Beerligroup ernennt Eliseo Auciello zum Managing Partner Ostschweiz

Die Beerligroup hat Eliseo Auciello zum neuen Managing Partner für die Region Ostschweiz ernannt. Der erfahrene Senior Manager bringt über 25 Jahre internationale Expertise in Leadership, digitaler Transformation und Change Management mit. Mit dieser Personalie stärkt die Managementboutique ihre Führungs- und Umsetzungskompetenz in einer strategisch wichtigen Region.

Eliseo Auciello, Managing Partner Ostschweiz bei Beerligroup
Eliseo Auciello, neuer Managing Partner für die Region Ostschweiz bei Beerligroup. Quelle: zvg

Der Verwaltungsrat der Beerligroup hat Eliseo Auciello zum neuen Managing Partner für die Region Ostschweiz ernannt. Mit dieser strategischen Personalentscheidung baut die schweizweit tätige Managementboutique ihre Führungs- und Umsetzungskompetenz in der Ostschweiz weiter aus.

Über 25 Jahre internationale Management-Erfahrung

Eliseo Auciello verfügt über mehr als 25 Jahre internationale Erfahrung als Senior Manager in der Industrie. Während seiner Laufbahn war er sowohl in Linienfunktionen als auch als Projektleiter tätig und hat sich insbesondere auf die Evaluation und Entwicklung von Führungskräften auf Executive-Ebene sowie auf Board Audits spezialisiert. Seine berufliche Erfahrung erstreckt sich über grosse Konzerne ebenso wie über mittelständische Unternehmen in unterschiedlichen globalen Märkten.

Spezialist für digitale Transformation

Ein besonderer Schwerpunkt seiner Arbeit lag auf der erfolgreichen Umsetzung digitaler Transformationsprojekte in internationalen Industrieumfeldern. In einem globalen Entwicklungsprojekt mit Standorten in über 60 Ländern übernahm er die Verantwortung für die grundlegende Digitalisierung der Zusammenarbeit. Ziel war es, hohe Komplexität, Kommunikationsprobleme, Doppelspurigkeiten sowie steigende Kosten und Entwicklungszeiten nachhaltig zu reduzieren.

Im Rahmen dieses Projekts reorganisierte Eliseo Auciello die Engineering-Teams, definierte klare Rollen und Verantwortlichkeiten und etablierte eine leistungsorientierte Teamkultur. Darüber hinaus professionalisierte er das Projektmanagement durch die gezielte Kombination agiler Methoden, klassischer Projektmanagement-Standards sowie eines konsequenten Risikomanagements.

Expertise in Leadership und Change Management

Eliseo Auciello bringt umfassende Expertise in den Bereichen Leadership, Human Resources, Interim Management sowie berufliche Neuorientierung von C-Level-Führungskräften mit. Ein zentrales Interessens- und Kompetenzfeld ist für ihn Leadership in anspruchsvollen Veränderungsphasen und kritischen Unternehmenssituationen, die eine grundlegende strategische Neuausrichtung erfordern. In diesem Umfeld hat er seine Erfahrung und Führungskompetenz erfolgreich eingesetzt, um Organisationen in herausfordernden Zeiten zu begleiten und nachhaltige Veränderungsprozesse zu gestalten.

Paul Beerli, Gründer und Verwaltungsrat der Beerligroup, erklärt: «Als Managing Partner für die Ostschweiz übernimmt Eliseo Auciello eine Schlüsselrolle in unserem Unternehmen. Er trägt die unternehmerische Gesamtverantwortung in seiner Region und gestaltet deren strategische wie operative Entwicklung aktiv mit. Der Verwaltungsrat ist erfreut, mit Eliseo Auciello einen ausgewiesenen Senior Management Executive für diese Aufgabe gewonnen zu haben.»

Zentrale Aufgaben in der Ostschweiz

Zu den zentralen Aufgaben von Eliseo Auciello gehören die Akquisition und Betreuung von Unternehmenskunden sämtlicher Branchen sowie die Begleitung und Qualitätssicherung laufender Mandate bei den Kundenunternehmen in der Ostschweiz.

Die Beerligroup ist eine schweizweit tätige Managementboutique, die Verwaltungsräte und CEOs in der erfolgreichen Unternehmensführung während Phasen des Wandels begleitet. Das Unternehmen unterstützt Führungsgremien bei der operativen Umsetzung von strategisch entscheidenden Transformationsprozessen – etwa bei Turnarounds, Reorganisationen, Restrukturierungen, Change-Management-Initiativen, Post-Merger-Integrationen oder Performancemanagement-Programmen.

Adagio setzt mit «Green Key»-Zertifizierung auf nachhaltige Aparthotels

78 Aparthotels von Adagio tragen neu das «Green Key»-Label – das entspricht 60 Prozent des gesamten Portfolios. Der europäische Marktführer für Aparthotels verfolgt damit seine langfristige Nachhaltigkeitsstrategie und strebt eine 100-prozentige Zertifizierung an.

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Adagio Aparthotel: Nachhaltigkeit wird zum Standard. Quelle: zvg

2026 bringt Adagio seinen «Green Key»-Zertifizierungsprozess, der 2025 eingeführt wurde, auf das nächste Level. Mit 20 neuen Aparthotels, die 2026 zertifiziert wurden, tragen nun insgesamt 78 Adagio-Häuser das «Green Key»-Label. Das entspricht 60 Prozent des gesamten Adagio-Portfolios. Diese Dynamik ist Teil einer langfristigen Strategie: Adagio strebt an, 100 Prozent seiner Standorte mit dem «Green Key»-Label zertifizieren zu lassen.

Europäische Dynamik über alle Standorte

Die «Green Key»-Zeremonie, bei der die zertifizierten Betriebe in Frankreich offiziell ausgezeichnet wurden, fand letzte Woche in Strassburg statt. 2026 erhielten weitere 18 Adagio-Aparthotels in Frankreich das «Green Key»-Label. International verteilen sich die 27 zertifizierten Standorte auf zehn Länder, darunter Deutschland, Grossbritannien, Belgien, die Niederlande, die Schweiz sowie die Vereinigten Arabischen Emirate und Katar.

Von den insgesamt 78 zertifizierten Adagio-Aparthotels werden 58 direkt von Adagio betrieben, 14 sind Franchise-Betriebe und sechs sind Master-Franchise-Standorte. Dieses Ergebnis spiegelt das wachsende Engagement des gesamten Netzwerks für gemeinsame Umweltstandards wider.

Messbare Ergebnisse in sieben Bereichen

«Green Key» ist das erste internationale Label für nachhaltigen Tourismus im Bereich Beherbergungsbetriebe und basiert auf einem anspruchsvollen, bereichsübergreifenden Ansatz, der sich auf sieben grosse Bereiche stützt: Umweltpolitik, Sensibilisierung der Kunden, Energie-, Wasser- und Abfallmanagement, verantwortungsbewusster Einkauf und Lebensumfeld.

Bei Adagio schlagen sich diese Zertifizierungs-Leitlinien in konkreten und messbaren Massnahmen nieder, die vor Ort umgesetzt werden: Die Reduzierung des Energieverbrauchs liegt bei 4 Prozent pro belegtes Apartment. Wassereinsparungen erreichen bis zu 5 Prozent pro Bewohner an den französischen Standorten. Mehr als 20 Tonnen Bioabfälle werden durch lokale Partnerschaften recycelt. Nachhaltigere Haushaltsgeräte und verstärkte Instandsetzung durch Reparaturen unterstützen die Kreislaufwirtschaft. Massnahmen zur Förderung der städtischen Biodiversität und der lokalen Verankerung runden das Konzept ab.

Auf dem Weg zum nachhaltigen Standard

Das «Green Key»-Label ist einer der Eckpfeiler der Adagio CSR-Strategie, die sich um das Engagement «Agir pour la transition des villes» (Handeln, damit sich die Städte wandeln) dreht. Für 2027 liegen bereits jetzt 28 neue Anträge zur Zertifizierung vor. Über die Zertifizierung hinaus bekräftigt die Marke ihr Vorhaben, dieses Label zu einem operativen Standard zu machen, der bereits in der Planungsphase neuer Eröffnungen integriert wird.

«Die steigende Anzahl der ‹Green Key› zertifizierten Standorte spiegelt das konkrete Engagement unserer Teams und die Kontinuität unserer CSR-Strategie wider. Dieses Label ist sowohl ein anspruchsvoller Rahmen als auch ein hervorragender Hebel zur Mobilisierung. Es ermöglicht uns, auf strukturierte, messbare und kollektive Weise eine verantwortungsvollere Gastfreundschaft zu bieten, die den Städten und ihren Einwohnern zugutekommt», sagt Virginie Barboux, Senior Vice President Client & Marketing Adagio.

Direkt vor Ort gelten dieser Ansatz und die Anerkennung der geleisteten Arbeit als Faktoren, die überaus sinnvoll sind und die Teams stolz machen. «Der ‹Green Key› Ansatz hat es uns ermöglicht, unsere Massnahmen zu strukturieren, unsere Mitarbeiter besser einzubeziehen und unser Engagement für unsere Gäste sichtbarer zu machen. Es ist eine anspruchsvolle Arbeit, die uns stark verbindet und unserem Alltag einen Sinn gibt», erklärt Yoann Angot, General Manager Adagio Access Le Havre Les Docks.

Adagio ist der europäische Marktführer für Aparthotels. 2007 in Frankreich als Joint Venture zwischen Accor und Pierre & Vacances Center Parcs gegründet, verfügt Adagio heute über 130 Standorte mit rund 14’700 Apartments in 70 Städten in 16 Ländern.

Robot as a Service: Flexibilität für den Mittelstand

«Robot as a Service» (RaaS) ermöglicht es kleinen und mittleren Unternehmen, Automatisierung flexibel und kosteneffizient zu nutzen – ohne hohe Investitionen und eigene IT-Infrastruktur. Wartung, Software und Updates sind inklusive, die Kosten planbar. Doch der Komfort hat auch Fallstricke, wie Malte Janßen von Reichelt Elektronik erklärt.

Malte Janßen, Produktmanager bei Reichelt Elektronik. Quelle: zvg

Roboter müssen heute nicht mehr gekauft werden – sie lassen sich mieten. «Robot as a Service» (RaaS) ist mehr als nur ein Leasingmodell, denn es eröffnet kleinen und mittleren Unternehmen die Möglichkeit, Automatisierung flexibel, kosteneffizient und ohne eigene IT-Infrastruktur zu nutzen. Wartung, Software und Updates sind inklusive, die Kosten planbar. Was nach einer bequemen Lösung klingt, könnte die Produktionslandschaft grundlegend verändern: Statt Besitz zählt Nutzung. Doch der Komfort hat seinen Preis – und wer nicht genau hinschaut, läuft Gefahr, sich in neue Abhängigkeiten zu begeben.

Chance für die Kleinen

Der Mittelstand steht unter Druck: hohe Energiekosten, volatile Lieferketten, mangelnde Fachkräfte. Automatisierung gilt als die Antwort – doch viele Betriebe scheuen die hohen Investitionen und den technischen Aufwand. RaaS setzt genau hier an. Statt sechsstelliger Anschaffungskosten fallen monatliche Raten an, die sich leichter in begrenzten Budgets abbilden lassen. Das Modell verschafft Unternehmen einen schnellen Zugang zu Robotik, ohne dass sie eigene Spezialisten einstellen müssen.

Hinzu kommt ein breites Angebot: kollaborative Roboter für Montage und Qualitätsprüfung, autonome Logistikfahrzeuge für den innerbetrieblichen Transport oder spezialisierte Service-Roboter. Unternehmen wie ABB, Robco oder junge RaaS-Anbieter ermöglichen mittelständischen Firmen heute Lösungen, die früher nur grossen Industriekonzernen offenstanden.

Der grösste Vorteil aber bleibt die Flexibilität. Wenn die Auftragslage abflacht oder saisonal schwankt, können Roboter je nach Vertrag aufgestockt oder wieder abgegeben werden. Für viele Mittelständler, die traditionell mit engen Margen arbeiten, ist diese Skalierbarkeit ein echter Wettbewerbsvorteil.

Risiko auf Raten

Doch RaaS ist kein Selbstläufer. Die monatlichen Gebühren können sich langfristig zu einer beträchtlichen Ausgabe aufsummieren – oft über die Kosten eines klassischen Kaufs hinaus. Wer die Wirtschaftlichkeit nicht sauber durchrechnet, zahlt am Ende drauf.

Hinzu kommt die Abhängigkeit vom Anbieter. Viele Lösungen basieren auf proprietärer Hardware und Software. Fällt der Anbieter aus, werden Preise erhöht oder ändert sich das Leistungsmodell, steht das Unternehmen womöglich ohne Alternativen da. Ein Wechsel ist in der Praxis häufig teuer oder technisch schwierig.

Auch die IT-Sicherheit ist ein Faktor. Remote-Wartung, Cloud-Anbindung und datengetriebene Auswertung sind Teil vieler RaaS-Angebote. Für Mittelständler, die gerade erst ihre Digitalstrategie aufbauen, kann das zum Risiko werden. Einerseits, weil sie häufig selbst nicht über ausgereifte Cybersecurity-Strukturen verfügen. Andererseits, weil die Sicherheitsarchitektur der RaaS-Anbieter nicht immer reibungslos in die gewachsenen IT-Systeme eines Unternehmens integriert werden kann. Besonders kritisch ist das, wenn sensible Produktionsdaten externe Server oder Cloud-Dienste durchlaufen.

Hinzukommt, dass Mietroboter meist standardisierte Systeme sind. Sie funktionieren gut in einfachen Prozessen, stossen aber an Grenzen, sobald Produktionsschritte hochindividuell sind. Für spezialisierte Unternehmen kann RaaS daher mehr Versprechen als Lösung sein.

Der Mittelweg: Chancen nutzen, Risiken steuern

RaaS ist für viele Mittelständler eine wertvolle Option – aber keine, die man leichtfertig auswählen sollte. Entscheidend sind transparente Kostenmodelle, klare Service-Level-Agreements und offene Schnittstellen. Gleichzeitig muss ein Mindestmass an digitaler Kompetenz im Unternehmen vorhanden sein. Denn auch wenn Anbieter vieles übernehmen: Die Verantwortung für Prozesse und Daten kann trotz externer Dienstleister nicht ausgelagert werden. Ohne internes Know-how wächst die Abhängigkeit – und damit das Risiko. Schon bei der Entscheidungsfindung sollten deshalb passende Schulungen für das Personal mit eingeplant werden. RaaS ist kein Produkt, das man «mal eben» ausprobiert. Es ist ein strategischer Hebel.

Fortschritt auf Zeit

«RaaS ist kein Wundermittel, aber ein realistischer Weg in die automatisierte Zukunft», ist Malte Janßen überzeugt. «Der Mittelstand kann profitieren: durch geringere Einstiegshürden, mehr Flexibilität und Zugang zu moderner Technik.» Wer RaaS nutzt, sollte daher eines tun: die Vorteile ohne Illusionen betrachten – und die Risiken mit kühlem Kopf managen. Dann wird der Roboter auf Abruf nicht zur Kostenfalle, sondern zum Wettbewerbsvorteil.

 

Reichelt Elektronik

Reichelt Elektronik (www.reichelt.de) zählt zu den bekanntesten europäischen Online-Distributoren für Elektronik und IT-Technologie und vertreibt weltweit mehr als 150.000 Produkte. Auch bei Kleinstmengen bietet Reichelt Kunden weltweit ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bei höchster Verfügbarkeit und kürzester Lieferzeit. Sowohl Privat- als auch Geschäftskunden finden im Online-Shop ein breites Sortiment an Bauelementen, Entwicklerboards sowie Single-Board-Computern, Haus- und Sicherheitstechnik und Werkstattbedarf. Darüber hinaus deckt das Produktprogramm Komponenten für die Licht- und Messtechnik, PC- und Netzwerktechnik sowie für die Stromversorgung ab. Die Reichelt Elektronik mit Sitz in Sande wurde 1969 gegründet.

Suva wird Mitglied beim Gislerprotokoll

Die Suva, die grösste Unfallversicherung der Schweiz, ist neu Mitglied des Gislerprotokolls. Die Mitgliedschaft unterstreicht das Engagement der Suva für wirkungsvolle Vielfalt in ihrer Kommunikation und die authentische Repräsentation der Lebensrealitäten in der Schweiz.

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Quelle: zvg

Die Suva, die grösste Unfallversicherung der Schweiz, ist neu Mitglied des Gislerprotokolls. Die Mitgliedschaft unterstreicht das Engagement der Suva für wirkungsvolle Vielfalt in ihrer Kommunikation und die authentische Repräsentation der Lebensrealitäten in der Schweiz.

Bilder und Sprache prägen, wer sich durch die Suva angesprochen fühlt und wie ihre Botschaften wirken. Die Suva kommuniziert dabei nicht für sich selbst, sondern erfüllt ihren gesetzlichen Auftrag: Sie macht Arbeit und Freizeit sicherer, verhindert Unfälle und arbeitsbedingte Krankheiten oder mindert deren Folgen. Sie unterstützt Betroffene bei der Genesung und der Rückkehr in den Beruf. Damit diese Botschaften wirken, gestaltet die Suva sie so, dass sich möglichst viele Menschen in der Schweiz angesprochen fühlen.

«Als Suva wollen wir mit unserer Kommunikation an der Lebensrealität der Menschen in der Schweiz anknüpfen. Uns ist wichtig, dass sich möglichst viele Menschen in unseren Bildern wiederfinden und wir Vielfalt authentisch repräsentieren», sagt Anton Gadza, Leiter Kreation der Suva.

Initiative für mehr Vielfalt in der Kommunikation

Darum ist die Suva neu Mitglied beim Gislerprotokoll – einer Schweizer Initiative, die sich für mehr Vielfalt in Marketing, Werbung und Kommunikation einsetzt. Das Gislerprotokoll unterstützt Unternehmen, in ihrer Kommunikation der Vielfalt und dem Facettenreichtum der Schweiz auf authentische und realitätsnahe Art und Weise gerecht zu werden.

«Die Mitgliedschaft der Suva freut uns ausserordentlich. Mit der Suva tritt dem Gislerprotokoll ein Unternehmen bei, dessen Kommunikation nicht nur weit verbreitet, sondern höchst relevant ist», sagt Nina Bieli, Co-Initiantin und Vereinspräsidentin des Gislerprotokolls.

Die Mitgliedschaft beim Gislerprotokoll steht werbetreibenden Unternehmen, Agenturen und Selbständigen offen und kann über www.gislerprotokoll.ch beantragt werden.

AXA Wechselreport 2026: CSS ist grösste Gewinnerin der Wechselsaison

Der aktuelle AXA Wechselreport zeigt: Fast jede vierte Person wechselte die Grundversicherung zur CSS. Über 54’000 Personen sparten durch den Wechsel durchschnittlich 426 Franken pro Jahr. Besonders junge Erwachsene zwischen 19 und 25 Jahren profitieren mit Einsparungen von bis zu 600 Franken.

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Krankenkasse wechseln? Vor allem junge Menschen können dabei sparen. (Bild: Adobe Stock)

Eine Entspannung bei den Gesundheitskosten ist auch 2026 nicht in Sicht. Im vergangenen Herbst haben 54’000 Personen über den AXA Grundversicherungsrechner ihre Prämien verglichen und mithilfe des AXA Wechselservices in das für sie beste Angebot gewechselt. Damit haben diese Personen für 2026 eine Ersparnis von rund 23 Millionen Franken in ihren Grundversicherungsprämien erreicht.

CSS überholt Helsana als beliebteste Kasse

Pro Person entspricht dies einer Reduktion von durchschnittlich 426 Franken, wie Alexandra Gmür, Leiterin Gesundheitsvorsorge bei der AXA, erklärt: «Das ist zwar ein etwas kleinerer Betrag als im Vorjahr, verhältnismässig aber immer noch viel, denn ein Grossteil sind reine Kassenwechsel.» So bewegen sich 58 Prozent der Personen, die den AXA Wechselservice nutzten, nur noch zwischen den Kassen. Das führt immer noch zu einer Ersparnis von durchschnittlich 321 Franken.

Die CSS ist die klare Gewinnerin der Wechselsaison 2025/2026. Fast jeder vierte Wechsel erfolgte zur CSS. Der Zuwachs kommt hauptsächlich von den grossen Kassen. Die letztjährige Gewinnerin Helsana büsste hingegen Versicherte ein.

Junge Erwachsene sparen am meisten

Besonders junge Leute sollten ihre Prämiensituation Jahr für Jahr genau prüfen, betont Alexandra Gmür: «Erwachsene zwischen 19 und 25 Jahren bezahlen tendenziell viel und beziehen wenig Leistungen. Wenn sie konsequent in die für sie günstigste Grundversicherung wechseln, können sie je nach Prämienregion an die tausend Franken im Jahr sparen.»

Im Kanton Genf sind es für Männer im Alter von 19 bis 25 Jahre 925 Franken pro Person und Jahr. Im Jura sind es 800 Franken, in Basel-Stadt 814 Franken. Die jungen Frauen sparen in Graubünden mit 784 Franken und im Kanton Tessin mit 728 Franken besonders viel, im Kanton Zürich sind es 690 Franken.

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Durchschnittliche Ersparnisse pro Kopf und Jahr nach Kanton. Quelle: AXA

Genf, Tessin und Basel-Stadt an der Spitze

Über alle Altersgruppen hinweg sparen diejenigen Personen am meisten, die im Kanton Genf die Grundversicherung gewechselt haben (576 Franken), gefolgt vom Tessin mit 570 Franken und Basel-Stadt mit 533 Franken. Am wenigsten kann für die 2026er-Prämien in den Kantonen Obwalden (298 Franken), Appenzell Innerrhoden (314 Franken) und Luzern (340 Franken) gespart werden.

«Das dürfte auch damit zusammenhängen, dass in diesen Kantonen das Prämienniveau allgemein tiefer ausfällt als in Kantonen mit hohem Sparpotenzial», erklärt Alexandra Gmür.

Auch in Zug lohnt sich der Wechsel

Der Kanton Zug hat 2026 die Krankenkassenprämien für seine Bevölkerung um 15 Prozent gesenkt. Die durchschnittliche Monatsprämie liegt damit noch bei rund 260 Franken. Doch auch auf so tiefem Niveau lassen sich die Grundversicherungsprämien noch optimieren: Junge Männer im Alter zwischen 19 und 25 Jahren können 561 Franken pro Person und Jahr sparen. Bei Frauen zwischen 41 und 45 Jahren sind es 486 Franken.

Langfristig Tausende sparen

Der AXA Wechselreport zeigt auch: Die Ersparnisse bei einem ersten Wechsel sind höher als jene von Folgewechseln. Bei einem zweiten Wechsel kann durchschnittlich nach wie vor circa 75 Prozent der ersten Ersparnis erzielt werden. Und auch bei einem dritten Wechsel sind es durchschnittlich noch circa 70 Prozent.

Im Schnitt haben Wechsler:innen über die letzten drei Jahre 1’013 Franken gespart. Erwachsene konnten sogar 1’136 Franken sparen und eine vierköpfige Familie konnte ihr Haushaltsbudget nachhaltig um 3’232 Franken entlasten.

Telmed und Hausarztmodell sind beliebt

Der Trend bei den Versicherungsmodellen setzt sich fort: Die 2’500er- und 300er-Franchisen sind die beliebtesten. Telmed und Hausarzt sind die am häufigsten gewählten Versicherungsmodelle. Die AXA Schweiz bietet ausschliesslich Zusatzversicherungen und keine Grundversicherung an. Über den AXA Grundversicherungsrechner können jegliche Anbieter von Grundversicherungen neutral miteinander verglichen werden.

Zum vierten Mal stellt die AXA in ihrem Wechselreport Daten zum effektiven Wechselverhalten in der obligatorischen Grundversicherung von in der Schweiz wohnhaften Personen zur Verfügung. Grundlage sind über 54’000 Grundversicherungswechsel, die im Herbst 2025 über den AXA Wechselservice durchgeführt wurden und zu einer Ersparnis in den Prämien 2026 geführt haben.

Double You: Neue Agentur für Sponsoring und Markenpartnerschaften in der Schweiz

Alexander Weislein gründet mit Double You eine innovative Agentur für Sponsoring und Markenpartnerschaften in der Schweiz. Die neue Agentur ist in allen Sprachregionen aktiv und setzt auf strategische Partnerschaften statt Logo-Placement. Bereits jetzt betreut Double You ein Portfolio mit etablierten Events wie dem Polaris Festival Verbier oder der Zurich Fashion Week.

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Mit der Gründung von Double You ist ein innovativer Player in die Schweizer Sponsoring- und Marketinglandschaft eingetreten, der konsequent auf echte Partnerschaften setzt. Double You ist Spezialist für Sponsoring, Markenpartnerschaften und Brand Activation, wird von Veranstaltungen und Eventplattformen mandatiert und setzt strategisch immer beim Sponsoring an. Als einzige Agentur ihrer Art ist Double You in allen Sprachregionen der Schweiz aktiv und unterstützt Veranstalter dabei, die passenden Markenpartner zu gewinnen und langfristig relevante Partnerschaften mit messbarem Mehrwert für alle Beteiligten aufzubauen.

Strategischer Ansatz statt Logo-Placement

Die Branche steht vor der Herausforderung, Zielgruppen authentisch zu erreichen und gleichzeitig wirtschaftlich nachhaltige Modelle zu schaffen. Unter der Leitung von Branchenkenner Alexander Weislein, der seit über 30 Jahren in führenden Funktionen im Sponsoring, in der Brand Activation sowie im Eventmanagement tätig ist, verfolgt Double You einen klaren Ansatz: Marken mit den für sie richtigen Veranstaltungen zu verbinden und Sponsoring-Engagements so zu entwickeln, dass sie emotional wirken und nachhaltig in Erinnerung bleiben.

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Double You entwickelt Sponsoring-Strategien, strukturiert Partnerschaftsmodelle und identifiziert geeignete Plattformen. Darauf aufbauend entstehen wirkungsvolle Aktivierungen, deren operative Umsetzung bewusst als zweiter Schritt erfolgt und stets der Sponsoring-Strategie dient. In ausgewählten Fällen übernimmt Double You auch das übergreifende Management von Aktivierungskampagnen über mehrere Events hinweg. «Sponsoring ist für uns kein Logo-Placement, sondern ein strategisches Instrument», sagt Gründer Alexander Weislein. «Unser Anspruch ist es, nachhaltigen Impact für Marken, Veranstalter und Publikum zu schaffen.»

Starkes Portfolio aufgebaut

In kürzester Zeit hat Double You ein Portfolio aufgebaut, das einige der angesagtesten und am schnellsten wachsenden Eventplattformen der Schweiz umfasst – in der Deutschschweiz, der Romandie und im Tessin. Dazu zählen unter anderem das Polaris Festival in Verbier, das Verve Festival Andermatt, die Zurich Fashion Week, das Zürich Jazz Festival (ab 2027) sowie das Nevermind Festival in Bellinzona. Ergänzend betreut die Double You kuratierte Pop-up- und Erlebnisformate wie Lobby 6 und Palm 3, die Marken flexible und urbane Sponsoring- und Aktivierungsplattformen bieten.

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In den kommenden Wochen wird die Agentur zudem eigene digitale Tools auf den Markt bringen, die Veranstaltern, Partnern und Sponsoren zusätzlichen, messbaren Mehrwert bieten und Sponsoring-Partnerschaften noch transparenter, effizienter und wirkungsvoller machen. Erste Insights finden sich unter www.festivaltwins.ch.

Die von Alexander Weislein geführte Double You mit Standorten in Zürich, Lausanne und Rotkreuz vereint strategische Sponsoring-Expertise mit operativer Umsetzungskompetenz. Als von Veranstaltungen mandatierte, auf Sponsoring fokussierte Agentur ist Double You in allen Schweizer Sprachregionen präsent. Weitere Informationen unter www.2w2.ch.

Promokant fokussiert sich mit Premium Staffing Agentur Kyo neu

Promokant hat die gesamte Personaladministration an die Boutique-Staffing-Agentur Kyo ausgelagert. Ziel ist eine klare Fokussierung auf Strategie, Konzeption und exzellente Live- und Field-Marketing-Umsetzung. Kyo übernimmt per sofort den gesamten Promoter-, Verkaufsberater- und Hostessen-Pool.

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Gutes Live- und Field-Marketing entscheidet sich dort, wo Marken auf Menschen treffen. Im direkten Kontakt. Seit 20 Jahren entwickelt Promokant personalgestützte Markenaktivierungen genau an diesen entscheidenden Touchpoints. Doch die Erwartungen haben sich verändert, bei Marken und Brand Managern ebenso wie bei Promoterinnen und Promotern. Heute geht es um klare Verantwortlichkeiten, professionelle Betreuung, flexible Einsatzmodelle und echte Wertschätzung.

Klare Fokussierung auf Kernkompetenzen

Promokant zieht daraus eine klare Konsequenz: Eine Agentur kann nicht alles gleichzeitig gleich gut machen. Deshalb fokussiert sich Promokant künftig vollständig auf Strategie, Konzeption, Projektmanagement und exzellente Umsetzung von Live- und Field-Marketing-Aktivierungen.

Kyo übernimmt per sofort den gesamten Promoter-, Verkaufsberater- und Hostessen-Pool und entwickelt diesen eigenständig weiter. Als spezialisierte Agentur für Rekrutierung, Betreuung und Einsatzqualität positioniert sich Kyo als erste Adresse für Promotion-, Event- und Messepersonal. Kyo arbeitet sowohl für Promokant als auch direkt für Marken, Veranstalter und Agenturen, die professionell geführtes, hochwertiges Personal benötigen. Alle erforderlichen Bewilligungen sind vorhanden, die Prozesse sind vollständig compliant, transparent und jederzeit auditierbar.

Moderne Technologie im Personalmanagement

Ergänzt wird dieses Modell durch moderne Technologie im Personalmanagement. Das inhouse entwickelte KyoX Board liefert Echtzeit-Transparenz zu Einsätzen, Personal und relevanten Kennzahlen und schafft damit eine neue Qualität von Steuerbarkeit und Verlässlichkeit.

Mit dieser Weiterentwicklung machen sich Promokant und Kyo fit für die nächste Generation von Brand Managern und Projektleitern auf Kundenseite sowie für aktuelle und zukünftige Brand Ambassadors ihrer Marken. Die neuen Websites von Promokant und Kyo sind per 1. Januar live.

Bechtle Schweiz von HPE als «Hybrid Cloud Solution Partner 2025» ausgezeichnet

Hewlett Packard Enterprise (HPE) hat Bechtle Schweiz als «Hybrid Cloud Solution Partner 2025» ausgezeichnet. Der Award würdigt die erfolgreich umgesetzten Hybrid-Cloud-Projekte im Schweizer Markt. Bechtle ist derzeit der einzige HPE-Partner in der Schweiz mit dem höchsten Partnerstatus in allen drei strategischen Kernbereichen Compute, Hybrid Cloud und Networking.

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Bild v.l.: Adrian Mebold (Country Lead Hybrid Cloud Solutions, HPE), Pierre Bolle (Verkaufsleiter Grossunternehmen, Bechtle Schweiz), Cynthias Locht (Partner Business Manager, HPE), Andreas Weidner (Dienstleistungsleiter, Bechtle Schweiz), Serge Bourgnon (Channel Manager, HPE), René Zierler (Country Manager, HPE). Quelle: zvg

Bechtle Schweiz ist von Hewlett Packard Enterprise (HPE) als «Hybrid Cloud Solution Partner 2025» ausgezeichnet worden. HPE verlieh den Award im Rahmen des HPE Partner Executive Kick-offs in Lenk (BE) für den erzielten Geschäftserfolg sowie die erfolgreich umgesetzten Hybrid-Cloud-Projekte im Schweizer Markt.

Hybrid-Cloud-Architekturen gewinnen für Unternehmen und öffentliche Institutionen zunehmend an Bedeutung. Bechtle ist in der Schweiz in zahlreichen Hybrid-Cloud-Projekten aktiv, die auf Lösungen und Technologien von HPE basieren.

Martin Kull, Vice President Bechtle Switzerland, ordnet die Auszeichnung ein: «Viele Organisationen stehen aktuell vor der Aufgabe, bestehende IT-Infrastrukturen mit Cloud-Modellen zu verbinden. Der Award unterstreicht unsere langjährige Erfahrung in der praxisnahen Umsetzung hybrider IT-Umgebungen.»

Einzigartige Position im Schweizer HPE-Partnerökosystem

Mit der Auszeichnung unterstreicht Bechtle auch ihre besondere Stellung innerhalb des Schweizer HPE-Partnernetzwerks: Als derzeit einziger HPE-Partner in der Schweiz verfügt Bechtle in allen drei strategischen Kernbereichen – Compute, Hybrid Cloud und Networking – über den jeweils höchsten Partnerstatus.

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Martin Kull, Vice President Bechtle Switzerland. Quelle: zvg

«Dass wir in allen drei Bereichen den höchsten Partnerstatus halten, ist das Ergebnis konsequenter Investitionen in Know-how, Zertifizierungen und langfristige Partnerschaften», ergänzt Martin Kull. «Für unsere Kunden schafft das Sicherheit – heute und mit Blick auf zukünftige Anforderungen.»

Auch HPE hebt die Bedeutung der Zusammenarbeit hervor. Serge Bourgnon, Country Sales Manager Channel HPE Schweiz, sagt: «Bechtle ist für HPE ein zentraler und verlässlicher Partner im Schweizer Markt. Das Team zeichnet sich durch hohe technologische Kompetenz, Innovationskraft und eine ausgeprägte Kundenorientierung aus. Mit dem Award Hybrid Cloud Solution Partner 2025 würdigen wir das grosse Engagement von Bechtle sowie die gemeinsam erzielten Erfolge im Bereich Hybrid Cloud.»

Die Vergabe des Awards basiert unter anderem auf dem erzielten Geschäftserfolg im Bereich Hybrid Cloud sowie auf der erfolgreichen Umsetzung komplexer Kundenprojekte auf Basis von HPE-Technologien im vergangenen Geschäftsjahr.

Gemeinsamer Fokus auf Zukunftsthemen

HPE und Bechtle arbeiten seit vielen Jahren eng zusammen, um Unternehmen in der Schweiz bei der digitalen Transformation zu unterstützen. Im Fokus stehen insbesondere Hybrid Cloud, Künstliche Intelligenz, moderne Compute-Plattformen, Netzwerkinfrastrukturen sowie nachhaltige IT-Lösungen.

Bechtle Switzerland vereint die Bechtle Schweiz, die Bechtle direct und die Bechtle Suisse und ist ein führender IT-Dienstleister der Schweiz und für KMU, Grossunternehmen und den öffentlichen Sektor der Partner erster Wahl für Consulting, IT-Infrastruktur, Cloud-Lösungen, IT-Services und Software. Das Angebot umfasst von der Beratung über die Umsetzung bis zum Betrieb den gesamten IT-Lifecycle. Die Kunden profitieren von höchsten Partnerzertifizierungen bei den meisten namhaften Herstellern. Die Bechtle Gesellschaften in der Schweiz sind Unternehmen der Bechtle Gruppe. Der Konzern ist einer der führenden IT-Dienstleister in Europa und verbindet an über 120 Standorten in 14 europäischen Ländern persönliche Betreuung, digitale Services und globale Zusammenarbeit.

Quelle: Bechtle Schweiz

HSO-Umfrage: KI-Kompetenz wird zum Karrierefaktor

Eine Umfrage der Wirtschaftsschule HSO unter über 600 Studierenden zeigt: Künstliche Intelligenz ist im beruflichen Alltag angekommen. Wer KI beherrscht, verschafft sich einen entscheidenden Vorsprung. 78 Prozent sind überzeugt, dass KI die beruflichen Anforderungen bereits heute verändert hat und gezielte Weiterbildung für langfristige Wettbewerbsfähigkeit unerlässlich ist.

Wer gut mit KI umgehen kann, erhöht seine Jobchancen. (Bild: zVg / HSO)

Künstliche Intelligenz entscheidet zunehmend über beruflichen Erfolg. Für Studierende ist das keine ferne Vision mehr, sondern gelebte Realität. Eine Umfrage der Wirtschaftsschule HSO von über 600 aktiven Studierenden zeigt: Wer KI beherrscht, verschafft sich einen entscheidenden Vorsprung – wer sie ignoriert, fällt zurück.

KI ist längst Teil des Alltags

KI-Tools sind für die Mehrheit der Studierenden tägliche Begleiter. Allen voran ChatGPT (580 Nennungen), gefolgt von DeepL Write, Microsoft Copilot und Google Gemini. Eingesetzt wird KI überall dort, wo Effizienz, Qualität und Geschwindigkeit zählen: für Recherche und Informationssuche (441 Nennungen), in der beruflichen Kommunikation (445), zur Lern- und Prüfungsvorbereitung (415) sowie für Ideenfindung und Brainstorming (391).

«Für unsere Studierenden ist KI längst Teil des beruflichen Alltags. Ein Werkzeug, das Arbeit effizienter, strukturierter und schneller macht», sagt Michael Segrada, Gesamtschulleiter HSO. «KI ersetzt kein Fachwissen, aber sie entscheidet zunehmend darüber, wie produktiv und anschlussfähig jemand im Berufsalltag ist.»

Weiterbildung wird zur Pflicht für die Karriere

78 Prozent der Studierenden sind überzeugt, dass KI die beruflichen Anforderungen bereits heute verändert hat. Für langfristige Wettbewerbsfähigkeit sei gezielte Weiterbildung unerlässlich. Damit wächst auch der Anspruch an Bildungsinstitutionen, KI-Kompetenzen systematisch, praxisnah und verantwortungsvoll zu vermitteln.

«KI-Kompetenz ist kein freiwilliges Extra, sondern eine zentrale Voraussetzung für nachhaltige berufliche Anschlussfähigkeit», sagt Thomas Grosser, Leiter Studienmanagement.

Grosse Erwartungen – aber kein blindes Vertrauen

Fast alle Befragten rechnen damit, dass KI Lernen und Arbeiten in den nächsten fünf Jahren grundlegend verändern wird. Gleichzeitig zeigt die Umfrage ein reflektiertes Bild: KI-generierten Inhalten wird mehrheitlich mit moderatem bis hohem, aber nicht blindem Vertrauen begegnet. Kritisches Denken bleibt für die Studierenden zentral.

Grösste Angst: Desinformation, nicht Technik

Die grössten Bedenken der Studierenden richten sich nicht gegen KI als Technologie, sondern gegen ihre gesellschaftlichen Folgen. An erster Stelle stehen Falschinformationen, gefolgt von der gezielten Manipulation durch Deepfakes. Deutlich seltener, aber weiterhin relevant, wird der mögliche Verlust von Arbeitsplätzen genannt.

«Die Ergebnisse zeigen eine bemerkenswerte Reife im Umgang mit KI», sagt Michael Segrada. «Die Studierenden sehen das enorme Potenzial – erwarten aber klare Regeln, Transparenz und Verantwortung. Genau hier sehen wir unsere Aufgabe als Bildungsinstitution.»

Die HSO Wirtschafts- und Informatikschule ist eine der führenden privaten Bildungsinstitutionen der Schweiz. Mit über 42 Lehrgängen an 10 Standorten in der Deutschschweiz und einem Online Campus bildet sie jährlich rund 5’000 Studierende aus. Die HSO qualifiziert zudem schweizweit die meisten Betriebswirtschafter:innen HF.

Quelle: HSO

IT-Trends 2026: Souveränität, Cloud-native und KI-Industrialisierung

Nutanix-Director Beat Müller wagt den Blick auf die kommenden Monate und schätzt die wichtigsten IT-Trends für 2026 ein. Im Zentrum stehen digitale Souveränität, Cloud-native Betriebsmodelle und die Industrialisierung künstlicher Intelligenz. Diese drei Entwicklungen verstärken sich gegenseitig und erfordern von IT-Verantwortlichen eine klare strategische Abfolge.

Beat Müller, Director Systems Engineering, Switzerland & Austria, Nutanix
Beat Müller, Director Systems Engineering, Switzerland & Austria, Nutanix. Quelle: zvg

Das Jahr 2026 bringt für IT-Verantwortliche eine Reihe tiefgreifender Veränderungen und Herausforderungen, die sich gegenseitig verstärken. Unternehmen müssen gleichzeitig ihre digitale Souveränität sichern, moderne Anwendungen Cloud-nativ betreiben, künstliche Intelligenz fit für den unternehmensweiten Einsatz machen, also die KI-Industrialisierung vorantreiben, und eine zunehmend verteilte IT-Landschaft beherrschen. Aus diesen Entwicklungen ergibt sich für das Jahr 2026 ein Plan mit klarer Abfolge: Zuerst braucht es souveräne Infrastrukturen, darauf aufbauend Cloud-native Plattformen, welche die Grundlage für skalierbare KI-Nutzung schaffen, und daraus müssen IT-Verantwortliche schliesslich nahtlose hybride Multicloud-Umgebungen formen, die sich zentral managen lassen.

Souveräne Cloud-Infrastrukturen gewinnen an Bedeutung

2026 steigt weltweit der Bedarf nach souveränen und privaten Cloud-Infrastrukturen deutlich an. Geopolitische Entwicklungen, strengere Datenschutzanforderungen und der Wunsch nach digitaler Unabhängigkeit führen dazu, dass Länder und Organisationen nach kompletten Cloud-Stacks Ausschau halten, um sie unabhängig von Hyperscalern und Service-Providern, deren Sitz ausserhalb des eigenen Rechtsraums liegt, zu implementieren, zu betreiben und zu nutzen. Unternehmen setzen zu diesem Zweck neben dem eigenen Rechenzentrum verstärkt auf lokale Service-Provider, um sensible Daten im Land zu halten und regulatorische Risiken zu minimieren. Gerade in der Schweiz ist dieser Ansatz in den letzten Jahren stark gewachsen, weil er das Bedürfnis nach Souveränität und Kontrolle besonders gut adressiert. Die souveräne Cloud bildet damit die notwendige Grundlage, um kritische Daten und Workloads sicher und performant zu verarbeiten und zu betreiben.

Cloud-native als verbindendes Fundament

Auf dieser Basis wird Cloud-native zum führenden Betriebsmodell moderner IT-Umgebungen. Container, Microservices und Kubernetes gewinnen weiter an Bedeutung, da Anwendungen immer skalierbarer, portabler und flexibler betrieben werden müssen – im eigenen Datacenter, am Edge und bei Cloud-Providern. Prognosen zeigen, dass viele Unternehmen bis 2029 containerisierte Anwendungen nutzen werden, während schon heute ein Grossteil Kubernetes über mehrere Clouds oder Edge-Standorte hinweg betreibt. Cloud-native-Architekturen werden damit zum verbindenden Fundament für Automatisierung, Geschwindigkeit und Skalierbarkeit und bilden die technische Voraussetzung für den nächsten grossen Trend: unternehmensweite künstliche Intelligenz.

KI-Industrialisierung beginnt

Wir stehen am Anfang der Industrialisierung von KI. Unternehmen gehen über einzelne Pilotprojekte hinaus und entwickeln systematische, skalierbare «AI Factories», in denen Daten, Rechenleistung, Modelle, Sicherheit und Governance in integrierten Plattformen zusammengeführt werden. Entscheidend ist dabei: KI-Workloads lassen sich nur dann effizient und wirtschaftlich skalieren, wenn sie auf cloud-nativen Plattformen laufen und wenn die zugrunde liegende Infrastruktur souverän ist, sobald vertrauliche oder regulierte Daten involviert sind.

Hybride Multicloud als unvermeidliche Realität

Aus dieser Kombination ergibt sich schliesslich die hybride Multicloud als unvermeidliche Realität, als Voraussetzung wie als Notwendigkeit, damit Unternehmen die genannten Trends zukunftsfest unterstützen können. Daten und Anwendungen verteilen sich über Edge-Standorte, eigene Rechenzentren, nationale Cloud Provider und Hyperscaler. Hybrid Multicloud wird damit zur logischen Konsequenz und zur Betriebsrealität, die alles zusammenführt und Unternehmen befähigt, Souveränität, Cloud native Technologien und KI Skalierung gleichermassen zu meistern.

Als Anbieter im Bereich Hybrid Multicloud bietet Nutanix Unternehmen eine einheitliche Softwareplattform, um umgebungsübergreifend Anwendungen sowie KI zu betreiben und Daten zu managen. Nutanix unterstützt seine Kunden genau in diesem Spannungsfeld: mit Lösungen, die sowohl lokale als auch Cloud-basierte Szenarien ermöglichen und so einen sicheren, flexiblen und souveränen Umgang mit Daten gewährleisten.

Quelle: Nutanix

Cybersicherheit im Handwerk: Jeder dritte Betrieb sieht Defizite

Eine aktuelle Sophos-Umfrage unter 200 Handwerksbetrieben zeigt: Während sich 64 Prozent gut auf Cybervorfälle vorbereitet fühlen, sehen 36 Prozent noch Nachholbedarf. Besonders betroffen ist das Bekleidungs-, Textil- und Lederhandwerk, wo fast 29 Prozent der Betriebe ihre Vorbereitung als schlecht einschätzen.

Infografik zur Vorbereitung von Handwerksbetrieben auf Cybervorfälle
Die Sophos-Umfrage zeigt, wie unterschiedlich Handwerksbetriebe ihre Cyberresilienz einschätzen. Quelle: Sophos

Digitale Systeme, vernetzte Anwendungen und mobile Arbeitsweisen prägen heute die Abläufe in Werkstätten, auf Baustellen und in der Verwaltung von Handwerksbetrieben. Sophos ist im Rahmen einer Umfrage unter Handwerks- und handwerksnahen Betrieben der Frage nachgegangen, wie die Cybersicherheit organisiert ist und wie Betriebe ihre eigene Vorbereitung einschätzen.

Cybersicherheit ist organisatorisch verankert

In den meisten befragten Handwerks- und handwerksnahen Betrieben ist Cybersicherheit klar zugeordnet. 67 Prozent der Unternehmen betreiben Cybersicherheit inhouse und mit zusätzlicher Unterstützung von externen Dienstleistern. Weitere 19,5 Prozent setzen ausschliesslich auf interne Ressourcen, während 12,5 Prozent das Thema vollständig an externe Anbieter ausgelagert haben. Lediglich 1 Prozent der Betriebe gibt an, dass es keine klare Zuständigkeit gibt.

Über die befragten Handwerksbereiche und Betriebsgrössen hinweg zeigen sich dabei weitgehend vergleichbare organisatorische Strukturen. Eine Ausnahme bildet das Bekleidungs-, Textil- und Lederhandwerk: Hier lagern 42,9 Prozent der Unternehmen Cybersicherheit vollständig an externe Dienstleister aus.

Absicherung digital unterstützter Prozesse

Digitale Vernetzung ist in vielen Handwerksbetrieben fester Bestandteil der täglichen Arbeit – etwa durch Maschinensteuerungen, digital angebundene Werkzeuge oder mobile Endgeräte auf Baustellen. 58 Prozent der befragten Unternehmen geben an, für vernetzte Systeme klare Sicherheitsvorgaben, regelmässige Updates und Zugriffskontrollen etabliert zu haben. 29 Prozent sichern einzelne Geräte oder Anwendungen ab, jedoch nicht durchgängig. 10,5 Prozent verlassen sich bei der Absicherung vernetzter Systeme auf die Sicherheitskonzepte der Hersteller oder Anbieter.

Unterschiedliche Einschätzung der eigenen Vorbereitung

Bei der Einschätzung der eigenen Vorbereitung auf einen Cyberangriff ergibt sich ein differenziertes Bild. 20 Prozent der befragten Unternehmen schätzen ihre Vorbereitung als sehr gut ein und gehen davon aus, den Betrieb sofort wieder aufnehmen zu können. Weitere 44 Prozent geben an, gut vorbereitet zu sein und nach kurzer Zeit wieder arbeitsfähig zu sein.

Demgegenüber geben 30,5 Prozent an, im Falle eines Cyberangriffs nur eingeschränkt arbeitsfähig zu sein. Weitere 5,5 Prozent fühlen sich schlecht vorbereitet und rechnen mit längeren Ausfallzeiten. Einzelne Unternehmen bestätigen, gar nicht vorbereitet zu sein oder können ihre Situation nicht sicher einschätzen.

Auffällig ist erneut das Bekleidungs-, Textil- und Lederhandwerk: 28,6 Prozent der befragten Betriebe attestierten sich eine schlechte Vorbereitung für den Fall eines Cyberangriffs.

Fazit: Klare Strukturen, aber unterschiedliche Bereitschaft

«Cybersicherheit ist im Handwerk heute fest in den betrieblichen Abläufen verankert – häufig in klar definierten organisatorischen Strukturen. Transparenz über Abläufe, Zuständigkeiten und den eigenen Vorbereitungsstand spielt dabei eine zentrale Rolle. Allerdings liegt die Einschätzung im Handwerk bezüglich der Cyberresilienz deutlich unter dem Niveau von grösseren Unternehmen», sagt Michael Veit, Sicherheitsexperte bei Sophos.

«Für die Angreifer macht es jedoch kaum einen Unterschied, wer attackiert wird. Auch kleinere Unternehmen haben wertvolle Daten und Informationen, die Cyberkriminelle für ihre Zwecke missbrauchen. Daher ist es wichtig, dass wirkungsvolle Cybersicherheit, wenn nötig mit externer Expertise, auf einem sehr hohen Niveau stattfindet.»

Vier Handlungsempfehlungen für Handwerksbetriebe

Klare Zuständigkeiten festlegen: Auch bei der Zusammenarbeit mit externen Dienstleistern sollten Verantwortlichkeiten und Abläufe eindeutig geregelt sein. Digitale Systeme systematisch berücksichtigen: IT-Systeme, Anwendungen und vernetzte Prozesse sollten regelmässig überprüft und in Sicherheitsmassnahmen einbezogen werden. Resilienz und Vorbereitung regelmässig überprüfen: Eine regelmässige Überprüfung der eigenen Wiederanlauffähigkeit nach Cybervorfällen unterstützt die Einschätzung der tatsächlichen Situation. Cybersicherheit kontinuierlich weiterentwickeln: Technische und organisatorische Schutzmassnahmen sollten fortlaufend überprüft und angepasst werden.

Grundlage der Auswertung ist eine quantitative Befragung von 200 Unternehmen, die im Dezember 2025 und Januar 2026 von Techconsult im Auftrag von Sophos durchgeführt wurde. Befragt wurden Betriebe folgender Bereiche: Bau- und Ausbaugewerbe, Elektro- und Metallhandwerk, Holz- und Kunststoffverarbeitung, Lebensmittelhandwerk, Bekleidungs-, Textil- und Lederhandwerk, Gesundheits-, Körperpflege- und Reinigungsgewerbe, Kunsthandwerk sowie Industrie mit handwerklichem Bezug, technische Dienstleistungen und weitere handwerksnahe Betriebe. Die Befragung berücksichtigte Unternehmen mit mehr als 20, 50, 100 sowie 250 Mitarbeitenden.

Europa3000 wird Teil der SelectLine Group

Der Schweizer ERP-Anbieter Europa3000 wird von der SelectLine Group übernommen. Damit stellt das Aarauer Unternehmen die Weichen für die langfristige Weiterentwicklung seiner technologischen und organisatorischen Möglichkeiten. Kunden sollen von erweiterten Ressourcen und dem Austausch innerhalb einer europäischen Softwaregruppe profitieren.

Alfonso Panichella, Geschäftsführer der Europa3000
Alfonso Panichella, Geschäftsführer der Europa3000. Quelle: zvg

Europa3000, einer der etabliertesten Anbieter von ERP-Lösungen für kleine und mittlere Unternehmen in der Schweiz, wird Teil der SelectLine Group. Mit dieser strategischen Entscheidung stellt das Aarauer Unternehmen die Weichen für eine langfristige Weiterentwicklung und den Ausbau seiner technologischen und organisatorischen Möglichkeiten.

Seit über 35 Jahren steht Europa3000 für praxisnahe ERP-Lösungen, hohe Kundennähe und eine verlässliche Begleitung von KMU in der Schweiz. Durch die Einbindung in eine international aufgestellte Softwaregruppe eröffnen sich neue Potenziale, insbesondere in den Bereichen Innovation, Produktentwicklung und Künstliche Intelligenz.

Schweizer Verankerung bleibt bestehen

«Der Zusammenschluss mit der SelectLine Group ist ein wichtiger Schritt für die Zukunft von Europa3000», erklärt Alfonso Panichella, Geschäftsführer der Europa3000. «Unsere Kunden profitieren von einer stärkeren technologischen Basis, erweiterten Ressourcen und dem Austausch innerhalb einer europäischen Softwaregruppe, bei gleichzeitigem Erhalt unserer gewohnten Nähe, Stabilität und Verlässlichkeit.»

Die Schweiz ist für die SelectLine Group ein wichtiger Markt. Europa3000 ist hier sehr gut positioniert und verfügt über tiefes Branchen- und Prozesswissen. Genau diese Kompetenz war ein zentraler Grund für die Integration. Deshalb bleibt die Verantwortung für Markt, Kunden und Weiterentwicklung klar in der Schweiz verankert – mit kurzen Entscheidungswegen und einem starken lokalen Management.

Die bisherigen Eigentümer Beat Mathys und Markus Fuchs begleiten die Übergabephase weiterhin aktiv. Sie stehen mit ihrer langjährigen Erfahrung auch weiterhin zur Verfügung.

Meilenstein in der Wachstumsstrategie

«Mit der Übernahme von Europa3000 setzen wir einen weiteren wichtigen Meilenstein in unserer Wachstumsstrategie. Wir bündeln jahrzehntelange Erfahrung, tiefes Prozess-Know-how und technologische Kompetenz, um unseren Kunden und Partnern nachhaltige Mehrwerte zu bieten – von innovativen ERP-Lösungen über KI-gestützte Funktionen bis hin zu einer noch besseren Kommunikation und Kundenbetreuung», so Michael Richter, CEO der SelectLine Group.

Mit Europa3000 stärkt die SelectLine Group ihre Position im Schweizer Markt nachhaltig. Gemeinsam mit starken Unternehmen wie der SelectLine Software und Groupe.iD bündelt die Gruppe führende ERP-, Lohn- und KMU-Prozesskompetenz und etabliert sich klar als einer der führenden ERP-Anbieter für kleine und mittlere Unternehmen in der Schweiz.

Europa3000 mit Sitz in Aarau entwickelt seit über 35 Jahren praxisnahe, nutzerorientierte Software, die KMU bei der effizienten Steuerung ihrer Geschäftsprozesse unterstützt. Mit rund 5000 Anwendern steht das Unternehmen für Verlässlichkeit, technologische Kompetenz und enge Kundenbegleitung.

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