KI-gestützte Startups machen die Schweiz zum Innovations-Hotspot

Ob präventive Gesundheit oder die Echtzeit-Erkennung von Deepfakes: 36 Start-ups – 95 % von ihnen KI-gestützt – sorgen dafür, dass die Schweiz ihrem Ruf als Innovations-Weltmeister gerecht wird.

Katka Letzing, CEO und Mitgründerin von Kickstart Innovation. (Bild: Kickstart Innovation)

Das Open-Innovation-Programm Kickstart vereint 36 wegweisende Startups aus 14 Ländern – darunter ein Viertel aus der Schweiz, die an bahnbrechenden Technologien wie Echtzeit-Deepfake-Erkennung, Lebensmittelsystemen der Zukunft und biologischen Alterstests arbeiten. Aufbauend auf einer zehnjährigen Erfolgsgeschichte, in deren Rahmen Alumni-Startups bis 2024 über 2,8 Milliarden Schweizer Franken Kapital gesammelt haben, wird die diesjährige Kohorte Themen wie Gesundheit, Ernährung und Technologie auf tiefgreifende, datengestützte und bewusst verantwortungsvolle Weise neu überdenken. Partnerschaften mit grossen Schweizer Unternehmen wie der AXA, der Stadt Zürich, Coop, la Mobilière, MSD, PostFinance/VNTR, Swisscom und anderen ermöglichen dies.

«Das sind nicht einfach technische Experimente. Das sind Lösungen, die den Wettbewerbsvorteil der Schweiz im kommenden Jahrzehnt prägen werden», sagt Katka Letzing, CEO und Mitgründerin von Kickstart Innovation. Von nachhaltigen Materialien über Gesundheitsvorsorge bis hin zu KI-gestützten Innovationen bietet die Schweiz die perfekte Bühne dafür: hochgradig vernetzt, qualitätsorientiert und entschlossen. Die kürzlich gestartete Initiative Swiss {ai} Weeks, die Kickstart mit ihrem Know-how mitinitiiert hat, stärkt diese Position zusätzlich.

Schweizer Startups treiben globale Technologie-Durchbrüche voran

Ein Viertel der diesjährigen Kohorte besteht aus Schweizer Start-ups. Viele von ihnen sind aus universitären Spin-offs und Tech-Hubs hervorgegangen. Damit festigt die Schweiz ihre Rolle als Innovationsstandort und Sprungbrett für globales Wachstum. Auch internationale Start-ups sind Teil des Programms, um in der Schweiz Fuss zu fassen – ein Beweis  für die globale Anziehungskraft des Landes als dynamisches Ökosystem für Innovation, Zusammenarbeit und Unternehmenswachstum. Dazu gehören:

  • Genknowme mit Sitz in Lausanne bietet einen epigenetischen Bluttest an, der das biologische Alter sowie stressbedingte Veränderungen aufzeigt und die Schweiz an der Spitze der globalen Longevity-Medizin positioniert.
  • ai mit Sitz in Zürich hat eine Technologie zur Echtzeit-Erkennung von Deepfakes in Audio- und Videoinhalten entwickelt – ein entscheidender Schutz, denn KI-generierte Falschinformationen bedrohen weltweit demokratische Prozesse und Unternehmenskommunikation.
  • Meeco mit Sitz in Australien hat eine sichere Datenaustauschplattform entwickelt, die es Einzelpersonen und Organisationen ermöglicht, auf personenbezogene Daten und digitale Assets zuzugreifen, sie zu kontrollieren und zu teilen. Dies erfolgt mit einem Privacy-by-Design-Ansatz und Low-Code-Tools.
  • WeShop AI mit Sitz in Hongkong bietet eine Plattform, die mithilfe von KI Produkt- und Modellbilder für E-Commerce erstellt. Nutzer können aus nur einem Foto ansprechende Visuals generieren – ganz ohne aufwendige Nachbearbeitung. Zudem ermöglicht die Plattform auch die Erstellung von Videos aus statischen Bildern.
  • city mit Sitz in Wien offeriert eine KI-gestützte Plattform, die Umweltmodellierungen im Städtebau revolutioniert: Mit Mikroklimasimulationen unterstützt sie Architekten und Stadtplaner dabei, nachhaltigere und lebenswertere Städte zu gestalten.

Innovation in Schlüsselbranchen

Das Kickstart Innovation Programm unterstützt wachstumsstarke Startups und Scaleups in fünf Schlüsselbereichen: Gesundheit und Wohbefinden, Finanzen und Versicherungen (einschliesslich Cybersicherheit), Food und Einzelhandel, neue Arbeitswelten und Lernkulturen sowie intelligente Stadtentwicklungskonzepte. Diese Felder gehören zu den dringendsten und zugleich vielversprechendsten gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Herausforderungen und fördern wirkungsvolle Kooperationen zwischen Startups, führenden Schweizer Grossunternehmen und öffentlichen Institutionen.

Über die Zusammenarbeit mit Startups hinaus unterstützt Kickstart auch die interne Transformation führender Organisationen, etwa durch seine Academy- und Intrapreneurship-Programme, die Mitarbeitende von der Ideenfindung bis zur Gründung eigener Ventures begleiten. Ergänzend dazu richtet Mission 2050 die Innovationsprogramme an den strategischen Zielen der Schweiz in den Bereichen Kreislaufwirtschaft, Nachhaltigkeit und sozialer Inklusion aus und stärkt damit ein Ökosystem, das zugleich zukunftsfähig und wirkungsorientiert ist.

Weitere Informationen: https://www.kickstart-innovation.com/

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Globale Industriestudie deckt Risiken in Liefernetzwerken auf

Resiliente und agile Supply-Chain-Netzwerke sind in der heutigen Wirtschaft von entscheidender Bedeutung. Dennoch setzt fast die Hälfte der Unternehmen nach wie vor auf veraltete Tools wie E-Mails oder persönliche Meetings, um sensible Daten mit Lieferanten auszutauschen.

Viele Organisationen bevorzugen nach wie vor konventionelle Ansätze. (Grafik: Aras)

Die Studie „Die Zukunft der Produktentwicklung – Product Lifecycle Management im Fokus“ deckt erhebliche Schwächen in Liefernetzwerken auf. Für die von Aras, einem Anbieter von Anbieter von Product-Lifecycle-Management- und Digital-Thread-Lösungen, in Auftrag gegebene Umfrage wurden 656 Führungskräfte aus den USA, Europa und Japan befragt, um herauszufinden, wie Industrieunternehmen ihre Lieferketten im Zuge der digitalen Transformation anpassen.

Ineffiziente Werkzeuge im Einsatz

„Unternehmen sind zwar bestrebt, ihre Lieferanten in digitale Prozesse einzubinden. Die Realität sieht jedoch oft anders aus. Viele nutzen nach wie vor ineffiziente Werkzeuge, die Entscheidungen verzögern und die Fehleranfälligkeit in der Kommunikation erhöhen“, sagt Jens Rollenmüller, Regional Vice President bei Aras. Laut Umfrage tauschen 79 Prozent der Unternehmen Informationen über Produktdesign oder Technik mit ihren Lieferanten aus, 83 Prozent teilen Compliance- und Nachhaltigkeitsdaten. Die genutzten Methoden geben jedoch Anlass zur Sorge: 52 Prozent setzen auf E-Mail und File-Sharing-Dienste, 49 Prozent auf persönliche Treffen. Nur 43 Prozent nutzen digitale Kollaborationsplattformen.

„Traditionelle Methoden der Kommunikation werden den Anforderungen der heutigen, schnelllebigen Geschäftswelt einfach nicht gerecht“, sagt Industrieexperte Rollenmüller. „Unternehmen benötigen Systeme, die einen präzisen, nahtlosen und sicheren Informationsaustausch ermöglichen. Alle Beteiligten müssen sich darauf verlassen können, dass die Daten aktuell, korrekt und manipulationssicher sind – und keine Fehler durch manuelle Bearbeitung entstehen.“

Digitale Zusammenarbeit als Wettbewerbsvorteil

Neun von zehn Befragten bestätigen, dass die Integration der Lieferkette für ihr Produktlebenszyklusmanagement und ihre Digital-Thread-Strategie von zentraler Bedeutung ist. „Eine integrierte Lieferkette wirkt nicht nur kostensenkend, sondern ist in einer Welt zunehmender Marktvolatilität unverzichtbar für den Geschäftserfolg“, erklärt Rollenmüller. Unternehmen, die Datensilos aufbrechen und Informationen in Echtzeit austauschen, können Krisen besser bewältigen und Kundenbedürfnisse gezielter erfüllen. Der frühzeitige Austausch von Entwicklungsdaten und strategischen Zielen wird in hart umkämpften Märkten zum entscheidenden Differenzierungsmerkmal.

Doch eine enge Integration birgt auch Herausforderungen: Unternehmen müssen das Spannungsfeld zwischen strategischer Partnerschaft und operativer Unabhängigkeit navigieren, während sie gleichzeitig heterogene IT-Landschaften und unterschiedliche Unternehmenskulturen koordinieren. Parallel dazu verschärfen sich mit der fortschreitenden Vernetzung die Anforderungen an Datenschutz und Cybersicherheit erheblich.

PLM-Systeme schliessen die Lücke

Um diese Herausforderungen zu bewältigen und die Sicherheit zu gewährleisten, empfiehlt Rollenmüller den Einsatz eines PLM-Systems (Product Lifecycle Management). Ein solches System verwaltet Produktdaten zentral und bietet Netzwerkpartnern sicheren Zugriff darauf. „PLM fungiert wie ein intelligenter Verteilerknoten“, erklärt Rollenmüller. „Kommt es zu einer Störung, können Unternehmen mit PLM umgehend reagieren, weil die Daten strukturiert und jederzeit verfügbar sind – und nicht in irgendeinem E-Mail-Postfach vergraben sind.“ Der praktische Nutzen liegt auf der Hand: „Jede Verzögerung und jede Fehlkommunikation in der Lieferkette verursacht direkte Kosten in Form von Produktionsausfällen, verpassten Terminen und verärgerten Kunden. Mit PLM erhalten Unternehmen die nötige Transparenz und die Werkzeuge für schnelle, fundierte Entscheidungen.“

„PLM schafft Vertrauen im Liefernetzwerk und transformiert die Art der Zusammenarbeit zwischen Unternehmen grundlegend“, sagt Rollenmüller. „Es eliminiert zeitraubende manuelle Abstimmungen, minimiert Fehlerquellen und stärkt die operative Widerstandsfähigkeit – ein entscheidender Wettbewerbsvorteil in den volatilen Märkten von heute.

Quelle: Aras

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Erste vollständige Schweizer End-to-End-Lösung für souveräne KI

Phoenix Technologies hostet Apertus LLM und schafft damit die erste vollständige End-to-End-Lösung für souveräne KI in der Schweiz. Dies bezeichnet einen Meilenstein, der Schweizer Unternehmen einen sicheren, leistungsstarken Zugang zu einem transparenten Open-Source-KI-Modell ermöglicht und vollständige Datenhoheit und Compliance gewährleistet.

Wird nun von Phoenix Technologies gehostet: Apertus, das vollständig schweizerische LLM für KI. (Bild: Swiss AI / Apertus)

Die Phoenix Technologies AG, ein führender Anbieter für souveräne Cloud- und AI-Infrastrukturen in der Schweiz, gab die Verfügbarkeit von Apertus auf ihrer souveränen Cloud bekannt. Das von der EPFL, der ETH Zürich und dem Swiss National Supercomputing Centre (CSCS) entwickelte erste offene und transparente Large Language Model (LLM) der Schweiz kann nun auf der Hochleistungsinfrastruktur von Phoenix Technologies eingesetzt werden. Dieser Meilenstein stärke die digitale Autonomie der Schweiz und etabliere die erste durchgängige souveräne AI-Lösung des Landes, wie dazu heisst.

Daten unterliegen komplett dem schweizerischen Recht

Wie das Unternehmen mitteilt, können zum ersten Mal Schweizer Organisationen in sensiblen Bereichen wie Finanzen, Gesundheitswesen und Regierung ein hochmodernes LLM nutzen, ohne dass ihre Daten jemals die Schweizer Gerichtsbarkeit verlassen. Dieser Ansatz geht direkt auf den kritischen Innovationsbedarf von Unternehmen ein und mindert gleichzeitig die mit ausländischen KI-Plattformen verbundenen Risiken. Er bietet Unternehmen, die die Leistungsfähigkeit generativer KI nutzen möchten, einen vertrauenswürdigen Weg, während sie gleichzeitig die strengen Datenschutzstandards der Schweiz vollständig einhalten.

„Dies ist eine Erklärung der digitalen Unabhängigkeit der Schweiz“, sagte Thomas Taroni, Executive Chairman und Gründer von Phoenix Technologies. „Zu lange standen Schweizer Unternehmen vor einer schwierigen Entscheidung: entweder mit ausländischer KI innovativ zu sein und die Datenhoheit zu riskieren oder ins Hintertreffen zu geraten. Heute ist diese Entscheidung überholt. Durch die Verbindung des Apertus-Modells mit unserer souveränen, leistungsstarken Infrastruktur bieten wir die definitive Schweizer Antwort auf KI. Wir befähigen ganze Branchen, die Zukunft auf einer Grundlage von Vertrauen, Sicherheit und Schweizer Werten aufzubauen.“

Fortschrittliche Sicherheitsfunktionen

Die technische Grundlage der Lösung kombiniert vollständige open-source KI mit der unternehmensgerechten Infrastruktur von Phoenix Technologies. Apertus ist mit bis zu 70 Milliarden Parametern verfügbar und zeichnet sich durch seinen vollständig dokumentierten Entwicklungsprozess und seine Mehrsprachigkeit aus. Dieses Modell läuft auf der Cloud-Plattform von Phoenix, die mit NVIDIA H100- und H200-GPUs der nächsten Generation für Unternehmen betrieben wird. Die Plattform ist mit fortschrittlichen Sicherheitsfunktionen ausgestattet, darunter Confidential Computing, das Daten nicht nur im Ruhezustand und während der Übertragung, sondern auch während der Verarbeitung schützt und so ein beispielloses Mass an Sicherheit für sensible Workloads gewährleistet.

Verfügbarkeit ab sofort

Ab sofort kann das Apertus-Modell über die Dienste „AI Model as a Service” und „Sovereign LLM Serving” von Phoenix Technologies bereitgestellt werden. Interessierte Unternehmen können sich für eine Beratung an Phoenix Technologies wenden.

Quelle: www.phoenix-technologies.ch

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Persönlichkeiten statt Profile: NetExecutive startet als Executive-Search-Boutique

Die neu gegründete Boutique mit Sitz in Zürich begleitet Mandanten im gesamten DACH-Raum bei der Besetzung von Führungspositionen und der Entwicklung tragfähiger Verbindungen zwischen Menschen und Unternehmen.

Von links: Roger Baur, Daniela Conrad, Raphaela Höhn und Hans Hofmann.

Per 1. September haben sich 100 Jahre gelebte Personalerfahrung – gut die Hälfte davon explizit in der Besetzung von menschlichen Schlüsselrollen – zur NetExecutive GmbH zusammengeschlossen.

NetExecutive: Vertrauen. Menschen. Wirkung

Der Name betont «Net», weil alles, was NetExecutive tut, vielfältig vernetzt ist – aus fundierter Entwicklung heraus und mit Blick auf langfristige Wirkung. «Executive» meint nicht nur einzelne Spitzenkräfte, sondern alle Ebenen, die strukturell und konzeptionell zusammengehören, um Herausragendes zu schaffen.

«Führung braucht heute Beweglichkeit statt Schablonen. Wir verstehen die Dynamiken in Organisationen und bringen die Persönlichkeiten zusammen, die Führungsteams und Family Offices zukunftsfähig machen.», erklärt Daniela Conrad, Gründerin, und Managing Partner sowie ausgebildeter Executive Coach.

Hans Hofmann, Gründer und Partner: «Unser Netzwerk ist gewachsen, nicht gesucht. Als Schweizer mit feinem Gespür öffne ich auch Türen, die sonst verschlossen, bleiben, im gesamten deutschsprachigen Raum.»
Raphaela Höhn, Gründerin und Partnerin, betont: «Qualität entsteht auch nach innen. Ein klarer, konsistenter und belastbarer Beratungsprozess ist die Grundlage dafür, dass Mandanten und Kandidatinnen und Kandidaten uns vertrauen können.»

«Die Transformation ist technologischer Natur, aber die Lösung liegt bei den Menschen. Wir verstehen beides und bringen Menschen zusammen, die gemeinsam Wirkung entfalten», sagt Roger Baur, Gründer und Partner.

Vierköpfiges Gründungsteam mit komplementären Stärken

• Daniela Conrad: verknüpft systemisches Denken mit fundierter Eignungsdiagnostik und beflügelt als Executive Coach auch von aussen die Organisationsentwicklung.
• Hans Hofmann: seit Jahrzehnten in der Medien- und Kommunikationslandschaft verwurzelt; bringt ein belastbares Netzwerk im gesamten DACH-Raum ein.
• Roger Baur: verbindet technologische Weitsicht mit zupackender Innovationskraft und analysiert früh, welche Kompetenzen und Führungspersönlichkeiten es für eine gedeihliche Zukunft braucht.
• Raphaela Höhn: sichert interne Qualität und Prozesssicherheit für Mandanten, Team und alle Beteiligten.

Warum NetExecutive?

• Branchen-Tiefe und -Breite: besonders tief im medialen, kommunikativen und strategischen Bereich, zugleich branchenübergreifend denkend. Führung ist adaptiv, Geschäftsmodelle verändern sich. Wertvolle Impulse kommen häufig von aussen.
• Netzwerk auf Augenhöhe: Gespräche beginnen nicht mit Daten, sondern mit echtem Interesse. Zugänge sind organisch gewachsen und werden gezielt erweitert.
• Richtig besetzen kommt von richtig verstehen: Zuhören, hinterfragen, sorgfältig analysieren und erst dann beraten. So entstehen Matches, die fachlich und kulturell tragen.
• Partnerschaft statt Abschluss: Engagement endet nicht mit der Unterschrift. NetExecutive bietet Feedback, Onboarding-Begleitung und Sparring für nachhaltige Entwicklung.

Leistungsspektrum

• Führungspositionen auf Partner-, C- oder Group-Level
• Family-Office-Besetzungen
• Verwaltungsrats- und Beiratsmandate
• Persönlichkeiten mit nachhaltigem Impact

Anspruch an Prozess und Zusammenarbeit

NetExecutive arbeitet entlang einer klaren Grundstruktur und bleibt in der Ausgestaltung individuell. Fundierte Empfehlungen ja, Überreden nein. Sich zu Beginn Zeit zu nehmen, lohnt sich: Wer sich gründlich kennt und vertraut, trifft schneller die richtigen Entscheidungen. Und in jedem Fall die besseren.
Über NetExecutive

Die NetExecutive GmbH ist eine Executive-Search-Boutique mit Sitz in Zürich und Tätigkeit im gesamten DACH-Raum. Das vierköpfige Team vereint technologische Weitsicht, systemische Tiefe und operative Exzellenz und verbindet besonders die Märkte Deutschland und Schweiz. NetExecutive besetzt Führungs- und Schlüsselrollen, begleitet Organisationen in Transformationsphasen und fördert tragfähige Verbindungen zwischen Menschen und Unternehmen.

Intelligence Shift: Was das «What’s Next Forum» von Innovation World zeigen will

Im Zentrum der digitalen Transformation steht der Mensch. Das will das What’s Next Forum am 18. September in Zürich zeigen – mit klarem Fokus auf KI und Mixed-Reality-Anwendungen.

In Zürich lädt das What’s Next Forum von Innovation World zur Diskussion über den «Intelligence Shift» ein. Das Event im Kuble – House of Intelligence markiert, wie Technik und Mensch gemeinsam den Wandel formen. Fachleute aus Industrie, Forschung und Bildung präsentieren Best Practices aus dem Alltag, praxisnahe Einblicke und strategische Perspektiven für Entscheider und Visionäre. Der Schwerpunkt liegt darauf, wie der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) und Mixed Reality (XR) nicht nur Prozesse, sondern auch Unternehmenskultur, Zusammenarbeit und Führungskonzepte beeinflussen.

Ewa Ming, Initiantin und Veranstalterin, betont: «Intelligence Shift bedeutet, Technologie mit Sinn und Verantwortung im Sinne der Menschen einzusetzen.» Auf dem Programm stehen Beiträge von Industriegrössen wie François Rüf (Geberit), Panels mit Impulsgebern aus verschiedenen Unternehmen sowie Live-Demonstrationen, bei denen Teilnehmende XR- und KI-Lösungen aktiv erleben können. Auch der Wandel von Arbeitswelten und Leadership wird beleuchtet – mit Diskussionen zum Thema, wie technologische Komplexität beherrschbar und Transformation schrittweise umgesetzt werden kann.

Zielgruppe sind Führungskräfte, HR-Verantwortliche, Innovationsmanager und Bildungsakteure, die Impulse für die eigene Rolle im Wandel suchen. Das Forum versteht sich als Plattform für Inspiration, Austausch und konkrete Umsetzung. Tickets gibt es für 195 Franken, alle weiteren Informationen finden sich online auf whatsnext-connect.ch.


Verantwortlich bei Innovation World Switzerland: Ewa Ming (Initiantin, Geschäftsleitung), ming agentur ag. Verantwortlich bei Kuble – House of Intelligence: Gustavo Salami (CEO, Transformation Lead), Roger Oberholzer (Partner, Academy Lead), Team Kuble AG.

Vier Betriebe neu mit Qualitätslabel Holzbau Plus zertifiziert

In der Schweizer Holzbaubranche steht das Qualitätslabel Holzbau Plus für eine partnerschaftliche Unternehmenskultur auf Basis des Gesamtarbeitsvertrags (GAV) Holzbau. 2025 durchliefen vier neue Betriebe erfolgreich das Qualifizierungsverfahren und nahmen am 5. September anlässlich der Generalversammlung von Holzbau Schweiz ihren Holzbau Plus Award entgegen.

Holzbau Plus Award: (v.l.n.r) Hansjörg Steiner (Holzbau Schweiz), Reto Feuz & Marc Allenbach (Allenbach Holzbau und Solartechnik AG), Doris & Jonas Bader (Holzbau Jäggi Dulliken AG), Bernhard Ade (Jampen Holzbau AG), Denise & Jonas Reber (rebreg AG), Stefan Strausak (spbh). Bild: zVg

Das Qualitätslabel Holzbau Plus stellt den Menschen ins Zentrum. Mit dem Label werden Unternehmen zertifiziert, die aktiv eine mitarbeiterorientierte Unternehmenskultur pflegen, die über die grundlegenden Bestimmungen des Gesamtarbeitsvertrages Holzbau hinaus geht. Das Label fördert eine nachhaltige Entwicklung der Betriebe und leistet einen wesentlichen Beitrag zur Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigungssicherung. Nach drei Jahren können sich zertifizierte Betriebe rezertifizieren lassen. 

60 Holzbaubetriebe tragen das Label Holzbau Plus 

2025 wurden vier neue Betriebe mit dem Qualitätslabel ausgezeichnet. Dazu gehören die Jampen Holzbau AG aus Hittnau (ZH), die rebreg AG aus Oey, die Allenbach Holzbau und Solartechnik AG aus Frutigen (beide BE) und die Holzbau Jäggi Dulliken AG aus Dulliken (SO), siehe unten.

16 Betriebe, die das Label bereits tragen, durchliefen eine erfolgreiche Rezertifizierung und sicherten sich das Label für drei weitere Jahre. Mit den Neuzugängen zählen insgesamt 60 Schweizer Holzbaubetriebe zu den Trägern des Holzbau-Plus-Labels.

„Wir sind stolz darauf, jährlich neue Betriebe mit unserem Award auszuzeichnen. Jede einzelne Zertifizierung ist ein bedeutender Erfolg – sowohl für die Betriebe als auch für ihre Kundinnen und Kunden sowie die gesamte Holzbaubranche“, sagt Stefan Strausak, Geschäftsführer der Schweizerischen Paritätischen Berufskommission Holzbau (SPBH), die für die Vergabe des Labels zuständig ist.

Die vier neu zertifizierten Betriebe 2025 

Quelle: www.holzbau-plus.ch

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Licht auf Vielfalt: Die Gewinner der Swiss Diversity Awards 2025

Im festlichen Kursaal Bern wurden am 6. September die Swiss Diversity Awards 2025 vergeben. Mit fast 300 Gästen feierte die Veranstaltung bereits zum siebten Mal Menschen, Projekte und Organisationen, die sich mutig und wirkungsvoll für Diversität und Inklusion in der Schweiz engagieren.

Die Atmosphäre war geprägt von staunenswerten Reden, inspirierenden Geschichten und lebhaftem Austausch.

Der Verein Genderbox überzeugte mit der «Pride Tour Basel» in der Kategorie LGBTQIA+ Inclusion. Hier führt eine queere Stadtführung, die in Kooperation mit Studierenden der Universität Basel entstand, durch die Stadt, unterstützt von Stiftungen wie dem Swisslos-Fonds. Im Bereich Gender Equality holte Claire Garwacki Froget mit «In Her Chair» – einem humorvollen Film über unbewusste Vorurteile im Management – den Preis.

In der Kategorie Age Diversity punktete das UZH Healthy Longevity Center mit «Jedes Alter zählt», einer digitalen Plattform gegen Altersdiskriminierung. Das Neurodiversity Support Network Switzerland (NSNS) wurde für sein Engagement im Themenfeld Disability ausgezeichnet. Für die globale Bewegung Women Who Master, die mehr Mädchen für MINT-Berufe begeistert, nahm Grace Lokako in der Kategorie Education & Social Background den Award entgegen.

Mit About Us! prämierte die Jury ein Projekt, das Menschen verschiedenster Herkünfte aktiv einbezieht. Die Offene Kirche Elisabethen erhielt den Preis im Bereich Religion & Spirituality für ihr jahrzehntelanges, inklusives Wirken, insbesondere für die LGBTQIA+ Community. Der Swisscom Entrepreneurship Award ging an Autismus Schweiz, die grösste Non-Profit-Organisation im Bereich Autismus.

Ein emotionales Highlight war die Ehrung der Aids-Hilfe Schweiz mit dem Allianz Lifetime Award für vier Jahrzehnte Engagement für Aufklärung, Fürsorge und gleiche gesundheitliche Chancen.

Die Swiss Diversity Awards 2025 machten erneut sichtbar, wie gelebte Diversität Brücken baut und die Schweiz nachhaltig prägt.

Friendly Workspace 2025: Erneut Bestnoten für Softwarehersteller Opacc

Die Luzerner Softwareherstellerin Opacc Software AG wurde Ende August 2025 zum vierten Mal in Folge mit dem Label „Friendly Workspace“ ausgezeichnet. Opacc trägt dieses Qualitätslabel bereits seit 2013.

Sabrina Cabiddu (Mitte), HR-Leiterin bei Opacc Software AG, präsentiert stolz die Auszeichnung „Friendly Workspace 2025“. (Bild: Opacc / VOLLTOLL / Daniel Buergin)

Der Softwarehersteller Opacc mit Sitz in Rothenburg LU war 2013 das erste IT-Unternehmen der Schweiz, welches mit dem Qualitätslabel „Friendly Workspace“ ausgezeichnet wurde. Die erneute Auszeichnung in diesem Jahr bestätigt das konsequente Engagement für ein systematisches und gelebtes betriebliches Gesundheitsmanagement. Bei der aktuellen Rezertifizierung lag der Schwerpunkt auf den Rahmenbedingungen, der Kontinuität und der strategischen Verankerung im Unternehmen.

Bei der diesjährigen Rezertifizierung erhielt Opacc erneut Bestbewertungen. Die Assessoren der Gesundheitsförderung Schweiz, welche das Label vergibt, hoben besonders die klare Verankerung des BGM in den Jahresverlauf und im Arbeitsalltag hervor. Ebenfalls gewürdigt wurden die aktive Weiterentwicklung durch die interne Arbeitsgruppe „Friendly Work Space“, die transparente interne Kommunikation, die Vielzahl an Benefits sowie die gezielten Führungsschulungen. 

Sabrina Cabiddu, bei Opacc verantwortlich für das BGM, betont: „Wenn unsere Mitarbeitenden motiviert und gesund sind, profitieren nicht nur sie selbst, sondern auch unsere Kunden und unser Unternehmen“. Cris Wouters, Managing Partner bei Opacc, streicht den strategischen Nutzen des Labels hervor: „Wir investieren gezielt in ein Arbeitsumfeld, das nicht nur leistungsfähig, sondern auch nachhaltig gesund ist – für unsere Mitarbeitenden, unsere Unternehmenskultur und unseren gemeinsamen Erfolg.“

Quelle: Opacc

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Unified Communication & Collaboration bleibt Zukunftsmusik

Obwohl die Idee der Unified Communication & Collaboration (UCC) – also der Konsolidierung sämtlicher Kommunikationskanäle in einer einzigen Plattform – seit Jahren als Leitbild der Unternehmenskommunikation gilt, ist die praktische Umsetzung nach wie vor weit entfernt von der Vision.

Trotz der zunehmenden Digitalisierung bleibt die professionelle Sprachkommunikation essenziell – gerade auch in hybriden Arbeitswelten. (Bild: SAB / Google KI)

Ganzheitliche Kommunikationslösungen, die Sprache, E-Mail, Chat, Video und Kollaboration vereinen, gelten in Strategien und Marketing als Zukunftsmodell. In der Realität arbeiten die meisten Unternehmen jedoch mit voneinander getrennten Systemen. IP-Telefonie, ob in der Cloud oder lokal, läuft meist separat von E-Mail- und Kollaborationstools, während Chatplattformen nur selten integriert sind. Der Anspruch einer einheitlichen Plattform bleibt für viele Firmen ein Ziel, nicht gelebte Praxis.

Marktanalysen zeigen zwar ein hohes Interesse: Der europäische Markt für Unified Communication & Collaboration (UCC) wird auf 49 Milliarden US-Dollar geschätzt, mit 18 Prozent jährlichem Wachstum bis 2030. Über 65 Prozent der Unternehmen in Westeuropa nutzen teilweise cloudbasierte Tools, doch nur knapp die Hälfte verfolgt eine Mobile-first-Strategie. Mehrheitlich bleiben Systeme nebeneinander bestehen, die lediglich mobil nutzbar sind – ohne echte Integration von Sprache, Video, Chat und E-Mail.

Unterschätzte Stolpersteine

Ein Grund ist die hohe Komplexität der Umsetzung. Eine zentrale Plattform erfordert tiefgreifende Eingriffe in bestehende Strukturen, Konsolidierung von Systemen, Schulungen, Prozessanpassungen und die Klärung von Compliance- und Datenschutzfragen. Gerade in Europa erschwert die DSGVO die Integration sensibler Sprach- und Videodaten. Der Aufwand ist enorm, die Effizienzgewinne zeigen sich oft erst langfristig.

Auch die Kosten wirken abschreckend. Lizenzen, laufende Gebühren, Schulungsprogramme und Anpassungen an die IT-Landschaft machen UC-Plattformen teuer. Viele Unternehmen setzen daher lieber auf spezialisierte Systeme. Studien belegen zudem, dass moderne IP-Telefonieplattformen bis zu 30–40 Prozent Einsparungen gegenüber klassischen Telefonsystemen ermöglichen. Eine starke Sprachlösung kann also kosteneffizient und zukunftssicher sein, ohne die Komplexität vollständiger UCC-Umgebungen.

Hinzu kommt, dass spezialisierte Tools wie Microsoft Exchange, Google Workspace, Slack, Teams oder Zoom längst etabliert sind. Ein Wechsel auf eine monolithische Plattform würde oft Doppelstrukturen und Mehrkosten erzeugen, ohne die Qualität der Kommunikation spürbar zu verbessern. Besonders im Bereich Sprache schätzen Unternehmen die Stabilität und Verlässlichkeit spezialisierter IP-Lösungen gegenüber komplexen Integrationsversuchen.

IP-Sprachlösungen für moderne Kommunikation

Sprache bleibt ohnehin das Herzstück geschäftlicher Kommunikation. Sie ermöglicht Präzision, persönliche Ansprache und schnelle Reaktionen. Moderne IP-Telefone bieten HD-Audio, Integration in bestehende IT-Systeme, Remote-Unterstützung und Kompatibilität mit gängigen Plattformen – also genau die Funktionen, die für effiziente Abläufe entscheidend sind. Für viele Firmen liefert eine starke IP-Telefonie-Infrastruktur mehr praktischen Nutzen als eine vollintegrierte UCC-Lösung. In der Praxis zeigen dies etwa Telefone mit integriertem Wi-Fi oder als robuste DECT-Endgeräte. Der deutsche Hersteller Snom verweist hier etwa auf sein Modell Snom D865. Solche Geräte bieten nicht nur zuverlässige Telefonie, sondern lassen sich auch in Systeme für Alarmierung, Lokalisierung oder KI-Transkription einbinden. Besonders in Umgebungen wie Produktion, Logistik oder Gesundheitswesen sichern ihre Stabilität und hohe Sprachqualität eine klare Kommunikation – auch für KI-gestützte Anwendungen.

So betrachten viele IT-Verantwortliche UCC zwar als langfristige Vision, setzen in der Gegenwart aber auf bewährte modulare Architekturen. Die Kombination aus IP-Telefonie, Kollaborationstools und E-Mail-Systemen ist für die meisten Firmen die pragmatischere Lösung. Damit bleibt UCC auch 2025 mehr Zukunftsmusik, während moderne IP-Sprachlösungen bereits heute den entscheidenden Beitrag für klare, zuverlässige und effiziente Kommunikation leisten.

Quelle: Snom Technology GmbH

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Goldregen für die Out-of-Home-Branche an der WOOHW!

Solidar Suisse, Denner, Hiltl & EWZ gewinnen Gold, Museum für Gestaltung Zürich gewinnt «Campaign of the Year»

Bigna Silberschmidt, Christian Brändle, Clelia Kanai, CHI-Long Trieu, Markus Ehrle

Die Swiss Out of Home Awards 2025 zeichnen die kreativsten Out of Home Kampagnen der Schweiz aus. Solidar Suisse mit der Image-Kampagne «Ungleichheit» (Kategorie «Public Service»), Denner mit «Spar dir den Rest.» (Kategorie «Commercial National»), Hiltl mit der «Muttertagskampagne» (Kategorie «Commercial Local & Regional») und EWZ mit der «Energiekampagne 2025» (Kategorie «Digital Out of Home») gewinnen Gold, während das Museum für Gestaltung Zürich mit «Japanische Grafik heute» sowohl Gold in der Kategorie «Culture» als auch den Hauptpreis «Campaign of the Year» holt. Die ausgezeichneten Kampagnen zeigen die unterschiedlichen Einsatzgebiete von Out of Home Media: Von Public Service über lokale und nationale Werbung bis hin zu digitalen und kulturellen Umsetzungen.

154 Arbeiten eingereicht

Eine hochkarätige Fachjury mit 14 Persönlichkeiten aus Werbung, Kultur und Design, hat am 4. September 2025, im Rahmen der WOOHW!-Award-Night in der StageOne Event & Convention Hall Zürich, die insgesamt 15 Siegerkampagnen des «Swiss Out of Home Award», dem grössten Kreativwettbewerb für analoge, digitale und innovative Aussenwerbung, in Gold, Silber und Bronze bekanntgegeben und prämiert. Insgesamt wurden im Vorfeld 154 Arbeiten eingereicht, von denen 27 von der Jury nominiert wurden. Die feierliche Preisverleihung fand im Rahmen des Branchenevents WOOHW! statt, welcher durch den Verband Aussenwerbung Schweiz (AWS) organisiert und durch APG|SGA, Goldbach Neo, und Horizon getragen wird. 

Rahmenprogramm mit Keynotes, Podium und Award-Party

Dem Branchenevent WOOHW! ging die Conference voraus. Der Fachteil begann am späten Nachmittag mit markanten Keynotes von Prof. Dr. Errichiello (Markensoziologe und -berater) und Regula Bührer Fecker (zweifache «Werberin des Jahres» und Inhaberin La Stratégiste). In der anschliessenden Gesprächsrunde ging es um Glaubwürdigkeit, Haltung, Vertrauen und Attention in der erfolgreichen Markenführung. Nebst den beiden Keynote-Speakern war das Podium mit Nathalie Forrer (Head of Marketing bei Lidl Schweiz) sowie Christian-Kumar Meier (Head of Transformation und Mitglied des Managements bei mediatonic) herausragend besetzt. Moderiert wurde die lebhafte Diskussion von Anna Kohler (Chefredaktorin und Publizistische Leiterin m&k Das Magazin für Markt und Kommunikation).

Durch den gesamten WOOHW!-Event führte Bigna Silberschmidt (Moderatorin und Journalistin). Sponsoren wie Setaprint AG, Richnerstutz AG, Burri Public Elements AG und Media Focus boten Highlights mit ihren Inszenierungen. Für den Sound bei Dinner und Party sorgte «sax o’ conga» mit Sängerin Tanja Dankner. Die über 300 geladenen Gäste feierten stimmungsvoll und gutgelaunt bis tief in den Abend.

Die Gewinner

Campaign of the Year & Gold Culture: Museum für Gestaltung

Gold Commercial National: Denner

 

Gold Local & Regional: Hiltl AG

 

Gold Public Service: Solidar Suisse

 

Gold DOOH: EWZ

 

 

IEU Kommunikation AG übernimmt Energieplattform EPN

IEU Kommunikation AG feiert in diesem Jahr nicht nur ihr 25-jähriges Bestehen, sondern stellt mit der Übernahme des European Power Networks (EPN) die Weichen für die Zukunft der Energiekommunikation.

Die Agentur aus Liestal und Zürich baut damit ihre Position im Energiesektor weiter aus und bringt eigene Kompetenz in das europaweite Expertennetzwerk ein.

Das EPN ist seit über zwei Jahrzehnten eine etablierte Plattform für Austausch und Vernetzung in der Energiebranche. Monatliche Tagungen, besetzt mit hochkarätigen Referenten, sorgen für praxisnahen Wissenstransfer unter Expertinnen und Experten. Der Fokus liegt dabei zunehmend auf zukunftsweisenden Themen wie erneuerbaren Energien, Flexibilitätsmanagement durch Batteriespeicher sowie Digitalisierung im Strommarkt Schweiz und Europa.

Auch nach der Übernahme bleibt Klaus E. Schewe, der EPN-Gründer, als Beirat im Netzwerk. Die geschäftsführenden Partner der IEU, Fabian Cortesi und Hans Jörg Luchsinger, führen die Geschicke der Plattform und betonen die Bedeutung gemeinsamer Lösungen für den Energiesektor. «Wir sehen es als unsere Rolle, Brücken zwischen Forschung, Wirtschaft und Gesellschaft zu schlagen», so Cortesi. Die IEU versteht sich als Dienstleisterin im strategischen Kommunikationsmanagement und fördert mit neuen Formaten den persönlichen Austausch wichtiger Zukunftsthemen.

Mit neun Mitarbeitenden ist die inhabergeführte Agentur auf die Bereiche Energie, Bau, Immobilien, Nachhaltigkeit und Innovation spezialisiert. Die Übernahme der Energieplattform EPN soll das Wachstum der Agentur vorantreiben und zu weiteren Impulsen für die Transformation der Energiewirtschaft beitragen.

LUMEN-Studie: Kino punktet mit «echter Werbeaufmerksamkeit»

Premiere der Attention-Studie in Zürich am zweiten «CINEMA – It MATTERS 2.0»-Event: Weischer.Cinema Schweiz präsentiert wegweisende Erkenntnisse zur Wirksamkeit von Bewegtbild-Werbung und warum Attention essenziell ist.

Von links: Frank Senger, Christian Tingler, Juliane Fankhauser-Merz, Marcus Schögel, Christof Kaufmann (Bild: Beat Hürlimann)

Rund 110 Vertreterinnen und Vertreter aus Medien, Marketing und Werbung versammelten sich am 3. September 2025 im Arena Cinemas Sihlcity, um neue Impulse, exklusive Daten und spannende Perspektiven rund um das Thema Attention in der Bewegtbild-Kommunikation zu erhalten. Dank der Unterstützung der Interessengemeinschaft elektronische Medien (IGEM) fand der Event zusätzliche Sichtbarkeit in der Schweizer Medien-Community.

Sieben Schögel-Thesen

In seiner Keynote stellte Prof. Dr. Marcus Schögel vom Institut für Marketing und Customer Insight der Universität St. Gallen die Bedeutung von Aufmerksamkeit als knappes Gut in den Mittelpunkt. Unter dem Titel „Aufmerksamkeit zwischen Algorithmus und Ablenkung – Sieben Thesen für wirkungsvolle Kommunikation“ zeigte er, wie sich Marken aus kurzfristiger Performance-Optimierung lösen und durch den richtigen Mix aus Marke und Aktivierung nachhaltige Wirkung erzielen können. Anhand wissenschaftlicher Grundlagen erläuterte er, dass ohne Aufmerksamkeit keine Kommunikation wirkt. Er führte in die „Attention Economy“ ein, in der Informationsüberlastung und Ablenkung dominieren, und betonte, dass Kino hier ein einzigartiges Attention-Monopol besitzt: abgeschirmt von Second Screens, hoch emotional, sozial verstärkt und mit kreativer Freiheit für längere Formate. Sein Fazit: Kino ist ein Premium-Touchpoint in der Customer Journey, der Markenbotschaften nachhaltig verankert.

LUMEN Attention-Studie

Im zweiten Teil des Vormittags folgte die Präsentation von Christian Tingler, Director Research Weischer.GeoConsult, gemeinsam mit Frank Senger, Leitung Marketing & Communications / Geschäftsführer Weischer.Cinema Deutschland. Sie stellten zentrale Ergebnisse der neuen LUMEN Attention-Studie vor. Die von Weischer in Auftrag gegebene Untersuchung ermöglicht erstmals einen objektiven Leistungsvergleich aller Bewegtbild-Kanäle – inklusive Kino. Die Resultate liefern wegweisende Erkenntnisse zur Effektivität von Media-Investitionen im Kontext echter Aufmerksamkeit.

Gemeinsam mit dem Forschungspartner Lumen Research (UK) wurden Eyetracking-Studien in echten Kinos durchgeführt. 215 Testpersonen sahen 20 Werbemotive über acht Vorführungen hinweg – dabei wurden die Blickverläufe mit modernster Technik erfasst und ausgewertet. Die Ergebnisse:

  • Kino erzielt bis zu 4 x höhere Attention Scores als andere Bewegtbild-Kanäle.
  • Der Attention-CPM ist bis zu 3 x niedriger.
  • In Kombination mit TV steigert Kino die Zahl der „Attentive Contacts“ um bis zu 26 % – ohne zusätzliches Budget.

Fazit der Studie

Damit belegt die Forschung eindrucksvoll: Kino ist das aufmerksamkeitsstärkste und zugleich effizienteste Medium im Mediamix. In einem inspirierenden Rundumblick skizzierten sie zudem die Relevanz von Attention in der modernen Media-Welt gemäss des Konzepts der Aufmerksamkeitsökonomie. Ihre Botschaft: Attention ist kein Modewort, sondern die unverzichtbare Basis wirksamer Markenkommunikation.

Christof Kaufmann, CEO Weischer.Cinema Schweiz, betonte die Relevanz der Ergebnisse: «Aufmerksamkeit ist die neue Währung im Werbemarkt. Die LUMEN-Studie zeigt eindrücklich, dass Kino der Ort ist, an dem Marken echte Wirkung entfalten können – weit über den Moment hinaus. Cinema is your best seat in media.»

Bedeutung für den Werbemarkt

Ob als Bühne für starke Markeninszenierungen oder als Effizienz-Booster im Bewegtbildmix – Kino bleibt das Medium mit der höchsten Wirkungskraft. Aufmerksamkeit ist gekommen, um zu bleiben. Und Kino liefert sie in Reinform.

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