrwert schafft.

«Wir bündeln Bewährtes und übergeben es in starke Hände. Mit der Integration von Hutter Consult in Sir Mary Media entsteht für die Kundinnen und Kunden ein klar fokussiertes und leistungsstarkes Media-Angebot. Gleichzeitig ist dies für mich ein konsequenter Schritt, Verantwortung abzugeben und Raum für neue Entwicklungen innerhalb der Myty Group zu schaffen», sagt Thomas Hutter.

«Die Integration von Hutter Consult in Sir Mary Media zeigt, wie wir Myty verstehen: nicht als Konsolidierungskrake, sondern als vernetztes System spezialisierter Marken. Wir verdichten Kompetenzen dort, wo es fachlich und für Kundinnen und Kunden sinnvoll ist – und schaffen so skalierbare Exzellenz in Media, Kreation und Technologie», sagt David Rost, CEO und Gründer der Myty Group.

Myty vereint spezialisierte Agenturen aus ganz Europa und bietet ihren Kundinnen und Kunden vernetzte Exzellenz in Strategie, Marketing, Kreation und Technologie. Das Leistungsangebot reicht von Brand & Experience über Performance, Growth & Media, eCommerce & Digital Products, Influencer Marketing sowie Data & AI Transformation bis hin zu Reputation & Public Voice.

Sir Mary vereint Kreativ- und Mediaagentur unter einem Dach, mit der gemeinsamen Philosophie: Wir denken Marken ganzheitlich und ergebnisorientiert. Die Agentur entwickelt für Marken Strategien, Ideen und Technologien, die in einer digitalen Welt Wirkung zeigen.

get_footer();