Sandro Mastroberardino verstärkt Verwaltungsrat von Noser Fashion

Die Direct-to-Consumer-Marke Noser Fashion erweitert ihren Verwaltungsrat mit Sandro Mastroberardino. Der Textilexperte ist bereits seit Jahren als Produktionspartner mit dem Liechtensteiner Unternehmen verbunden und bringt umfassende Erfahrung in Textilproduktion und Logistik ein. Die Ernennung markiert einen wichtigen Schritt in der Wachstumsphase des Unternehmens.

Sandro Mastroberardino neu im Verwaltungsrat. Quelle: zvg

Die Direct-to-Consumer-Marke Noser Fashion verstärkt ihren Verwaltungsrat mit Sandro Mastroberardino. Die Ernennung ist ein logischer Schritt in der Entwicklung des Unternehmens: Mastroberardino ist bereits seit mehreren Jahren eng mit Noser Fashion verbunden und tief in die Produktions- und Entwicklungsprozesse integriert.

Langjährige Partnerschaft wird formalisiert

Mit seinem Familienunternehmen begleitet Mastroberardino die Marke seit längerem bei der Entwicklung hochwertiger Textilien sowie bei der Umsetzung innovativer Produktionslösungen. Er verfügt über umfassende Erfahrung in der Textilproduktion und verantwortet in seinem eigenen Unternehmen insbesondere die technischen Aspekte sowie die Produktion. Seine Expertise basiert auf einem stark praxisorientierten Werdegang sowie fundierten Kenntnissen in Logistik und operativer Führung.

«Ich kenne Noser Fashion bereits seit vielen Jahren und habe die Entwicklung der Marke von Anfang an miterlebt», sagt Sandro Mastroberardino. «Umso mehr erfüllt es mich mit Stolz, nun auch offiziell Teil des Verwaltungsrats zu sein und die Zukunft des Unternehmens aktiv mitzugestalten.»

Persönliche Verbindung zur Marke

Als langjähriger Partner und überzeugter Nutzer der Produkte bringt Mastroberardino nicht nur fachliche Expertise, sondern auch eine starke persönliche Verbindung zur Marke mit. «Ich bin selbst ein grosser Fan der Marke. Noser steht für eine klare Vision: funktionale Kleidung für den Alltag auf höchstem Niveau. Diese Kombination aus Innovation, Qualität und Design begeistert mich.»

Sein Fokus liegt insbesondere auf der Weiterentwicklung der Produktion und der Produktinnovation: «Ich freue mich darauf, meine Erfahrung gezielt einzubringen und die Entwicklung in allen Bereichen weiter voranzutreiben – insbesondere in der Produktion und bei der kontinuierlichen Verbesserung unserer Produkte.»

Schlüsselrolle für weiteres Wachstum

«Die Aufnahme von Sandro in den Verwaltungsrat ist für uns ein wichtiger Meilenstein», sagt Stephan Noser, Inhaber und Gründer von Noser Fashion. «Er kennt unsere DNA, unsere Produkte und unsere Produktionsprozesse bis ins Detail. Seine Erfahrung wird für unsere nächsten Wachstumsschritte sehr wichtig sein.»

Noser Fashion hat sich auf funktionale Alltagsbekleidung spezialisiert, die Performance und Stil vereint. Die Marke steht für höchste Qualität bei Materialien und Verarbeitung – ein Bereich, den Mastroberardino bereits massgeblich mitgeprägt hat. Die Produkte werden in der Schweiz entwickelt und vollständig in der EU produziert. Dabei spielt die eigene Produktionsstätte von Sandro Mastroberardino in der Slowakei eine Schlüsselrolle für Qualität, Innovationsgeschwindigkeit und Skalierbarkeit.

Ambitionierte Wachstumsziele

Seit diesem Jahr ist das Unternehmen auch verstärkt im europäischen Markt tätig und verzeichnet ein starkes Wachstum. In den kommenden zwei bis drei Jahren strebt Noser Fashion einen Umsatz von über zehn Millionen Franken an. Die Skalierung der Produktion und die Weiterentwicklung der Lieferketten spielen dabei eine zentrale Rolle – Bereiche, in denen das Unternehmen gezielt auf die Expertise von Mastroberardino setzt.

Mit der Erweiterung des Verwaltungsrats stellt Noser Fashion die Weichen für die nächste Wachstumsphase und unterstreicht den Anspruch, sich langfristig als führende Marke im Bereich funktionale Alltagsbekleidung zu etablieren.

Quelle: www.noser-fashion.com

Hubspot lanciert AEO-Tool für KI-Sichtbarkeit

Hubspot präsentiert mit dem Spring Spotlight 2026 neue KI-gestützte Funktionen für Unternehmen. Im Zentrum steht das AEO-Tool (Answer Engine Optimization), das Firmen hilft, ihre Markenpräsenz in KI-Antwortsystemen wie ChatGPT oder Gemini zu verstehen und zu optimieren.

Hubspot präsentiert neue Funktionen für Wettbewerbsanalyse. Quelle: zvg

Die Art und Weise, wie Unternehmen im digitalen Raum gefunden werden, verändert sich grundlegend. Mit dem Spring Spotlight 2026 reagiert Hubspot auf diese Entwicklung und stellt neue KI-Produkte vor, die unter dem Leitmotiv «Value» stehen. Der Fokus liegt auf Qualität, Stabilität und messbaren Ergebnissen – nicht auf einer reinen Feature-Flut.

Von SEO zu AEO: Die Antwort auf KI-Suchverhalten

Das neue Hubspot AEO-Tool (Answer Engine Optimization) markiert einen Paradigmenwechsel. Während klassische Suchmaschinenoptimierung darauf abzielt, in Suchergebnissen zu ranken, geht es bei AEO darum, in den Antworten von KI-Systemen aufzutauchen. «Die Art und Weise, wie Menschen Informationen suchen, verändert sich rasant», erklärt Yamini Rangan, CEO von Hubspot. «Immer mehr Entscheidungen werden auf Basis von KI-generierten Antworten getroffen. Unternehmen müssen verstehen, wie sie dort sichtbar bleiben. Genau dabei unterstützt sie Hubspot AEO.»

Das Tool fasst in einem Dashboard zusammen, wo und wie häufig Marken in KI-Antworten von Systemen wie ChatGPT, Gemini und Perplexity vorkommen. Es zeigt, welche Quellen herangezogen werden und wie sich Sichtbarkeit und Wahrnehmung im Wettbewerb entwickeln. Dabei nutzt das Tool den Kontext des Hubspot Smart CRM, um Prompts vorzuschlagen, die auf realen Kundendaten basieren.

Kontextbasierte KI für höhere Effizienz

«KIs suchen in erster Linie nach Inhalten und nicht nach Keywords. Unternehmen müssen also zwingend ihre Daten einheitlich und sauber verbreiten – sonst verpufft jedes Potenzial», betont Jennifer Lapp, Head of Growth DACH & LATAM bei Hubspot. Wer AEO jetzt priorisiert, könne seinen KI-Referral-Traffic im Schnitt um 20 Prozent steigern. Hubspot AEO ist in Marketing Hub Professional und Enterprise integriert und auch als eigenständige Lösung verfügbar.

Neben AEO präsentiert Hubspot weitere KI-gestützte Funktionen: Der Breeze Assistant für Loop-Marketing unterstützt Marketingteams bei der Zielgruppenanalyse, Markenführung und Kampagnenplanung. Auf Basis realer Kundendaten und bisheriger Ergebnisse hilft er, Marketingmassnahmen gezielter und konsistenter umzusetzen.

Automatisierung in Vertrieb und Service

Der Prospecting Agent erkennt Kaufsignale wie Jobwechsel, Finanzierungsrunden oder Technologieeinführungen und erstellt automatisch Buying Committees. So können Vertriebsteams gezielt auf kaufbereite Kundinnen und Kunden zugehen. Die Smart Deal Progression analysiert Gesprächsprotokolle, schlägt nächste Schritte vor und aktualisiert CRM-Daten automatisch.

Für den Kundenservice bietet der Customer Agent automatisierte Antworten auf Routineanfragen. Er nutzt Informationen aus Wissensdatenbanken und CRM-Daten, während komplexe Fälle mit vollständigem Kontext an Mitarbeitende übergeben werden. Teams, die den Customer Agent einsetzen, verzeichnen 25 Prozent mehr gelöste Tickets und 15 Prozent schnellere Bearbeitungszeiten.

Technologie als Werkzeug, nicht als Selbstzweck

«Technologie sollte den Arbeitsalltag vereinfachen und nicht komplizierter machen», sagt Jennifer Lapp. «Mit dem Spring Spotlight 2026 zeigen wir, wie KI sinnvoll eingesetzt werden kann – als Werkzeug, das Unternehmen unterstützt, anstatt sie zu überfordern.» Eine Live-Demo am 29. April 2026 zeigt die neuen Features im Einsatz.

Hubspot bietet Unternehmen eine Plattform, die Marketing, Vertrieb und Service mit einem intelligenten CRM-System und KI-gestützten Produkten verbindet. Bereits über 278’000 Unternehmen in mehr als 135 Ländern nutzen die Tools von Hubspot.

Quelle: www.hubspot.de

Energiespeicher: Tageskurs in Biel zeigt Lösungen für die Energiewende

Der Energie-Cluster Schweiz organisiert am 17. Juni 2026 einen Tageskurs zu Energiespeichern im Switzerland Innovation Park Biel/Bienne. Führende Institutionen und Unternehmen wie die Berner Fachhochschule, Jenni Energietechnik und das Bundesamt für Energie präsentieren praxisnahe Speicherlösungen.

Energiespeicher als Schlüssel der Energiewende. Quelle: zvg

Energie aus Sonne und Wind ist sauber, erneuerbar und unerschöpflich. Doch wie lässt sich diese Energie auch dann nutzen, wenn ihre Produktion wetterbedingt reduziert ist? Die Antwort liegt in intelligenten Energiespeichern. Sie sorgen dafür, dass auch in windstillen Nächten die Lichter brennen, stabilisieren die Stromnetze und verhindern, dass wertvolle Energie verloren geht. Stattdessen wird sie im richtigen Moment gespeichert, verschoben und genutzt.

Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern

Die Bedeutung von Energiespeichern geht weit über die reine Verfügbarkeit hinaus: Je besser Energie gespeichert werden kann, desto unabhängiger wird die Schweiz von Kohle, Öl und Gas. Speicher machen es möglich, erneuerbare Energien im grossen Stil zu nutzen und damit den Weg in eine nachhaltige Zukunft zu ebnen. Energiespeicher sind der Schlüssel der Energiewende und sorgen dafür, dass Energie dann verfügbar ist, wenn sie gebraucht wird – und nicht nur dann, wenn sie erzeugt wird.

Praxisnaher Tageskurs mit Expertinnen und Experten

Am 17. Juni 2026 organisiert der Energie-Cluster Schweiz einen Tageskurs zum Thema Energiespeicher im Switzerland Innovation Park Biel/Bienne. Von 8.30 bis 16 Uhr erwarten die Teilnehmenden spannende Referate von führenden Institutionen und Unternehmen. Der Kurs bietet einen fundierten und praxisnahen Einblick in die zentralen Aspekte moderner Speicherlösungen.

Mit dabei sind die Berner Fachhochschule, Jenni Energietechnik, B-Solartec, das Bundesamt für Energie, Green Energy Venture, Smartgridready, Solar Manager, Cr Energie, Gerber Energietechnik und Solstis Energy. Die teilnehmenden Organisationen und Unternehmen bieten vielfältige Perspektiven aus Forschung, Praxis und Industrie.

Investment in die Energiezukunft

Wer heute in intelligente Speicherlösungen investiert, schafft die Grundlage für eine stabile, nachhaltige und unabhängige Energiezukunft. Der Tageskurs richtet sich an Fachleute und Entscheidungsträger:innen, die sich mit modernen Speichertechnologien auseinandersetzen möchten.

Der Kurs findet im Switzerland Innovation Park Biel/Bienne an der Aarbergstrasse 46 in Biel statt. Weitere Informationen und Anmeldung unter: www.energie-cluster.ch

Binabik AI eröffnet Standort in Winterthur

Das Robotik-Startup Binabik AI hat seinen neuen Schweizer Standort im Technopark Winterthur eröffnet. Die Ansiedlung wurde gemeinsam von der Greater Zurich Area und House of Winterthur begleitet. Das Unternehmen entwickelt autonome Softwarelösungen für humanoide Roboter, die in Logistik und Produktion eingesetzt werden.

Binabik AI Team eröffnet neuen Standort in Winterthur. Quelle: zvg

Das Robotik-Startup Binabik AI hat seinen neuen Schweizer Standort im Technopark Winterthur eröffnet. Die Ansiedlung wurde gemeinsam von der Greater Zurich Area (GZA) und House of Winterthur begleitet und unterstreicht die Attraktivität des Standorts für technologieorientierte Unternehmen.

Nähe zur ZHAW als entscheidender Faktor

Mit der Standorteröffnung im Technopark Winterthur setzt Binabik AI auf ein Umfeld mit hoher technologischer Kompetenz und Nähe zu Forschungsinstitutionen. Ausschlaggebend für die Standortwahl waren die Nähe zur ZHAW sowie der Zugang zum Zürcher Technologie-Ökosystem. Die Ansiedlung entstand in enger Zusammenarbeit zwischen der GZA und House of Winterthur, die das Unternehmen beim Eintritt in die Region unterstützten.

«Die Ansiedlung von Binabik AI unterstreicht die wachsende Bedeutung Winterthurs im Bereich KI und Robotik», sagt Jakob Bächtold, Geschäftsführer und Leiter Wirtschaft bei House of Winterthur. «Die Verbindung von ZHAW, Technopark und einem aktiven Startup-Ökosystem schafft ein Umfeld, in dem Deep-Tech-Unternehmen nicht nur ankommen, sondern wachsen können», so Bächtold.

Autonome Softwareplattform für Roboter

Binabik AI entwickelt ein «Agentic Brain» für humanoide Roboter – eine Softwareplattform, die robotische Systeme autonom und flexibel handlungsfähig macht. Die Software ermöglicht es Robotern, situativ zu handeln, mit Menschen zu interagieren und Aufgaben ohne erneutes Training zu bewältigen. Das Team um CEO Jorge Peña Queralta arbeitet an der Schnittstelle von Robotik, KI-Forschung und industriellen Anwendungen.

«Winterthur bietet die ideale Kombination aus industrieller Tradition und technologischer Innovation», sagt Jorge Peña Queralta. Das Ziel von Binabik sei es, dem Fachkräftemangel in der Logistik und Produktion proaktiv zu begegnen und bestehende Teams zu entlasten. Die Binabik-Roboter übernehmen repetitive Aufgaben wie das Sortieren oder Beladen von Wagen, sodass sich Mitarbeitende auf anspruchsvolle Tätigkeiten konzentrieren können.

Wachstumspläne am neuen Standort

Das fünfköpfige Team soll im nächsten Jahr auf 15 Personen wachsen – mit Fokus auf Expertise in der Robotik-Entwicklung sowie im Business Development.

Quelle: www.binabik.ai 

KI-Chatbots werden zum ersten Ansprechpartner im Arbeitsalltag

Jeder vierte Erwerbstätige vertraut bei wichtigen beruflichen und privaten Fragen bevorzugt auf KI-Chatbots wie ChatGPT oder Gemini. Eine aktuelle Studie des Pinktum Institute zeigt jedoch auch die Kehrseite: 43 Prozent der Befragten nutzen die Technologie gezielt, um eine vertiefte Auseinandersetzung mit Themen zu vermeiden.

Viele fühlen sich von KI-Chatbots besser verstanden. Quelle: zvg

Künstliche Intelligenz entwickelt sich in der Arbeitswelt zu einer zentralen Anlaufstelle. Gemäss einer repräsentativen Studie des Pinktum Institute unter 1550 Erwerbstätigen in Deutschland wenden sich 26 Prozent über alle Anwendungsbereiche hinweg vorrangig an KI-Chatbots wie ChatGPT oder Gemini. Bei spezifischen Fragen zu Bewerbungen, Gehaltsgesprächen, Fachthemen oder kreativen Prozessen vertrauen sogar mehr als 40 Prozent primär auf die digitalen Assistenten.

Vertrauen verschiebt sich auf Systeme

Besonders auffällig ist das Vertrauensverhältnis zur KI: 29 Prozent aller Befragten fühlen sich von KI-Chatbots manchmal besser verstanden als von Menschen. Bei jüngeren Erwerbstätigen zwischen 25 und 29 Jahren liegt dieser Wert mit 56 Prozent mehr als doppelt so hoch. «Vertrauen wird nicht mehr ausschliesslich zwischen Menschen, sondern zunehmend in Systeme aufgebaut», heisst es in der Studie.

Jeder Vierte vertraut KI-Chatbots bei wichtigen Fragen. Quelle: zvg

Die Studie zeigt, dass dieser Wandel massgeblich durch Effizienzgewinne getrieben wird. 43 Prozent der Befragten geben an, mit KI-Chatbots mehr Arbeit zu schaffen. 48 Prozent meinen, damit bessere Ergebnisse zu erzielen, und 46 Prozent erleben eine Entlastung im Arbeitsalltag.

Bequemlichkeit statt Tiefgang

Gleichzeitig offenbart die Untersuchung eine kritische Kehrseite: 43 Prozent setzen KI-Chatbots gezielt ein, um eine vertiefte Auseinandersetzung mit Themen zu vermeiden. Die Folge sind zwar schnellere Ergebnisse, jedoch oft ohne ein fundiertes Verständnis der zugrunde liegenden Inhalte und Zusammenhänge. KI wird damit nicht nur als Werkzeug zur Qualitätssteigerung genutzt, sondern auch als kognitive Abkürzung. 46 Prozent der Befragten stellen für diese Beschleunigung sogar Bedenken hinsichtlich ihrer Privatsphäre zurück.

Viele meiden dank KI eine tiefe Einarbeitung. Quelle: zvg

Joachim Pawlik, CEO von Pinktum, warnt: «KI macht uns produktiver, aber sie verführt uns auch dazu, weniger selbst zu denken. Wenn Bequemlichkeit zur Leitlogik wird und Vertrauen sich von Menschen auf Systeme verlagert, entsteht ein strukturelles Risiko für Kompetenz, Verantwortung und Führung.» Er ergänzt: «KI verändert deshalb nicht nur Arbeit, sondern auch den Umgang mit Verantwortung. Führung muss aktiv gegensteuern, indem sie Reflexion einfordert und die Urteilskraft von Mitarbeitenden stärkt.»

Quelle: Pinktum Institute

Teads verstärkt Schweizer Team mit Tiziana Maron

Die Omnichannel-Werbeplattform Teads baut ihr Schweizer Team weiter aus. Seit April 2026 ist Tiziana Maron als Senior Sales Manager im Zürcher Büro tätig und verantwortet die Zusammenarbeit mit ausgewählten Agenturen und Direktkunden.

Teads verstärkt sein Team in der Schweiz. Quelle: zvg

Teads, die führende Omnichannel-Werbeplattform, investiert weiter in den Schweizer Markt. Mit Tiziana Maron hat das Unternehmen per April 2026 eine erfahrene Vertriebsexpertin als Senior Sales Manager ins Zürcher Team geholt. In ihrer neuen Funktion berichtet sie direkt an Simon Keller, Sales Director bei Teads, und fokussiert sich auf den Ausbau strategischer Partnerschaften mit Agenturen und Direktkunden.

Vom Marketing Communications zum Mediaverkauf

Tiziana Maron bringt vielseitige Erfahrung mit. Ihre Karriere startete sie bei Bruderer Business Consulting, wo sie über drei Jahre im Bereich Marketing Communications tätig war und die strategische Markenkommunikation mitaufbaute. Anschliessend sammelte sie Expertise in der Eventkoordination und Projektumsetzung, unter anderem bei 1Xanders.

Den Einstieg in den Mediaverkauf vollzog sie bei Livesystems. Dort war sie zuletzt vier Jahre lang als Key-Account-Managerin tätig und baute strategische Kundenbeziehungen im Bereich Digital-Out-of-Home auf. Diese Kombination aus Kommunikations-Know-how, Projektmanagement und Vertriebserfahrung bringt sie nun zu Teads.

Wachstumskurs fortgesetzt

«Wir freuen uns sehr über den Zuwachs in unserem Schweizer Team. Tiziana bringt nicht nur eine gewinnbringende Persönlichkeit mit, sondern auch ein starkes und gut etabliertes Netzwerk in der Branche – beides wertvolle Ressourcen für unser weiteres Wachstum», sagt Claudio Lumbiarres, Managing Director CH/AT/Nordics bei Teads.

Die Neueinstellung ist Teil einer gezielten Wachstumsstrategie. Mit dem Ausbau des Zürcher Teams investiert Teads in lokale Kapazitäten, um Agenturen und Direktkunden in der Schweiz noch näher betreuen zu können.

Über Teads

Teads ist eine führende Omnichannel-Werbeplattform, die messbare Erfolge für Brand- und Performance-Werbetreibende über alle Screens hinweg erzielt. Mit einem klaren Fokus auf gewinnbringende Geschäftsergebnisse entlang des gesamten Marketing-Funnels sorgt Teads für einen effektiven Einsatz von Werbebudgets. KI-gestützte Vorhersagemodelle verknüpfen Qualitätsmedien, kreative Markenerlebnisse, kontextbasiertes Targeting und präzise Messlösungen optimal miteinander. Teads kooperiert mit mehr als 10’000 Publishern und 20’000 Werbetreibenden weltweit. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in New York City und beschäftigt rund 1’700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in über 30 Ländern.

https://www.teads.com

Centraya AI: Sichere KI-Nutzung für KMU

Das Schweizer Unternehmen E3 lanciert mit Centraya AI eine Lösung, die KMU die sichere Nutzung von künstlicher Intelligenz ermöglicht. Die Plattform schützt sensible Daten bereits im Prompt und erfüllt damit compliance-relevante Anforderungen in regulierten Branchen.

Datenresidenz entscheidend für globale Netzwerk-Sicherheit. Quelle: zvg

Die experimentelle Phase im Umgang mit künstlicher Intelligenz ist vorbei. Im Jahr 2026 entscheidet nicht mehr die Anzahl getesteter KI-Tools über den Erfolg, sondern die Fähigkeit, künstliche Intelligenz kontrolliert, regelkonform und produktiv in bestehende Geschäftsprozesse zu integrieren. Wer KI nur als technisches Spielzeug behandelt oder aus Unsicherheit ganz ausbremst, riskiert Wettbewerbsnachteile.

Dabei ist Sicherheit kein Hindernis, sondern die Voraussetzung dafür, dass KI und die damit verbundenen Produktivitätsgewinne im Unternehmen überhaupt skaliert werden können. Nur eine Architektur, die Sicherheit von Anfang an mitdenkt, ermöglicht es, das volle Potenzial globaler Sprachmodelle souverän zu nutzen.

Compliance-Anforderungen steigen

Auch ohne ein eigenes KI-Gesetz unterliegt der Einsatz von KI in der Schweiz bereits heute bestehenden Vorgaben – insbesondere im Datenschutzrecht, bei Transparenzpflichten oder bei Datenschutz-Folgenabschätzungen für risikobehaftete Anwendungen. In stark regulierten Branchen wie dem Finanz-, Rechts- oder Gesundheitswesen gelten darüber hinaus zusätzliche spezifische Anforderungen.

Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht, ob KI genutzt werden soll, sondern unter welchen Bedingungen sie sicher, verantwortungsvoll und mit echtem geschäftlichem Mehrwert eingesetzt werden kann.

Schutz sensibler Daten im Prompt

Genau hier setzt Centraya AI an. Die Lösung ermöglicht es Unternehmen, moderne Open-Cloud-Sprachmodelle produktiv zu nutzen, ohne sensible Informationen ungeschützt aus der eigenen Kontrollzone herauszugeben. Als vorgeschaltete Sicherheits- und Verschlüsselungsschicht schützt Centraya AI vertrauliche Inhalte bereits im Prompt und schafft damit die Grundlage für eine sichere, kontrollierte und compliance-konforme KI-Nutzung in regulierten und sensiblen Umgebungen.

Policy Factory für präzise Datenerkennung

Parallel zum Launch von Centraya AI führt E3 die Policy Factory ein. Dieser neue Service bündelt alle relevanten Dienstleistungen für die Entwicklung, Überarbeitung und Optimierung von DLP-Policies (Data Loss Prevention). Die Qualität einer DLP-Lösung entscheidet sich bereits bei der Frage, welche Informationen als schützenswert eingestuft werden und wie sich diese zuverlässig erkennen lassen.

In der Praxis zeigt sich, dass bestehende Policy-Sammlungen über Jahre gewachsen, oft nicht mehr ausreichend gepflegt oder zu wenig präzise auf heutige Anforderungen abgestimmt sind. Die Entwicklung wirklich belastbarer Suchmuster erfordert Fachwissen, methodisches Vorgehen und ein Verständnis dafür, wie regulatorische, organisatorische und technische Anforderungen zusammenwirken.

Datensouveränität als strategische Notwendigkeit

Die Schweiz ist 2026 längst nicht mehr nur Beobachterin globaler Spannungen, sondern zunehmend selbst Teil eines unsicheren und volatilen Umfelds. Spionage, Desinformation und Cyberangriffe treffen Unternehmen und Institutionen heute direkter und häufiger als noch vor wenigen Jahren. Gleichzeitig geraten vertraute Sicherheiten unter Druck. Internationale Abkommen und vertragliche Regelungen bieten in einer Welt strategischer Unsicherheit nicht mehr denselben Schutz, auf den sich Unternehmen bislang verlassen konnten.

Besonders relevant ist dabei die Frage nach der Datenhoheit und Zugriffskontrolle. Extraterritoriale Regelungen wie etwa der US Cloud Act können je nach Konstellation weitreichende Auswirkungen haben – selbst dann, wenn Daten nicht in den USA gespeichert sind. Auch das Risiko von innen wächst: Die Unterwanderung durch Schatten-KI ist in Schweizer Unternehmen längst Realität. Mitarbeitende nutzen KI-Chatbots so selbstverständlich, dass herkömmliche Sicherheitsdispositive ausgehebelt werden und Daten in grossen Mengen zu den globalen Hyperscalern abfliessen.

Wo werden sensible Informationen gespeichert, wer kann darauf zugreifen und wie sind Berechtigungen sowie Schlüsselkonzepte organisiert? Datensicherheit reicht heute weit über technische Fragen hinaus und ist zu einer zentralen strategischen Führungsaufgabe geworden.

Weitere Informationen: www.e3.ch

Schweizer Pensionskassen mit Verlust im März

Die Schweizer Pensionskassen verzeichneten im März 2026 eine durchschnittliche Performance von -2,63 Prozent. Globale Aktien und Anleihen gaben stark nach. Grund dafür waren eskalierende geopolitische Spannungen und steigende Energiepreise, die die Märkte belasteten. Dies zeigt die aktuelle Übersicht der UBS zur Pensionskassen-Performance.

Die Aussichten waren auch schon besser: Schweizer Pensionskassen mit durchzogener Performance im März. Quelle: zvg

Starke Rückgänge im März

Die Pensionskassen in der Schweiz erzielten im März nach Abzug von Gebühren eine durchschnittliche Performance von -2,63 Prozent. Die Spanne bei den einzelnen Pensionskassen reichte dabei von -4,54 bis -0,4 Prozent. Die Rendite seit Jahresbeginn liegt bei -0,76 Prozent und die annualisierte Rendite seit der Lancierung der UBS Pensionskassen-Performance im Jahr 2006 bei 3,24 Prozent.

Im vergangenen Monat lag die Median-Performance von kleinen Pensionskassen mit verwalteten Vermögen unter 300 Millionen Schweizer Franken bei -2,76 Prozent und somit niedriger als die Median-Performance der grossen Pensionskassen mit verwalteten Vermögen von über einer Milliarde Schweizer Franken bei -2,56 Prozent. Die Sharpe Ratio der letzten 36 Monate war mit einem Wert von durchschnittlich 1,17 niedriger als im Vormonat mit 1,67.

Durchzogene Performance der Anlageklassen

Die durchschnittliche Performance der einzelnen Anlageklassen war im März durchzogen. In Schweizer Franken gemessen notierten die Anlageklassen in absteigender Anordnung wie folgt: Hedge Funds mit 3,79 Prozent, Private Equity mit 3,13 Prozent, Infrastrukturanlagen mit 1,52 Prozent, Immobilien direkt mit 0,09 Prozent, Immobilien indirekt mit -0,1 Prozent, Anleihen in Fremdwährung mit -0,18 Prozent, Anleihen in Schweizer Franken mit -1,17 Prozent, globale Aktien mit -3,99 Prozent und Schweizer Aktien mit -7,36 Prozent.

Geopolitische Spannungen belasten Märkte

Im März 2026 erlebten die globalen Aktien- und Anleihenmärkte starke Rückgänge. Der MSCI AC World Index fiel um 6,2 Prozent, der S&P 500 gab um 5,0 Prozent nach, beide in US-Dollar. Auch die wichtigsten Anleihenindizes zogen sich zurück, da die Anleger auf eskalierende geopolitische Spannungen und steigende Energiepreise reagierten. Die Befürchtungen einer erneuten Inflation und die Aussicht auf eine straffere Geldpolitik der Zentralbanken belasteten die Anleihenmärkte zusätzlich.

Die Anleger rechneten zeitweise mit bis zu drei Zinserhöhungen der Europäischen Zentralbank und der Bank of England und zogen sogar eine mögliche Straffung der US-Notenbank Fed in Betracht. Dies trotz des vorsichtigen Tons der Zentralbankenchefs, die betonten, dass man die wirtschaftlichen Auswirkungen des Nahostkonflikts beobachte, aber nicht signalisierten, dass eine Zinsstraffung bald bevorstehe.

Empfehlungen für institutionelle Anleger

Da die Aussichten für den Iran-Krieg trotz des vereinbarten Waffenstillstands nach wie vor sehr unsicher sind, betont das UBS Chief Investment Office, dass es Diversifikation und Absicherung als wichtige Strategien sieht, um die kurzfristige Volatilität zu bewältigen und gleichzeitig langfristige Chancen zu nutzen. Ein längerer Konflikt könnte zu dauerhaft höheren Energiekosten führen, was letztlich das Verbrauchervertrauen und das Wirtschaftswachstum beeinträchtigen könnte. In diesem Umfeld empfiehlt das CIO, sich auf das Risikomanagement zu konzentrieren, bei Engagements in Märkten, die anfällig für erhöhte Ölpreise sind, selektiv vorzugehen und über traditionelle Anlageklassen hinaus zu diversifizieren.

Logistik-Hubs: Temperaturmanagement verursacht 41 Prozent der Emissionen

Die Logistik stösst laut MIT jährlich 8 bis 11 Prozent der globalen CO₂-Emissionen aus – Tendenz steigend. Das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik hat in seiner GILA-Marktstudie die Hauptquellen von Treibhausgasemissionen in Logistikstandorten identifiziert. Das Temperaturmanagement führt mit 41 Prozent, gefolgt von Beleuchtung und Intralogistik.

Netto-Null-Lagerhaus: Zukunft der nachhaltigen Logistik. Quelle: zvg

Die Logistik und der internationale Warenverkehr stossen pro Jahr etwa 8 Prozent der globalen CO₂-Emissionen aus, 11 Prozent, wenn Häfen und Lager hinzugerechnet werden. Das haben Forschende des Massachusetts Institute of Technology (MIT) aus der Initiative Sustainable Supply Chains ermittelt. Die Tendenz ist steigend. Hohe Emissionen sind für Unternehmen mit erhöhten Kosten verbunden, die sich einsparen lassen, wenn Ressourcen effizient eingesetzt werden.

Transparenz über den eigenen Ressourcenverbrauch

Das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML hat in seiner jährlichen GILA-Marktstudie den Treibhausgasemissionsausstoss von Logistikstandorten weltweit erhoben. Seit 2019 wird die GILA-Marktstudie durchgeführt, die aus dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Forschungsprojekt «German, Italian & Latin American consortium for resource efficient logistics hubs & transport» (GILA) entstanden ist. Die Marktstudien werden vom Fraunhofer IML mit den GILA-Partnern Politecnico di Milano und Greenrouter fortgesetzt.

Ziel ist es, die Umwelt-Performance von Logistikstandorten besser zu verstehen, Datenlücken zu schliessen und Handlungsempfehlungen abzuleiten. Die Informationen helfen aber auch den einzelnen Standorten, erklärt Dr. Kerstin Dobers, Autorin der Studie: «Transparenz zum eigenen Ressourcenverbrauch und den damit verbundenen THG-Emissionen ist ein wichtiger Schritt, um die individuelle Performance zu verstehen und zu verbessern: sowohl bezüglich Energieeffizienz als auch Emissionsintensitäten.»

Temperaturmanagement als grösster Emissionsfaktor

Logistikstandorte sind sehr vielfältig, weil die Anforderungen der Güter eine hohe Diversität mit sich bringen. Zu den Hauptquellen der Treibhausgasemissionen in Logistikimmobilien zählt mit 41 Prozent vor allem das Temperaturmanagement. In diesem Bereich fallen zum Beispiel, je nach Güteranforderung, die Kühlung oder Heizung von Lagerflächen an. An zweiter Stelle steht die Beleuchtung der Logistikbereiche, die 18 Prozent der durchschnittlichen Emissionen verursacht. Ein ebenfalls bedeutender Verursacher ist die Intralogistik mit etwa 16 Prozent, dazu zählen Fördertechnik, Gabelstapler oder automatisierte Lagertechnik.

Mittlerweile nehmen knapp 1000 Logistikstandorte weltweit an der Marktstudie teil. Untersucht werden dabei vor allem die Energieeffizienz, die jährlichen Treibhausgasemissionen, die Emissionsintensität einzelner Standorte und die durchschnittliche Performance verschiedener Logistik-Hub-Kategorien.

Sechs zentrale Handlungsfelder

Um die Dekarbonisierung von Logistik-Hubs weiter voranzutreiben, haben die Forschenden sechs zentrale Handlungsfelder entwickelt. Dazu gehören unter anderem die Intralogistik und Automatisierung, operative Prozesse sowie nachhaltige Gebäude und Aussenflächen. Mit ausgewählten Fallbeispielen aus der Industrie zu energieeffizienten Beleuchtungssystemen, Smart-Monitoring-Systemen, Photovoltaikanlagen zur Eigenstromerzeugung und Wärmepumpen werden realisierte Emissionseinsparpotenziale vorgestellt.

Welche Handlungsempfehlungen am jeweiligen Standort greifen, ist individuell. Um das gezielt abzuleiten, müssen Unternehmen ihre Transparenz erhöhen: «Die diesjährige Marktstudie hat wieder gezeigt, dass ein Grossteil der Standorte keine detaillierten Angaben darüber machen kann, wofür sie ihren Strom verwenden. Dies ist aber eine wichtige Information, um relevante Effizienzmassnahmen zu identifizieren und über Investitionen zu entscheiden», so Dobers.

Weitere Informationen: www.iml.fraunhofer.de

SRG weist 2025 Verlust von 2,9 Millionen Franken aus

Die SRG schliesst das Geschäftsjahr 2025 mit einem Betriebsertrag von 1,56 Milliarden Franken und einem Minus von 2,9 Millionen Franken ab. Hauptgründe sind tiefere Einnahmen aus der Medienabgabe sowie rückläufige Erträge.

SRG SSR Hauptsitz in Bern. Quelle: zvg

Die SRG publiziert ihr Jahresergebnis 2025 und verzeichnet bei einem Betriebsertrag von 1,56 Milliarden Franken einen Verlust von 2,9 Millionen Franken. Der rückläufige Betriebsertrag ist vor allem auf tiefere Einnahmen aus der Medienabgabe und weitere Rückgänge zurückzuführen.

Rückläufige Einnahmen belasten Jahresergebnis

Die SRG steht im Jahr 2025 weiterhin vor finanziellen Herausforderungen. Der Betriebsertrag von 1,56 Milliarden Franken liegt unter den Erwartungen, was massgeblich durch die gesunkenen Einnahmen aus der Medienabgabe bedingt ist. Das Jahresergebnis fällt mit einem Minus von 2,9 Millionen Franken negativ aus.

Transformation im Zeichen der Veränderung

Das Geschäftsjahr 2025 steht für die SRG im Zeichen der Transformation. Das Unternehmen sieht sich mit strukturellen Veränderungen konfrontiert, die sich direkt auf die finanzielle Situation auswirken. Die tieferen Einnahmen aus der Medienabgabe sowie weitere rückläufige Erträge prägen das wirtschaftliche Umfeld des Medienunternehmens.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website der SRG SSR.

Schweizer Pricing Kongress zeigt, wie KI die Preisgestaltung verändert

Am 10. Juni 2026 findet im Dolder Grand in Zürich der zweite Schweizer Pricing Kongress statt. Führende Marken wie NZZ, SBB, AutoScout und TWINT zeigen, wie künstliche Intelligenz, Daten und neue Modelle die Preisgestaltung verändern und wie Unternehmen Premiumpreise durchsetzen.

Referent am Schweizer Pricing Kongress 2025. Quelle: zvg

Bei der zweiten Ausgabe des Schweizer Pricing Kongress dreht sich alles um eine der wirkungsvollsten Stellschrauben für Unternehmenserfolg: den Preis. Der Kongress startet um 14 Uhr im Dolder Grand Hotel in Zürich, parallel zum Schweizer Markenkongress. Im Fokus stehen Strategien, mit denen Unternehmen Wertschöpfung konsequent monetarisieren, Premiumpreise durchsetzen und profitable Preisaktionen steuern.

Der Kongress richtet sich an Führungskräfte und Entscheider, die Pricing nicht länger als operative Aufgabe verstehen, sondern als zentrale Managementdisziplin. Denn der Preis hat eine unmittelbare Wirkung auf Ergebnis, Wachstum und Unternehmenswert. Und damit ist er einer der stärksten Erfolgshebel im Unternehmen.

KI verändert die Spielregeln

Künstliche Intelligenz hat längst die Spielregeln verändert. Klassische Preislogiken geraten unter Druck. Unternehmen müssen neue Ansätze entwickeln. Der Kongress zeigt, wie das in der Praxis funktioniert. Führende Unternehmen liefern konkrete Einblicke in ihre Strategien.

Praxisbeispiele von führenden Unternehmen

AutoScout entwickelt sich vom Marktplatz zur Plattform mit differenzierter Monetarisierung. Die NZZ wird aufzeigen, wie Premiumangebote neue Zielgruppen erschliessen und den Umsatz steigern. TWINT wird die Rolle von Pricing in digitalen Ökosystemen beleuchten. Und die SBB wird Einblicke in die Preisgestaltung im öffentlichen Verkehr geben.

Weitere Impulse kommen von YouGov mit neuen Methoden zur Messung von Preisakzeptanz sowie von VIU, das auf transparente Preisarchitekturen und stabile Preise setzt. Ergänzt wird das Programm durch Praxisbeispiele zu KI im Pricing und datengetriebener Steuerung von Vertrieb und Preisen.

Plattform für Austausch und neue Ideen

Der Schweizer Pricing Kongress bringt unterschiedliche Perspektiven zusammen und verbindet wissenschaftliche Erkenntnisse mit konkreter Anwendung. Als Spin-off des Schweizer Markenkongresses schafft er eine Plattform für Austausch, Diskussion und neue Ideen. Rund 100 Teilnehmende nutzen die Gelegenheit, um sich zu vernetzen und neue Impulse für ihre eigene Pricing-Strategie mitzunehmen.

Weitere Informationen zum Programm unter: https://www.pricing-kongress.ch/

Creator Marketing wird zum Wachstumstreiber: Dentsu X und Meta zeigen neue Wege

Creator Marketing etabliert sich als zentraler Treiber moderner Markenkommunikation, während klassische Influencer an Relevanz verlieren. Dentsu X präsentiert gemeinsam mit Meta den umfassenden Leitfaden «The Creator Catalyst», der Marken zeigt, wie sie Creator Marketing systematisch und wirkungsorientiert einsetzen können.

Carsten Kollmus verantwortet wichtige Projekte bei Dentsu X. Quelle: zvg

Die internationale Medien- und Marketinglandschaft befindet sich im Umbruch: Während klassische Influencer zunehmend an Relevanz verlieren, etabliert sich Creator Marketing als einer der wichtigsten Treiber moderner Markenkommunikation. Gründe hierfür sind eine veränderte Nutzererwartung, sinkendes Vertrauen in stark werbliche Inhalte und eine deutliche Verschiebung hin zu kreativen, authentischen und spezialisierten Content-Angeboten.

Mit «The Creator Catalyst» veröffentlicht Dentsu X gemeinsam mit Meta einen umfassenden Leitfaden, der Marken zeigt, wie sie Creator Marketing systematisch, skalierbar und wirkungsorientiert einsetzen können.

Creator stehen für grundlegenden Wandel im Influencer-Marketing

In einer Medienlandschaft, die zunehmend von Algorithmen geprägt ist und in der sich Aufmerksamkeit stärker als je zuvor durch kreative Qualität verdient werden muss, rücken Creator immer stärker ins Zentrum moderner Markenkommunikation. Sie zeichnen sich durch ihre Fähigkeit aus, originelle und qualitativ hochwertige Inhalte zu entwickeln. Im Mittelpunkt ihrer Arbeit stehen Kreativität, ihre auf das jeweilige Themengebiet bezogene Expertise und ein klar erkennbarer persönlicher Stil.

Im Gegensatz zu klassischen Influencern, deren Wirkung vor allem auf Reichweite und persönlicher Strahlkraft beruht, definieren sich Creator über die Qualität und Substanz ihres Contents. Für Marken entsteht dadurch ein besonders glaubwürdiges, zielgruppenorientiertes Umfeld, das weniger auf reiner Sichtbarkeit basiert, sondern auf der inhaltlichen Relevanz und dem Mehrwert für die Community.

Aktuelle Dentsu-Daten zeigen: Bis zu 85 Prozent der Generation Z interagieren regelmässig mit Creator-Inhalten und 89 Prozent der CMOs planen, ihre Budgets für Creator Marketing weiter auszubauen. Doch trotz steigender Budgets in dieses Segment bleiben die Ergebnisse häufig hinter den Erwartungen zurück.

Andrea Biebl präsentiert neue Unternehmensstrategie. Quelle: zvg

Casting: Von One-Size-Fits-All zu orchestrierten Rollen

«The Creator Catalyst» macht deutlich: Der Schlüssel zum Erfolg kann nicht auf einzelnen Protagonisten beruhen, sondern liegt im Aufbau eines nach Zielgruppe ausgelegten Creator-Ökosystems. Das Playbook liefert CMOs Antworten auf drei zentrale Spannungsfelder moderner Markenführung: Casting, Culture und Commerce.

Die Studie macht deutlich: Creator sind keine austauschbaren Influencer, sondern erfüllen unterschiedliche Rollen – vom Markenbotschafter über den Trendübersetzer bis hin zum reinen Community-Experten. Das Playbook hebt die Zusammenarbeit zwischen Marken und Creators dabei auf ein neues Niveau: Es präsentiert ein praxisorientiertes Casting-Modell, das weit über herkömmliche Auswahlmechanismen hinausgeht.

Durch die kluge Verzahnung kultureller Passung, datenbasierter Analyse und gründlicher Reputationsprüfungen entsteht eine belastbare und zugleich transparente Entscheidungsgrundlage – für Kampagnen, die strategisch wie kreativ überzeugen. Mit dem Creator and Trends Studio (CATS) erweitert Dentsu X diesen Ansatz um eine leistungsstarke Plattform, die alle Schritte der Creator-Aktivierung in einem einzigen System vereint – von der Identifikation über die Bewertung bis zur finalen Aktivierung.

Culture: Vom Content-Element zum kulturellen Motor

Marken verlieren häufig an Tempo, weil Creator erst spät in den Entwicklungsprozess eingebunden werden. Dabei entstehen die wirkungsvollsten und aufmerksamkeitsstärksten Kampagnen genau dann, wenn Creator frühzeitig als kreative Sparringspartner mit am Tisch sitzen – und ihre Perspektiven von Beginn an in die Ideenfindung einfliessen.

«The Creator Frame» ist ein gemeinsam mit Meta entwickelter Prozess, welcher kreative Kontrolle und kulturelle Relevanz miteinander verbindet. Zudem veranschaulicht das Playbook, wie Marken kulturelle Signale und Trends frühzeitig erkennen und in Form einer vorausschauenden Planung optimal für sich nutzen können. Fallstudien belegen, dass Marken durch plattform-native Creator-Inhalte ihre Reichweite und die Wahrnehmung als sympathisch, vertrauenswürdig, relevant und attraktiv signifikant steigern können.

Commerce: Vom Impact zu nachweisbarem Geschäftswachstum

Creator Marketing ist heute ein zentraler Wachstumstreiber über alle Stufen der Customer Journey hinweg. 71 Prozent der Konsumenten kaufen innerhalb weniger Tage ein Produkt, das sie zuvor bei Creators gesehen haben. Der Creator-Catalyst-Report zeigt, wie Creators mit Shoppable Content, Live Commerce, limitierten Drops und personalisierten Formaten direkte Kaufimpulse auslösen.

Darauf aufbauend stellt Dentsu X das ICON-Framework vor – ein Messmodell, das Einfluss, Conversion, Meinungsbildung und Netzwerkeffekte über kurzfristige wie langfristige KPIs hinweg sichtbar und vergleichbar macht. Case Studies belegen, dass strategisch gesteuertes Creator Marketing messbar zu Umsatzsteigerungen, einem höheren Return on Advertising Spend und einer stärkeren Markenwirkung beiträgt.

Ausblick: Creator als Wachstumsfaktor bis 2030

Das Playbook geht davon aus, dass die Creator Economy bis 2030 auf rund 528 Milliarden US-Dollar anwachsen wird – ein Hinweis darauf, wie stark sich dieses Ökosystem weiter professionalisiert und wirtschaftlich an Bedeutung gewinnt. In einer digitalen Welt, in der Entdeckung, Unterhaltung und Commerce zunehmend auf denselben Plattformen stattfinden, werden Creator zur zentralen Verbindung zwischen Marken und Konsumenten.

Carsten Kollmus, Managing Director Dentsu X Germany, kommentiert: «Viele Marken machen heute Creator Marketing – aber nur wenige machen es richtig. Solange Creators als austauschbare Influencer behandelt werden, bleiben Wirkung und Geschäftserfolg begrenzt. The Creator Catalyst macht deutlich: Erst wenn Casting, kulturelle Relevanz und Commerce systematisch zusammenspielen, wird Creator Marketing skalierbar und messbar. Genau hier entsteht der entscheidende Wettbewerbsvorteil für Marken.»

Andrea Biebl, President Dentsu X, iProspect & MW Office, ergänzt: «Der entscheidende Erfolgsfaktor im Creator Marketing ist heute nicht das einzelne Talent, sondern die Fähigkeit, Kreativität systematisch zu steuern und wirtschaftlich wirksam zu machen. Genau hier setzen unsere Lösungen an: Wir verbinden kulturelle Intelligenz, datenbasierte Auswahlmodelle und Performance-Messung zu einem integrierten Ansatz. So können Marken Creator früh in die Ideenentwicklung einbinden, Inhalte plattformgerecht orchestrieren und Wirkung über alle Phasen der Customer Journey hinweg transparent nachweisen.»

Weitere Informationen: www.dxglobal.com

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