Neuer Leiter Werkstofftechnik im Swiss Safety Center
Das Swiss Safety Center, Teil der SVTI-Gruppe, verfügt im Rahmen seiner Aufgabenbereiche zu Schadensprävention und Brandschutz auch über anerkannte Kompetenz auf den Gebieten Werkstofftechnik und -wissenschaft, Metallkunde, Materialografie sowie Korrosion und erstellt Schadensanalysen, Expertisen und Gutachten. Dazu führt das Swiss Safety Center eine Vielzahl an auch zerstörungsfreien Werkstoffprüfungen durch, stationär im eigenen Prüflabor oder mobil […]
Arnulf Hörtnagl, so heisst der neue Leiter Werkstofftechnik im Swiss Safety Center. (Bild: zVg) Das Swiss Safety Center, Teil der SVTI-Gruppe, verfügt im Rahmen seiner Aufgabenbereiche zu Schadensprävention und Brandschutz auch über anerkannte Kompetenz auf den Gebieten Werkstofftechnik und -wissenschaft, Metallkunde, Materialografie sowie Korrosion und erstellt Schadensanalysen, Expertisen und Gutachten. Dazu führt das Swiss Safety Center eine Vielzahl an auch zerstörungsfreien Werkstoffprüfungen durch, stationär im eigenen Prüflabor oder mobil vor Ort.
Besonders in der KMU-Szene gut vernetzt
Nachdem bereits kürzlich ein neuer Qualitätsleiter für die gesamte SVTI-Gruppe vorgestellt worden war, gibt es im Swiss Safety Center eine weitere Personalie zu vermelden: Seit November 2021 ist nun Dr. Arnulf Hörtnagl neuer Leiter Werkstofftechnik. Er ist Maschinenbau-Ingenieur mit weiterführenden Vertiefungen auf Fertigungstechnik und Werkstoffkunde. Seine wissenschaftliche Tätigkeit führte zur Promotion und zur Vertiefung in den Bereich Korrosion, Tribologie und nichtrostende Stähle. Dank seiner beruflichen Tätigkeit, in verschiedenen, international tätigen Labors, erweiterte er sein Know-how in Richtung der Kunststofftechnik und eignete sich sein Rüstzeug im Vertrieb wie auch in der Leitung von F+E-Projekten an. In der Weitergabe von Fachwissen bringt er Erfahrung aus seiner zweijährigen Dozententätigkeit für Werkstoffkunde mit. Seine exzellente Vernetzung in der Schweizer «KMU-Szene» ergänzen sein Profil ideal, wie das Swiss Safety Center mitteilt.
Kompetenzbereich Werkstofftechnik weiter ausbauen
In seiner neuen Funktion ist er verantwortlich für das Prüflabor, welches im Bereich Werkstoffprüfung und Schadenanalytik an vornehmlich metallischen Werkstoffen seine Kernkompetenz hat. Sein Ziel ist die Ausweitung des Dienstleistungsangebotes auf Prüfung und Analyse von nichtrostenden Stählen und der Bereich der Kunststofftechnik sowie die Vertiefung der elektrochemischen Korrosionsmessungen. Das Prüflabor sieht er als Kompetenzzentrum und Partner für einzelne Untersuchungen bis hin zu komplexen Fragestellungen für KMU aller Grössen, verschiedenster Branchen, national wie international. Quelle und weitere Informationen: Swiss Safety Center Der Beitrag Neuer Leiter Werkstofftechnik im Swiss Safety Center erschien zuerst auf MQ Management und Qualität.
Die Pandemie erhebt Employer Branding zum Wirtschaftsfaktor
Herausforderungen des 21. Jahrhunderts – wie der Klimawandel oder die Digitalisierung – konfrontieren die jüngeren Generationen mit einer umfassenden Unsicherheit vor der Zukunft. Viele junge Menschen wollen diese Zukunft nun selbst in die Hand nehmen. So gibt fast jede*r zweite Deutsche an, dass er oder sie für ein grosses Unternehmen arbeiten möchte, um an grösseren […]
Herausforderungen des 21. Jahrhunderts – wie der Klimawandel oder die Digitalisierung – konfrontieren die jüngeren Generationen mit einer umfassenden Unsicherheit vor der Zukunft. Viele junge Menschen wollen diese Zukunft nun selbst in die Hand nehmen. So gibt fast jede*r zweite Deutsche an, dass er oder sie für ein grosses Unternehmen arbeiten möchte, um an grösseren und einflussreicheren Projekten arbeiten zu können. Gefolgt von rund einem Drittel, die am liebsten ein eigenes Startup gründen würden, um die volle Kontrolle über Karriereinhalte und die Auswirkungen ihres Businesses zu haben. Das junge Streben nach Sinnstiftung und Weltgestaltung zeigt sich gleichermassen darin, dass mehr als jede*r Dritte in einem niedrigbezahlten Job arbeiten würde, der allerdings für sie oder ihn bedeutungsvoll ist. Mehr als die Hälfte der jungen Deutschen erklärt ausserdem, lieber weniger arbeiten und dafür ihre Zeit den Problemen widmen zu wollen, die für sie Bedeutung haben. Im Generationsvergleich stehen dem zwei Drittel der Befragten aus der Baby-Boomer-Generation gegenüber, die dem nicht zustimmen – ein gesellschaftlicher Paradigmenwechsel.
Prinzipien auf dem Prüfstand
Die Veränderungslust der jüngeren Generationen ist jedoch nicht nur inhaltlich getrieben, sie macht auch keinen Halt vor den etablierten Spielregeln des Arbeitslebens. Während ein Hochschulstudium zuvor noch als unumgänglich galt, glauben heute drei Viertel der befragten 18- bis 34-Jährigen, dass Karriere und ein erfolgreiches Leben auch ohne einen solchen Bildungsabschluss möglich sind. Die absolute Mehrheit, rund mehr als 90 Prozent der jungen Befragten, gibt ausserdem an, dass sie ein bedingungsloses Grundeinkommen für ihre Generation unterstützen würden – allen voran motiviert durch das in der Generation gestiegene Bedürfnis nach Sicherheit, aber auch Flexibilität, um Zeit in die Themen investieren zu können, die wiederum Bedeutung für sie haben.
Investitionen in Employer Branding wichtig
«Die jungen Generationen haben während der globalen Gesundheitskrise nicht nur essenzielle Erlebnisse einbüssen müssen, sie haben auch miterlebt, wie wenig für sie in diesen Zeiten getan wurde. In logischer Konsequenz entwächst dem ein gesteigertes Sicherheitsbedürfnis mit dem Wunsch nach eigener Kontrolle über ihr Leben und das Streben, die Welt um sie herum sinnvoll mitzugestalten», erklärt Sandra Onofri, Havas Germany Group Strategy Director. «Unternehmen, die diesen Forderungen nicht entsprechen können oder wollen, werden genauso wie Unternehmen, die keinen überzeugenden Purpose vorzuweisen haben, wichtige Talente auf dem umkämpften Arbeitsmarkt verlieren. Damit werden Investitionen in zum Beispiel Employer Branding zu einem unerlässlichen wirtschaftlichen Faktor für jedes Unternehmen.»Die Studie «Generation Covid» wurde von Havas erstellt und als Online-Befragung durch Market Probe International durchgeführt. An der Studie nahmen rund 17’500 Personen in 32 Ländern teil. Den Report gibt es auf der Website von Havas. The post Die Pandemie erhebt Employer Branding zum Wirtschaftsfaktor appeared first on Werbewoche m&k.
Vier Bücher, die Sie interessieren könnten
Online-Teamhacks Impulse und Tools für die Online-Zusammenarbeit. Autor: Brigitte Berscheid und Kathrin Strehlau Verlag: managerSeminare Verlag, 2021 Seiten: 272 ISBN: 9783958910980 Onlinezusammenarbeit aus dem Homeoffice ist effektiv und spart Zeit. Die digitalen Möglichkeiten für Onlineteams fordern allerdings von Führungskräften und Mitarbeitenden, dass sie neue Arbeitsweisen, Prozesse und Kompetenzen erlernen. Das Buch erklärt in allen Einzelheiten, […]
Online-TeamhacksImpulse und Tools für die Online-Zusammenarbeit.
Autor: Brigitte Berscheid und Kathrin Strehlau
Verlag: managerSeminare Verlag, 2021
Seiten: 272
ISBN: 9783958910980
Onlinezusammenarbeit aus dem Homeoffice ist effektiv und spart Zeit. Die digitalen Möglichkeiten für Onlineteams fordern allerdings von Führungskräften und Mitarbeitenden, dass sie neue Arbeitsweisen, Prozesse und Kompetenzen erlernen. Das Buch erklärt in allen Einzelheiten, wie digitale Zusammenarbeit funktioniert und welche Instrumente dazu wirklich nötig sind. Zudem bietet es Arbeitshilfen zum Downloaden und eine Übersicht und Bewertung unterschiedlicher Programme. Ein praktischer Leitfaden für alle, die sich auf dem unüberschaubaren Markt digitaler Tools orientieren möchten – übersichtlich und leicht umsetzbar. Das kundenzentrierte UnternehmenEin Praxishandbuch.
Autor: Dirk Johannsen und Werner Katzengruber
Verlag: Wiley-VCH, 2021
Seiten: 240
ISBN: 9783527510894
Amazon und Apple machen es vor: Mit Produkten, die ganz auf den Kunden und seine Wünsche zugeschnitten sind, und mit exzellentem Service haben sie die Kundenzentrierung perfektioniert. Wer es ihnen gleichtun will, hat mit diesem Praxishandbuch einen hilfreichen Begleiter. Die Autoren erklären ausführlich, welche Strategien, Strukturen und welche Kultur es braucht, um wirklich kundenzentriert zu werden. Leider geizen sie zu sehr mit Praxisbeispielen. Die hätten den Stoff leichter verdaulich gemacht – ganz im Sinne des Kunden, in diesem Fall des Lesers. Meaning is the New MarketingEin Impulsgeber für Marken, Organisationen und Menschen, die Sinn in ihrem Schaffen suchen.
Autor: Yousef Hammoudah und Nico Zeh
Verlag: Campus Verlag, 2021
Seiten: 256
ISBN: 9783593514697
Vergessen Sie die klassischen Marketinginstrumente, denn sie funktionieren nicht mehr, sagen Yousef Hammoudah und Nico Zeh. Das Geheimnis des Erfolgs liegt nach ihrer Ansicht in nachhaltiger, wertebasierter Markenkommunikation. Die beiden Autoren haben dafür ein Modell entwickelt, das sie mit Leidenschaft und Euphorie vorstellen. Das Buch ist gespickt mit Ausflügen in unterschiedlichste Theorien und taucht tief in die Biografie der Autoren ein. Vor allem aber weckt es Lust auf ein anderes Marketing, das einen Beitrag für eine offene, faire und nachhaltige Gesellschaft leistet. Postbürokratisches OrganisierenFormen und Folgen agiler Arbeitsweisen.
Autor: Judith Muster, Finn-Rasmus Bull und Jens Kapitzky (Hg.)
Verlag: Vahlen Verlag, 2021
Seiten: 248
ISBN: 9783800663767
Sogenannte postbürokratische Managementansätze wie Agilität oder Scrum sollen helfen, die Probleme starrer Bürokratien und Hierarchien zu überwinden. Dieser Sammelband stellt die Erfahrungen mehrerer Unternehmen mit postbürokratischen Methoden vor. Diese werden oft als «Managementmoden» abgetan. Hier geht das Buch weiter als andere, indem es postbürokratische Ansätze auch aus Sicht der Theorie reflektiert. Besonders interessant ist die in mehreren Beiträgen geäußerte Kritik an der Managementmodenkritik. The post Vier Bücher, die Sie interessieren könnten appeared first on Werbewoche m&k.
Personenzertifizierung: Höhere Anforderungen für Bankkundenberater
Das wichtige Thema der Nachhaltigkeit war seit Anbeginn in den für den Inhalt massgebenden Body of Knowlegde (Übersicht der Wissensanforderungen) der Personenzertifizierung für Bankkundenberater vertreten. In der diesjährigen Überarbeitung der Anforderungen haben SAQ und die Bankenbranche diesem Element zusätzliche Aufmerksamkeit gewidmet. Das Thema Nachhaltigkeit wurde in allen Belangen weiter vertieft und die Erfordernisse an die […]
Das wichtige Thema der Nachhaltigkeit war seit Anbeginn in den für den Inhalt massgebenden Body of Knowlegde (Übersicht der Wissensanforderungen) der Personenzertifizierung für Bankkundenberater vertreten. In der diesjährigen Überarbeitung der Anforderungen haben SAQ und die Bankenbranche diesem Element zusätzliche Aufmerksamkeit gewidmet. Das Thema Nachhaltigkeit wurde in allen Belangen weiter vertieft und die Erfordernisse an die Kundenberatenden zusätzlich erhöht.
Sustainable Finance als Wettbewerbsfaktor für den Finanzplatz Schweiz
Dank der Zusammenarbeit mit Swiss Sustainable Finance bei der Überarbeitung der nachhaltigen Wissensanforderungen wurden die gesetzten Ziele nun erreicht, und es kann vielschichtiger Nutzen kreiert werden, heisst es in einer Mitteilung an die Medien. Die Beraterinnen und Berater sind gerüstet für die kommenden Herausforderungen. Die Bankkunden und -kundinnen profitieren von einer optimalen Beratung rund um ihre Bedürfnisse nach nachhaltigen Finanzdienstleistungen. Für die Banken bedeutet dies eine noch höhere Gewissheit, dass sich ihre Beratenden in der immer grösser werdenden Palette von nachhaltigen Produkten zurechtfinden und bedarfsgerecht im Sinne des Kunden beraten. Die erhöhten Anforderungen an Bankkundenberater zu nachhaltigen Finanzthemen stösst bei der Schweizerischen Bankiervereinigung auf Zustimmung. «Die SBVg begrüsst, dass Nachhaltigkeitsthemen im Vordergrund dieser wichtigen Zertifizierung stehen. Dies wird einen weiteren wesentlichen Beitrag zur hohen Qualität der Kundenberatung in der Schweiz leisten», so eine Stellungnahme des Verbands. «Der Bundesrat erachtet die Integration von Sustainable Finance in der Finanzaus- und -weiterbildung als ein Qualitätsmerkmal sowie einen bedeutenden Wettbewerbsfaktor für den Schweizer Finanzplatz» heisst es auch seitens des Bundesamts für Umwelt BAFU. «Das BAFU unterstützt Initiativen der Sustainable Finance Bildung und erfreut sich dieser wichtigen Entwicklung, wodurch SAQ zertifizierte Kundenberater*innen eine aktive Rolle in den Bestrebungen des Bundes zur Entwicklung eines nachhaltigen Schweizer Finanzplatzes einnehmen können.»
Wissensstand für die nächste Personenzertifizierung vervollständigen
Die angepassten Body of Knowledge sind seit 1.1.2022 gültig und müssen innerhalb eines Jahres in den Zertifizierungsprüfungen umgesetzt werden. Für bestehenden Zertifikatsinhaberinnen und -inhaber steht ein grosses Angebot an Re-Zertifizierungstrainings rund um das Thema Nachhaltigkeit zur Verfügung. Die SAQ Swiss Association for Quality, die Schweizerische Bankiervereinigung, Swiss Sustainable Finance und das Bundesamt für Umwelt BAFU empfehlen allen Personen mit einem SAQ Zertifikat Kundenberater Bank, sich im Rahmen der nächsten Re-Zertifizierung zum Thema Nachhaltigkeit auf den neusten Wissenstand zu bringen. Quelle und weitere Informationen: www.saq.ch Der Beitrag Personenzertifizierung: Höhere Anforderungen für Bankkundenberater erschien zuerst auf MQ Management und Qualität.
Über 1600 Lehrpersonen, die Wirtschaft auf Sekundarstufe II unterrichten, nutzen die Webplattform Iconomix.ch, ein Bildungsangebot der Schweizerischen Nationalbank SNB, aktiv. Um die Nutzer*innen noch mehr zu begeistern und damit das nächste Kapitel der Erfolgsstory aufschlagen, hat Iconomix gemeinsam mit Festland eine neue Markenstrategie entwickelt, die konsequent «user first» ist. Zuerst wurden Fokus-Interviews und eine Online-Umfrage […]
Über 1600 Lehrpersonen, die Wirtschaft auf Sekundarstufe II unterrichten, nutzen die Webplattform Iconomix.ch, ein Bildungsangebot der Schweizerischen Nationalbank SNB, aktiv. Um die Nutzer*innen noch mehr zu begeistern und damit das nächste Kapitel der Erfolgsstory aufschlagen, hat Iconomix gemeinsam mit Festland eine neue Markenstrategie entwickelt, die konsequent «user first» ist. Zuerst wurden Fokus-Interviews und eine Online-Umfrage durchgeführt, die ein aktuelles Bild von allen Stakeholdern und ihren Erwartungen zeichnen sollte. Ein Desk Research zu Mitbewerbern ergänzte zudem das Bild. Im Strategie-Workshop wurden dann die Personas profiliert und die Markenwerte definiert. Dabei wurde festgestellt, dass Letztere zwar mit den SNB-Werten harmonieren, jedoch auf den Bildungsmarkt fokussiert sind. Mittels Blue-Ocean-Methodik wurden differenzierende Kernbotschaften, die auf die Personas ausgerichtet sind, erarbeitet und zum Brand Purpose «Ökonomie für alle» verdichtet.
Umfassender Marken-Refresh
Mit dem Ziel, die Markenstrategie nach aussen erlebbar zu machen, erfolgte im nächsten Schritt ein Refresh des Markenauftritts. Sowohl der Purpose, der zum neuen Claim wurde, als auch die Werte und Kernbotschaften flossen nahtlos in die Kommunikation ein. Mit der Kreisform, die aus dem Logo abgeleitet ist, entstand ein neues formales Markenzeichen. Als Schlüsselmassnahme erwies sich im Strategieprozess ein umfassender Relaunch der Webplattform. Um die User Experience zu verbessern, wurden Informationsarchitektur und UX Design neu konzipiert sowie Inhalte und Funktionen optimiert. Zu den Highlights gehören der interaktive Modulfinder, erweiterte Funktionen für registrierte Lehrpersonen sowie ein ausgebauter Newsbereich. Die technische Konzeption und Umsetzung erfolgte durch CS2, dem Web-Partner von Iconomix. The post Festland für Iconomix: Ökonomie für alle appeared first on Werbewoche m&k.
Was bedeutet eigentlich… «Brutalism»?
Wer hippe Websites besucht und sich fragt, wieso einem die Navigation so schwer gemacht wird und einen grosse und fette Worte anbrüllen, der versteht nicht, was grad abgeht im UI/UX-Design. Brutalism nennt sich das, und gemeint ist, «grad z’leid»-Websites nicht so zu gestalten, wie die gemeinen User es eben erst gelernt haben. Vorbei die Zeit […]
Wer hippe Websites besucht und sich fragt, wieso einem die Navigation so schwer gemacht wird und einen grosse und fette Worte anbrüllen, der versteht nicht, was grad abgeht im UI/UX-Design. Brutalism nennt sich das, und gemeint ist, «grad z’leid»-Websites nicht so zu gestalten, wie die gemeinen User es eben erst gelernt haben. Vorbei die Zeit der horizontalen oder vertikalen Navigation und auch Hamburger ist sowas von Nullerjahre-Design. Brutalism oder «brutales Design» nämlich ist voller roher Interaktionen, die gepaart mit Mikrointeraktionen bewusst mit unseren Sehgewohnheiten brechen. Schluss also mit Benutzerfreundlichkeit! Hello, gestalterischer Mut und Widerstand gegen Nutzer-Gewohnheiten.
Gestalterische Betonmischer sind gefragt
Hiess es früher im Marketing «Brick & Mortar vs. Online», also reale Welt gegen digitale Welt, so heisst das heute Omni-Channel-Marketing. Das Digitale wie das Analoge müssen zusammenspielen. Deshalb vielleicht bediente sich die UI-/UX-Gemeinde einem aus der analogen Welt stammenden und etwas in die Jahre gekommenen Wort: dem Brutalismus. In der Architektur wurde er einst entweder als Vorbild der modernen Architektur gefeiert oder als Betonbunker abgestempelt. Kein Wunder, leitet sich der Begriff doch von eben diesem Baumaterial ab: «béton brut», zu Deutsch Sichtbeton. Vorreiter dieser Stilrichtung ist Le Corbusier, der ab 1947 als sein Spätwerk das Stadtbild von Marseille mit seinen grauen Wohnklötzen Unité d’Habitation nachhaltig veränderte und damit den Weg für einen neuen Baustil gleich selbst zementierte. UI-/UX-Designerinnen und -Designer hingegen setzen bei ihrer Interpretation des Brutalism auf eine einfache Navigation und machen handcodiertes HTML zum digitalen Beton. Hoffen wir mal, dass die Online-Le-Corbusiers neben seinem Nonkonformismus und seiner Experimentierfreudigkeit auch seine Genialität übernehmen. Dann akzeptieren die Benutzerinnen und Benutzer solcher Websites vielleicht die damit verbundenen Unannehmlichkeiten – mit Respekt auf die Kunst.* Benno Maggi ist Mitgründer und CEO von Partner & Partner. Er lauscht seit über 30 Jahren in der Branche und entdeckt dabei für uns Worte und Begriffe, die entweder zum Smalltalken, Wichtigtun, Aufregen, Scrabble spielen oder einfach so verwendet werden können. The post Was bedeutet eigentlich… «Brutalism»? appeared first on Werbewoche m&k.
Brandpulse schafft neuen Gesamtauftritt für Hugo Boss
Das seit den 1970er Jahren unveränderte Boss-Logo hatte weltweit einen hohen Wiedererkennungswert. Zuletzt stiess die Marke jedoch in Zeiten der Digtial-First-Kommunikation an ihre Grenzen und geriet damit insbesondere bei den jüngeren Zielgruppen aus dem Blickfeld. Brandpulse hat das Branding beider Marken im Rahmen eines globalen Brand Refresh-Projektes modernisiert. Das strategische Ziel von Hugo Boss ist […]
Das seit den 1970er Jahren unveränderte Boss-Logo hatte weltweit einen hohen Wiedererkennungswert. Zuletzt stiess die Marke jedoch in Zeiten der Digtial-First-Kommunikation an ihre Grenzen und geriet damit insbesondere bei den jüngeren Zielgruppen aus dem Blickfeld. Brandpulse hat das Branding beider Marken im Rahmen eines globalen Brand Refresh-Projektes modernisiert. Das strategische Ziel von Hugo Boss ist klar: in den kommenden Jahren soll das Potenzial der Marken stärker ausgeschöpft werden. Dazu soll auch das modernisierte Markenerscheinungsbild einen Beitrag leisten: Brandpulse erneuerte den Gesamtauftritt der Marken mit prägnantem Look & Feel mit der Prämisse eines starken, selbstbewussten Impacts nach dem Motto «Be Bold». Mit dem neuen Markenerscheinungsbild sollen in erster Linie Relevanz hinzugewonnen, jüngere Generationen gezielter angesprochen und die beiden Marken Boss und Hugo mit eigenen Lifestyle-Stories unverwechselbar positioniert werden.
Vereinfachte Markenstruktur
Mit einer klaren Differenzierung der Marken Boss und Hugo und der Konzernmarke Hugo Boss wurde die Basis für eine klarere Positionierung geschaffen: Die Markenstruktur fokussiert auf die Marken Hugo Boss als Corporate- und Plattform Brand einerseits sowie Boss und Hugo als Lifestyle-Marken andererseits.
Modernisiertes Logo
Das Boss Logo erhielt ein Facelifting und zeigt sich neu serifenlos und prägnant. Auf den vorher eingesetzten Konzernanker Hugo Boss und den Logos Boss und Hugo wird zukünftig verzichtet. Der modernere Logoauftritt steht für ein zeitgemässes Upgrade für einen zukunftsgerichteten Fashion Brand durch die optimale Einsetzbarkeit auch in digitalen Anwendungen.
Farbe als starkes Brand-Design-Element
Der Farbeinsatz des bisherigen Brand Designs wurde geschärft durch ein klares Farbkonzept mit den Farben Black, White und Camel mit verschiedenem Farbeinsatz je nach Menswear und Womenswear der Marke Boss. So prägt die Hauptfarbe Camel das Erscheinungsbild der Marke Boss in der Damenbekleidung, während Black die dominante Farbe des Boss-Auftritts der Herrenbekleidung ist. Das modernisierte Branding-Farbkonzept mit Weiss und Rot für Hugo soll ebenso Differenzierung und Klarheit schaffen. Insgesamt präsentieren sich die Marken nun deutlich plakativer, selbstbewusst und stark und somit bereit, die Modewelt mit neuer Kraft zu erobern.
360-Grad-Brand-Experience
Brandpulse definierte sämtliche Designprinzipien innerhalb der gesamten 360-Grad-Brand-Experience neu. Die Agentur erarbeitete Detailkonzepte und Guidelines für relevante Touchpoints, bis hin zu Hangtags, Product Inserts sowie Product Branding mit Brand Patterns für die Kollektionsentwicklung. The post Brandpulse schafft neuen Gesamtauftritt für Hugo Boss appeared first on Werbewoche m&k.
Too Good To Go: Ramseier wird zum Waste-Warrior-Brand
Ramseier tritt laut einer Mitteilung vom Dienstag einer von Too Good To Go lancierten Vereinigung von Unternehmen bei, die gemeinsam gegen Lebensmittelverschwendung kämpfen. Das Unternehmen setzt laut Mitteilung schon seit 2021 auf die App von Too Good To Go, mit der Kunden übriggebliebene Lebensmittel und Getränke vergünstigt kaufen können. Laut der Meldung will das Unternehmen […]
Durch die engere Zusammenarbeit mit Too Good To Go will Ramseier Suisse noch stärker gegen Food Waste vorgehen. (Bild: Ramseier Suisse) Ramseier tritt laut einer Mitteilung vom Dienstag einer von Too Good To Go lancierten Vereinigung von Unternehmen bei, die gemeinsam gegen Lebensmittelverschwendung kämpfen. Das Unternehmen setzt laut Mitteilung schon seit 2021 auf die App von Too Good To Go, mit der Kunden übriggebliebene Lebensmittel und Getränke vergünstigt kaufen können. Laut der Meldung will das Unternehmen nun auch sein Personal zum Thema schulen und seine Bemühungen im Kampf gegen Lebensmittelverschwendung verstärkt nach aussen kommunizieren. Dafür spannt Ramseier in den Bereichen internes Engagement, externe Kommunikation und Massnahmen mit Too Good To Go zusammen. (SDA/swi) The post Too Good To Go: Ramseier wird zum Waste-Warrior-Brand appeared first on Werbewoche m&k.
Datenschutztag 2022: die 3-2-1-1-0 Regel für Backups
Das neue Jahr ist erst wenige Wochen alt – und bereits sind wieder zahlreiche Ransomware-Fälle bekannt. Die Stärkung der Verteidigungslinie verhindert zwar nicht unbedingt Attacken, sondern demoliert das Geschäftsmodell der Hacker. Angegriffene Systeme sind nämlich innert Minuten wieder online, mit aktuellem Datenbestand. Deshalb ist die erweiterte 3-2-1-1-0 Backup-Regel zu favorisieren. Alle Unternehmen sollten diese 2022 […]
Zum Datenschutztag 2022 empfiehlt Veeam-Experte Rick Vanover dringend die 3-2-1-1-0-Regel. (Bild: Veeam) Das neue Jahr ist erst wenige Wochen alt – und bereits sind wieder zahlreiche Ransomware-Fälle bekannt. Die Stärkung der Verteidigungslinie verhindert zwar nicht unbedingt Attacken, sondern demoliert das Geschäftsmodell der Hacker. Angegriffene Systeme sind nämlich innert Minuten wieder online, mit aktuellem Datenbestand. Deshalb ist die erweiterte 3-2-1-1-0 Backup-Regel zu favorisieren. Alle Unternehmen sollten diese 2022 einführen und anwenden. Die 3-2-1-1-0 Regel gilt als wichtige Best Practice für Unternehmen, die sehr hohe Service-Levels aufrechterhalten und sich gleichzeitig vor Datenverlusten schützen wollen.
3: Bewahren Sie mindestens drei Kopien Ihrer Daten auf
Zusätzlich zu den primären Daten sollten mindestens zwei weitere Sicherungsdateien bestehen, um ausreichend geschützt zu sein. Die Wahrscheinlichkeit, dass auf drei Geräten gleichzeitig «etwas schief geht», ist viel geringer als bei zwei Geräten – vor allem dann, wenn sich die primäre Sicherung, wie so oft, in der Nähe der primären Daten befindet. Im Falle einer Katastrophe könnten die primären Daten und die primäre Sicherung verloren gehen. Die sekundäre Datensicherung sollte daher nicht in unmittelbarer Nähe der primären Daten liegen.
2: Speichern Sie Backups auf zwei verschiedenen Medien
Es wird empfohlen, eine der Sicherungskopien auf einem internen Festplattenlaufwerk und die andere Kopie auf einem Wechselspeichermedium (Band, externes Festplattenlaufwerk, Cloud-Speicher) zu sichern. Wenn beide Fassungen der Sicherungskopie auf derselben Art von Speichermedium aufbewahrt werden, erhöht sich das Risiko, alle Backup-Daten zu verlieren, sobald ein Ausfall oder ein Cyber-Angriff erfolgt. Alternativ kann das primäre Backup auf den internen Festplattenlaufwerken eines physischen Servers und das sekundäre Backup auf den internen Festplattenlaufwerken eines NAS liegen, wobei die Festplattenlaufwerke beider Systeme von unterschiedlicher Marke, Grösse und unterschiedlichem Typus sein sollten.
1: Bewahren Sie mindestens eine Sicherungskopie ausserhalb des Standorts auf
Mindestens eine Sicherungskopie sollte nicht an dem Ort vorgehalten werden, wo sich die Primärdaten und die Primärsicherung befinden. Denn im Falle irgendeiner (Natur-)Katastrophe – wie einem Brand oder einer Überschwemmung – könnte alles an diesem einen Ort zerstört werden. Wenn sich daher die primären Daten, die primäre Sicherung und die sekundäre Sicherung alle in derselben Einrichtung aufbewahren, sind sie für immer verloren. Unternehmen, die nicht über mehrere Standorte verfügen, können eine Kopie ihrer Sicherungsdaten in einer privaten Cloud über einen Dienstanbieter oder in der öffentlichen Cloud speichern.
1: Speichern Sie mindestens eine Kopie offline
Es wird empfohlen, mindestens eine Sicherungskopie offline aufzubewahren, somit getrennt vom Netzwerk und von jeglicher IT-Infrastruktur. Beispiele für Offline-Medien sind rotierende externe USB-Festplatten, analoge Bänder und Objektspeicher mit Unveränderlichkeit als Funktionalität. Wenn sich nämlich ein Hacker erfolgreich Zugang zur IT-Umgebung verschafft, ist alles im Netzwerk potenziell angreifbar. Um die Daten vollständig zu schützen, sollte die Offline-Kopie mit einem Kodierungsschlüssel geschützt werden, um zu verhindern, dass externe oder interne Bedrohungen über das Netzwerk darauf zugreifen können. Dies wird gemeinhin als Air-Gapped-Backup bezeichnet.
0: Vergewissern Sie sich, dass Ihre Backups fehlerfrei sind
Backups sind nur so gut wie das Verfahren, mit dem sie geprüft werden. Erstens müssen die Backups täglich überwacht werden, um Fehler zu finden und diese so schnell wie möglich zu beheben. Zweitens sollte sichergestellt sein, dass die Daten aus dem Backup wiederherstellbar sind, indem in regelmässigen Abständen Wiederherstellungstests stattfinden.
Die 3-2-1-1-0-Regel beherzigen
Die 3-2-1-1-0 Regel ist eine logische Weiterentwicklung der bekannteren 3-2-1 Regel, die von dem weltbekannten Fotografen Peter Krogh konzipiert wurde. Diese ursprüngliche Regel besagt, dass man immer drei Kopien der Daten auf zwei verschiedenen Medien und eine Kopie ausserhalb des Standorts aufbewahren sollte. Angesichts des Ausmasses und der Vielfalt der Bedrohungen für die Geschäftskontinuität in der digitalen Wirtschaft sollte diese Richtlinie als Ausgangspunkt betrachtet werden. Um die von der zunehmend volatilen Bedrohungslandschaft geforderte hohe Ausfallsicherheit zu erreichen, müssen Unternehmen eine weitere 1 und eine 0 hinzufügen. Es sollte nicht nur eine Kopie ausserhalb der Firma aufbewahrt, sondern zusätzlich noch eine Offline-Kopie erstellt werden, die unveränderlich ist – dabei gilt stets der Grundgedanke, dass es bei der Wiederherstellung der Daten keine Überraschungen durch Fehler geben darf. Daher muss eine Lösung zur Prüfung der Wiederherstellung eingesetzt werden, um sicher zu sein, dass alle gespeicherten Daten in kürzester Zeit vollständig wiederhergestellt werden können. Quelle: Veeam Der Beitrag Datenschutztag 2022: die 3-2-1-1-0 Regel für Backups erschien zuerst auf MQ Management und Qualität.
Gesunde Führung: Motiviert und leistungsfähig, trotz viel Arbeit
Nach Burn-out und Generationenmanagement ist «Gesunde Führung» das neue Schlagwort im Arbeitskontext. In Anbetracht der Zunahme von Arbeitsausfällen wegen psychischer Überlastungen und des antizipierten Fachkräftemangels müssen Unternehmen neue Wege beschreiten, um nachhaltig produktiv zu sein.
Luise Deiters - 3. Januar 2017
Führungsverhalten ist eines der wichtigsten betrieblichen Einflussfaktoren auf die Gesundheit und Zufriedenheit der Mitarbeitenden.
Lösungen werden im Bereich der Führung gesucht: In zahlreichen Studien konnte nachgewiesen werden, dass das Führungsverhalten eines der wichtigsten betrieblichen Einflussfaktoren auf die Gesundheit der Mitarbeitenden darstellt. Führungskräfte können wesentlich auf den Gesundheitszustand und die Leistungsfähigkeit ihrer Mitarbeitenden einwirken: Zum einen durch ihr direktes Führungsverhalten, zum anderen, indem sie positiv auf die Arbeitsbedingungen Einfluss nehmen.
Wieviel Zusatzaufwand kommt auf Führungskräfte zu, die gesund führen möchten? Die erfreuliche Nachricht: Für gute Führungskräfte ändert sich nicht viel! Denn gesunde Führung baut auf guter Führung auf. Aus Befragungen und Untersuchungen geht eindeutig hervor, welche Faktoren für Motivation und Leistungsfähigkeit förderlich sind. Das Fundament gesunder Führung wird durch ergebnisorientiertes und inspirierendes Führungsverhalten gebildet. Das ist branchenunabhängig.
Klar und ehrlich kommunizieren
Gute Führung basiert auf dem Verhalten, das sich durch eine klare und ehrliche Kommunikation, differenziertes Feedback, Lob und konstruktive Kritik auszeichnet. Gute Führungskräfte schaffen es darüber hinaus, ihre Belegschaft zu motivieren und zu inspirieren, indem sie Sinn vermitteln und spannende Perspektiven für die Zukunft aufzeigen. Eine gute Führungskraft mag Menschen und hat eine wertschätzende Grundhaltung. Das zeigt sich durch ein allgemeines Interesse und Aufmerksamkeit gegenüber den Mitarbeitenden. Sie hat Vertrauen in ihre Mitarbeitenden und gewährt ihnen Autonomie und Handlungsspielraum. Auch eine zielorientierte Konfliktlösung gehört in den Aufgabenkatalog einer guten Führungsperson.
Gute Führung ist bis zu einem gewissen Grad lernbar. Darum ist entscheidend, dass Personen zur Führungskraft befördert und ausgebildet werden, die die notwendigen Voraussetzungen mitbringen.
Gesunde Führung
Was kann darüber hinaus gesunde Führung leisten? Der Aspekt der Gesundheit muss genauer unter die Lupe genommen werden. Nicht selten spielt bei psychischen Überlastungen der Arbeitsplatz eine verursachende Wirkung. Der Vorgesetzte ist in der Regel nahe am Mitarbeitenden dran und kann Frühwarnsignale wahrnehmen und darauf reagieren.
Bei gesunder Führung geht es nicht darum, selbst als Fitnessguru zu agieren und Mitarbeitende zu mehr Bewegung oder gesunder Ernährung zu animieren. Wichtig ist, durch reflektiertes Verhalten mit gutem Beispiel voranzugehen, wenn es um die Arbeitsbedingungen geht: beispielsweise dem Erreichbarkeitswahn entgegenzuwirken, Pausen aktiv zu fördern und für die eigene Gesundheit Sorge zu tragen.
Warnsignale bemerken
Führungskräfte sollten Auswirkungen auf die Gesundheit bedenken, wenn es um betriebliche Entscheidungen wie beispielsweise die Zuteilung von Arbeitspensen geht, und versuchen aktiv die Mitarbeitenden vor Stress und Erschöpfung zu schützen. Das gelingt durch die gezielte Förderung von Ressourcen wie Fachwissen, Fertigkeiten und sozialer Unterstützung sowie durch die Verringerung von Belastungen wie Zeitdruck und unklaren Anweisungen. Führungskräfte haben ein Auge auf Ihre Mitarbeitenden. Dem interessierten und aufmerksamen Vorgesetzten fällt auf, wenn es einem Mitarbeitenden nicht gut geht. Er bemerkt Warnsignale wie die Häufung von kurzen Absenzen, Flüchtigkeitsfehlern oder Gereiztheit, die eine Überlastung signalisieren. Die Führungskraft, die gesund führt, bemerkt die Anzeichen und spricht sie an. Auf Basis einer wertschätzenden Haltung werden gemeinsam Gründe geklärt und mögliche Lösungen gesucht. Die individuelle Lösungsfindung wird angeregt, aber gleichzeitig Unterstützung angeboten.
Gesundes Arbeitsklima lässt Ziele besser erreichen
Führungskräfte können und sollen keine Burn-outs oder Depressionen ihrer Mitarbeitenden kurieren. Aber sie müssen aufmerksam und feinfühlig sein und wissen, was zu tun ist, wenn Mitarbeitende Anzeichen eingeschränkter Leistungsfähigkeit oder -bereitschaft zeigen. Das ist ihre Zuständigkeit als gesundheitsförderliche Führungskraft. Neben Feingefühl bedarf es auch guter Kommunikationsfähigkeiten, die die meisten guten Führungskräfte als Grundkompetenz sowieso mitbringen.
Gesund führende Chefs werden nicht nur mit der Anwesenheit ihrer Mitarbeitenden für ihr förderliches Verhalten belohnt. Mitarbeitende solcher Führungskräfte sind leistungsfähiger, engagierter, motivierter und besser an das Unternehmen gebunden. Sie vertrauen ihrer Führungskraft, von der sie überzeugt sind, dass sie ihnen wohlwollend gestimmt ist. In einem solchen Arbeitsklima können gemeinsam Ziele besser umgesetzt werden – auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten.
Seminar-Excellence für Verwaltungs- und Stiftungsräte am 03.02.2017
Im konzentrierten Excellence-Seminar werden die wichtigsten Zusammenhänge von Business Excellence sowie die Ziele, der Nutzen und die wichtigsten Vorgehen und Instrumente zur Erreichung der Excellence aufgezeigt.
Redaktion - 19. Dezember 2016
Excellence für Verwaltungs- und Stiftungsräte
Im konzentrierten Excellence-Seminar werden die wichtigsten Zusammenhänge von Business Excellence sowie die Ziele, der Nutzen und die wichtigsten Vorgehen und Instrumente zur Erreichung der Excellence aufgezeigt.
Veranstaltungsort Hotel Cascada, Bundesplatz 18, 6003 Luzern, Schweiz
20 Jahre Forschung über Arbeitswirtschaft und Organisation
Das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) feiert Geburtstag. Seit 1996 hat das Institut zusammen mit Partnern aus der Wirtschaft das Verbundforschungsprojekt Office 21 vorangetrieben. Die zentrale Frage war und ist dabei stets: Wie sieht die Zukunft unserer Arbeitswelt aus? Um diese Entwicklungen nicht nur wissenschaftlich nachvollziehbar, sondern auch tatsächlich erlebbar zu machen, wurde das Informations- und Demonstrationszentrum "Office Innovation Center" gegründet.
Redaktion - 19. Dezember 2016
Das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) wurde 1996 in Stuttgard etabliert. (Bild: IAO)
In ihrer aktuellen Untersuchung ‚Digitales Arbeiten. Motive und Wirkungen papierarmer Arbeitsweisen‘ widmen sich die IAO-Forscher einem neuen Zukunftsthema, dem papierlosen Büro.
„Damit haben wir erstmals nicht nur ein Demonstrationszentrum für die Präsentation neuer Konzepte und Produkte zum Thema Bürogestaltung geschaffen, sondern auch eine Spielwiese, um die Tauglichkeit innovativer Bürolösungen im Detail zu evaluieren und weiter zu entwickeln“, sagt Professor Wilhelm Bauer, Initiator des Projekts und Leiter des IAO in Stuttgart. Seit seinen Anfängen versucht das IAO damit am Puls der Zeit zu sein und Arbeitsszenarien der Zukunft zu erdenken.
Hier ein Überblick über Meilensteine aus 20 Jahren IAO-Forschung:
2000: Von der Industriegesellschaft ins Wissenszeitalter
Die Zeit der Industriegesellschaft ist vorbei – wir befinden uns auf dem Weg ins Wissenszeitalter. Mit dieser Prognose legt die erste Forschungsarbeit von Office 21 den Grundstein für den Weg in die digitale Ära. Die Autoren Hans-Jörg Bullinger, Wilhelm Bauer, Peter Kern und Stephan Zinser diagnostizieren in ihrer Publikation ‚Büroarbeit in der dotcom-Gesellschaft gestalten‘ einen Umschwung in der Arbeitswelt. Kohle und Stahl sind von gestern, die Rohstoffe der Zukunft heißen nun Wissen und Information. Kreativität löst das Fließband als Produktivitätsfaktor ab.
Damit werden auch Angestellte von isolierten Einheiten zu „Knowledge-Workern“, die sich wie Nomaden in Netzwerken bewegen.
2003: Der Mitarbeiter als wichtigste Ressource
Der Faktor Mensch rückt in den Mittelpunkt der Arbeitswelt. Dies ist die zweite grosse Prognose, die das IAO macht. ‚Mehr Leistung in innovativen Arbeitswelten‘ lautet der Titel des Handbuchs, mit dem das Institut sich vor allem an Unternehmen richtet. Diese finden hier praktische Hilfen und erprobte Praktiken, um Mitarbeiter in Unternehmen zu motivieren. Dahinter steckt die Erkenntnis, dass der Mensch zur wichtigsten Ressource in Unternehmen geworden ist.
Allein die Motivation, das Wissen und die Kreativität der Mitarbeiter entscheidet über Erfolg und Produktivität des Unternehmens. Das bedeutet auch, dass die Bedürfnisse der Mitarbeiter ernst genommen werden müssen. Ein netter Firmenwagen reicht dabei als Belohnung nicht mehr aus. Mitarbeiter fordern mehr Flexibilität, mehr Gestaltungsraum und mehr Entscheidungsfreiheit im Job.
„Change Management“ lautet das Zauberwort, das Office 21 in seiner zweiten grossen Publikation vorantreiben möchte. Ausgelöst von neuen Büroformen, von bahnbrechenden Fortschritten in der Informations- und Kommunikationstechnologie und dem Wissen um den „Erfolgsfaktor“ Mensch, müssen Unternehmen umdenken. Wer in der Arbeitswelt der Zukunft erfolgreich sein möchte, muss demnach den „Wohlfühlfaktor Mensch“ ins Zentrum setzen.
2010: Büros werden grün
Unternehmen wollen nachhaltige Arbeitsplätze schaffen. In einem weiteren Meilenstein ihrer Büroforschung stellen die Wissenschaftler des IAO fest: „Es bestehen noch enorme Ausschöpfungspotenziale, um die ökologische Nachhaltigkeit im Unternehmen und in der Büroarbeit zu steigern.“ In ihrer Studie ‚Green Office‘ haben die Forscher deutsche Unternehmen nach ihren Vorstellungen zu nachhaltigen Arbeitsräumen befragt. Dabei antworten 42 Prozent der befragten Unternehmen, dass ihnen umweltfreundliche und ressourcenschonende Technologien sehr wichtig seien.
Das zeigt einen Wandel von rein profitorientierten zu ökologisch engagierten Unternehmen. Der Arbeitsort wird damit auch zu einem sozialen Ort. Mitarbeiter und auch Kunden ist es nicht mehr egal, wo sie arbeiten und welche Produkte sie kaufen. Der bewusste Konsument und Mitarbeiter will genau wissen, welchen gesellschaftlichen Beitrag ein Unternehmen leistet. Das entscheidet oft über den Kauf eines Produkts oder die Mitarbeit in einer Firma.
Wir identifizieren uns mehr mit unserer Arbeit und verlangen deshalb auch mehr Engagement von Unternehmen. Die Prognose für den Arbeitsplatz der Zukunft im Jahr 2010 war also sozial engagiert und ökologisch.
2012: Visionäre Arbeitswelten
Wie sieht unsere Zukunft in zehn Jahren aus? Dieser Frage gehen die Forscher im Office 21 in ihrer Studie ‚Arbeitswelten 4.0 – Wie wir morgen arbeiten und leben‘ nach. Die klare Vision: Unsere Welt wird digitaler. Das wirkt sich nicht nur auf unsere Arbeit aus, sondern auch auf unser digitales Selbst. Unser Erscheinungsbild im Netz ist unsere zukünftige Visitenkarte. Die Forscher sprechen von einer „digitalen Aura“.
Eine weitere Prognose ist die Dominanz von Cloud-Technologien. Unsere mobilen Technologien versorgen sich selbst mit Informationen. Je nachdem, wo wir uns befinden und wer wir sind, werden wir permanent mit für uns relevanten Infos versorgt. Auch wenn das für manche ein wenig zu stark an „Minority Report“ erinnert, sprechen die Forscher optimistisch davon, wie alles „nahtlos und drahtlos“ laufen wird.
Darüberhinaus gehen die Wissenschaftler voraus, dass ältere Arbeitnehmer weiterhin aktiv sein werden – gerade im Berufsleben. Ihr Know-how gilt demnach als wichtige Ressource für Unternehmen. Auch der Arbeitsplatz verändert sich: In zehn Jahren haben wir keine steifen Großraumbüros mehr, unser Schreibtisch ist dynamisch, arbeitsfreundlich und auf jeden Mitarbeiter individuell abgestimmt. Willkommen in der Arbeitswelt der Zukunft!
2014: Das Büro wird zum Coworking Space
Nachdem die Forschung des Office 21 sich sehr intensiv mit der Entwicklung des Büroraums beschäftigt hat, stellen die Forscher einen völlig neuen Trend fest: Weg vom klassischen Schreibtisch, hin zum gemeinsamen Arbeiten im Coworking Space. In ihrer Publikation ‚Faszination Coworking‘ gehen die Forscher auf das Erfolgsmodell Coworking ein.
Gerade die Offenheit solcher Arbeitsräume und die lose Organisation zieht immer mehr Unternehmen und Freelancer in Gemeinschaftsbüros. Hier scheint sich der Trend nach mehr Entfaltungsspielraum wiederzufinden. Arbeitnehmer können ihre Arbeitszeiten individueller gestalten und sich viel dynamischer mit Kollegen austauschen. Doch nicht nur das – gerade der Austausch mit branchenfremden Coworkern scheint die Kreativität in ganz neue Bahnen zu lenken.
Es entstehen neue Businesskonzepte und ungeahnte Kooperationen. Der Coworking Space wird so zur kreativen Bastelstube der Arbeitswelt.
2016: Der Abschied vom Papier
In ihrer aktuellen Untersuchung ‚Digitales Arbeiten. Motive und Wirkungen papierarmer Arbeitsweisen‘ widmen sich die IAO-Forscher einem neuen Zukunftsthema, dem papierlosen Büro. Besonders im Augenmerk sind dabei die Zusammenhänge zwischen digitalem oder papiergestütztem Arbeiten und persönlicher Leistung. Also: Sind wir erfolgreicher, wenn wir alles mit Stift auf Papier notieren und Dokumente ausdrucken oder arbeiten wir produktiver, wenn unsere Notizen und Informationen digital bleiben? Mit diesem Thema ist das Office 21 erneut einem Trend auf der Spur.
Der Trend zur Wissensgesellschaft, die Digitalisierung unserer Welt und die Entwicklung von neuen Arbeitsformen bilden dabei nur einige neue Trends, welche die Arbeitswelt restrukturieren werden. Die Forschung des IAO ist und bleibt damit auch weiterhin ein spannendes Barometer der aktuellen und zukünftigen Arbeitswelt.