Caron EC70: Elektrischer Transporter für nachhaltiges Arbeiten

Die Sepp Knüsel AG präsentierte am 31. März 2026 den neuen Caron EC70, einen vollelektrischen Transporter für Land- und Kommunaltechnik. Mit 50 kW Leistung, 40 kWh Batterie und bis zu 100 Prozent Steigfähigkeit setzt das Fahrzeug neue Massstäbe für emissionsfreies Arbeiten in schwierigem Gelände.

Caron EC70: Neuer elektrischer Transporter mit 5000 kg Gesamtgewicht. Quelle: zvg

Die Sepp Knüsel AG lud am 31. März 2026 zu einem exklusiven Testfahrtag nach Küssnacht am Rigi ein. Fachbesucher konnten modernste Land- und Kommunaltechnik hautnah erleben. Im Fokus stand der vollelektrische Caron EC70 Transporter, ergänzt durch bewährte Modelle wie den Rigitrac SKE 40 e-direct sowie weitere Rigitrac-Modelle und den Antonio Carraro.

Kraftvoll und emissionsfrei

Der neue Caron EC70 setzt neue Massstäbe für Elektromobilität – nicht nur in der Landwirtschaft, sondern auch in kommunalen Einsätzen und Transportaufgaben in schwierigem Gelände. Sein direkter Elektroantrieb mit Permanentmagnet-Synchronmotor liefert bis zu 50 kW Leistung und ein Spitzendrehmoment von 280 Nm. Das 2-Gang-System mit integriertem Rückwärtsgang am Lenkrad ermöglicht präzises Arbeiten unter allen Bedingungen und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 40 km/h.

Mit einem Eigengewicht von 2600 kg und einem Gesamtgewicht von 5000 kg bietet der Transporter eine beachtliche Nutzlast von 2400 kg. Die moderne Webasto LiNMC-Batterie mit 40 kWh und 350 Volt ist R100-zertifiziert und sorgt für kurze Ladezeiten. Mit dem integrierten 22-kW-Ladegerät ist die Batterie in 1 Stunde und 45 Minuten zu 100 Prozent geladen. Optional steht ein Schnellladegerät mit bis zu 50 kW zur Verfügung, das die Ladezeit auf 50 Minuten reduziert.

Vielseitig einsetzbar

Der Caron EC70 unterstützt effizientes Arbeiten dank regenerativer Bremsung mit Retarder-Effekt, die die Energieeffizienz des Fahrzeugs verbessert. Ein integrierter Neigungsmesser sorgt für Sicherheit beim Einsatz auf unebenem und steilem Gelände. Die serienmässige Klimaanlage gewährleistet angenehme Arbeitsbedingungen, während ein Datenlogger die Echtzeit-Erfassung und Analyse von Betriebsdaten ermöglicht und eine vorausschauende Instandhaltung unterstützt.

Rigitrac SKE 40 mäht elektrisch Gras. Quelle: zvg

Die servicefreundliche Kippkabine ermöglicht einen einfachen Zugang zu allen wichtigen Komponenten. Eine vorbereitete Front-Zapfwelle für eine 15-kW-ePower-Einheit bietet zusätzlich zur vorhandenen mechanischen Zapfwelle maximale Flexibilität. Mit einer Steigfähigkeit von bis zu 100 Prozent meistert der Transporter auch anspruchsvollste Geländebedingungen.

Bewährte Elektrotechnik

Der Rigitrac SKE 40 e-direct hat sich als zuverlässiger und nachhaltiger Traktor etabliert. Dank seiner leisen Betriebsweise gestaltet sich der Einsatz besonders angenehm. Der Traktor findet grossen Anklang bei Kommunalbetrieben, Gemeinden, Städten, auf Pferdehöfen und im Gemüsebau.

Das e-direct System sorgt für höchste Effizienz: Fünf intelligent gesteuerte Elektromotoren werden nur bei Bedarf aktiviert, wodurch der Energieverbrauch minimiert und die Leistungsfähigkeit optimiert wird. Mit einer Nennleistung von 40 kW und einer Spitzenleistung von 64 kW bietet der Rigitrac SKE 40 eine variable Fahrgeschwindigkeit von 0 bis 40 km/h. Die 58-kWh-Batterie (400 Volt) ermöglicht eine Arbeitszeit von circa 4 bis 8 Stunden. Mit dem internen 22-kW-Ladegerät ist das Fahrzeug schnell wieder einsatzbereit.

Selbst bei Wintereinsätzen lassen sich zahlreiche Arbeiten wirtschaftlich und emissionsfrei erledigen. Gleichzeitig sind Unterhalt und Serviceaufwand minimal, was das Fahrzeug besonders interessant für alle macht, die Wert auf nachhaltige, zuverlässige und kosteneffiziente Lösungen legen. Die Drehrichtung und Drehzahl der Zapfwellen sind unabhängig steuerbar, alle Hydraulikventile sind proportional, elektrisch gesteuert und mengeneinstellbar.

Der Testfahrtag der Sepp Knüsel AG zeigte eindrucksvoll: Elektromobilität ist längst Realität. Leistungsstarke, wirtschaftliche und nachhaltige Fahrzeuge eröffnen neue Perspektiven für emissionsfreies Arbeiten in Landwirtschaft und Kommunalbereich.

Weitere Informationen: www.knueselag.ch

Selim Akyol übernimmt Molinoteq vollständig

Der auf digitale Transformation spezialisierte Full-Service-Anbieter Molinoteq vollzieht einen Management-Buy-Out. Selim Akyol, operativer Geschäftsführer und Mitbegründer, übernimmt das Unternehmen vollständig vom bisherigen Investor Andreas Knöpfli. Mit 22 Mitarbeitenden und über 200 Kunden hat Molinoteq bereits mehr als 450 Projekte in der DACH-Region und Serbien realisiert.

Selim Akyol ist der neue Inhaber von Molinoteq. (Bild: zVg / Molinoteq)

Der auf digitale Transformation von Marketing- und Geschäftsprozessen spezialisierte Full-Service-Anbieter Molinoteq stellt mit einem Management-Buy-Out die Weichen für eine eigentümergeführte Zukunft. Im Rahmen der Nachfolgeregelung übernimmt Selim Akyol, der operative Geschäftsführer und Mitbegründer des Unternehmens, dieses vollständig vom bisherigen Investor Andreas Knöpfli.

Selim Akyol hat Molinoteq als treibende Kraft aufgebaut und von einem spezialisierten Dienstleister zu einem Pionier für digitales Marketing und KI-Lösungen entwickelt. Mit einem Team von 22 Mitarbeitenden und über 200 Kunden hat das Unternehmen in der DACH-Region und in Serbien bereits mehr als 450 Projekte erfolgreich realisiert. Mit dem Eigentümerwechsel übernimmt Akyol nun die vollständige strategische, finanzielle und operative Verantwortung.

Gesundes und wachstumsstarkes Unternehmen

Andreas Knöpfli, der das Unternehmen gegründet und seit der Geburtsstunde als Investor begleitet hat, übergibt ein gesundes und wachstumsstarkes Haus: «Molinoteq ist das Ergebnis der visionären Arbeit von Selim Akyol. Als Investor war es mir ein Anliegen, den Rahmen für diesen Aufbau zu bieten. Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, die Firma vollständig in die Hände des Machers zu übergeben, der Molinoteq täglich lebt.»

Andreas Knöpfli, Firmengründer von Molinoteq. (Bild: zVg / Molinoteq)

Für Selim Akyol, dessen Expertise in den Bereichen Software Engineering und Performance Marketing das Fundament der Firma bildet, markiert der Management-Buy-Out den Beginn der nächsten Wachstumsphase: «Molinoteq war von Tag eins an mein Herzensprojekt. Jetzt wollen wir unsere Vorreiterrolle bei der Orchestrierung von KI-Lösungen konsequent ausbauen.»

Für die über 200 Kunden und die Mitarbeitenden ändert sich operativ nichts. Durch die eigentümergeführte Struktur wird die Kontinuität gesichert, während gleichzeitig die Innovationskraft in Kernbereichen wie dem «Marketing Command Center» gestärkt wird.

Stimmen aus dem Markt

«Molinoteq hat sich als absolut kompetente und verlässliche Partnerin für unsere Weiterbildungs-Ökosysteme etabliert. Selim Akyol verknüpft technologisches Know-how auf absolutem Top-Niveau mit digitalem Marketing und hebt dieses damit aufs nächste Level. Mit ihm als strategischem Leader bin ich überzeugt, dass Molinoteq einen wichtigen nächsten Schritt macht, um optimal für die Zukunft gerüstet zu sein. Ich freue mich sehr auf unsere weitere Zusammenarbeit», erklärt Evelyn Leu, Gründerin von Lifturskill.

«Molinoteq war und ist bei der digitalen Transformation der 1853 gegründeten Uhrenfirma Thommen Watches seit fünf Jahren eine zentrale Stütze und ein unverzichtbarer verlässlicher Partner», sagt Miteigentümer und CEO Andreas Thommen.

«Golf Meggen steht für Tradition und Qualität, und wir brauchten einen Partner, der dies in die digitale Welt übersetzt. Molinoteq hat uns mit ihrer Innovationskraft und Zuverlässigkeit überzeugt. Selim Akyol und sein Team sind für uns unverzichtbare Impulsgeber für unsere digitalen Marketing-Kampagnen», so Beat Schuler, Geschäftsleiter von Golf Meggen.

Die 2020 gegründete Molinoteq mit Sitz in Wangen-Brüttisellen ist spezialisiert auf die digitale Transformation von Marketing- und Geschäftsprozessen. Kernkompetenz ist die gezielte Orchestrierung modernster KI-Technologien in den Bereichen Web-Engineering und Digital Marketing unter Berücksichtigung des spezifischen Kunden-Kontexts.

www.molinoteq.ch

Christoph Lenggenhager übernimmt CEO-Rolle bei care4IT

Der Zürcher Managed-Service-Provider care4IT hat Christoph Lenggenhager zum neuen CEO ernannt. Der IT-Experte mit über 15 Jahren Führungserfahrung trat die Position am 1. Januar 2026 an. Gründer Philipp Hollerer fokussiert sich künftig stärker auf seine Unternehmer- und Verwaltungsratsrolle.

Christoph Lenggenhager ist seit 1. Januar 2026 CEO bei care4IT. Quelle: zvg

care4IT wächst seit mehreren Jahren dynamisch mit anhaltend hohen zweistelligen Wachstumsraten. Im vergangenen Geschäftsjahr überschritt das Unternehmen erstmals die Marke von 35 qualifizierten Mitarbeitenden und erzielte einen Umsatz von rund 8 Millionen Franken. Vor diesem Hintergrund entschieden die beiden Inhaber Philipp Hollerer und Matthias Naber, die operative Geschäftsführung neu auszurichten.

Während sich Hollerer künftig verstärkt auf seine Unternehmer- und Verwaltungsratsrolle fokussiert und Naber weiterhin seine Funktion als CTO ausübt, wurde die CEO-Position bewusst mit einer externen, wachstumserfahrenen Führungspersönlichkeit besetzt.

Langjährige IT- und Führungserfahrung

Mit Christoph Lenggenhager übernimmt ein ausgewiesener IT- und Führungsexperte die operative Leitung von care4IT. Er bringt über 15 Jahre Erfahrung aus IT-KMU sowie aus der Geschäftsleitung wachsender Technologieunternehmen mit.

Lenggenhager war in leitenden Funktionen unter anderem bei Valantic, rockIT, soxes und CM Informatik tätig. Zuletzt verantwortete er als Geschäftsführer die operative und strategische Weiterentwicklung der Oepfelbaum IT Management in Zürich, einer auf Finanzdienstleister spezialisierten Beratungsfirma. In dieser Rolle skalierte er die Organisation erfolgreich von rund 25 auf 50 Mitarbeitende und schärfte gleichzeitig Struktur, Prozesse und Kundenfokus.

Vision 2030: 100’000 IT-Devices unter Vertrag

Bei care4IT übernimmt Christoph Lenggenhager die CEO-Rolle in einer Phase hoher strategischer Ambitionen. Das Unternehmen verfolgt mit der Vision 2030 das Ziel, seine Position als Managed Service Provider für KMU konsequent auszubauen und bis zum Ende des Jahrzehnts rund 100’000 IT-Devices unter Vertrag zu managen.

Christoph Lenggenhager sagt: «care4IT ist fachlich, organisatorisch und kulturell hervorragend aufgestellt. Mein Fokus liegt darauf, dieses starke Fundament gezielt weiterzuentwickeln: mit klaren Prioritäten, skalierbaren Strukturen und einem kompromisslosen Kundenfokus – gemeinsam mit einem hoch engagierten Team.»

Strategische Neuausrichtung der Führung

Mitgründer und Inhaber Philipp Hollerer erläutert den Entscheid, einen externen CEO einzusetzen: «In den letzten Jahren ist care4IT stark gewachsen – gleichzeitig haben sich Markt, Technologien und Kundenanforderungen fundamental verändert. Um diesen Wandel aktiv zu gestalten, braucht es operative Führung mit voller Aufmerksamkeit und gleichzeitig den Raum, das Unternehmen strategisch weiterzuentwickeln. Ich will mich daher stärker auf meine Rolle als Unternehmer, Verwaltungsrat und Treiber der langfristigen Ausrichtung fokussieren. Mit Christoph gewinnen wir einen CEO, der Wachstum, Organisation und Kundennutzen bewiesen zusammenbringt und care4IT mit dem Team erfolgreich in die nächste Entwicklungsphase führt.»

care4IT sorgt dafür, dass KMU und Organisationen zwischen 10 und 150 IT-Arbeitsplätzen im Grossraum Zürich ihr Kerngeschäft mit moderner und zeitgemässer IT-Infrastruktur wettbewerbsfähiger betreiben können. Das Angebot umfasst IT-Beratung, Konzeption und Planung sowie Realisation kompletter IT- und Cloud-Infrastrukturen. Die Infrastrukturen werden mittels modernsten Managed IT Services überwacht, gewartet und bei Bedarf ausgetauscht.

Weitere Informationen: www.care4it.ch

Quickline steigert Umsatz trotz Kundenverlust

Der Schweizer Telekommunikationsanbieter Quickline erhöht seinen Umsatz 2025 leicht auf 249 Millionen Franken. Trotz des Verlusts eines Verbundpartners gewinnt das Unternehmen drei neue Aktionäre und punktet mit hoher Kundenzufriedenheit. Das SMB-Segment wächst um über 10 Prozent.

Quickline vermeldet höhere Umsätze. Quelle: zVg / Quickline

Der Quickline-Verbund schliesst das Geschäftsjahr 2025 mit einem Umsatz von 249 Millionen Franken ab – ein Plus von 0,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auch die Kundenzufriedenheit bleibt auf hohem Niveau, wie aktuelle Auszeichnungen bestätigen.

«Seit über 30 Jahren versorgen wir Kundinnen und Kunden mit unseren Produkten und Dienstleistungen, seit vier Jahren können sie sie in der ganzen Schweiz nutzen – unabhängig von ihrem lokalen Netzbetreiber», kommentiert Egon Perathoner, CEO von Quickline, das vergangene Jahr. Im hartumkämpften Telekommunikationsmarkt würden Kundennähe und -zufriedenheit, Authentizität sowie starke Partnerschaften immer wichtiger.

Neue Aktionäre kompensieren Partnerabgang

Bedauerlicherweise verlor Quickline 2025 die Wasserwerke Zug (WWZ) als Verbundpartner. Im Gegenzug konnte das Unternehmen jedoch drei neue Aktionäre gewinnen: Im November wurden EW Oftringen, StWZ Energie und die fenaco Genossenschaft als neue Aktionäre der Quickline Holding bestätigt. Durch die Minderheitsbeteiligung der fenaco Genossenschaft möchten beide Parteien die digitale Infrastruktur im ländlichen Raum stärken und gemeinsame Potenziale für die fenaco-Kundschaft und -Mitglieder weiterentwickeln.

Vereinfachtes Produktportfolio zeigt Wirkung

Im September 2025 lancierte Quickline ein neues, attraktiveres und vereinfachtes Produktportfolio. Internet bleibt der Grundbaustein des Angebots. Neu wird nur noch ein TV-Abo angeboten, das keine Kompromisse in der Unterhaltungsqualität und -vielfalt macht. Mit bedarfsgerecht konzipierten Mobile-Abos zu attraktiven Preisen überzeugt Quickline die Kundschaft weiterhin. Das Festnetz bleibt Bestandteil des Portfolios für spezifische Zielgruppen wie Familien oder ältere Personen.

Das Kundentreueprogramm «Benefit» erfreut sich grosser Beliebtheit: Rund 63’000 treue Quickline-Kundinnen und -Kunden konnten 2025 von kostenlosen oder vergünstigten Freizeitangeboten in den Bereichen Eishockey, Handball, Skifahren, Konzerten oder Museumsbesuchen profitieren.

Kundenzahlen sinken, Umsatz steigt leicht

Bereinigt um den Verlust der WWZ-Kundschaft wurde ein moderates Wachstum erzielt. Der höhere effektive Verbundumsatz von 249 Millionen Franken (+0,4 Prozent gegenüber Vorjahr) und das positive operative Ergebnis bestätigen dies. Per Stichtag 31. Dezember 2025 weist Quickline folgende effektive Kundenzahlen auf: Mobile 92’400 (-18,5 Prozent), TV-Streaming 69’300 (-18,7 Prozent), Internet 142’500 (-24 Prozent), lineares TV 215’508 (-28,3 Prozent) und Festnetztelefonie 68’100 (-29,5 Prozent).

Im Small-Medium-Business-Segment (SMB) trägt die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Marktpartnern, lokalen IT- und Telematik-Firmen, Früchte: Das SMB-Segment konnte den Umsatz um 10,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr steigern. Die Quickline Hospitality TV-Lösung von primetime hat sich bereits in Hotels, Spitälern, Alters- und Pflegeheimen etabliert.

Quickline TV wird laufend weiterentwickelt

Quickline TV – das Aushängeschild von Quickline und Tor zur unbegrenzten Unterhaltung mit über 700 TV- und Radiosendern, Live-Sport, Apps und Streamingdiensten – wird laufend für ein noch besseres Erlebnis weiterentwickelt. 2025 waren dies beispielsweise das geräteübergreifende Weiterschauen, die verbesserte Suche und Bildqualität mit neu über 220 Sendern in Premium HD, die Erweiterung von Replay Premium auf die meistgesehenen TV-Sender sowie die Bewertungsmöglichkeit für Filme und Serien.

Auszeichnungen für Kundenservice

Auch 2025 zeichnete der Schweizer Branchenmonitor des Schweizer Instituts für Qualitätstests (SIQT) Quickline als beste Internetanbieterin in der Kategorie «Kundenservice» aus – dies bereits zum fünften Mal in Folge. Unter den TV- und Mobileanbietern erhielt die Kundenzufriedenheit eine Top-Bewertung. Comparis, das Schweizer Preisvergleichsportal, krönte Quickline als Testsieger in der Kategorie «Touchpoints & Kontakt» und erteilte eine Gold-Bewertung für Zufriedenheit mit Mobile-Abos.

Quickline Energy als Smart Meter-Partner

Bereits 50’000 Haushalte und Gewerbe sind schweizweit mit einem Smart Meter von Quickline Energy ausgestattet. Quickline Energy bietet Energieversorgern in der Schweiz eine voll integrierte Lösung für die verschiedenen Energiegemeinschaften. Über die Plattform können Private mit eigener Stromproduktion Abnehmer für ihren Strom finden und den Vertrag digital abschliessen inklusive Abrechnungsservice. Zudem integrierte Quickline Energy eine führende Smart Grid Operation Plattform, welche in den Verteilnetzen für eine umfassende und intelligente Netzsteuerung auf Niederspannungsebene sorgt.

Optimistischer Ausblick

Quickline verfolgt die Wachstumsstrategie konsequent weiter. «Ich blicke auf mein erstes Jahr als CEO von Quickline voller Stolz, Zuversicht und Freude zurück. Quickline hat sich im hartumkämpften Markt behauptet. Wir haben uns weiter als persönliche Telekommunikationsanbieterin positioniert, neue Kundinnen und Kunden gewonnen und die bestehenden mit Sorgfalt behandelt», sagt Egon Perathoner. Das Unternehmen sei mit der neuen Strategie auf die Zukunft ausgerichtet. Er sei überzeugt, dass man mit den neuen Aktionären den letztjährigen Kundenverlust kompensieren werde.

Weitere Informationen: quickline.ch

Pizolbahnen übernehmen Hotel Furt in Wangs

Nach 37 Jahren zieht sich Artho Meli als Inhaber des Berghotels Furt zurück. Ab der Sommersaison 2026 übernehmen die Pizolbahnen den Traditionsbetrieb in Eigenregie. Die strategische Erweiterung des Gastronomieangebots eröffnet neue Optionen für die Angebotsentwicklung am Pizol.

Berghotel Furt am Pizol ist beliebtes Ausflugsziel. Quelle: zvg
Berghotel Furt am Pizol ist beliebtes Ausflugsziel. Quelle: zvg

Nach 37 Jahren übergibt Artho Meli das Berghotel Furt auf der Furt in Wangs in neue Hände. Zum Ende der laufenden Wintersaison zieht sich der Inhaber und Gastgeber zurück. Ab Beginn der Sommersaison 2026 werden die Pizolbahnen das Hotel Furt in Eigenregie führen und damit ihr Gastronomieangebot um einen attraktiven Betrieb erweitern.

Ein Haus mit viel Tradition an bester Lage

Bereits im Jahre 1961 erfolgte der Bau des Berghotels, das im Februar 1962 erstmals seine Türen öffnete. Mit viel Engagement und Herzblut haben die Familie Meli und in der Folge Artho Meli die «Furt» über die Jahre zur ersten Adresse am Berg gemacht.

Die «Furt» umfasst neben dem Restaurant mit rund 100 Plätzen einen kleinen sowie grossen Saal, eine Terrasse mit rund 150 Plätzen, eine Bar, eine Kegelbahn sowie 18 Zimmer mit insgesamt 41 Betten. Drei kleinere Massenlager ergänzen das Übernachtungsangebot.

Strategische Weiterentwicklung

Die «Furt» passt hervorragend in die Gastro-Strategie der Pizolbahnen und ergänzt die bisherigen Häuser – Panoramarestaurant Edelweiss, Berggasthaus Zanuz, Gruppenhaus Pardiel, Pizolhütte sowie das Berghotel Gaffia – in idealer Weise.

Berghotel Furt startet erfolgreich in den Winterbetrieb. Quelle: zvg

Christian Kubli, CEO der Pizolbahnen, erklärt: «Zum einen waren die Pizolbahnen bis dato nicht auf der Furt vertreten, zum anderen eröffnen sich damit ganz neue Optionen für die Angebotsentwicklung. Die einmalige Lage sowie die gute Erreichbarkeit werden uns Möglichkeiten bieten, den Pizol weiterzuentwickeln und die benötigten warmen Betten sowie ein vielfältiges Gastroangebot sicherzustellen.»

Die Pizol Gastro und Sport, eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Pizolbahnen, hat für die Liegenschaft einen langfristigen Mietvertrag ab der Sommersaison 2026 unterzeichnet.

Dank an Artho Meli

Das Berghotel Furt ist nicht einfach ein Haus, sondern eine eigentliche Institution, welche die Entwicklung des Pizols massgeblich mitgeprägt hat. Unzählige Begegnungen, Freundschaften und genussreiche Stunden – und selbstverständlich Artho’s legendäre Crèmeschnitte – werden allen Gästen und Partnern in bester Erinnerung bleiben.

«Entsprechend gross sind die Fussstapfen, die Artho hinterlässt», ergänzt Markus Oppliger, Verwaltungsratspräsident der Pizolbahnen. Die Pizolbahnen bedanken sich bei Artho Meli herzlich für die grossartige gemeinsame Zeit und wünschen ihm alles Gute im «Ruhestand».

Für Artho Meli «sind die Pizolbahnen strategisch der Wunsch-Nachfolger für die Weiterführung des Berghotels, und ich bin froh, die Verantwortung für das wunderbare Haus in die Hände der Pizolbahnen legen zu können».

www.pizol.com

Schweizer Markenkongress: KI als Teammitglied der Markenführung

Am 10. Juni findet im Dolder Grand Hotel der Schweizer Markenkongress statt. Über 100 Referentinnen und Referenten diskutieren in 16 Foren, wie Markenführung im KI-Zeitalter funktioniert. Top-Marken wie Sixt, IKEA, L’Oréal und AXA zeigen, wie sie künstliche Intelligenz als Werkzeug einsetzen, ohne die strategische Führung aus der Hand zu geben.

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Quelle: zvg

Wie führt man eine Marke, wenn KI plötzlich überall mitspielt? Der Schweizer Markenkongress stellt genau diese Frage. Das Motto lautet «Mannschaftsspiel Markenführung – Teammitglied KI». Die Botschaft dahinter: Künstliche Intelligenz verändert Marketing und Kommunikation massiv. Doch sie ersetzt keine Strategie, sondern bleibt ein Werkzeug.

16 Foren, 7 Bühnen, über 100 Stimmen

Am 10. Juni um 9 Uhr trifft sich im Dolder Grand Hotel die Schweizer Marken-Szene. Mehr als 100 Referentinnen und Referenten diskutieren in 16 Foren sowie auf zwei Hauptbühnen die aktuellen Trendthemen. Im Zentrum steht die Frage, wie Unternehmen in einer komplexen Kommunikationswelt, unter Unsicherheit und steigendem Budgetdruck, bestehen können. Der Kongress bringt Marketingentscheider, Agenturen, Plattformen und Wissenschaft zusammen.

Das diesjährige Programm ist vielfältig. Am Vormittag geben Fachleute auf sieben parallel laufenden Bühnen ihr Markenwissen weiter. Dabei wird deutlich, wie stark sich die Disziplin verändert. Zwischen KI-Fatigue und dem wachsenden Wunsch nach Echtheit, zwischen datengetriebenem Marketing und neuen Kanälen wie Social Search müssen Marken heute präziser geführt werden denn je. Auch Themen wie die zunehmende Verwendung von Daten, neue KPI´s oder neue rechtliche Rahmenbedingungen rund um KI und Nachhaltigkeit zeigen, wie breit die Herausforderungen geworden sind.

Was starke Marken heute ausmacht

Ab 14 Uhr stehen dann die zwei Hauptbühnen im Fokus. Auf der «Strategy Stage» zeigen Marken wie Sixt, IKEA, Kärcher, Zweifel und Brack, was starke Marken heute ausmacht. Es geht um eine klare Positionierung, gesellschaftliche Relevanz und die Fähigkeit, sich kontinuierlich weiterzuentwickeln. Transformation zieht sich dabei durch alle Beispiele.

Daten, KI und neue Markenlogik

Parallel dazu zeigt die «Tech & Digital Stage», wie Technologie Markenführung verändert. Webrepublic diskutiert die richtigen Messgrössen für die Markenführung, L’Oréal verbindet digitale Innovationskraft mit kultureller Relevanz, AXA steuert Marken auf Basis datenbasierter Insights. Immer wieder stellt sich dabei die zentrale Frage: Wo automatisiert KI, wo unterstützt sie und wo bleibt der Mensch unverzichtbar?

Der neue Standard: ganzheitliche Markenführung

Den strategischen Rahmen liefert die Forschung der Universität St. Gallen. Die Experten Hannah Leimert und Philipp Scharfenberger zeigen mit dem Ansatz der ganzheitlichen Markenkommunikation, welche Aufgaben Marken heute erfüllen müssen: Aufmerksamkeit erzeugen, Geschichten erzählen, Beziehungen aufbauen und Dialoge moderieren.

Der rote Faden des Kongresses zieht sich damit durch alle Bühnen. Erfolgreiche Marken kombinieren klare Haltung, den richtigen Mix aus Beständigkeit und kontinuierlicher Weiterentwicklung und den gezielten Einsatz von Daten und KI. Technologie eröffnet neue Möglichkeiten, doch die Führung bleibt menschlich.

Neben den Inhalten bietet der Kongress auch Raum für Austausch. Beim Business Networking und dem gemeinsamen Get-together treffen sich Markenverantwortliche, Agenturen und Plattformen zum direkten Dialog.

Der grösste Branchentreff der Schweiz hat Tradition, gilt er doch als Spiegel der aktuellen Trends in der Schweizer Markenlandschaft. Mit über 24 Stunden Bühnenprogramm bietet der Schweizer Markenkongress eine einzigartige Gelegenheit, tiefgreifende Einblicke in die Zukunft der Markenführung zu erhalten. Der Kongress wird vom ESB Marketing Netzwerk gemeinsam mit htp St.Gallen veranstaltet.

Weitere Informationen über den Schweizer Markenkongress: www.marken-kongress.ch

Zum Programm: https://www.marken-kongress.ch/programm/

Pflegende Angehörige tragen das System – doch die Rahmenbedingungen hinken hinterher

Am 24. März 2026 hat Pro Familia Schweiz in Bern eine Fachtagung zum Thema Angehörigenpflege durchgeführt. Fachpersonen aus Wissenschaft, Praxis und Politik sind sich einig: Angehörige sind ein tragender Pfeiler der Versorgung, doch damit dieses Modell langfristig funktioniert, braucht es jetzt klare und verbindliche Rahmenbedingungen. Rund 500’000 ältere Menschen werden in der Schweiz zu Hause von Angehörigen betreut.

Diskussion über Herausforderungen für pflegende Angehörige. Quelle: zvg

Rund 500’000 ältere Menschen werden in der Schweiz zu Hause von Angehörigen betreut. Dieses Engagement ist systemrelevant, bleibt aber oft unsichtbar, unzureichend unterstützt und gesundheitlich belastend. Die Fachtagung «Pflegende und betreuende Angehörige im Fokus einer alternden Gesellschaft» hat am 24. März 2026 in Bern gezeigt, dass konkreter Handlungsbedarf bei Rahmenbedingungen, Finanzierung und Entlastungsangeboten besteht.

«Pflegende Angehörige sind kein Puffer. Kein Kostenfaktor. Und ganz sicher kein Randthema. Sie sind ein tragender Pfeiler unseres Systems. Was jetzt folgt, ist der entscheidende Schritt: Priorisieren. Entscheiden. Und vor allem: Umsetzen», betont Eva-Maria Kaufmann Rochereau, Geschäftsführerin Pro Familia Schweiz.

Qualität sichern, Verantwortung klären

Ein zentraler Hebel liegt in klaren Standards. Die Tagung zeigt: Angehörigenpflege kann ein tragfähiger Bestandteil der Versorgung sein – wenn sie professionell eingebettet ist. Dazu braucht es verbindliche Mindeststandards für Ausbildung und Begleitung, klare Rollen zwischen Fachpersonen und Angehörigen, systematische Datengrundlagen und Vergleichbarkeit sowie eine koordinierte Steuerung über Kantone hinweg. Im Fokus steht dabei nicht die Frage, ob Angehörige pflegen, sondern wie Qualität, Sicherheit und Fairness gewährleistet werden können.

Fachtagung 2026 diskutiert Anstellung pflegender Angehöriger. Quelle: zvg

Finanzierung neu denken

Ein weiterer Schlüssel ist eine transparente und ausgewogene Finanzierung. Diskutiert wurde insbesondere die Wirkung heutiger Tarifstrukturen. Klar ist: Kosten müssen nachvollziehbar sein, Preise müssen so ausgestaltet werden, dass Fehlanreize vermieden werden, und der volkswirtschaftliche Nutzen muss stärker berücksichtigt werden. Nur mit klaren Regeln lässt sich verhindern, dass wirtschaftliche Interessen die Versorgung prägen.

Betreuung und Entlastung systematisch stärken

Neben der Pflege bleibt die Betreuung eine zentrale Herausforderung. Sie macht einen grossen Teil der Care-Arbeit aus, ist aber oft ungenügend geregelt und finanziert. Die Tagung zeigt konkrete Lösungsansätze: Ausbau und bessere Zugänglichkeit von Entlastungsangeboten, stärkere Einbindung von Gemeinden und regionalen Netzwerken, Förderung von sogenannten Caring Communities sowie bessere Vereinbarkeit von Erwerbsarbeit und Angehörigenbetreuung.

Gesundheit beginnt vor der Pflege

Langfristig braucht es einen stärkeren Fokus auf Prävention. Bildung über den gesamten Lebenslauf stärkt die Gesundheitskompetenz und kann Pflegebedürftigkeit reduzieren. Damit wird deutlich: Angehörigenpflege ist nicht nur eine Frage der Organisation, sondern auch der gesellschaftlichen Investition in Gesundheit.

Jetzt handeln

Die zentralen Herausforderungen sind bekannt – nun geht es um die Umsetzung. Gefordert sind klare politische Leitplanken, die Qualität sichern, Angehörige entlasten und das System insgesamt stabilisieren. Pflegende Angehörige sind kein Randthema, sondern systemrelevant. Entsprechend müssen sie auch behandelt werden.

An der Tagung sprachen unter anderen Nationalrätin Valérie Piller Carrard (Präsidentin Pro Familia Schweiz), Prof. em. Dr. Pasqualina Perrig-Chiello (Universität Bern), Dr. Andreas Hellmann (Pflegewegweiser GmbH), Tobias Holzgang (Caritas Schweiz), Valérie Borioli Sandoz (IGAB Interessensgemeinschaft Angehörigenbetreuung) sowie Nationalrätin Ursula Zybach.

www.profamilia.ch

Gfs-zürich mit neuer Co-Leitung

Das Forschungsinstitut gfs-zürich hat eine neue Eigentümerschaft und Co-Leitung: Stefan Keller und Dr. Andrea Umbricht übernehmen gemeinsam die Führung. Beide sind seit über zehn Jahren im Unternehmen tätig und waren seit 2024 Teil der Geschäftsleitung. Der bisherige Inhaber Dr. Andreas Schaub bleibt dem Unternehmen für drei Jahre als Senior Projektleiter erhalten.

Die neue Co-Leitung von gfs-zürich: Stefan Keller und Dr. Andrea Umbricht. Quelle: zvg

Das Zürcher Forschungsinstitut gfs-zürich setzt auf Kontinuität und neue Impulse: Mit Stefan Keller und Dr. Andrea Umbricht übernimmt eine erfahrene Co-Leitung die Führung des Unternehmens. Beide sind bereits seit mehr als einem Jahrzehnt fest mit gfs-zürich verbunden und kennen das Unternehmen und seine Kunden bestens. Seit 2024 gehören sie der Geschäftsleitung an und sind nun als neue Eigentümer für die strategische Ausrichtung verantwortlich.

Geregelte Übergabe mit Dr. Andreas Schaub

Dr. Andreas Schaub, der bisherige Inhaber und Geschäftsführer, zieht sich aus der operativen Führung zurück, bleibt gfs-zürich aber für weitere drei Jahre als Senior Projektleiter erhalten. Er wird seine umfassende Expertise weiterhin in Projekte einbringen und sorgt damit für einen geregelten Übergang zur neuen Co-Leitung. Diese Kontinuität soll Kundinnen und Kunden Sicherheit geben.

Stefan Keller: Vom Datenanalysten zum Co-Geschäftsführer

Stefan Keller, geboren am 11. Dezember 1982, trat 2013 als Projektmitarbeiter und Datenanalyst ins Unternehmen ein. Nach einer kaufmännischen Erstausbildung und drei Jahren Berufserfahrung in der Finanzbuchhaltung studierte er Soziologie an den Universitäten Zürich und Konstanz. 2016 übernahm er bei gfs-zürich eine Projektleiterfunktion. Der Vater von drei Kindern lebt mit seiner Familie in Mettlen TG.

Dr. Andrea Umbricht: Wissenschaftliche Expertise trifft Praxiserfahrung

Dr. Andrea Umbricht, geboren am 26. November 1981, kam 2015 als Projektleiterin zu gfs-zürich. Sie studierte Kommunikationswissenschaft und Medienforschung mit den Nebenfächern Politologie und Soziologie. Anschliessend war sie wissenschaftliche Assistentin und Dozentin am IKMZ der Universität Zürich. 2014 promovierte sie über politischen Journalismus. Andrea Umbricht ist Mutter von drei Kindern und lebt mit ihrer Familie in Zürich.

Die neue Co-Leitung soll gfs-zürich weiter stärken. Das Engagement für höchste Qualität und Kundenzufriedenheit bleibt laut Unternehmensangaben unverändert bestehen. Mit der Doppelspitze setzt das Forschungsinstitut auf eine breite Expertise in den Bereichen Markt- und Sozialforschung.

Weitere Informationen: https://www.gfs-zh.ch

Diversity ist gesetzt, Inclusion eine Entscheidung: Das war der Gisler-Gipfel 2026

Am 26. März fand der vierte Gisler-Gipfel in Zürich statt. Rund 120 Teilnehmende feierten das 5-jährige Jubiläum des Gislerprotokolls. Auf der Bühne diskutierten Aktivist Markus Theunert, Prof. Dr. Gudrun Sander sowie weitere Experten über die Repräsentation von Menschen mit Behinderungen in der Schweizer Werbung. Wir zeigen die besten Bilder des Gipfels.

SCHWEIZ GISLERGIPFEL GISLERPROTOKOLL
Quelle: zvg

Am Donnerstag, 26. März fand der vierte Gisler-Gipfel des Gislerprotokolls in Zürich statt. Rund 120 Teilnehmende füllten das Restaurant Daizy bis auf den letzten Platz, um sich inspirieren zu lassen und 5 Jahre Gislerprotokoll zu feiern. Auf der Bühne standen neben Aktivist und Autor Markus Theunert sowie Prof. Dr. Gudrun Sander von der HSG auch Senad Gafuri, Annette Häcki und Serafina Kuster, die über die Repräsentation von Menschen mit Behinderungen in der Schweizer Werbung diskutierten.

Vor dem Gisler-Gipfel fand zudem die Mitgliederversammlung des Gislerprotokolls statt. Der Vorstand wurde fast vollständig wiedergewählt. Vorstandsmitglied Flavio dal Din hatte sich im Vorfeld entschieden, den Vorstand nach 4 Jahren zu verlassen und sich neuen Aufgaben zu widmen. Er wurde vom gesamten Verein für sein grosses und prägendes Engagement der letzten vier Jahre verdankt.

5 Jahre, viele Erinnerungen, grosser Dank

Den Auftakt des Gisler-Gipfels machte Vereinspräsidentin Nina Bieli. Zum Jubiläum blickte sie auf die Highlights der letzten fünf Jahre zurück und stellte gleich mehrere Jubiläumsspecials vor: «Shift happens», ein Set an Reflexionskarten mit 36 Fragen rund um den Konzeptions- und Kreationsprozess, ein Topfpflanzen-Jubiläums-Shirt sowie den neuen Webauftritt des Gislerprotokolls. «Zum Jubiläum wollten wir etwas schaffen, das die Inhalte des Gislerprotokolls in einer Form festhält, die tagtäglich gebraucht werden kann. Zudem wollten wir unserer mittlerweile schon fast kultigen Topfpflanze ein gebührendes Denkmal setzen. So entstanden die Reflexionskarten und das Shirt. Dass wir heute auch gleich noch unseren neuen Webauftritt vorstellen dürfen, freut uns natürlich umso mehr», so Nina Bieli.

Besonders erwähnte Bieli auch ihre Co-Initiantin Annette Häcki, die im Verlauf des Events ebenfalls auf der Bühne stand. «Das Gislerprotokoll war Annette und mein gemeinsames Herzensprojekt und ist es bis heute. Auch wenn Annette mittlerweile eher vom Rand mitwirkt – unter anderem als Mitglied mit ihrer Agentur Day Partners – ist sie für mich immer noch eine unglaublich wichtige und wertvolle Sparringpartnerin», so Nina Bieli.

Im Anschluss präsentierte Nina Bieli die Resultate der Stereotypen-Analyse 2025. Ein besonders auffälliges Resultat bildete die Grundlage für die folgende Podiumsdiskussion: Menschen mit Behinderungen sind in der Schweizer Werbung praktisch unsichtbar.

Behinderung und Repräsentation in der Schweizer Werbung

An der Podiumsdiskussion nahmen Annette Häcki, die als Kreative auf mehrere Jahre Erfahrung in der Konzeption und Umsetzung von Kampagnen rund um das Thema Behinderung zurückblickt, Senad Gafuri, Geschäftsleiter der Organisation Reporter:innen ohne Barrieren und Serafina Kuster, HR-Expertin und seit ihrem 12. Lebensjahr im Rollstuhl teil. Gemeinsam diskutierten sie, was es braucht, damit Menschen mit Behinderungen sichtbarer werden in der Schweizer Kommunikation, auf was dabei zu achten ist – nicht zuletzt sprachlich – und was sich Betroffene selbst von ihrer Repräsentation wünschen.

Im Anschluss an die Podiumsdiskussion bot Aktivist und Autor Markus Theunert Einblick in die Manosphere und die männlichkeitsideologische Radikalisierung. Er thematisierte die widersprüchliche Gleichzeitigkeit, derer sich junge Männer heutzutage stellen müssen und die Tatsache, dass Männer heute mit dieser Aufgabe viel zu oft allein gelassen werden. Aus diesem Orientierungsvakuum, so Theunert, schöpfe die politische Rechte zunehmend Kapital.

Diversity ist gesetzt – Inclusion ist eine Entscheidung

Den Abschluss machte Prof. Dr. Gudrun Sander, Professorin und Dozentin für Betriebswirtschaftslehre an der HSG mit dem Schwerpunkt Diversity Management. Sander sprach über den Woke Backlash und dessen bereits spürbare Auswirkungen in der Schweizer Wirtschaft. Sie zeigte aber auch Wege aus diesem Rückschritt auf und betonte in diesem Zusammenhang die Relevanz von Inclusion. «Diversity is a given, Inclusion is a choice for high-performance cultures», so Sander.

Gislergipfel des Gislerprotokoll fotografiert am Donnerstag, 26. Maerz 2026 in Zuerich. (VOLLTOLL / Jana Leu)
Gislergipfel des Gislerprotokoll fotografiert am Donnerstag, 26. Maerz 2026 in Zuerich. (VOLLTOLL / Jana Leu)
Gislergipfel des Gislerprotokoll fotografiert am Donnerstag, 26. Maerz 2026 in Zuerich. (VOLLTOLL / Jana Leu)
Gislergipfel des Gislerprotokoll fotografiert am Donnerstag, 26. Maerz 2026 in Zuerich. (VOLLTOLL / Jana Leu)
Gislergipfel des Gislerprotokoll fotografiert am Donnerstag, 26. Maerz 2026 in Zuerich. (VOLLTOLL / Jana Leu)
Gislergipfel des Gislerprotokoll fotografiert am Donnerstag, 26. Maerz 2026 in Zuerich. (VOLLTOLL / Jana Leu)
Gislergipfel des Gislerprotokoll fotografiert am Donnerstag, 26. Maerz 2026 in Zuerich. (VOLLTOLL / Jana Leu)
Gislergipfel des Gislerprotokoll fotografiert am Donnerstag, 26. Maerz 2026 in Zuerich. (VOLLTOLL / Jana Leu)
Gislergipfel des Gislerprotokoll fotografiert am Donnerstag, 26. Maerz 2026 in Zuerich. (VOLLTOLL / Jana Leu)

Zürcher Bankensektor steuert die Hälfte der städtischen Firmensteuereinnahmen bei

Eine neue Studie zeigt die systemrelevante Bedeutung des Zürcher Finanzsektors für die Region. Der Sektor beschäftigt über 100’000 Personen, trägt 16 Prozent zur regionalen Wertschöpfung bei und liefert knapp 50 Prozent der Unternehmenssteuereinnahmen der Stadt Zürich. Gleichzeitig steht der Finanzplatz vor strukturellen Herausforderungen.

Die Stadt Zürich lebt von ihren Banken… (Bild: Claudio Schwarz / Unsplash.com)

Der Zürcher Finanzplatz ist eine tragende Säule der regionalen Wirtschaft. Das zeigt eine neue Studie von Oliver Wyman, die vom Zürcher Bankenverband in Auftrag gegeben wurde und am 26. März 2026 präsentiert wurde. Die Zahlen belegen die hohe Relevanz des Finanzsektors für Stadt, Kanton und Region Zürich in mehrfacher Hinsicht.

Der Finanzsektor in der Region Zürich, zu der die Kantone Zürich, Zug und Schwyz gezählt werden, beschäftigte im Jahr 2024 insgesamt 102’040 Personen in Vollzeitäquivalenten. Seit 2015 ist die Beschäftigung damit um 12 Prozent gestiegen. Der Bankensektor allein stellt über 44’000 Stellen, was mehr als 40 Prozent aller Schweizer Bankangestellten entspricht. Rechnet man indirekte Arbeitsplätze ein, die durch Konsum, Dienstleistungen und Zulieferer entstehen, kommt der Finanzsektor 2023 auf rund 180’000 Vollzeitstellen.

Bedeutender Beitrag zur Wertschöpfung

Der Finanzsektor trug 2023 gut 16 Prozent zur Bruttowertschöpfung der Region Zürich bei. In absoluten Zahlen entspricht dies 32,8 Milliarden Franken. Banken machten mit 7 Prozent den grössten Anteil aus, gefolgt von Versicherungen mit 6 Prozent und sonstigen Finanzdienstleistern mit 3 Prozent. Damit bildet die Finanzbranche hinter dem Handel den zweitgrössten Sektor in der regionalen Wertschöpfung.

In der Stadt Zürich liegt der Anteil des Finanzsektors an der Gesamtwertschöpfung sogar bei 26 Prozent, auf kantonaler Ebene bei 18 Prozent. Im Vergleich dazu beträgt der Anteil des Finanzsektors am schweizerischen Bruttoinlandprodukt 9 Prozent. Der Zürcher Finanzplatz liegt damit gleichauf mit anderen internationalen Finanzzentren wie London und übertrifft bei der Betrachtung der Stadt Zürich sogar Hongkong mit 25 Prozent und Luxemburg mit 20 Prozent.

Knapp die Hälfte der städtischen Unternehmenssteuern

Besonders aussergewöhnlich ist der fiskalische Beitrag des Finanzsektors. Banken und Versicherungen kommen für knapp 50 Prozent der Unternehmenssteuereinnahmen der Stadt Zürich auf, kantonsweit sind es bis zu 40 Prozent. Diese Zahlen zeigen, wie stark die städtischen und kantonalen Finanzen vom Erfolg und der Stabilität des Sektors abhängen. Zusätzlich zu den Unternehmenssteuern zahlen auch die über 100’000 Arbeitnehmenden im Finanzsektor Steuern auf ihre Einkommen.

Zentrale Rolle für die Realwirtschaft

Für die Realwirtschaft erfüllt der Zürcher Finanzsektor essenzielle Funktionen. Banken in der Region Zürich stemmen ein Kreditvolumen von rund 100 Milliarden Franken an Unternehmen jeglicher Grösse. Hypothekarkredite machen dabei rund 70 Prozent der gesprochenen Volumina aus. Insgesamt deckt der Bankensektor in der Region Zürich rund 30 Prozent des schweizweiten Finanzierungsbedarfs von Unternehmen und Haushalten.

Darüber hinaus ermöglicht der Finanzsektor den Zugang zum Kapitalmarkt für Anleiheemissionen und Börsengänge und ist zentral für die Abwicklung des Zahlungsverkehrs. Per Ende Oktober 2025 waren auf der Handelsplattform der SIX insgesamt Obligationen von Unternehmen der Realwirtschaft im Umfang von 168 Milliarden Franken geführt.

Wissensaustausch und Innovation

Der Finanzsektor leistet einen wichtigen Beitrag zur Aus- und Weiterbildung von Arbeitskräften. Neben rund 3’500 Ausbildungsplätzen bietet der Sektor in der Region Zürich verschiedene Weiterbildungsangebote und unterstützt das Bildungsangebot auf tertiärer Stufe. Durch die kontinuierliche Ausbildung und Migration von Mitarbeitenden findet ein nachhaltiger Wissensaustausch statt.

Mehr als die Hälfte der heute in den grössten Unternehmen der Realwirtschaft angestellten Personen waren zuvor einmal im Finanzsektor tätig. Bei den zehn grössten Unternehmen der Realwirtschaft haben fast 60 Prozent der Mitarbeitenden zuvor im Finanzsektor gearbeitet und bringen dabei ihre erlangten Erfahrungen und Kenntnisse auch ausserhalb des Finanzzentrums ein.

Auch für das dynamische Start-up-Ökosystem spielt der Finanzsektor eine wichtige Rolle. In den vergangenen Jahren entfielen rund 50 Prozent des Seed-Finanzierungsvolumens auf Unternehmen in der Region Zürich. Obschon Banken nur bei wenigen Seed-Finanzierungen direkt beteiligt sind, handelt es sich dabei überdurchschnittlich häufig um Runden mit höherem Volumen.

Struktureller Wandel und Herausforderungen

Trotz der starken Ausgangslage steht der Zürcher Finanzplatz vor einem strukturellen Wandel. Die Anzahl der Banken in der Region ist seit 2015 um rund 17 Prozent gesunken. Mit der Integration der Credit Suisse in die UBS hat sich die Grossbankenlandschaft nachhaltig verändert. Gleichzeitig befindet sich Zürich im intensiven Wettbewerb mit internationalen Finanzzentren wie London, Hongkong, Singapur und dem Mittleren Osten, die gezielt in Standortattraktivität, technologische Infrastruktur und regulatorische Rahmenbedingungen investieren.

Drei zentrale Handlungsfelder

Die Studie identifiziert drei zentrale Herausforderungen für den Zürcher Finanzplatz. Erstens gilt es, das Angebot aktiv zu gestalten und sicherzustellen, dass die Realwirtschaft auch künftig Zugang zu einem breiten, wettbewerbsfähigen Angebot an Finanzdienstleistungen hat. Zweitens muss die internationale Standortattraktivität gesichert und ausgebaut werden durch verlässliche steuerliche und regulatorische Rahmenbedingungen, eine leistungsfähige Infrastruktur und ein attraktives Umfeld für hochqualifizierte Fachkräfte. Drittens gilt es, den technologischen Wandel und die Talentfrage zu meistern durch gezielte Investitionen in Daten- und KI-Fähigkeiten sowie die Modernisierung von Plattformen und Prozessen.

Christian Bretscher kündigt wichtige Neuerungen an. Quelle: zvg
Christian Bretscher, Geschäftsführer des Zürcher Bankenverbands. Quelle: zvg

Christian Bretscher, Geschäftsführer des Zürcher Bankenverbands, kommentiert: «Wer beim Finanzplatz nur an eine einzelne Branche denkt, unterschätzt seine Bedeutung für den ganzen Standort. Es geht um zehntausende Arbeitsplätze, um Investitionen und Innovationskraft, um die Finanzierung von Unternehmen und Haushalten und um substanzielle Steuereinnahmen für die öffentliche Hand. Gerade weil Zürich international unter wachsendem Wettbewerbsdruck steht, darf die Politik die Rahmenbedingungen nicht schleichend verschlechtern.»

Weiter sagt Bretscher: «Andere Finanzzentren handeln strategisch, investieren in Attraktivität und schaffen Verlässlichkeit. Auch Zürich und die Schweiz müssen diesen Anspruch haben. Denn ein starker Finanzplatz schafft direkten Nutzen für jedes Unternehmen und die ganze Bevölkerung.»

Die Studie kommt zum Schluss, dass der Zürcher Finanzsektor für Wertschöpfung, Beschäftigung und Steuereinnahmen der Region systemrelevant ist. Wird der Handlungsbedarf nicht adressiert, drohen mittelfristig geringeres Wachstum, niedrigere Steuereinnahmen, ein Verlust an hochqualifizierten Arbeitsplätzen und ein Rückgang der Innovationskraft. Gelingt es hingegen, die aufgezeigte Agenda konsequent umzusetzen, kann Zürich seine Rolle als führendes Finanzzentrum Europas nicht nur sichern, sondern weiter ausbauen.

Quelle: Zürcher Bankenverband

Steve Wozniak kommt zum A3F nach Zürich

Der Apple-Mitgründer Steve Wozniak wird am 6. Mai 2026 am A3F (Alan’s Friends & Founders Forum) in Zürich auftreten. Initiiert von Unternehmer Alan Frei, bringt das Forum führende Köpfe aus Deep Tech, AI, Robotics und Blockchain zusammen und macht die Stadt zum Treffpunkt für Gründer:innen, Investor:innen und Visionär:innen.

Steve Wozniak, Apple-Mitbegründer, präsentiert erste Computer-Hardware. Quelle: zvg
Steve Wozniak, Apple-Mitbegründer, präsentiert erste Computer-Hardware und wird zu Gast am A3F sein. Quelle: Archivbild / zvg

Das A3F (Alan’s Friends & Founders Forum) 2026 holt mit Steve Wozniak einen der bekanntesten Technologiepioniere der Welt nach Zürich. Der Apple-Mitgründer wird am 6. Mai 2026 im Kaufleuten in einem exklusiven Fireside Talk auftreten und über die Anfänge von Apple sprechen, das in diesem Jahr sein 50-jähriges Bestehen feiert. Zudem gibt Wozniak einen Einblick in seine heutige Sicht auf das Potenzial und die Risiken künstlicher Intelligenz.

Mit dem Auftritt von Steve Wozniak soll Zürich als Standort für Unternehmertum, Innovation und Deep Tech international sichtbarer werden. Im traditionsreichen Kaufleuten kommen bis zu 500 Gründer:innen, Investor:innen sowie Visionär:innen aus den Bereichen Deep Tech, Künstliche Intelligenz, Robotics und Blockchain zusammen.

Zürich als Innovationshub stärken

Initiiert wurde die Konferenz von Unternehmer und Investor Alan Frei, der mit der A3F bewusst einen Beitrag zur Stärkung der Schweizer Gründerszene leisten möchte. Nach mehreren kleineren Ausgaben des Forums findet das A3F dieses Jahr zum ersten Mal im Kaufleuten statt.

Alan Frei im Fireside Chat bei AF3. Quelle: zvg
Alan Frei im Fireside Chat bei AF3. Quelle: zvg

«Steve Wozniak ist eine Ikone der Technologiegeschichte. Dass er an die A3F nach Zürich kommt, ist für uns etwas ganz Besonderes und für mich persönlich ein Traum, der in Erfüllung geht», sagt Alan Frei. «Seine Geschichte, sein Einfluss auf die Technologie, die wir nutzen, seine Perspektive auf Innovation und sein differenzierter Blick auf künstliche Intelligenz machen ihn zu einem aussergewöhnlichen Gast.»

Wozniak gilt dabei nicht als Gegner von AI, sondern als kritischer Optimist: Er sieht grosses Potenzial in der Technologie, warnt aber vor blindem Vertrauen, mangelnder Transparenz und dem Missbrauch durch Scams, Desinformation und Deepfakes. Gerade deshalb verspricht sein Auftritt nicht nur einen historischen Rückblick, sondern auch eine hochaktuelle Debatte über Verantwortung in einer zunehmend AI-geprägten Welt.

Für Gründer:innen und die, die es noch werden wollen

Das Forum bietet eine Plattform für neue Ideen und praxisnahe Einblicke. Mit einem vielseitigen Programm aus Keynotes, Panels, Fireside-Chats, Masterclasses und kuratierten Networking-Formaten verfolgt das A3F das Ziel, Zürich als globalen Deep-Tech- und Innovationshub weiter zu stärken.

«In der Schweiz gibt es unglaublich viele gute Ideen und talentierte Menschen», so Frei. «Doch oft fehlt der Mut, diese Ideen wirklich umzusetzen, weil die Angst vor dem Scheitern gross ist. Aus eigener Erfahrung weiss ich aber sehr gut, dass man auch durch Scheitern weiterkommen kann. Mit dem Forum möchten wir Menschen dazu inspirieren, sich zu vernetzen und ihre Projekte trotz möglicher Hemmungen zu starten.»

Hochkarätige Speaker und kuratierte Formate

Den Auftakt der Konferenz machen Kiki Mäder und Alan Frei mit der offiziellen Eröffnung. Ein besonderes Highlight ist zudem die Begrüssungsrede von Hans-Rudolf Merz, ehemaliger Bundesrat der Schweiz. Zu den weiteren bestätigten Speakerinnen und Speakern zählen unter anderem Peter Fankhauser (Anybotics) mit einer Keynote zum Thema «Building the Future with Robotics and AI», Alex Ilic (ETH AI Center) und Jürg Müller (Avenir Suisse) im Panel über die Zukunft der Schweiz als Innovationsstandort sowie Lea-Sophie Cramer, Andrea Silberschmidt Buhofer und Bettina Hein im Panel zur Finanzierung skalierbarer AI-Startups. Andy Yen (Proton) wird in einer Fireside-Session über den Aufbau eines globalen Produkts mit über 100 Millionen Nutzerinnen und Nutzern sprechen.

Neben strategischen Einblicken durch führende Köpfe der Branche bietet die Konferenz auch Masterclasses und Startup-Pitches, die konkrete Tools und Praxiserfahrungen vermitteln. Ein Beispiel ist die Masterclass von David Alonso, der zeigt, wie sich mit bloom.diy Apps in wenigen Minuten erstellen lassen. Zudem erwartet die Teilnehmenden ein besonderes Format: die Live-Podcast-Aufnahme von «Club Wasserdicht» mit Tobias Reichmuth, Adrian Locher, Marc Bernegger und Alan Frei.

Die Veranstaltung setzt bewusst auf kurze, intensive Sessions und viel Raum für den Austausch, vom Networking-Frühstück über den Flying Lunch bis hin zu kuratierten Gesprächen mit Investorinnen, Gründern und Technologieexperten. Nach einem Tag voller Ideen, Diskussionen und neuer Kontakte klingt das A3F mit einer Afterparty im Kaufleuten aus – mit Musik, Drinks und weiteren Gesprächen in entspannter Atmosphäre. Weitere Speaker und Programmpunkte werden bis Mai schrittweise bekannt gegeben.

Quelle und weitere Informationen: https://a3f.ch

Prix SVC expandiert ins Wallis

Das KMU-Netzwerk SVC weitet seine Präsenz aus. Ab 2027 wird das Wallis zur zehnten Wirtschaftsregion, in welcher der Prix SVC vergeben wird. Der Prix SVC Valais-Wallis schreibt die Tradition des «Prix Sommet UBS» weiter, der bisher in der Region verliehen wurde.

PRIX SVC VALAIS-WALLIS zeichnet Unternehmen aus. Quelle: zvg

Mit der Schaffung des SVC Prix Valais-Wallis bietet der SVC den kleinen und mittleren Unternehmen des Kantons Wallis eine attraktive und wertschätzende Plattform, um ihre Leistungen und ihren Innovationsgeist sichtbar zu machen. Der bisherige Walliser Unternehmerpreis, der «Prix Sommet UBS», wird ab 2027 in den Prix SVC Valais-Wallis integriert.

Engagement für Schweizer KMU

Seit 25 Jahren engagiert sich der SVC für das KMU-Unternehmertum in der Schweiz und seit 2025 ist UBS Presenting Partner des SVC. Die Preisverleihungen des SVC, die dieses Engagement widerspiegeln, haben sich als nationale Leuchtturmveranstaltungen etabliert. «Im Jubiläumsjahr verkünden zu können, die SVC Preisregionen mit dem Wallis als zehnte Region zu ergänzen und so auch die Walliser Wirtschaftsexzellenz mit dem renommierten Prix SVC auszeichnen zu können, ist wunderbar», freut sich SVC Geschäftsführerin Franziska Bürki.

Die Integration des «Prix Sommet UBS» in die Preisverleihungen des SVC wird die Sichtbarkeit und Reichweite der Veranstaltung zum Vorteil der Walliser KMU weiter stärken. «Durch den Beitritt zu dieser national etablierten Plattform profitieren die Unternehmen im Wallis von einer breiteren Ausstrahlung, einer besseren Vernetzung und einer noch stärkeren Positionierung», fügt Iwan Willisch, Regionaldirektor Wallis von UBS, hinzu.

Zudem ermöglicht diese Integration von der Bekanntheit und der Expertise des SVC im KMU-Bereich zu profitieren und gleichzeitig die Kontinuität für das regionale Unternehmertum im Wallis sicherzustellen.

Erste Ausgabe für Ende 2027 geplant

UBS teilt mit dem SVC die Leidenschaft für das Unternehmertum. Als starke Partnerin der gesamten Schweizer Wirtschaft begleitet UBS Unternehmen aller Branchen und Grössen in jeder Unternehmensphase – von Start-ups und Gründung über Wachstum und Reife bis hin zur Begleitung von Börsengängen und Nachfolgeregelungen.

Der SVC und alle seine Partner freuen sich auf die erste Ausgabe des Prix SVC Valais-Wallis. Weitere Informationen zum Nominierungsverfahren, zur Jury und zur Preisverleihung folgen rund ein Jahr vor dem Prix, das bedeutet im Spätherbst 2026.

Darüber hinaus findet diesen Herbst im Wallis eine Veranstaltung statt, welche den Übergang vom «Prix Sommet UBS» zum Prix SVC Valais-Wallis markiert und dem Unternehmertum gewidmet ist. Weiterführende Informationen werden zu einem späteren Zeitpunkt kommuniziert.

Hintergrundinformationen zum SVC

Träger und Initiant des Prix SVC ist der SVC, ein unabhängiger, non-profitorientierter Verein. Sein Ziel ist es, die KMU als treibende Kraft der Schweizer Wirtschaft sichtbar zu machen und zu fördern. Der SVC wird unterstützt vom Presenting Partner UBS sowie den Gold Partnern Emil Frey, Forvis Mazars, IWB, die Mobiliar und Swisscom sowie zahlreichen weiteren nationalen Partnern und regionalen Sponsoren.

Der SVC wurde 2001 in Bern gegründet und zeichnet seit 2003 die besten KMU in allen Wirtschafts- und Sprachregionen der Schweiz aus. An den bisherigen 82 Prix SVC Verleihungen wurden insgesamt 478 Unternehmen für ihre «Business Excellence» als SVC Preisträger geehrt.

Weitere Informationen: www.svc.swiss

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