Sunrise und Ticketcorner lancieren Musikplattform «Sunrise Starzone»
Am 7. April ist mit «Sunrise starzone» eine neue Musikplattform gestartet. Durch die Vernetzung grosser Player der Musik-Branche entsteht ein nationales Musik-Portfolio mit Top-Festivals, grossen Musik-Arenen mit über 150 Live-Konzerten pro Jahr. Die drei nationalen Partner von Starzone erhalten dadurch Zugang zu einem einmaligen Vorteilsprogramm für ihre Kunden. Diese profitieren von exklusiven Ticket- und VIP- […]
Redaktion - 7. April 2022
Am 7. April ist mit «Sunrise starzone» eine neue Musikplattform gestartet. Durch die Vernetzung grosser Player der Musik-Branche entsteht ein nationales Musik-Portfolio mit Top-Festivals, grossen Musik-Arenen mit über 150 Live-Konzerten pro Jahr. Die drei nationalen Partner von Starzone erhalten dadurch Zugang zu einem einmaligen Vorteilsprogramm für ihre Kunden. Diese profitieren von exklusiven Ticket- und VIP- Angeboten für Konzerte und Festivals in der ganzen Schweiz. Ergänzt wird das Angebot durch eine digitale Musik-Plattform mit attraktivem Inhalt. «Die Lust auf Live-Musik ist ungebrochen, und Sunrise Starzone bietet den Schweizer Konzertfans ein umfassendes Angebot mit nationalen und internationalen Künstlern», freut sich Andreas Angehrn, CEO Ticketcorner, und fügt an: «Mit Starzone richten wir nach zwei Jahren der Unsicherheit das Spotlight auf die Schweizer Konzertbühnen und unterstützen die Musikschaffenden mit einem innovativen und attraktiven Musikprogramm beim Re-Start nach der Corona-Krise.» André Krause, CEO Sunrise UPC, sagt: «Mit Sunrise Starzone danken wir unseren Kundinnen und Kunden mit einzigartigen und unvergesslichen Momenten. Sie kommen ihren Stars noch näher und profitieren von vielen exklusiven Vorteilen.»
Lounges, Priority Sales und Vergünstigungen
Die Kundschaft der vier Partner soll in der Sunrise Starzone viele Vorteile erhalten: Unter anderem grosse Ticketkontingente, Priority Sales – also dem frühen Zugriff auf Konzertkarten und Vergünstigungen bis hin zu Last-Minute-Tickets für jährlich rund 150 Konzerte und grössere Festivals. Vor Ort stehen den Sunrise- und Raiffeisen-Kund*innen in den grössten Schweizer Musikhallen speziell designte «Sunrise Starzone Lounges zur Verfügung, die über einen «Fastlane-Zutritt» erreicht werden können, ausserdem «Signature Drinks», DJs, Barbetrieb und mehr. Auf Veranstalterseite bringen die Veranstalter AllBlues, Act Entertainment, Opus One, Live Nation, Good News sowie die Gadget Abc Entertainment Group, welche auch als kompetenter strategischer Partner an Bord geholt wurde, die grossen Künstlernamen in die Sunrise Starzone. Auf Festival-Seite sind das Open Air St.Gallen, das Greenfield Festival, das Heitere Open Air, das Summerdays Festival, das Seaside Festival, das Zürich Open Air und Zoa City, Stars in Town und das Venoge Festival dabei. Sunrise-Starzone-Lounges werden im Hallenstadion, im Zürcher Volkshaus, in der Basler St. Jakobshalle und in der Arena de Genève in Betrieb genommen. Weitere Partner und Locations sollen folgen.
Musik-Plattform starzone.ch: Stars schreiben selbst
Sunrise Starzone wird auch ausserhalb der Events für Musikfans präsent bleiben: Auf starzone.ch bereitet eine kompetente Redaktion Musiknews, Interviews, Reportagen, Vorschauen und spannende Playlists auf. Und bei Sunrise Starzone greifen die Stars auch selbst zur Feder. Zum Start werden Baschi, Naomi Lareine und Dabu als Autoren ihre Innensicht der Musik veröffentlichen. Weitere Musiker*innen und Insider sollen folgen. «Uns ist es ein grosses Anliegen, den Musik-Journalismus in der Schweiz zu stärken», unterstreicht Andreas Angehrn. «Denn dieser wurde in den vergangenen Jahren in vielen Redaktionen massiv abgebaut – ausgerechnet beim gesellschaftlich und emotional so wichtigen Thema Musik.»
Neuer Arbeitskreis zu Predictive Quality: Prüfaufwände reduzieren
Das Werkzeugmaschinenlabor WZL der RWTH Aachen hat gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT in Aachen einen neuen Industriearbeitskreis für „Predictive Quality“ ins Leben gerufen. Ziel ist es, auf vorwettbewerblicher Basis gemeinsame Prüfaufwände signifikant zu reduzieren und eine höhere Produktivität durch den Wegfall von physischen Prüfprozessen zu realisieren, sowie weiterhin eine höhere Qualität durch eine […]
Dem modernen Qualitätsmanagement stehen immer mehr Daten immer schneller zur Verfügung. Gleichzeitig ermöglichen fortschrittliche Algorithmen immer detailliertere Abbildungen und Modelle der Produktion. Diese Daten und Modelle bilden die Grundlage für das Themenfeld Predictive Quality. Predictive Quality beschreibt die datenbasierte Vorhersage von Qualitätsmerkmalen. Über einen angelernten Zusammenhang zwischen Prozessparametern und Qualitätsmerkmalen können aufwändige physische Prüfprozesse, welche häufig nur in Stichproben durchgeführt werden, durch eine aufwandsarme modellbasierte 100% Prüfung ersetzt werden. Predictive Quality konnte bereits erfolgreich in industrienahen Forschungsprojekten umgesetzt werden, in denen Prüfaufwände signifikant reduziert und die Produktivität
gesteigert wurde. Gleichzeitig werden in Digitalisierungs- und Industrie 4.0-Projekten von produzierenden Unternehmen immer mehr datenbasierte Qualitätsmanagementtools entwickelt und eingesetzt, Softwareunternehmen stellen fortschrittliche Infrastrukturen zur Datenfassung und -speicherung und Start-Ups bilden Geschäftsmodelle über die Bereitstellung von entsprechenden Algorithmen zur Datenauswertung.
Schnellere Verbreitung von Forschungsergebnissen
Die beiden Aachener Institute unterstützen branchenunabhängig Unternehmen aus dem produzierenden Gewerbe (z.B. Automotiv, Metallverarbeitung, Chemie, Pharma, Medizintechnik) sowie Softwareunternehmen, die sich auf die Gewinnung, Speicherung und Verarbeitung von Daten spezialisiert haben (z.B. CAQ, MES, Sensorhersteller, Cloudanbieter) im Arbeitskreis mit ihrer langjährigen Erfahrung. Der Industriearbeitskreis finanziert sich über einen Jahresbeitrag und dient den neuen Mitgliedern zur
schnellen Verbreitung und Nutzung von Forschungsergebnissen und der Vernetzung und stützt sich auf drei Säulen. In zwei Community Meetings im Jahr soll der Austausch zwischen den Mitgliedern des Arbeitskreises ermöglicht werden. Bei den Treffen sollen zudem aktuelle Erkenntnisse und Ergebnisse aus Industrie und Forschung vorgestellt werden. Themenspezifisch wird eine Studie pro Jahr innerhalb des Arbeitskreises durchgeführt, um Erkenntnisse zum aktuellen Stand der Technik in den Unternehmen, Herausforderungen und neuen Ansätzen zu gewinnen. Die Themen werden über einen Mehrheitsentscheid der Arbeitskreismitglieder gewählt. In jeweils einem Demonstratorprojekt pro Jahr werden gezielt neue Ideen und Ansätze durch das Werkzeugmaschinenlabor WZL und Fraunhofer IPT ausprobiert. Beispielhaft können verschiedene Algorithmen zur Qualitätsvorhersage oder zum Preprocessing implementiert und verglichen werden. Die Demonstratoren können entweder aus den Hallen vom Werkzeugmaschinenlabor WZL und Fraunhofer IPT stammen oder von einem Unternehmen gestellt werden. Gemeinsame Projektergebnisse stehen den Partnern uneingeschränkt zur Verfügung. Quelle und weitere Informationen: www.wzl.rwth-aachen.de
Studie von Dentsu und Teads: In-Read-Videos sind effektiver als Social Media
Viewability allein reicht gemäss der Studie nicht mehr aus, um die Reaktion der Nutzer auf den Inhalt einer Seite zu messen – es gibt mehrere Einflussfaktoren, wie etwa die Größe des Formats oder die Position auf der Seite, die sich sogar negativ auf die Attention auswirken können. Werbetreibende und Agenturen haben nach einem Weg gesucht, […]
Redaktion - 7. April 2022
Viewability allein reicht gemäss der Studie nicht mehr aus, um die Reaktion der Nutzer auf den Inhalt einer Seite zu messen – es gibt mehrere Einflussfaktoren, wie etwa die Größe des Formats oder die Position auf der Seite, die sich sogar negativ auf die Attention auswirken können. Werbetreibende und Agenturen haben nach einem Weg gesucht, um die Attention Economy zu messen. dentsu und Teads haben hierfür vier Schlüsselfaktoren identifiziert.
Betrachtungszeit als einer der wichtigsten Faktoren für die Attention
Zu diesem Ergebnis kommt die Attention Economy Studie, wobei sowohl Video- als auch Display- Anzeigen quantitativ von einer qualitativ hochwertigen Betrachtungszeit profitieren. Die Premium-Publisher von Teads sorgen für ein hohes Engagement der Nutzer mit qualitativ hochwertigen Inhalten, was zu einer langsamen Scrollgeschwindigkeit und einer durchschnittlichen Betrachtungsdauer von 12,2 Sekunden führt. Teads erzielt dadurch doppelt so viel Attention wie Social Media.
Die freiwillige Entscheidung des Nutzers ist ausschlaggebend
Erzwungene Anzeigen erhalten mehr Attention als Anzeigen, die leicht ignoriert werden können. Wenn ein Verbraucher eine Anzeige jedoch freiwillig ansieht, hat dies einen erheblichen Einfluss auf die Metriken zur Steigerung der Markenbekanntheit, unabhängig davon, ob die Anzeige zwei oder 20 Sekunden lang angesehen wurde. Formate, die sich Attention verdienen, erzielen bessere und schnellere Ergebnisse als non-skippable Formate.
Kreation wichtiger Faktoren für die Attention
Während die Bedeutung der Kreativität für die Wirksamkeit von Werbung bereits ausreichend dokumentiert ist, war es wichtig, ihre Auswirkungen im Rahmen der Attention Economy zu messen. Die Studienergebnisse zeigen, dass der Unterschied zwischen gutem und schlechtem Design die Werbeerinnerung um 17 Prozent steigert, während der Ton die Erinnerung nur um sechs Prozent beeinflusst. Die Studie zeigt darüber hinaus, dass für die Teads-Plattform optimierte Anzeigen eine um 49 Prozent höhere Attention als das Original erzielten. Die interaktiven Anzeigenformate, die für Mobilgeräte konzipiert sind, schnitten ebenfalls beim Erzielen und Erhalten von Attention sehr gut ab und generierten dreimal mehr Aufmerksamkeit als Standard-MPU-Anzeigen.
Platzierung in relevantem Kontext erhöht die Attention
Aufbauend auf früheren Untersuchungen belegt die Studie, dass die Platzierung von Anzeigen in einem für den Leser relevanten Kontext einen Anstieg der Attention pro 1.000 um 13 Prozent bewirkt. Darüber hinaus werden zum Umfeld passende Anzeigen 27 Prozent häufiger erinnert. Andrea Wieseke, Managing Director von Dentsu Schweiz, sagt: «Bei AE dreht sich alles darum, wie wir Aufmerksamkeit quantifizieren können. Dentsu leistet Pionierarbeit bei der Änderung der Betrachtungsweise von Kampagnen, Medienleistung zu messen. Für die Schweiz haben wir alle technologischen Grundlagen geschaffen, die ersten Kampagnen umsetzen zu können. Wir werden mit 2 Kunden den AE-Ansatz noch in diesem Quartal testen und sind gespannt auf die Ergebnisse. Es ist wichtig, diesen Wandel voranzutreiben, um effektives Marketing und die Mediawirkung in Zukunft zu messen.” Als an der Studie beteiligter Medienpartner betont Caroline Hugonenc, VP Global Research & Insights, Teads: «Diese fantastische Forschungsarbeit von dentsu sollte uns die Augen für die Schritte öffnen, die wir unternehmen müssen, um qualitativ hochwertigere Medien und eine verbesserte kreative Wirksamkeit zu erreichen. Wir bei Teads wissen, dass die Schaffung eines Rahmens für die Attention Economy den Werbetreibenden, ihren Agenturen und Medienpartnern helfen wird, bessere Ergebnisse und ansprechendere Inhalte für die Verbraucher, die sie erreichen wollen, zu liefern.»
Eye-Tracking mit über 3000 Nutzern
Die Daten wurden von einem mobilen Panel mittels Eye-Tracking aus über 3.000 Nutzern der Teads Publisher-Seiten in Grossbritannien und den USA gesammelt. Dies wurde parallel zu einem kontrollierten Test mit 801 Nutzern durchgeführt, um die Auswirkungen der Attention auf Branding-KPIs zu messen. Diese kontrollierte Umgebung ermöglichte es Teads, speziell die Wirkung von kreativer und Format-Optimierung auf die Aufmerksamkeit zu bewerten.Link zur Studie
Agentur am Flughafen macht aus «Fredy Blust» die «Werft52» am Bodensee
Über 40 Jahre galt die Werft von Fredy Blust an der Friedrichshafnerstrasse 52 im Hafen Romanshorn am Bodensee als die Anlaufstelle für Verkauf, Service und Unterhalt von Motorbooten. Angefangen hat das Unternehmen, das schon längst von André Vrecer geführt wird, einst als Schweizer Generalimporteur von Luxusstahlschiffen der holländischen Marke Linssen Yachts, in den letzten Jahren […]
Redaktion - 5. April 2022
Über 40 Jahre galt die Werft von Fredy Blust an der Friedrichshafnerstrasse 52 im Hafen Romanshorn am Bodensee als die Anlaufstelle für Verkauf, Service und Unterhalt von Motorbooten. Angefangen hat das Unternehmen, das schon längst von André Vrecer geführt wird, einst als Schweizer Generalimporteur von Luxusstahlschiffen der holländischen Marke Linssen Yachts, in den letzten Jahren kamen dann die stylishen Runaboats der italienischen Marke Comitti und die türkischen High-End-Cruiser von Erman Yachting dazu. Es war also höchste Zeit für einen Release und eine entsprechende Neupositionierung der Werft, die einen Rundumservice für Bootsbesitzer mit und ohne Hafenplatz anbietet, anzugehen. Die Agentur am Flughafen aus St. Gallen erhielt den umfassenden Auftrag eine neue Marke zu schaffen, die die DNA der alteingesessenen Marke mit in die Zukunft nahm. Der 360-Grad-Auftrag umfasste das Naming, das Claiming, das Wording bis hin zum Corporate Design und dem Schaffen einer eigenständigen Bodensee-Yachting-Bildwelt, Erklärmovies, die Entwicklung einer neuen Website, das Contentmarketing, die Socialmedia-Kommunikation sowie diverse abverkaufsfördernde Kommunikationsmassnahmen und die Veranstaltungskommunikation. Verantwortlich bei Werft52: André Vrecer (Inhaber). Verantwortlich bei der Agentur am Flughafen: René Eugster (Gesamtverantwortung/Kreation), Max Eugster (Projektleitung/Beratung), Dominique Rutishauser (Creative Direction), Ketil Eggum (Art Direction), Colin Kühnis (Interactive Media Design), Flightcode GmbH (Programmierung).
Swiss Infosec: Neuer Head of IT Security Consulting
Mit der Schaffung eines IT Security Consulting-Teams auf Stufe Geschäftsleitung stellt die Swiss Infosec AG den Bereich IT-Sicherheit neu auf. Das Unternehmen reagiert mit dem Aufbau des neuen Kompetenzzentrums für IT-Sicherheit auf aktuelle Security-Bedürfnisse z.B. im Zusammenhang mit Ransomware-Angriffen, Penetration Tests oder dem Arbeiten im Homeoffice und positioniert sich weiter als etablierter Partner für umfassende […]
Redaktion - 5. April 2022
Niklaus Manser, Head of IT Security Consulting, nimmt Einsitz in die Geschäftsleitung der Swiss Infosec AG. (Bild: zVg / Swiss Infosec) Mit der Schaffung eines IT Security Consulting-Teams auf Stufe Geschäftsleitung stellt die Swiss Infosec AG den Bereich IT-Sicherheit neu auf. Das Unternehmen reagiert mit dem Aufbau des neuen Kompetenzzentrums für IT-Sicherheit auf aktuelle Security-Bedürfnisse z.B. im Zusammenhang mit Ransomware-Angriffen, Penetration Tests oder dem Arbeiten im Homeoffice und positioniert sich weiter als etablierter Partner für umfassende Dienstleistungen im weiten Feld der Integralen Sicherheit. In diesem Zusammenhang hat per 1. April 2022 Niklaus Manser die Funktion Head of IT Security Consulting übernommen. Manser leitete bisher das Fachteam IT Security, ein Gebiet, das neben Informationssicherheit und Datenschutz schon lange eine der Kernkompetenzen des Unternehmens bildete. Neben seiner neuen Funktion wird er auch Mitglied der Geschäftsleitung. Seine technischen Kompetenzen hat er in verschiedenen IT-Tätigkeiten und mit einem Studium an der Hochschule Luzern erworben. Bei der Swiss Infosec AG unterstützt er als zertifizierter ISO 27001 Lead Auditor seit 2017 Kunden im Rahmen von Beratungsprojekten, Schulungen oder Mandaten als externer IT Security Officer. Gleichzeitig hat er beim bei Auf- und Ausbau des Geschäftsbereichs IT-Sicherheit des Unternehmens mitgewirkt, den er in seiner neuen Funktion nun weiter stärken wird. Die Swiss Infosec AG mit Sitz in Sursee gehört in der Schweiz zu den führenden, unabhängigen Beratungs- und Ausbildungsunternehmen in den Bereichen Informationssicherheit, Datenschutz und IT-Sicherheit. Das Unternehmen wurde 1989 gegründet und beschäftigt zusammen mit dem Schwesterunternehmen Swiss GRC AG über 65 Mitarbeitende, die im Bereich der Integralen Sicherheit bisher über 2500 Projekte von kleinen und grossen Kunden aus allen Branchen begleiteten. Weitere Informationen
Eidgenössisches Rohrleitungsinspektorat unter neuer Leitung
Nach fast dreissig Jahren in der Funktion als Leiter des Eidg. Rohrleitungsinspektorates (ERI) tritt Ruedi Wendelspiess Ende März 2022 in den aktiven Ruhestand. Sein umfassendes Know-how wird dem ERI, dank projektbezogener Unterstützung, bis auf weiteres zur Verfügung stehen. Sein Nachfolger ist Roger Bächtiger, welcher bereits seit 2019 im Eidgenössischen Rohrleitungsinspektorat tätig ist. In seiner neuen […]
Redaktion - 5. April 2022
Roger Bächtiger übernimmt die Leitung des Eidg. Rohrinspektorats (ERI). (Bild: SVTI) Nach fast dreissig Jahren in der Funktion als Leiter des Eidg. Rohrleitungsinspektorates (ERI) tritt Ruedi Wendelspiess Ende März 2022 in den aktiven Ruhestand. Sein umfassendes Know-how wird dem ERI, dank projektbezogener Unterstützung, bis auf weiteres zur Verfügung stehen. Sein Nachfolger ist Roger Bächtiger, welcher bereits seit 2019 im Eidgenössischen Rohrleitungsinspektorat tätig ist. In seiner neuen Funktion ist er auch Mitglied der Geschäftsleitung des SVTI. Roger Bächtiger ist Diplomingenieur in Maschinentechnik, M.Sc. in Industrial Technologies und verfügt über ein Executive-MBA in General Management und Weiterbildungen u.a. in der Werkstofftechnologie. Er bringt sowohl Führungs- wie auch Industrieerfahrung aus verschiedenen Bereichen mit, so unter anderem aus seinen vorherigen Tätigkeiten bei einem namhaften Schweizerischen Hersteller von Schienenfahrzeugen und einem börsenkotierten Maschinenbauunternehmen aus der Nordostschweiz. Bei Letzterem als Projektleiter und Prozessingenieur für Industrie- und Prozessgrossanlagen. Das Eidg. Rohrleitungsinspektorat (ERI) beaufsichtigt die Projektierung, den Bau und den Betrieb von Rohrleitungsanlagen zur Beförderung flüssiger oder gasförmiger Brenn- und Treibstoffe in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein, sofern diese Anlagen dem Rohrleitungsgesetz unterstellt sind. Als unabhängige Instanz – das ERI ist nicht dem Bundesamt für Energie unterstellt – ist es im SVTI, dem Schweizerischen Verein für technische Inspektionen, integriert. Der Zweck des SVTI liegt in der Verhütung von Unfällen, Störungen und Schäden und der Beseitigung von Gefahren bei der Herstellung und dem Betrieb technischer Anlagen aller Art. Quelle und weitere Informationen
Sanktionen und Sanktionslistenprüfung im Ukraine-Krieg
Der Ukraine-Krieg macht für Schweizer Unternehmen eine höhere Aufmerksamkeit im Hinblick auf ihre Sanktionslistenprüfungen notwendig. Diese müssen sie unabhängig von der Größe und Branche durchführen, um auszuschließen, dass ihre Partner und Lieferanten, aber auch ihr Personal auf internationalen Sanktionslisten stehen.
Redaktion - 4. April 2022
Aktuell sind Geschäfte mit Russland schwierig geworden. Eine software-unterstützte Sanktionslistenprüfung unterstützt Unternehmen bei der Verwaltung von Geschäftsbeziehungen. (Bild: Depositphotos.com) Durch den Krieg in der Ukraine sind Sanktionen in aller Munde und ein Thema in privaten Gesprächen und in der Presse bzw. den Nachrichten. Die Welt hat sich zusammengeschlossen, um Gewalt nicht mit Gewalt zu begegnen, sondern Sanktionen gegen Russland in der Breite zu verhängen. Man hat erkannt, dass man so enormen Druck ausüben kann. Die zentrale Waffe 2022 ist damit die Kontrolle der Finanzströme. Auf Anti-Terror- und Boykott-Listen stehen nun auch Oligarchen, Politiker wie Putin, sein Außenminister Lawrow und solche aus deren Umfeld, sowie über 100 Abgeordnete der Duma. Allgemein tauchen Unterstützer und Mitentscheider auf den Listen auf. Die Sanktionslistenprüfung rückt damit in den Fokus aller Unternehmen, die über Geschäftsbeziehungen mit Russland verfügen.
Sanktionslisten statt Embargos
Während andere Länder sofort Sanktionen verhängten, hielt sich die Schweiz zunächst zurück – wohl im Glauben, als Finanzplatz nicht so bald Sanktionen gegen Russland aussprechen zu müssen. Doch nach starken Protesten folgte sie nun der Linie der EU. Sanktionslisten waren ursprünglich eine Reaktion auf die Terroranschläge des 11. Septembers 2001. Der UN-Sicherheitsrat verpflichtete mit der UN-Resolution 1373/2001 alle Länder der Vereinten Nationen zur Umsetzung. Damit ist es verboten, terroristischen Organisationen und Einzelpersonen im In- und Ausland jegliche wirtschaftliche Ressourcen zur Verfügung zu stellen, also Vermögenswerte, Dienstleistungen, Güter oder Zertifikate. Diese Sanktionslisten ersetzen Totalembargos gegen Staaten und richten sich gegen Firmen, Firmengeflechte und Einzelpersonen. Die USA geben über das Bureau of Industry and Security (BIS) und das Office of Foreign Assets Control (OFAC) Sanktionslisten heraus. Dazu kommen Listen der EU, der UN und weltweit aus Ländern wie Kanada, Japan oder eben der Schweiz.
Geschäfte möglich – aber nicht ohne Sanktionslistenprüfung
Nun sind durch die Sanktionen Geschäfte mit Russland nicht per se ausgeschlossen, sie sind aber deutlich schwieriger, in Teilen nicht mehr praktikabel geworden. Unternehmen stehen vor der Wahl, auf das Russland-Geschäft zu verzichten oder Risiken und Widerstände in Kauf zu nehmen. Da Paketdienste nicht mehr nach Russland liefern, wird die Ausfuhr von Waren erheblich erschwert. Noch gravierender sind die Einschränkungen im Zahlungsverkehr: Denn viele russische Banken stehen auf den Sanktionslisten. Für Geschäftspartner im Ausland ist eine Bezahlung oder der Empfang von Geld damit unmöglich geworden. Ohne Swift und IBAN kommen Handelspartner nicht mehr an ihr Geld. Handelsketten gehen in Russland vom Markt, weil kaufmännisches Handeln ohne Bezahlinfrastruktur nicht mehr möglich ist. Daneben gibt es im Rahmen der Exportkontrolle Embargos auf Artikel, die nicht geliefert werden dürfen. Das bedeutet, dass auch russische Firmen, die nicht auf Sanktionslisten geführt werden, von Artikeln, die mit Gas- und Ölförderung und Maschinen in Zusammenhang stehen, ausgeschlossen sind. Das gilt auch für Einschränkungen bei der Lieferung von Luxusgütern nach Russland.
Alle Unternehmen sind in der Pflicht
Von der Prüfpflicht der Sanktionslisten sind alle Unternehmen betroffen – unabhängig von der Größe, nationalen oder internationalen Geschäften. Sie sind verpflichtet, bei jedem Geschäftskontakt ein Sanktionslisten-Screening durchzuführen, egal, in welchem Land der Kunde, Lieferant oder Handelspartner sitzt. Schweizer Unternehmen müssen ihre Geschäftspartner und Mitarbeiter gegen eine eigene Schweizer Liste prüfen, sinnvoll ist aber auch die Berücksichtigung der wichtigsten US-Listen.Sanktionslistenprüfung als Teil des Compliance bzw. Risk Managements. (Bild: Sapper Institut) Keine Firma kann es sich heute leisten, die Sanktionslistenprüfung zu ignorieren. Wer das tut, kann ins Visier der US-Behörden geraten und wird dann über Strafzahlungen verhandeln müssen. Bei einer Nichteinigung läuft er Gefahr, selbst gelistet zu werden. Unternehmen schädigen damit ihren Ruf, verlieren Geschäftspartner und riskieren sogar eine Insolvenz. Denn die Strafen sind drakonisch: bis zu 10 Jahren Freiheitsentzug bei vorsätzlichem Verstoß und Geldstrafen bis zu 500.000 Euro bei fahrlässigem Verstoß. Die USA drohen zudem mit extraterritorialer Strafverfolgung – mangels Zugriff auf die Geschäftsführung wird dann die gesamte Firma auf eine US-amerikanische Liste gesetzt. Die Compliance wird generell im Rahmen von Wirtschaftsprüfungen oder durch den Zoll geprüft. Mit schärferen Kontrollen ist trotz des aktuellen Kriegs aber nicht zu rechnen.
Sanktionslisten-Screening braucht eine Software
Unternehmen müssen die Sanktionslisten schon immer beachten. Bereits vor dem Krieg stieg die Zahl von Datensätzen, Listen und Updates stetig: 2019 gab es weltweit 30 Listen und mehr als 110.000 Datensätze. 2020 wurden mehr als 600 Updates durchgeführt. Seit dem Beginn des Krieges ist die Zahl der Updates auf verschiedenen Listen noch mal enorm gewachsen – und damit der Anspruch an die Qualität der Sanktionslistenprüfung. Spätestens jetzt ist es nicht mehr möglich, stichprobenweise oder manuell zu prüfen. Führend in der Compliance-Software ist das Unternehmen Sapper aus Kempen mit seinem Tool domino®. Man hat auf die neuen Umstände reagiert: Zuvor wurden für das Geschäftspartner-Screening weltweit alle verfügbaren Listen tagesaktuell gepflegt – auf Basis von Veröffentlichungen der US-Behörden, der EU und weiterer Länder mit eigenen Listen. Nun übermittelt Sapper den aktuellen Stand der Sanktionslisten seinen Kunden mehrmals am Tag, weil man sich heute eine größere Taktung nicht mehr leisten kann. Dieser Kundenservice ist einmalig, Sapper kann die Infrastruktur für diese engere Taktung der Listenupdates vorhalten. Bei Sapper bemerkt man auch, dass bestehende Kunden, die bisher nur wenige Listen als notwendig erachteten, ihr Spektrum aufgestockt und neue Listen dazugebucht haben. Sapper ermöglicht das innerhalb von 24 Stunden. Deutsche Unternehmen mit russischen Tochtergesellschaften sind ebenfalls wach geworden: Die Tochtergesellschaften waren oft nicht adäquat ausgestattet – diese Prozesse kommen nun auf den Prüfstand.
Dauerhaftes Screening notwendig
Die Sanktionslistenprüfung ist auch ohne aktuelle Konflikte eine Herausforderung. Denn ein einmaliger Abgleich zu Beginn einer Zusammenarbeit reicht nicht. Unternehmen müssen über die gesamte Geschäftsbeziehung hinweg nachweisen können, dass ihre Partner nicht auf Listen stehen. Das Tool von Sapper stößt deswegen bei Aktualisierungen automatisch neue Prüfungen an. Das gilt auch für die komplett in SAP integrierten Anwendungen. Unternehmen können damit sicher sein, dass sie erfahren, wenn Geschäftspartner über die Dauer der Geschäftsbeziehung neu auf einer Liste gelandet sind. Bei allen Geschäftsvorgängen, die im ERP abgebildet werden, erfolgt ein Screening bereits mit dem Beginn des Workflows. Auch CRM-Systeme können an ein Frühwarnsystem angebunden werden. Ad-hoc Checks stellen sicher, dass Geschäftsbeziehungen mit Partnern auf Sanktionslisten erst gar nicht angebahnt werden. Auch jene Geschäftsvorgänge außerhalb des ERP, etwa Aktivitäten der Geschäftsführung wie Beraterverträge, LOI, Vermietung und Verpachtung, Anlagenverkäufe und Dienstleistungen können individuell geprüft werden. Für alle gilt: Die Prüfung muss über ein Reporting stets nachweisbar sein. Angesichts der Vielzahl der notwendigen Überprüfungen ist eine möglichst geringe Fehlerquote wichtig. Denn bei Treffern werden Geschäftsprozesse blockiert. Die Fehlerquote des Tools domino® liegt bei 0,1 bis 0,3 Promille. Diese geringe Quote in Kombination mit Geschwindigkeit und Treffsicherheit stellen das USP dar. Mit dem Tool werden über 84 Millionen Transaktionen weltweit Tag für Tag geprüft. Der Algorithmus scannt jedes Wort und jeden Buchstaben einzeln und kann damit Hör- und Schreibfehler wie Buchstabendreher ausgleichen. Auch bei schlechter Qualität der Listen findet er Treffer.
Fazit: Sanktionslistenprüfung ernst nehmen
Sanktionen und die Prüfung von internationalen Sanktionslisten sind mit dem Ukraine-Krieg stärker ins Bewusstsein von Unternehmen gerückt. Sie müssen sicherstellen, dass sie mit gelisteten Personen und Organisationen keine Geschäftsbeziehungen unterhalten, um drakonischen Strafen zu entgehen. Das ist nur mit einer modernen Software möglich. Das Tool von Sapper bietet eine Aktualisierung der Listen mehrmals täglich – so sind Unternehmen auf der sicheren Seite. Autorin: Marie-Helene Wessel ist Vertretungsberechtigte Geschäftsführerin der SAPPER INSTITUT GmbH in Kempten (Deutschland), Herstellerin der im Artikel erwähnten Software domino®. www.sapper.de
Martin et Karczinski erneuert Markenauftritt von Ivoclar
Die Ivoclar Gruppe, tätig im Bereich der Dentaltechnik, will mit ihrem neuen Aufttritt den Aufbruch in ein modernes und kundenorientierteres Zeitalter signalisieren. Entwickelt wurde der Auftritt von der Agentur Martin et Karczinski, die sich als «holistische Markenberatung für Strategie, Design und Transformation« bezeichnet. Das Unternehmen will Markenstrategie mit hohem Designanspruch verbinden und begreift nach eigenen […]
Redaktion - 4. April 2022
Die Ivoclar Gruppe, tätig im Bereich der Dentaltechnik, will mit ihrem neuen Aufttritt den Aufbruch in ein modernes und kundenorientierteres Zeitalter signalisieren. Entwickelt wurde der Auftritt von der Agentur Martin et Karczinski, die sich als «holistische Markenberatung für Strategie, Design und Transformation« bezeichnet. Das Unternehmen will Markenstrategie mit hohem Designanspruch verbinden und begreift nach eigenen Angaben Identität als das wirkungsvollste Tool für eine wertebasierte, normative Unternehmenssteuerung. Dafür hat Martin et Karczsinski die «be.yond»-Methode entwickelt, mit welcher die Dimensionen Inhalt, Form und Haltung in Einklang gebracht und eine maximale Wirkung für Unternehmen und Marke erzeugt werde. Diese Methode wird auch als Hochschullehrgang mit Zertifikatsabschluss angeboten. «Mit unserer langjährigen Tradition, unseren Pionierleistungen und unserer ständigen Innovation, können wir auf eine starke Unternehmensmarke als Fundament zu- rückgreifen», erklärt Diego Gabathuler, CEO der Ivoclar Gruppe. «Für uns geht es hier nicht nur darum, unser Logo ein wenig anzupassen. Vielmehr repräsentiert die neue Corporate Identity mit ihrer klaren, reduzierten und fokussierten Bildsprache alles, wofür unser Markenverständnis steht.» Eine lifestyle-orientierte, emotionale Bildsprache, die den Menschen in den Vordergrund sei dabei im Zentrum gestanden. Stärkste Auffälligkeit ist die Reduzierung des Markennamens auf seinen wesentli- chen Bestandteil: aus «Ivoclar Vivadent» wird «Ivoclar». Und selbst hier zeige sich die konsequente Ausrichtung am Kunden, denn viele Geschäftspartner von Ivoclar verzichteten im täglichen Sprachgebrauch schon lange auf den Zusatz «Vivadent». «Das Ivoclar-Markendesign verbindet den menschenzentrierten mit dem innovativen High-Tech-Ansatz von Ivoclar» so Thomas Wolfram, Creative Director von Martin et Karczinski in Zürich. «Ich bin überzeugt, dass Ivoclar damit zum hellsten Stern in der Branche dentaler Anwendungen wird». Die Ivoclar Gruppe mit Hauptsitz in Schaan, Liechtenstein, gehört weltweit zu den führenden Anbieterinnen von integrierten Lösungen für qualitativ hochwertige dentale Anwendungen. Mit 47 Tochtergesellschaften und Zweigniederlassungen liefert die Unternehmensgruppe Produkte in rund 130 Länder und beschäftigt weltweit rund 3’500 Mitarbeitende.
Allianz «Digitale Transformation im Gesundheitswesen» neu als Verein
Übertragung von Corona-Daten per Fax, mit dem elektronischen Patientendossier geht es nicht vorwärts, Sicherheitsprobleme auf Gesundheits-Websites: Der Rückstand bei der digitalen Transformation im Gesundheitswesen ist beträchtlich. Führende Verbände haben nun die Allianz «Digitale Transformation im Gesundheitswesen» neu als Verein nach Art. 60ff. ZGB gegründet: Sie erarbeiten gemeinsame Positionen, die der Politik unterbreitet werden. Vier Arbeitsgruppen […]
Redaktion - 1. April 2022
Es gibt noch viel Papierkram: Die digitale Transformation im Gesundheitswesen benötigt noch viel Arbeit – gerade auch auf politischer Ebene. (Bild: Depositphotos.com) Übertragung von Corona-Daten per Fax, mit dem elektronischen Patientendossier geht es nicht vorwärts, Sicherheitsprobleme auf Gesundheits-Websites: Der Rückstand bei der digitalen Transformation im Gesundheitswesen ist beträchtlich. Führende Verbände haben nun die Allianz «Digitale Transformation im Gesundheitswesen» neu als Verein nach Art. 60ff. ZGB gegründet: Sie erarbeiten gemeinsame Positionen, die der Politik unterbreitet werden. Vier Arbeitsgruppen haben ihre Arbeit im vergangenen Jahr aufgenommen: die Arbeitsgruppen «EPD», «Gesundheitsdatenökosysteme», «Semantik & Interoperabilität» und «Wirtschaftliche Anreize». Der Bundesrat wird Mitte April einen Richtungsentscheid über die Revision des elektronischen Patientendossiers fällen. Die Allianz hat dem Bundesrat die wichtigsten Anpassungen aus Sicht der Verbände kommuniziert, die in der Arbeitsgruppe «EPD» erarbeitet wurden. Die Allianz «Digitale Transformation im Gesundheitswesen» schlägt kurzfristige und mittelfristige Massnahmen vor. «Die Politik ist bei innovativen Themen wie der digitalen Transformation im Gesundheitswesen auf Input der Fachpersonen aus der Praxis angewiesen. Es ist weder sinnvoll noch möglich, die notwendige Expertise innerhalb der Verwaltung aufzubauen», sagt Anna Hitz, Co-Präsidentin der Allianz. «Wir fordern den Bundesrat auf, das partizipative Verfahren wieder aufzunehmen, welches das BAG in der vorparlamentarischen Phase des EPDG mustergültig vorgelebt hat.» sagt Dr.med. Alexander Zimmer, Co-Präsident der Allianz. «Die Expertinnen und Experten aus der Praxis müssen bei der Revision des EPDG eingebunden werden, damit von praktischen Erfahrungen aus dem In- und Ausland profitiert werden kann. Die Umsetzung muss endlich praxistauglich erfolgen», sagt der dritte Co-Präsident Ulrich Schaefer. An der Gründungsversammlung wurden die Statuten genehmigt, ein Co-Präsidium und ein Vorstand gewählt. Die Mitglieder wurden über den Stand der Arbeiten der Arbeitsgruppen und über die nächsten Schritte des neu gegründeten Verbands informiert. Die Gründungsmitglieder des Vereins Allianz «Digitale Transformation im Gesundheitswesen» sind: ASPS, ASSGP, Axsana, economiesuisse, FMH, GS1 Switzerland, Geliko, HL7, IG eHealth, IHE Suisse, Interpharma, Lungenliga Schweiz, mfe, pharmaSuisse, Schweizerischer Drogistenverband, Scienceindustries, SVDE, Swiss Medtech, Vips. Quelle und weitere Informationen: www.ig-ehealth.ch
Department of Noise erarbeitet Sound Identity von Groupe Mutuel
Die Groupe Mutuel befindet sich im Wandel. Der Versicherer hat seine Strategie geschärft und richtet den Fokus verstärkt auf die Kombination von Gesundheit und Vorsorge. Das damit verbundene Rebranding wurde in Zusammenarbeit mit der Agentur MetaDesign Lausanne entwickelt: Sowohl die Markenidentität wie auch das visuelle Erscheinungsbild wurden überarbeitet und modernisiert (Werbewoche.ch berichtete). Für die markenstrategisch […]
Redaktion - 1. April 2022
Die Groupe Mutuel befindet sich im Wandel. Der Versicherer hat seine Strategie geschärft und richtet den Fokus verstärkt auf die Kombination von Gesundheit und Vorsorge. Das damit verbundene Rebranding wurde in Zusammenarbeit mit der Agentur MetaDesign Lausanne entwickelt: Sowohl die Markenidentität wie auch das visuelle Erscheinungsbild wurden überarbeitet und modernisiert (Werbewoche.ch berichtete). Für die markenstrategisch abgestützte Entwicklung und Ausführung von Sound und Musik wurde Department of Noise hinzugezogen. Dabei wurde ein umfassendes System von Sound-Assets geschaffen, das dabei helfen soll, die Markenbotschaft an allen Touchpoints kohärent und emotional zu vermitteln. Die neue Markenidentität stellt die Nähe zum Menschen und deren gelebte Gelassenheit ins Zentrum: Groupe Mutuel kümmert sich um alle Gesundheitsfragen ihrer Kunden, damit diese unbeschwert und sorglos das Leben geniessen können. Dies wird auch mit der von der Agentur Numéro10 entwickelten Kampagne «Das wahre Leben», die seit Montag ausgespielt wird, unterstrichen (Werbewoche.ch berichtete). Auch bei dieser Massnahme hat der Versicherer auf die Expertise und Markenkenntnis von Department of Noise zurückgegriffen. «Die Kampagne zum Markenlaunch soll zu 100 Prozent auf die neue Marke einzahlen. Entsprechend lag es auf der Hand, dass die Musik dazu das gleiche Gefühl wie die Sound Identity auslösen und entsprechend aus einer Hand kommen soll», erklärt Stéphane Andenmatten, Deputy Director, Head of Communications & Brand bei Groupe Mutuel. «Unser neuer Sound unterstützt den Sweet Spot unserer Marke zwischen Empathie und Optimismus perfekt. Er ist für uns ein starkes und versatiles Instrument, um unsere Positionierung in unserer Kommunikation zu unterstreichen.» Der neue Sound der Groupe Mututel ist seit dem Markenlaunch in verschiedenen Ausprägungen im Einsatz.Verantwortlich bei Groupe Mutuel: Stéphane Andenmatten (Deputy Director, Head of Communications & Brand), Fanny Genoud (Brand Project Manager). Jean Philippe Chevassu (Creative Director); Verantwortlich bei MetaDesign Lausanne: Carole Massanes (Global Account Director), Sophie Laird (Global Senior Account Manager), Leo Tissot (Account Executive), Isabelle Carvalho (Creative Director); Verantwortlich bei Department of Noise: Florian Goetze und Ph!L!pp Schweidler (Strategy, Creative Direction & Production), Michael Stuber (Strategy), Meng Tian (Project Lead).
World Backup Day 2022: Was Experten meinen
Der 31. März ist der Internationale Tag der Datensicherung, der World Backup Day. Über dessen Rolle sind sich alle IT-Verantwortlichen im Klaren – eigentlich. Doch immer noch ist Backup ein weites Feld und eine wirkliche Sicherung erfolgt nicht einfach auf Knopfdruck. Komplexe Infrastrukturen verlangen nach einer Backup-Strategie, die zudem im Blick haben muss, dass Sicherungen […]
Redaktion - 31. März 2022
Expertenmeinungen zum World Backup Day 2022 (im Uhrzeigersinn): Charles Smith, Jörg von der Heydt, Paul Smit, Ari Albertini, Volker Baier. (Bilder: zVg) Der 31. März ist der Internationale Tag der Datensicherung, der World Backup Day. Über dessen Rolle sind sich alle IT-Verantwortlichen im Klaren – eigentlich. Doch immer noch ist Backup ein weites Feld und eine wirkliche Sicherung erfolgt nicht einfach auf Knopfdruck. Komplexe Infrastrukturen verlangen nach einer Backup-Strategie, die zudem im Blick haben muss, dass Sicherungen ein wichtiges Ziel für Angreifer darstellen. Diese Ansicht teilen die Experten der IT-Sicherheitsdienstleister Barracuda Networks, Bitdefender, ForeNova, FTAPI und NCC.
World Backup Day: Ein guter Zeitpunkt, darüber nachzudenken, was eine effektive Datensicherungsstrategie leisten muss.
„Ereignisse wie der World Backup Day sind gute Zeitpunkte, um darüber nachzudenken, was eine effektive Datensicherungsstrategie leisten muss. In den letzten Jahren hat sich viel verändert! Immer mehr Daten werden in der Cloud gehostet, Ransomware ist heute eine der größten Bedrohungen für die Daten. Bietet das Backup vor Ort alles, was Unternehmen brauchen: Zuverlässigkeit und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis? Sind die Office 365-Daten in der Cloud geschützt? Ist die Ausfallsicherheit berücksichtigt und Air-Gap-Kopien der Daten gesichert? Ist eine Lösung im Einsatz, die den DSGVO-Anforderungen entspricht? Wie oft werden DR- und Wiederherstellungsabläufe durchgespielt? Es ist viel zu bedenken, aber genau das ist unabdingbar, wenn Unternehmen sicherstellen wollen, dass sie einen Cyberangriff oder einen vollständigen Datenverlust nicht mit einem kompletten Geschäftsstillstand bezahlen müssen.“ Charles Smith, Consulting Solution Engineer, Data Protection, Barracuda Networks, EMEA
Das Zusammenwachsen von Cybersecurity und Datensicherung hat in Zeiten des Ukraine-Konflikts oberste Priorität.
„Der aktuelle Konflikt in der Ukraine macht die gesamte IT zum Angriffsziel von Cyberattacken. Schon unmittelbar vor der Invasion kam es mit HermeticWiper zu Attacken gegen Systeme ukrainischer Regierungsbehörden und Organisationen mit dem Ziel, Daten zu löschen. Solche Angriffe drohen ebenfalls hierzulande. Sie gefährden nicht nur Informationen, sondern auch Systeme und Applikationen. Ein erfolgreiches Löschen von Daten und Konfigurationen dieser Systeme oder Applikationen wird dann eine ultimative Gefahr für die Funktionalität digitaler Prozesse – insbesondere dann, wenn die IT-Verantwortlichen Systeme, Anwendungen und Daten nicht schnell genug wiederherstellen können. Daher wird der seit langem gepredigte Schutz vorhandener Backups – das Zusammenwachsen von Cybersecurity und Datensicherung – jetzt zu oberster Priorität. Eine Endpoint-Detection-and-Response (EDR)-Lösung kann Backup-Server schützen. Managed-Detection-and-Response (MDR)-Dienste müssen ihre Kriterien zur Sicherheitsanalyse angesichts der Gefahren neu priorisieren. Wer jetzt seine Backup- und Desaster-Recovery-Pläne überprüft, sollte dabei auch den Schutz dieser Backups gegen Malware im Blick haben. Außerdem sollte bereits vorab geprüft werden, wie schnell Systeme wieder hochgefahren werden können.“ Jörg von der Heydt, Regional Director DACH, Bitdefender
Network Detection and Response schützt auch Backups.
„Backups durchzuführen ist eine Selbstverständlichkeit – zumindest in den Köpfen. Backups zu testen und zu sehen, ob ein Wiederherstellen von Systemen und Informationen überhaupt möglich ist, und die Daten auch integer sind, ist es leider noch nicht. Es sollte aber so sein. Auch die 3-2-1-Regel mit einem Offline-Sicherung wird zunehmend beherzigt und das Backups auch unter die Kompetenzen der IT-Sicherheit fallen, spricht sich ebenfalls herum. Doch viele CISOs und IT-Admins denken hierbei vor allem an den Schutz der Endpunkte, also des Backup-Servers und der Medien. Das reicht aber nicht aus, weil professionelle Hacker den Angriff auf die gesicherten Informationen und Systeme – die letzte Rückversicherung, auf die sich viele Organisationen verlassen – gezielt vorbereiten. Ein sicherheitsrelevantes Ereignis, welches über die Netzwerkperimeter eintritt und etwa sofort Assets verschlüsselt, blockiert oder gar löscht und gegen das eine Endpoint Detection and Response oder eine Firewall nicht schützt, kann nur von einer Abwehr auf Netzwerkebene unmittelbar geblockt werden. Dank einer Network Detection and Response (NDR), die verdächtige Angriffsmuster erkennt, wird ein Wiederherstellen digitaler Ressourcen dann oft gar nicht erst nötig. Eine NDR zieht im Ernstfall weitere Reißleinen: Ein vordefiniertes Playbook der Software veranlasst etwa automatisch ein VMWare-Snapshot, sobald ein verdächtiger Netzwerkvorfall gemeldet wird und sichert den aktuellen System- und Informationsstatus vor einem möglicherweise erfolgreichen Angriff. Vor allem leistete NDR wertvolle Hilfe bei der Analyse einer einmal stattgefunden Attacke und zeigt, wann und wie ein Angriff gestartet wurde.“ Paul Smit, Director Customer Services, ForeNova
Keine Angst vor dezentraler Datensicherung – Sie brauchen nur vertrauensvolle Partner.
„Müssen die Backups von kritischen Geschäfts- oder auch Projektdaten wirklich immer On-Premise in den eigenen System liegen? Aus unserer Sicht nicht. Bei On-Demand-gehosteten Lösungen gehören automatische Backups zum Standard. Zahlreiche Unternehmen haben die Notwendigkeit bereits erkannt, aber noch immer gibt es Zweifel an der Sicherheit von dezentralen Lösungen und Datensicherungen. Dabei wird die Notwendigkeit immer deutlicher: Die Zahl der Cyberangriffe steigt, die Angriffe selbst werden immer ausgefeilter – eine 100-prozentige Sicherheit der unternehmenseigenen Systeme und Informationen ist quasi nicht mehr möglich. Dezentral gespeicherte Backups ermöglichen es, im Fall eines Cyberangriffs oder eines massiven Systemausfalls trotzdem auf die Unternehmensdaten und Systeme zugreifen zu können. Wichtig ist hier ein vertrauenswürdiger Partner, sowohl wenn es um die Lösung als auch um die verwendeten Rechenzentren gilt. Daten sollten ausschließlich verschlüsselt und an Server innerhalb der EU übermittelt werden. Um die tägliche Projektarbeit abzusichern, eignen sich automatische Sicherungen entsprechender Daten in virtuellen Datenräumen.“ Ari Albertini, Chief Operating Officer, FTAPI Software GmbH
Die richtige Backup-Strategie ist wichtig – weil nach dem Angriff vor dem Angriff ist.
„Wie wichtig ein Backup ist, zeigen Ransomware-Angriffe – die bevorzugte ‚Verdienstmethode‘ von Cyber-Kriminellen. Wenn es um geschäftskritische Daten oder vertrauliche Kundeninformationen – die ‚Kronjuwelen‘ – geht, steigt der Handlungsdruck bei Unternehmen und Behörden sofort. Wenn dieser Ernstfall eingetreten ist, haben die Betroffenen drei Möglichkeiten: sie können die Dateien entschlüsseln, das Lösegeld zahlen oder die Daten wiederherstellen. Aber passende Entschlüsselungs-Tools sind nicht immer verfügbar und oft stehen nach einer Lösegeldzahlung nicht alle Informationen wieder zur Verfügung. Im schlimmsten Fall folgen weitere Erpressungsstufen ohne Garantie, alle Dateien zurückzuerhalten. Wir empfehlen außerdem, nicht auf Lösegeldforderungen einzugehen. Bleiben also Backups als ‚letzte Verteidigungslinie‘. Zu allem Überfluss zielen Kriminelle bewusst auch darauf ab, um so viel Schaden wie möglich anzurichten. Die IT-Verantwortlichen in Unternehmen und Behörden sollten daher nicht nur die bekannten Backup-Regeln (3-2-1) einhalten, sondern auch eine zusätzliche Authentifizierung vor dem Zugriff vorschreiben und unveränderbare Backups erstellen – die sie offline, außerhalb des Standorts oder Hauptnetzwerks speichern. Und weil nach dem Angriff vor dem Angriff ist, müssen die IT-Verantwortlichen verstehen, wie die Hacker vorgegangen sind. Denn beim Rückgriff auf ein Backup kommt die Infrastruktur mit derselben Schwachstelle zum Einsatz, die beim Angriff ausgenutzt wurde. Neben einem Protokollierungsmechanismus sollten die auch Dienste wie Managed Detection and Response implementieren, um mögliche weitere verdächtige Aktivitäten in ihrem Netzwerk zu entdecken.“ Dr. Volker Baier, Principal Consultant Risk Management, NCC Group
Allink und Gavetti bringen italienisches Flair in den Büroalltag
Mit Mitarbeiterverpflegung hat sich Felfel schweizweit einen Namen gemacht. Um auch das Bürokafi auf einen Genusslevel jenseits von Vollautomaten und Kaffeekapseln zu bringen, hat das Zürcher Unternehmen nun seinen eigenen Kaffee-Brand mit Rundum-Service lanciert: Gavetti will italienische Kaffeekultur mit moderner Convenience verbinden. Die Zürcher Agentur Allink erweckte die Marke mit viel Italianità und einem Augenzwinkern […]
Redaktion - 30. März 2022
Mit Mitarbeiterverpflegung hat sich Felfel schweizweit einen Namen gemacht. Um auch das Bürokafi auf einen Genusslevel jenseits von Vollautomaten und Kaffeekapseln zu bringen, hat das Zürcher Unternehmen nun seinen eigenen Kaffee-Brand mit Rundum-Service lanciert: Gavetti will italienische Kaffeekultur mit moderner Convenience verbinden. Die Zürcher Agentur Allink erweckte die Marke mit viel Italianità und einem Augenzwinkern zum Leben. Das Gavetti-Brand-Design wurde auf die wichtigsten Touchpoints des Bürokaffee-Services adaptiert, wie zum Beispiel die Verpackung, das Geschirr oder die Bedienfelder der Kaffeemaschine. Verantwortlich bei Allink: Christoph Schlatter (Creative Director), Roger Lang (Art Director), Martina Kellenberger (Graphic Designer), Simon Zangger (Photo & Film Director). Verantwortlich bei Felfel: Branding Committee, zusammengesetzt aus Daniela Steiner, Jonathan Lewin und Michelle Schmid.