Wie KI die Weiterbildung verändert
Die KI wird Berufsbilder verändern – aber auch deren Aus- und Weiterbildung. Davon betroffen ist auch der akademische Bereich.
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KI-Hype in KMU: Ohne strategische ERP-Integration sind Insellösungen gefährlich. Bauen Sie auf ein starkes Fundament, statt Zeit zu verschwenden!
Entscheidende Effizienzgewinne entstehen oft im Detail. Ein Beispiel dafür sind die Abstandhalter von Fensterscheiben.
Der Begriff «Digitale Souveränität» beherrscht derzeit die Diskussion in der ICT-Szene. Für immer mehr Organisationen wird Open-Source-Software zu einer Option. Ein führender Anbieter einer Open Source Kollaborations-Plattform ist Nextcloud. Wir sprachen mit Gründer und CEO Frank Karlitschek.
Hierarchische Position und Fachkompetenz fielen früher oft auf eine Person zusammen. Das ist heute anders. Warum eine Person allein nicht mehr genügt, wird in den folgenden Abschnitten diskutiert.
Jedes dritte KMU ohne Nachfolge! Das bedroht den Wohlstand. Warum die Unternehmensübergabe zur Schicksalsfrage wird – und wie Sie Ihre Firma retten.
Rechenzentren benötigen viel Energie, ja, sie werden sogar als eigentliche «Stromfresser» bezeichnet. Und es bestehen Befürchtungen, dass die Entwicklungen der KI den Energiebedarf sogar noch massiv erhöht. Yves Zischek von Digital Realty sieht dies aber differenzierter.
Die Anzahl der FinTech-Unternehmen in der Schweiz und Liechtenstein hat 2025 leicht zugenommen. Gleichzeitig verschiebt sich der technologische Fokus hin zu daten- und KI-basierten Lösungen. Zu diesem Schluss kommt die neue IFZ FinTech Study 2026 der Hochschule Luzern.
Der zweite AXA Cybersorgenmonitor zeigt: 87 Prozent der Schweizer Bevölkerung erwarten durch KI eine Zunahme der Cyberbetrugsfälle. Gleichzeitig lehnen fast sieben von zehn Befragten personalisierte Algorithmen ab – und gut die Hälfte wünscht sich weniger private Bildschirmzeit.

Die Schweizer Bevölkerung blickt zunehmend besorgt auf die digitale Welt: Cyberbetrug, unkontrollierter KI-Einsatz und eine ausufernde Bildschirmzeit beschäftigen Menschen aller Altersgruppen. Dies zeigt der zweite AXA Cybersorgenmonitor, der in Zusammenarbeit mit dem Forschungsinstitut Sotomo durchgeführt wurde. Für die repräsentative Umfrage wurden zwischen dem 16. Februar und dem 1. März 2026 insgesamt 1490 Personen aus der Deutsch- und Westschweiz befragt.
Digitale Sicherheit und Cyberkriminalität gehören auch 2026 zu den am stärksten wahrgenommenen gesellschaftlichen Herausforderungen in der Schweiz. Mit einem Durchschnittswert von 4,2 auf einer Skala von 1 (keine Herausforderung) bis 5 (grosse Herausforderung) rangiert das Thema hinter den Krankenkassenprämien (4,4) und dem Wohnmarkt (4,3) – aber noch vor der Altersvorsorge (4,1) und der internationalen Sicherheitslage (3,9).
Besonders gross ist die Sorge vor konkreten Cyberdelikten: 77 Prozent der Befragten fürchten, Opfer eines Hacking-Angriffs zu werden, 64 Prozent sind besorgt über Phishing. Auch Fake-Shops (54 %) und Social-Engineering-Betrug (52 %) bereiten vielen Menschen Sorgen.
Den grössten Einfluss auf die Bedrohungslage schreiben die Befragten der Künstlichen Intelligenz zu: 87 Prozent erwarten, dass KI die Häufigkeit von Cyberbetrugsfällen erhöhen wird, 77 Prozent gehen zudem davon aus, dass der finanzielle Schaden pro Fall steigen wird. «Im Internet gibt es keine Hemmschwelle mehr bei der Verbreitung von Fälschungen», sagt Katrin Sprenger, Verantwortliche der AXA Cyber-Präventionsservices. «Ob für Klicks, für Cyberbetrug oder zur gezielten Manipulation von Meinungen: Alle können heute mithilfe von KI realistische Imitate produzieren und weitestgehend unkontrolliert veröffentlichen.»

KI-generierte Medieninhalte stossen in der Schweizer Bevölkerung auf wenig Begeisterung. Rund 43 Prozent geben an, solche Inhalte gar nicht gezielt zu konsumieren. Wer KI-Inhalte nutzt, tut dies vor allem zum Lernen (25 %) oder aus Neugier (25 %). Zur Unterhaltung oder zur Information über aktuelle Themen greifen nur 15 respektive 17 Prozent bewusst auf KI-generierte Inhalte zurück.
Ein deutlicher Altersgraben zeigt sich beim Nutzungsverhalten: Während 29 Prozent der 18- bis 35-Jährigen angeben, KI-Inhalte nie gezielt zu konsumieren, liegt dieser Anteil bei den über 55-Jährigen bei über der Hälfte. Zudem finden rund 40 Prozent der Befragten, dass die wachsende Präsenz von KI-Inhalten die Attraktivität sozialer Medien verringert – nur ein Drittel sieht eine Zunahme. Sogenannter AI Slop – offensichtlich KI-generierte Bilder oder Videos mit visuellen Verzerrungen – findet bei rund zwei Dritteln keinen Anklang.
Besonders gravierend ist die wahrgenommene Bedrohung für die Glaubwürdigkeit von Informationen: 61 Prozent stufen diese als grosse Herausforderung ein (Skalenwert 5). Auch die politische Meinungsbildung (51 %) und die Transparenz bei der Erstellung von KI-Inhalten (51 %) werden von einer Mehrheit als gewichtige Probleme eingeschätzt. Ein beträchtlicher Anteil der Befragten gibt zudem an, Mühe zu haben, KI-generierte Texte (65 %), KI-Bilder (53 %) oder KI-Audioinhalte (49 %) als solche zu erkennen.
«Die Technologien werden laufend besser. Zu lernen, KI-generierte Inhalte zu erkennen, kann deshalb nicht das Ziel sein», so Sprenger. «Wir sollten digitale Inhalte grundsätzlich auf ihren Wahrheitsgehalt überprüfen, bevor wir ihnen Vertrauen schenken.»
Die Forderung nach mehr Regulierung ist eindeutig: 94 Prozent der Befragten befürworten eine Pflicht für digitale Plattformen, KI-generierte Inhalte explizit als solche zu kennzeichnen. Ab August 2026 verpflichtet der EU AI Act grosse Plattformen zu genau dieser Massnahme.
Ebenfalls klar ist, wer aus Sicht der Bevölkerung die Verantwortung tragen soll: 70 Prozent sehen die Betreiber digitaler Plattformen – also Unternehmen wie Google oder Meta – in der Hauptverantwortung für den sicheren Umgang mit KI-Inhalten. 55 Prozent sehen auch die Entwickler von KI-Modellen in der Pflicht, 44 Prozent erwarten Massnahmen von nationalen Behörden und der Politik. Michael Hermann, Leiter von Sotomo, kommentiert: «Von der Vorstellung des eigenverantwortlichen Umgangs mit digitalen Plattformen ist man abgerückt.»

Nicht nur KI-Inhalte selbst, sondern auch die algorithmischen Mechanismen dahinter stossen auf Missfallen. 69 Prozent der Befragten bewerten es negativ, dass soziale Medien Inhalte auf Basis des Nutzungsverhaltens personalisieren. Besonders ausgeprägt ist die Ablehnung bei den über 55-Jährigen, von denen 80 Prozent die Personalisierung als negativ einstufen. «Viele digitale Plattformen sind bewusst so gestaltet, dass sie unsere Aufmerksamkeit möglichst lange fesseln», sagt Katrin Sprenger. «Ein Beispiel dafür sind personalisierte Algorithmen, die unser Nutzungsverhalten analysieren und Inhalte ausspielen, die unseren Interessen entsprechen.»
Dennoch führt die inhaltliche Anpassung nicht zu durchwegs positiven Nutzungserlebnissen: Knapp ein Fünftel (19 %) der Befragten gibt an, sich nach der Nutzung sozialer Medien häufiger schlecht als gut zu fühlen. 49 Prozent fühlen sich gleich häufig gut wie schlecht. Nur beim Streaming von Audioinhalten wie Musik oder Podcasts überwiegen die positiven Gefühle klar: 80 Prozent geben an, sich danach häufiger gut zu fühlen.

Gut die Hälfte der Schweizer Bevölkerung (52 %) würde gerne weniger Zeit an privaten digitalen Geräten verbringen – sechs Prozentpunkte mehr als noch im Vorjahr (46 %). Besonders deutlich ist dieser Wunsch bei den 18- bis 35-Jährigen: Zwei Drittel von ihnen möchten ihre private Bildschirmzeit reduzieren, jede fünfte junge Person sogar «klar weniger». Demgegenüber geben nur 5 Prozent aller Befragten an, mehr Zeit an ihren Geräten verbringen zu wollen.
Zwei Drittel der Bevölkerung (68 %) nutzen ihr privates Mobiltelefon häufig ohne konkreten Anlass – einfach zum Zeitvertreib oder aus Gewohnheit. Bei den unter 36-Jährigen sind es gar 84 Prozent. Um die eigene Nutzungszeit zu regulieren, ergreift ein Grossteil aktiv Massnahmen: 46 Prozent verzichten bewusst auf bestimmte Apps oder Plattformen, 27 Prozent schränken Benachrichtigungen ein, 26 Prozent ersetzen digitale durch analoge Aktivitäten.
Die Umsetzung dieser selbst auferlegten Regeln fällt jedoch nicht allen gleich leicht: 34 Prozent geben an, Schwierigkeiten damit zu haben. Bei den 18- bis 35-Jährigen ist es knapp die Hälfte (49 %), die angibt, sich nur schwer an die eigenen Vorsätze halten zu können. Damit reiht sich dieses Ergebnis in ein konsistentes Bild ein: Die erste Generation der «Digital Natives» hat deutlich mehr Mühe, ihre Bildschirmzeit zu kontrollieren, als ältere Personen, die ohne Smartphone aufgewachsen sind.
Quelle: www.axa.ch
A propos KI-Inhalte: Dieser Beitrag wurde durch die Redaktion mit KI-Unterstützung erstellt.
Die Sabag Gruppe baut ihre Organisation gezielt weiter aus: Reto Joller übernimmt als Chief Digital Officer die Gesamtverantwortung für die digitale Transformation des Unternehmens. Gleichzeitig wird mit der Sabag Service AG eine neue Einheit für zentrale Dienstleistungen gegründet.

Reto Joller ist seit Sommer 2025 bei der Sabag Gruppe, einem Handels- und Produktionsunternehmen für Bau- und Innenausbauprodukte, tätig und verantwortete bisher die strategische und operative Ausrichtung in den Bereichen Digitalisierung und E-Business. Mit seiner Ernennung zum Chief Digital Officer übernimmt er nun die übergeordnete Verantwortung für die Transformation und Weiterentwicklung zentraler Themen rund um Zusammenarbeit, Prozesse, Services, Daten und Organisation. Joller ist seit über 30 Jahren im Digitalbusiness tätig und hat verschiedene Führungsfunktionen unter anderem bei Swisscom, Swiss Life sowie in der öffentlichen Verwaltung auf kantonaler und Bundesebene wahrgenommen. Seine Arbeit wurde mehrfach ausgezeichnet, darunter mit dem German Brand Award, Best of Swiss Web und dem Digital Economy Award.
Im Rahmen der strategischen Neuausrichtung gründet die Sabag Gruppe die Sabag Service, in der zentrale Dienstleistungen für die Weiterentwicklung der gesamten Gruppe gebündelt werden. Innerhalb der Geschäftseinheit «Business Transformation» werden neue Kompetenzen aufgebaut und schrittweise entwickelt – unter anderem in den Bereichen Experience Management, Service Delivery & Operations sowie mit dem Sabag DataHaus als Kompetenzzentrum für unternehmensweite Daten. Diese Geschäftseinheit wird von Reto Joller geführt.
Damit stellt die Sabag Gruppe wichtige Weichen für die Zukunft und entwickelt sich schrittweise zu einer Organisation, die noch einfacher funktioniert – für Mitarbeitende sowie Kundinnen und Kunden. Gleichzeitig schafft Sabag damit die Grundlage, um Veränderungen im Marktumfeld schneller und wirksamer umzusetzen.
Im Zentrum steht nicht die reine Digitalisierung bestehender Abläufe. Entscheidend ist, wie Sabag zusammenarbeitet, Prozesse gezielt verbessert, gemeinsam entscheidet und Vorhaben umsetzt. Digitalisierung bildet die Grundlage – im Fokus steht die konkrete Veränderung im Alltag und entlang der gesamten Wertschöpfungskette.
Mit dieser Ausrichtung geht Sabag im Handel mit Bau- und Innenausbauprodukten bewusst auch neue Wege. Das Unternehmen investiert gezielt in neue Rollen und Mitarbeitende, darunter Funktionen in den Bereichen Customer Experience, Service Design, Kommunikation, Business- und Solution-Architektur sowie mehrere Rollen für ein professionelles Datenmanagement.
Weitere Informationen: www.sabag.ch
Eine neue globale Studie von Cloudera zeigt ein wachsendes Paradox: Fast alle Unternehmen setzen auf KI – doch fast vier von fünf kämpfen mit eingeschränktem Datenzugriff. Die sogenannte «AI Readiness Illusion» gefährdet nachhaltige Resultate.

Global integrieren bereits 96 Prozent der befragten Unternehmen KI in ihre Geschäftsprozesse. Dennoch berichten fast vier von fünf, dass eingeschränkter Datenzugriff ihre KI- und Dateninitiativen behindert. Das zeigt der neue «Data Readiness Index» von Cloudera, der untersucht, wie gut Unternehmen auf den KI-Einsatz im grossen Massstab vorbereitet sind.
85 Prozent der befragten Unternehmen weltweit verfügen über eine klar definierte Datenstrategie – in der EMEA-Region sind es sogar 92 Prozent. Trotzdem geben in Europa 42 Prozent der Befragten an, dass komplizierte Zugriffsanforderungen die effektive Datennutzung erschweren. Diese Diskrepanz beschreibt, was Cloudera als «AI Readiness Illusion» bezeichnet: den Glauben, dass Unternehmen für die Skalierung von KI gerüstet sind, obwohl grundlegende Datenprobleme ungelöst bleiben.
Sergio Gago, Chief Technology Officer bei Cloudera, bringt es auf den Punkt: «Unternehmen kämpfen nicht mit der Einführung von KI. Sie kämpfen damit, sie über Experimente hinaus in die Praxis umzusetzen. KI ist immer nur so gut wie die Daten, die sie speisen. Ohne nahtlosen Zugriff auf all ihre Daten schränken Unternehmen die Genauigkeit, das Vertrauen und den Geschäftswert ein, den KI liefern kann.»
KI ist in den meisten Unternehmen angekommen, doch ein nachhaltiger Return on Investment ist weiterhin schwer zu erzielen. Wenn KI-Initiativen scheitern, nennen Befragte weltweit wie in EMEA die gleichen Gründe: Datenqualitätsprobleme stehen mit 22 Prozent global und 18 Prozent in Europa an erster Stelle, gefolgt von Kostenüberschreitungen mit jeweils 16 Prozent sowie mangelhafter Integration in bestehende Arbeitsabläufe mit 15 Prozent global.
Infrastrukturelle Engpässe verschärfen das Problem: Fast drei Viertel der Befragten weltweit (73 Prozent) und in EMEA (74 Prozent) berichten, dass Leistungsengpässe operative Initiativen behindern. 40 Prozent erleben dies häufig, 34 Prozent gelegentlich. Angesichts dieser Engpässe überrascht es nicht, dass EMEA-Organisationen besonders stark in moderne Infrastruktur investieren: 90 Prozent planen steigende Cloud-Ausgaben – global sind es lediglich 65 Prozent.
Global geben 84 Prozent der Befragten an, den Daten ihres Unternehmens zu vertrauen. Doch dieser Optimismus verdeckt tiefer liegende Probleme: Datensilos, inkonsistente Qualität und eingeschränkte Zugänglichkeit. So nennen global wie in EMEA 34 Prozent der Befragten isolierte Datenbestände als ernstes Hindernis für Zusammenarbeit und datengestützte Entscheidungen.
Besonders aufschlussreich ist der Kontrast in EMEA: 89 Prozent der Befragten geben an, keinen vollständigen Überblick darüber zu haben, wo 100 Prozent ihrer Daten gespeichert sind. Gleichzeitig nennen 41 Prozent eingeschränkte Datentransparenz als konkretes Hindernis beim effektiven Einsatz ihrer Daten. Bei der Data-Governance zeigt sich ein ähnliches Bild: Global gibt weniger als jeder fünfte Befragte (18 Prozent) an, dass seine Daten vollständig verwaltet werden. In Europa ist dieser Wert mit 26 Prozent höher, doch auch hier bleibt der Grossteil der Daten unzureichend kontrolliert.
Während KI von der Experimentierphase in die breite Umsetzung übergeht, wird Data Readiness zum entscheidenden Wettbewerbsfaktor. Organisationen, die unabhängig vom Speicherort vollständig auf ihre Daten zugreifen und diese kontrollieren können, sind deutlich besser aufgestellt, um KI verlässlich und skalierbar einzusetzen.
Die Bereitschaft zur Veränderung ist grundsätzlich vorhanden: 96 Prozent der EMEA-Befragten sind bereit, neue Governance-Frameworks einzuführen, und rund 91 Prozent sind zuversichtlich, dass ihre Dateninfrastruktur die strategischen Prioritäten der nächsten zwei bis drei Jahre unterstützen kann. Solange jedoch Governance-Lücken bestehen und Daten nicht vollständig integriert sind, bleibt das volle Potenzial von KI ungenutzt. Wer die Lücke zwischen Strategie und Umsetzung schliesst, wird am besten positioniert sein, um nachhaltige Wirkung mit KI zu erzielen.
Den vollständigen Bericht «The Data Readiness Index: Understanding the Foundations for Successful AI» hat Cloudera auf seiner Website veröffentlicht. Die Studie basiert auf einer Umfrage unter 1’270 IT-Führungskräften aus den Regionen AMER, EMEA und APAC in Unternehmen mit mehr als 1’000 Mitarbeitenden, die vom 22. Januar bis 3. März 2026 durchgeführt wurde.
Equinix stellt mit Fabric Intelligence eine intelligente Lösung für die Verwaltung von Netzwerkinfrastrukturen vor. Die KI-gestützte Plattform automatisiert Bereitstellung, Optimierung und Wartung globaler Infrastrukturen – und soll Unternehmen eine widerstandsfähigere Grundlage für ihre KI-Workloads bieten.

Equinix, das globale Unternehmen für digitale Infrastruktur, hat am 15. April 2026 mit Equinix Fabric Intelligence eine neue Lösung für die KI-gestützte Verwaltung von Netzwerkinfrastrukturen vorgestellt. Als Herzstück des Equinix Distributed AI Hub führt die Plattform smarte Automatisierung für die Bereitstellung, Optimierung und Wartung globaler Infrastrukturen ein.
Viele Unternehmen setzen nach wie vor auf langsame, starre Netzwerkarchitekturen, die nicht für die Geschwindigkeit und Komplexität moderner intelligenter Systeme ausgelegt sind. Manuelle Arbeitsabläufe führen zu Engpässen, lange Bereitstellungszyklen bremsen die Entwicklung, und mangelnde Transparenz erschwert die Problemlösung. KI erfordert jedoch Echtzeit-Netzwerke, die sich dynamisch anpassen können – eine Kluft, die mit herkömmlichen softwaredefinierten Netzwerkkonzepten immer schwerer zu überbrücken ist.
Jim Frey, Principal Analyst bei Omdia, unterstreicht die Dringlichkeit: «Unsere Recherchen zeigen, dass 93 % der Unternehmen Netzwerkautomatisierung als unverzichtbar für die Zukunft einschätzen, um mit zukünftigen Veränderungen Schritt halten zu können. Ausserdem stimmen 88 % zu, dass KI selbst für eine effektive Netzwerkautomatisierung erforderlich sein wird.»
Fabric Intelligence automatisiert die Verbindung und den Betrieb von KI-Workloads über Clouds, Rechenzentren und Edge-Umgebungen hinweg. Die Plattform besteht aus vier Komponenten: Der Fabric Super Agent verarbeitet Anfragen in natürlicher Sprache über Slack, Microsoft Teams oder das Equinix-Kundenportal und verkürzt Bereitstellungszeiten von Wochen auf Minuten. Der MCP Server stellt ein Set KI-bereiter Management-Tools bereit, das die Anbindung von KI-Systemen an komplexe Netzwerke vereinfacht und die Integration mit führenden KI-Clients wie Claude Code, OpenAI Codex, VS Code Copilot und Cursor ermöglicht.
Darüber hinaus bietet Fabric Application Connect einen privaten, dedizierten Konnektivitäts-Marktplatz, über den Unternehmen auf KI-Serviceanbieter für Inferenz, Training, Speicher und Sicherheit zugreifen können, ohne sensible Daten dem öffentlichen Internet auszusetzen. Fabric Insights schliesslich liefert KI-gestütztes Netzwerk-Monitoring, das Telemetriedaten in Echtzeit analysiert, Anomalien vorhersagt und sich direkt in SIEM-Plattformen wie Splunk und Datadog integriert.
«Alle Unternehmen möchten KI zur Transformation ihres Geschäfts einsetzen. Den meisten fehlt jedoch die passende Infrastruktur, die sie in grossem Massstab für Wachstum einsetzen können», sagte Jon Lin, Chief Business Officer bei Equinix. «Fabric Intelligence verwandelt die Infrastruktur von einem Hemmnis in einen Wettbewerbsvorteil. Es ermöglicht unseren Kunden, weniger Zeit mit komplexen Strukturen zu verbringen und mehr Zeit in den Erfolg ihres Geschäfts zu investieren.»
In Kombination mit der globalen Infrastruktur von Equinix – 280 Rechenzentren in 77 Märkten weltweit – und einem Fabric-Portfolio mit mehr als 4400 Kunden soll Fabric Intelligence die Einführung von KI-Tools und Next-Gen-Infrastruktur beschleunigen. Equinix ist zudem Anfang 2026 der Agentic AI Foundation (AAIF) als Gold-Mitglied beigetreten, um den Aufbau eines offenen, sicheren und infrastrukturbereiten Fundaments für die globale autonome Wirtschaft zu unterstützen.
Fabric Intelligence ist ab sofort als Preview verfügbar. Demonstrationen werden am Equinix-Stand (7101) auf der Google Cloud Next 2026 gezeigt.
Quelle und weitere Informationen unter: www.equinix.ch