Compliance im KI-Zeitalter: Worauf DBAs achten müssen

Automatisierte Query-Optimierung, In-Database Machine Learning und KI-gestützte Analysen eröffnen neue Möglichkeiten – bergen aber auch neue Risiken für Datenschutz und Compliance. Redgate, ein Anbieter von DevOps-Lösungen für End-to-End Datenbankmanagement, zeigt, welche Aufgaben auf Datenbankadministratoren (DBAs) warten, wenn sie den Einsatz von KI regelkonform absichern wollen.

Datenbankadministratoren (DBAs) müssen verschiedene Pflichtaufgaben erfüllen, um im KI-Zeitalter für Compliance zu sorgen. (Bild: Depositphotos.com)

Lange Zeit galten Datenbanken als verlässliche, aber vergleichsweise statische Systeme: speichern, abfragen, Ergebnisse liefern. Doch mit dem Siegeszug von Künstlicher Intelligenz verändern sich Architektur und Betrieb rasant. KI-gestützte Abfrageoptimierung und Indexierung sowie integrierte Machine-Learning-Modelle für prädiktive Analysen werden mehr und mehr zum Standard. Die Folge: Die Anforderungen an Governance und Compliance wachsen – und damit das Aufgabengebiet der Datenbankadministratoren. Aus Sicht von Redgate sollten diese vier Maßnahmen ergreifen, um die Vorteile der neuen KI-Funktionen nutzen zu können, ohne in regulatorische Stolperfallen zu tappen:

  1. Data Governance etablieren. Ein gutes Framework für die Daten ist die Basis jeder erfolgreichen KI-Strategie. DBAs sollten Richtlinien definieren, die Datenqualität, -integrität und -sicherheit gewährleisten. Dazu gehört es, Datenverantwortlichkeiten klar zu definieren, Zugriffsrechte zu regeln und Verfahren für ein stringentes Datenlebenszyklus-Management umzusetzen. Sogenannte Datenkataloge erleichtern die Klassifizierung und Verwaltung von Metadaten und sorgen für einen transparenten Datenfluss. Unverzichtbar ist darüber hinaus der Einsatz von Techniken zur Datenmaskierung. Sie anonymisieren sensible Informationen, bevor diese in Entwicklung, Test oder anderen Umgebungen verwendet werden. Dabei werden Daten so verändert, dass Unbefugte keinen Zugriff auf personenbezogene Informationen erhalten, die Daten aber weiterhin für Tests und Analysen verwendet werden können. Das ist besonders wichtig, um Vorschriften wie die DSGVO oder den US-amerikanischen HIPAA zu erfüllen.
  2. Regelmäßige Daten-Audits durchführen. Audits sind für Datenbanken so essenziell wie Vorsorgeuntersuchungen für die Gesundheit. Sie überprüfen aber nicht nur die Einhaltung regulatorischer Vorgaben, sondern legen auch Optimierungspotenziale offen. Besonders hilfreich sind dabei spezielle Data-Observability-Tools. Sie machen Prozesse transparent und nachvollziehbar, protokollieren jede Eingabe und Ausgabe von KI-Modellen, decken mögliche Verzerrungen auf und sorgen dafür, dass die für ein Modell verwendeten Daten jederzeit nachvollzogen werden können. Gerade im Datenbankkontext wird KI häufig als „Black Box“ wahrgenommen. Wenn Machine-Learning-Modelle direkt integriert werden – etwa für Predictive Analytics oder automatische Optimierungen –, müssen DBAs sicherstellen, dass Entscheidungen und Ergebnisse erklärbar bleiben. 
  3. Zugriff konsequent absichern. KI bringt nicht nur Effizienz, sondern auch neue Bedrohungen mit sich: Prompt Injection, Data Poisoning oder das gezielte Ausnutzen von Schwachstellen in Machine-Learning-Modellen können Datenbanken direkt betreffen. Proaktive Schutzkonzepte und kontinuierliches Monitoring werden damit wichtiger denn je. Um einen unbefugten Zugriff bestmöglich zu verhindern, sind mehrstufige Sicherheitskonzepte Pflicht. Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA), rollenbasierte Zugriffskontrolle (RBAC) und regelmässige Prüfungen der Berechtigungen stellen sicher, dass nur autorisierte Nutzer mit den minimal erforderlichen Rechten an Datenbanken arbeiten. Transparente Zugriffsprotokolle erleichtern zudem die Nachweisführung bei Audits und senken das Risiko kostspieliger Datenpannen. 
  4. Reporting automatisieren. Wer Compliance nachweisen will, braucht eine lückenlose Dokumentation. DBAs sollten detailliert festhalten, woher Daten stammen, wie sie verarbeitet werden und wie KI-Modelle entwickelt wurden. Ideal ist eine automatisierte, fortlaufend aktualisierte Dokumentation durch die eingesetzten Tools. Gleichzeitig entwickelt sich der regulatorische Rahmen für KI dynamisch weiter, weshalb DBAs auch den Austausch in Fachforen und Verbänden suchen sollten. Nur so können sie neue Vorschriften und Best Practices frühzeitig adaptieren. 

„Mit der zunehmenden Nutzung von Künstlicher Intelligenz verändert sich auch das Profil von Datenbankadministratoren. Aus Query-Tunern werden Spezialisten, die neben ihren herkömmlichen Aufgaben auch die Aspekte Governance, Modellüberwachung und Sicherheit im Blick haben. Kenntnisse in Machine Learning und ein tiefes Verständnis für Datenschutzrichtlinien werden künftig ebenso wichtig sein wie klassische Datenbankexpertise“, sagt Oliver Stein, Geschäftsführer DACH bei Redgate. „Unabdingbar sind deshalb klare Governance-Regeln. Das reicht von Rollen- und Rechtekonzepten über Audit-Trails für maschinell generierte Abfragepläne und ML-Modelle bis hin zu einer Explainable AI, um regulatorische Anforderungen – etwa aus der DSGVO oder branchenspezifischen Auflagen im Finanz- und Gesundheitswesen – zu erfüllen.“

Quelle: www.red-gate.com/de/

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Employer Branding von Sayhey: Authentisches Storytelling mit «Faces of Metro»

Mit dem neuen Employer-Branding-Film «Faces of Metro» zeigt die Bieler Agentur Sayhey gemeinsam mit Metro Boutique, wie authentisches Storytelling im Employer Branding heute funktioniert.

Echte Menschen, echte Geschichten, echte Marke: Der Film rückt die Mitarbeitenden von Metro Boutique ins Zentrum – vom Lehrling bis zur Filialleitung. Gedreht in einer rohen Industriehalle, entsteht eine Ästhetik, die Fashion und Authentizität verbindet. «Faces of Metro» kombiniert ehrliche Stimmen, spürbare Energie und eine moderne Bildsprache – roh, stylish und mit einem Hauch Retro-Charme.
«Employer Branding wird oft mit langweiliger Werbung verwechselt», sagt Svenja Tschannen, Creative Director bei Sayhey. «Dabei geht es um viel mehr: Menschen wollen heute spüren, wer hinter einer Marke steht – und ob sie da reinpassen. Genau deshalb ist Employer Branding so wichtig – es zeigt, wofür eine Marke wirklich steht – wie sie denkt, wie sie fühlt, wie sie wirkt. Mit «Faces of Metro» wollten wir genau dieses Gefühl einfangen – echt, lebendig und typisch Metro Boutique.»
 

Mut, Persönlichkeit und Zusammenhalt

Der Film zeigt, wie modernes Employer Branding aussehen kann: mutig, menschlich und visuell prägnant. Statt typischer Recruitingästhetik entstehen Bilder, die Haltung, Vielfalt und Zusammenhalt transportieren. «Uns war wichtig zu zeigen, dass Metro Boutique ein Ort ist, an dem Menschen mit Persönlichkeit ihren Weg gehen können“, sagt Kevin Brunner, Marketing Manager bei Metro Boutique AG. «Unsere Mitarbeitenden machen die Marke lebendig – und genau dieses Gefühl wollten wir im Film spürbar machen: ehrlich, energiegeladen und nah an den Menschen.»
 
Das Employer-Branding-Video Faces of Metro ist auf der Karriereseite und den Social-Media-Kanälen von Metro Boutique zu sehen.

Verantwortlich bei Sayhey: Svenja Tschannen (Creative Director). Verantwortlich bei Metro Boutique: Kevin Brunner (Marketing Manager).

Teilnahmerekord: 420 Ersthelfer:innen am 5. Ersthelfer Symposium

Das 5. Ersthelfer Symposium vom 8. November 2025 fand erstmals im Luzerner Saal des KKL Luzern statt und sprengte den Teilnehmerrekord deutlich: 420 Ersthelfer:innen kamen nach Luzern – und zeigten, dass sie noch mit beiden Beinen ausserhalb des Gefängnisses stehen.

Grosses Interesse am 5. Ersthelfer Symposium: 420 Ersthelfer:innen fanden den Weg ins KKL Luzern. (Bild: Jonas Weibel / Ersthelfer Symposium)

Was hat ein Gefängnis mit Erster Hilfe zu tun? Zuweilen mehr, als einem lieb sein kann. Denn rechtliche Themen treiben manch einen Ersthelfer und manch eine Ersthelferin um. Da spielen Ängste mit, man könnte etwas falsch machen und dafür belangt werden. Es spielt aber auch Zweifel mit, was erlaubt ist und was nicht. Und teilweise spielen verschiedenste Mythen mit. Das fünfte Ersthelfer Symposium vom 8. November 2025 im KKL Luzern widmete sich unter dem Titel «Ersthelfer – mit einem Bein schon im Gefängnis?» solchen rechtlichen Aspekten der Ersten Hilfe.

420 Teilnehmende und 25 Aussteller folgten dem Ruf der Veranstalter und kamen zum Ersthelfer Symposium 2025 in den Luzerner Saal im KKL Luzern. Durch das Programm führte Donat Hofer, der mit seiner sympathischen und klaren Moderation den Tag strukturierte und die Themen auf inspirierende Weise miteinander verband.

Am Unfallort: was die Polizei und Staatsanwaltschaft wollen

Michael Muther ist Chef der Sicherheitspolizei Süd und eröffnete das Ersthelfer Symposium 2025. Er brachte den Teilnehmenden näher, wie die Polizei an einem Unfallort vorgeht und wie man sie dabei bestmöglich unterstützen kann. Mit Humor und gleichzeitig grosser fachlicher Tiefe zeigte er, welche rechtlichen Aspekte für Ersthelfende entscheidend sind. Insbesondere, dass jeder Schadenplatz potenziell auch ein Tatort ist. Sein Appell: umsichtig handeln, Spuren schützen und die eigene Verantwortung kennen.

Michael Muther erläuterte die polizeiliche Arbeit an einem Unfallort. (Bild: Jonas Weibel / Ersthelfer Symposium)

Medien: was Journalisten wollen

Auch häufig an einem Unfallort: Journalisten. Dabei trampeln sie gerne auch einmal in eine Gefahrenzone, stehen im Weg und provozieren Aussagen von Ersthelfer:innen, die sie besser nicht machen sollten. Wie geht man also mit diesen verflixten Medienschaffenden um? Kay Schubert, Medientrainer und langjähriger Journalist, nahm das Publikum mit auf eine lebendige Reise durch die Welt der Medienarbeit. Mit grosser Energie und anschaulichen Beispielen vermittelte er, wie Medienschaffende in Einsatzsituationen agieren, und verdeutlichte die Bedeutung der Medienfreiheit sowie des gegenseitigen Verständnisses zwischen Einsatzkräften und Presse.

Medikamente: was das Heilmittelgesetz will

Dürfen wir oder dürfen wir nicht? Die Medikamentenabgabe ist ein heikles Thema. Dr. Ruedi Hauri, Kantonsarzt des Kanton Zug und ehemaliger Präsident der Vereinigung der Kantonsärztinnen und Kantonsärzte, beleuchtete die rechtlichen Rahmenbedingungen zur Abgabe und Anwendung von Medikamenten durch Ersthelfende. Sein Vortrag machte klar, wie wichtig fundiertes Wissen, klare Richtlinien und fachliche Sicherheit sind, um Betroffenen professionell und rechtlich korrekt zu helfen.

Erste Hilfe hinter Gittern

Den Abschluss bildete Marcel Ruf, Leiter der JVA Lenzburg. Als jemand, der im übertragenen Sinn mit beiden Beinen im Gefängnis steht, gewährte er eindrucksvolle Einblicke in das Sicherheits- und Krisenmanagement innerhalb der Justizvollzugsanstalt. Mit Humor, Authentizität und realen Beispielen zeigte er, wie im Hochsicherheitsumfeld medizinische Notfälle, Brände oder Krisen professionell bewältigt werden.

Das Ersthelfer Symposium 2025 knackte Rekorde

Durch den Umzug vom Auditorium in den Luzerner Saal des KKL Luzern konnten mehr Ersthelfer:innen am Ersthelfer Symposium 2025 teilnehmen als bislang. 420 Betriebssanitäter:innen, Samariter:innen, Feuerwehrleute, Sicherheitsbeauftragte, First Responder und weitere Ersthelfer:innen folgten dem Ruf und sorgten für ein volles Haus. Alle Vorträge wurden simultan von Deutsch ins Französische übersetzt und die Teilnehmenden erhielten 3,5 Stunden an ihr IVR-Zertifikat und zwei SGAS-Fortbildungseinheiten angerechnet.

Auch die erweiterte Ausstellung wurde rege genutzt und besucht – insgesamt stellten 25 Aussteller ihre Produkte und Dienstleistungen vor. Ausserdem wurde das Ersthelfer Symposium 2025 von betriebsapotheke.ch (Gold-Sponsor), JDMT Group AG und Procamed AG (Silber-Sponsoren) sowie sureVIVE AG (Bronze-Sponsor) unterstützt.

Eine Erfolgsgeschichte wird fortgesetzt

Die gemeinsame Veranstaltung der Schweizerischen Vereinigung für Betriebssanität (SVBS) und von IVF HARTMANN fand im Jahr 2021 zum ersten Mal statt und entwickelte sich schnell zu einer Erfolgsgeschichte. Besonderen Wert legen die Veranstalter auch auf das Rahmenprogramm, den Austausch und die angeregten Fragerunden nach den Referaten.

Das nächste Ersthelfer Symposium wird am 31. Oktober 2026 stattfinden, wieder im Luzerner Saal des KKL Luzern. Unter dem Titel «Unfall – hautnah» wird ein Unfall von A bis Z begleitet, von der Ersten Hilfe auf einem Sportplatz über die Luftrettung und die Rehabilitation bis zur Dokumentation durch Ersthelfer:innen und den Datenschutz.

Quellen und weitere Informationen: www.ersthelfersymposium.ch, www.svbs-asse.ch

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Malware 2025: Die gefährlichsten Gruppen des Jahres

Wenn 2024 das Jahr des grossen Comebacks der Ransomware war, dann war 2025 das Jahr, in dem sie persönliche Identitäten ins Visier nahm. Cyberkriminelle drangen nicht mehr nur in Netzwerke ein, sie griffen gezielt Identitäten an. Doch welche Gruppierungen stecken hinter den Angriffen?

Von Ransomware ging 2025 eine anhaltend hohe Gefahr aus. (Bild: Unsplash.com)

Das Arsenal der Cyberkriminellen ist umfangreich: Social Engineering, Deepfakes und KI-gestützte Chattools verwandelten alltägliche Kommunikation in Angriffsvektoren. Oft reichen gestohlene Passwörter oder abgefangene Anrufe, um den Zugriff auf interne Systeme zu ermöglichen.

Mit KI Identitäten manipulieren

Mit Hilfe künstlicher Intelligenz, die Phishing, Stimmklonen und gefälschte Vorstellungsgespräche ermöglicht, hat sich Cyberkriminalität zu einem Instrument der Identitätsmanipulation entwickelt. Angreifer nutzen scheinbar legitime Zugangsdaten und umgehen damit klassische Sicherheitsmechanismen. Zwar erzielt Ransomware nicht mehr laufend neue Rekorde, doch der Markt hat sich auf hohem Niveau stabilisiert. Die Erpressungsökonomie setzt heute weniger auf Brute-Force-Verschlüsselung, sondern auf gestohlene Daten und strategischen Druck.

Die sechs gefährlichsten Tätergruppen

Laut dem jährlichen Nastiest Malware Report von OpenText haben sechs Gruppen das Jahr 2025 massgeblich geprägt.

  1. Qilin (auch bekannt als Agenda) steht hinter über 200 bestätigten Angriffen auf Krankenhäuser, Labore und kommunale Einrichtungen. In einem Fall führte der Ausfall von Diagnosediensten nachweislich zum Tod eines Patienten. Auffällig war eine Funktion im Ransomware-Control-Panel, über die Partner direkt mit einem von Qilin gestellten Verhandlungsberater chatten konnten. Ziel war es, Erpressungen zu standardisieren und auch unerfahrenen Tätern professionelle Unterstützung zu bieten. Diese Form der Professionalisierung setzt einen neuen Massstab für Ransomware-as-a-Service und zeigt, wie stark sich die kriminelle Infrastruktur im digitalen Untergrund weiterentwickelt hat.
  2. Akira konzentrierte sich auf zahlungskräftige Unternehmen und Managed Service Provider und war für fast jeden fünften dokumentierten Ransomware-Vorfall weltweit verantwortlich. Die Gruppe agiert mit technischer Präzision und klaren Abläufen, inklusive Supportstrukturen und kontrollierten Verhandlungen. Rabattaktionen und feste Regeln sollen Verlässlichkeit signalisieren – ein Vorgehen, das eher an Unternehmensprozesse als an Cyberkriminalität erinnert. Akira nutzt gezielt VPN-Schwachstellen, agiert international und hat sich zu einer professionellen Ransomware-as-a-Service-Plattform entwickelt.
  3. Scattered Spider zählt 2025 zu den einflussreichsten Gruppen. Mit Social Engineering, SIM-Swapping und Deepfake-Stimmenimitationen kompromittierten sie Grossunternehmen und umgingen selbst moderne Identitäts- und Zugriffssysteme.
    Im September zerschlugen koordinierte Festnahmen das Kernteam, doch Nachahmer und Abspaltungen setzen die Methoden fort. Die Kombination aus technischer Raffinesse, psychologischer Manipulation und gezieltem Identitätsmissbrauch machte die Gruppe zu einem zentralen Akteur im Bereich Zugangsbeschaffung.
  4. Play Ransomware war trotz geringer medialer Aufmerksamkeit eine der zerstörerischsten Gruppen. Über Angriffe auf mehr als 900 Managed Service Provider kompromittierte sie ganze Kundenumgebungen. Charakteristisch ist der Einsatz intermittierender Verschlüsselung, bei der nur Teile von Dateien betroffen sind. Das beschleunigt die Ausführung und erschwert die Erkennung. Zusätzlich nutzt die Gruppe massgeschneiderte Binärdateien und erweiterte ihr Toolkit um Module für virtualisierte Umgebungen wie Linux und ESXi. Die gezielte Ausnutzung von IT-Abhängigkeiten machte Play zu einem der gefährlichsten Akteure des Jahres.
  5. ShinyHunters zählt 2025 zu den gefährlichsten Akteuren. Die Gruppe infiltriert Cloud-Plattformen, bleibt oft monatelang unentdeckt und veröffentlicht gestohlene Daten erst, wenn sie sich verwerten lassen. Betroffen waren globale Marken wie Google, Salesforce und Kering. Ein zentrales Merkmal ist die gezielte Ausnutzung regulatorischer Pflichten. In Europa legte ShinyHunters den Zeitpunkt der Veröffentlichung häufig so, dass er mit offiziellen DSGVO-Meldungen zusammenfiel. Dadurch wurden Reputationsschäden und Compliance-Risiken zum Bestandteil der Erpressung. Die Angriffe zeigen, wie eng Cyberkriminalität und Regulierung inzwischen verbunden sind.
  6. Lumma Stealer gilt als Rückgrat vieler moderner Ransomware-Operationen. Die Malware sammelt massenhaft Zugangsdaten, Cookies und Tokens aus infizierten Systemen. Diese Daten zirkulieren schnell auf Darknet-Marktplätzen und dienen Gruppen wie Akira, Qilin und Play als Einstiegspunkt für gezielte Angriffe. Besonders wirksam ist die Kombination mit Social-Engineering-Kampagnen, etwa über gefälschte CAPTCHA-Meldungen oder Fehlermeldungen, die Benutzer zur Ausführung bösartiger Befehle verleiten. Diese hybride Methode unterläuft viele klassische Schutzmechanismen. Lumma zeigt, dass selbst gut gesicherte Umgebungen anfällig werden können, wenn ein einziges kompromittiertes Konto in die Sammelroutine gerät.

Worauf es jetzt ankommt

Trotz verbesserter Schutzmassnahmen und einer wachsenden Anzahl von Organisationen, die Zahlungen verweigern, bleibt die Ransomware-Szene äusserst lukrativ. Zwar haben sich Lösegeldforderungen und -zahlungen nach einem Anstieg zu Jahresbeginn auf hohem Niveau eingependelt, doch die finanziellen Gesamtschäden steigen weiter. Während manche Gruppen Schwierigkeiten haben, ihre Forderungen durchzusetzen, verhandeln gut organisierte Akteure weiterhin mit erschreckender Präzision Vergleiche in Millionenhöhe.

Diese Entwicklung unterstreicht, wie stark sich Ransomware als Geschäftsmodell professionalisiert hat und wie wichtig es ist, auch auf Verteidigungsseite strukturiert zu handeln. Viele effektive Massnahmen sind bekannt: regelmässige Patches, glaubwürdige Backup-Strategien, robuste Zugangskontrollen, gehärtete Fernzugänge und gezielte Sensibilisierung für Social Engineering. Wer diese Grundlagen in der Praxis fest verankert, verbessert nicht nur die eigene Reaktionsfähigkeit, sondern reduziert die Angriffsfläche nachhaltig.

Quelle: OpenText

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Wie bringt AI echten Mehrwert? – Matthias Zwingli von ConnectAI im Podcast

Künstliche Intelligenz ist in aller Munde – doch viele Unternehmen handeln aus Hype statt aus Strategie. Davon ist Matthias Zwingli, CEO des Zürcher Startups Connect AI, überzeugt.

«Viele starten mit einem Tool, bevor sie wissen, was sie damit erreichen wollen», sagt Matthias Zwingli im AI-Podcast der Text Akademie mit Moderator Christoph Soltmannowski. Für ihn steht fest: KI-Agenten sollten wie digitale Mitarbeitende behandelt werden – mit klar definierten Aufgaben und messbarem Nutzen. «Wenn die Ausbildung mehr kostet als der Nutzen, braucht es den Job nicht – und auch keinen KI-Agenten.»

Zwingli sieht in der aktuellen KI-Euphorie viel «FOMO», also Angst, etwas zu verpassen. Unternehmen müssten aber zuerst verstehen, wo KI wirklich einen Mehrwert schafft: in repetitiven, standardisierbaren Abläufen mit hohem Anfragevolumen – etwa im Kundensupport oder im Vertrieb. Dort lohne sich der Einsatz schnell, vorausgesetzt, man starte klein. «Der häufigste Fehler ist, zu komplex zu beginnen. Lieber Schritt für Schritt testen, anpassen und erweitern.»

Für Zwingli ist KI kein reines Technologiethema, sondern ein Kulturthema. Skepsis und Angst vor Jobverlust seien normal – bis die Mitarbeitenden den Effekt spüren. «Nach wenigen Wochen sehen Teams, dass die KI das Volumengeschäft übernimmt und sie sich auf komplexe Fälle konzentrieren können.» Der Mensch bleibe zentral, wegen Empathie und sozialer Kompetenz: «KI kann Gefühle imitieren, aber sie hat keine.»

Ein weiterer Erfolgsfaktor ist die Datenqualität. «KI lernt nicht automatisch», betont Zwingli. «Sie braucht gepflegte Daten und ein gutes Monitoring.» Connectai.ch arbeitet deshalb mit einem iterativen Entwicklungsprozess: Minimum Viable Product, Testphasen, Auswertung und laufende Optimierung.

Auch Datenschutz und digitale Souveränität spielen eine zentrale Rolle.  ConnectAI hostet seine Systeme vollständig in der Schweiz für sensitive Aufgaben. «Gerade in sensiblen Branchen ist es entscheidend, die Kontrolle über die eigenen Daten zu behalten.»

Sein Fazit: KI lohnt sich dort, wo Unternehmen viele wiederkehrende Anfragen und klare Ziele haben. Zwinglis Empfehlung lautet: Assessment – Strategie – schrittweiser Aufbau. Und vor allem: Mitarbeitende mitnehmen, statt sie zu überrollen. «KI ersetzt keine Jobs – sie verändert sie.»

Der St. Galler Unternehmer und ehemalige Director von Digitalswitzerland gründete 2024 das Startup Connect AI, das spezialisierte KI-Agenten für Kundenservice, Vertrieb und Events entwickelt. Connect setzt auf Schweizer Hosting, agile Entwicklung und enge Zusammenarbeit mit den Kunden – von der Strategie bis zum Rollout.


Der Videopodcast «AI und Gesellschaft – Wege in die neue Welt» wird produziert von der Stiftung Text Akademie. Monatlich erscheinen zwei Folgen, auf SpotifyYoutube und weiteren Podcast-Plattformen.

Migros verabschiedet ihre «Vision 2035»

Die Delegiertenversammlung des Migros-Genossenschafts-Bundes (MGB) hat am 8. November eine neue Vision für die gesamte Migros-Gruppe verabschiedet. Sie steht unter dem Leitgedanken «Eine lebenswerte Schweiz für alle».

Zum

[caption id="attachment_41856" align="alignnone" width="680"] Die Migros gestaltet ihre Zukunft und hat die Vision 2035 verabschiedet. (Bild: Migros Genossenschaftsbund)[/caption]

100-Jahr-Jubiläum  hat die Migros 2025  ihre  Herkunft, ihre Werte und ihre Errungenschaften gebührend gefeiert. Jetzt richtet sie ihren Blick klar nach vorne. Die Verwaltung des Migros-Genossenschafts-Bundes hat der Delegiertenversammlung die Vision 2035 vorgelegt. Die Delegiertenversammlung hat sie einstimmig genehmigt.

Die Vision definiert die langfristige Ausrichtung der Migros-Gruppe, setzt Schwerpunkte für die kommenden Jahre und gibt den Mitarbeitenden Orientierung für ihr tägliches Handeln. Sie steht unter dem Leitgedanken «Eine lebenswerte Schweiz für alle» und  baut auf drei zentralen Elementen auf:

  • Erstens: Die Migros ist im Alltag die erste Wahl.  Sie setzt Massstäbe bei Leistungen des täglichen Bedarfs und fokussiert sich auf die Bedürfnisse der Menschen. Sie begeistert Kundinnen und Kunden mit hochwertigen Produkten und Dienstleistungen in den Bereichen Ernährung, Gesundheit, Güter des täglichen Bedarfs und Finanzen. In Preis und Leistung geht sie keine Kompromisse ein.
  • Zweitens: Die starke Migros-Gemeinschaft ist der Antrieb ihres Erfolgs.  Mitarbeitende, Genossenschafterinnen und Genossenschafter sowie Kundinnen und Kunden bilden das Fundament der Migros und gestalten aktiv mit. Gemeinsam prägen sie den Erfolg der Gruppe und fördern Identifikation. Die Migros-Gruppe setzt auf Mitgestaltung, eröffnet Perspektiven und schafft Vertrauen.
  • Drittens: Die Migros-Gruppe nutzt ihren wirtschaftlichen Erfolg zum Wohle der Gesellschaft. Als Genossenschaft gibt sie einen bedeutenden Teil ihres Erfolgs gezielt zurück: zum einen an die Gesellschaft durch Investitionen in Bildung, Kultur, Freizeit und Nachhaltigkeit, zum anderen an die Migros-Gemeinschaft, also an Kundinnen, Genossenschafter und Mitarbeitende. Die Migros lässt sie aktiv am Erfolg teilhaben.

Die Präsidentin der Delegiertenversammlung, Edith Spillmann, sagt: «Ich freue mich, dass die Vision von den Delegierten so positiv aufgenommen wurde. Sie zeigt, wie wir als Gemeinschaft die Zukunft aktiv gestalten können.»

Um die Vision im Alltag zu leben, ist die Migros mit ihren vier strategischen Geschäftsfeldern optimal aufgestellt: Food (u. a. Migros, Denner, Migrolino), Non Food (Digitec Galaxus), Finanzdienstleistungen (Migros Bank) und Gesundheit (Medbase, movemi). Diese Unternehmen leisten einen zentralen Beitrag zur Grundversorgung der Schweizer Bevölkerung und machen die Vision einer lebenswerten Schweiz konkret erlebbar.

Ursula Nold, Präsidentin der Verwaltung: «Die Migros war schon immer mehr als nur ein Unternehmen – sie war auch eine Idee für eine bessere Gesellschaft. Mit der Vision knüpfen wir an diese Tradition an und übernehmen Verantwortung für die Zukunft. Wir wollen für die Menschen da sein und die Schweiz aktiv mitgestalten.»

Aufbauend auf der Vision geht es in weiteren Schritten darum, wie die Rolle der 2,3 Millionen Genossenschafterinnen und Genossenschafter geschärft, der Kundennutzen über die gesamte Gruppe hinweg gestärkt und die Migros-Gruppe organisatorisch weiterentwickelt werden kann. Damit bleibt sie ihrem Anspruch treu, eine lebenswerte Schweiz für alle zu schaffen,  heute und morgen.

Quelle: Migros

Initiative Schweiz: Prix Suisse für Willy Michel; Amal Clooney inspiriert im Fireside Chat

Die fünfte Ausgabe des Prix Suisse vereinte am Samstag, 8.11., im Kursaal Bern rund 400 Gäste aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik, Sport und Kultur. Der Prix Suisse 2025 ging an Dr. h.c. Willy Michel in Anerkennung seiner ausserordentlichen Verdienste als Unternehmer, Visionär und Mäzen.

Vl.n.r. Rudolf Obrecht, Albert Rösti, Willy Michel, Stefan Linder, Sandra Studer (v.l.n.r.(Foto: Sandra Blaser).

«Willy Michel steht für unternehmerische Vision, Innovationskraft und gesellschaftliche Verantwortung. Mit den Unternehmen Disetronic und Ypsomed hat er die Medizintechnik nachhaltig geprägt und die Schweiz als Standort für Präzision und Innovation gestärkt. Seine Pionierarbeit, insbesondere im Bereich der Insulinverabreichung, hat neue Massstäbe gesetzt und das Leben von Millionen Menschen weltweit verbessert. Es ist uns eine Ehre, ihn mit dem diesjährigen Prix Suisse auszuzeichnen», sagt Stefan Linder, Leiter der Initiative Schweiz. Bundesrat Albert Rösti überreichte den Prix Suisse 2025. Die Non-Profit-Organisation Initiative Schweiz verleiht die Auszeichnung seit 2021 jährlich an Persönlichkeiten, die mit Mut, Kreativität und Weitblick herausragende Leistungen für die Schweiz erbracht haben. Zu den bisherigen Preisträgerinnen und Preisträgern zählen Peter Spuhler, ausgezeichnet 2021 für seine unternehmerischen Leistungen, Martine Clozel, geehrt 2022 für ihre Verdienste in der Wissenschaft, Marco Odermatt, Preisträger 2023 im Sport, sowie Büne Huber, der 2024 für sein kulturelles Schaffen geehrt wurde. Für Willy Michel ist der Prix Suisse eine besondere Anerkennung seines Lebenswerks und seines unternehmerischen Engagements.

Amal Clooney
Amal Clooney

Fireside Chat mit Menschenrechtsanwältin Amal Clooney

Ein Höhepunkt des Abends war der Fireside Chat mit Amal Clooney, einer der weltweit führenden Juristinnen für Menschenrechte und internationales Recht. In einem eindrücklichen Gespräch sprach sie über Verantwortung, Gerechtigkeit und den Schutz der Pressefreiheit. Amal Clooney setzt sich seit vielen Jahren für Opfer von Kriegsverbrechen, Völkermord und Machtmissbrauch ein. Sie vertritt Persönlichkeiten wie Julian Assange, Maria Ressa und Nadia Murad und arbeitet eng mit den Vereinten Nationen sowie dem Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag zusammen. Als UN-Sonderberaterin für Gerechtigkeit und Rechenschaftspflicht kämpft sie weltweit für die Verfolgung von Kriegsverbrechen und die Stärkung des internationalen Rechts. Mit der Clooney Foundation for Justice unterstützt sie Menschen, die aufgrund ihrer Überzeugungen oder Herkunft entrechtet werden. Die Stiftung bietet in über 40 Ländern kostenlosen Rechtsbeistand und engagiert sich für Meinungsfreiheit, Gleichstellung und die Rechte von Frauen.

 

Die besten Schweizer Software-Projekte 2025

Am 6. November wurden zum zweiten Mal die «Best of Swiss Software»-Awards im Zürcher Kongresshaus verliehen. Gold gab es für «Online Hüttenreservationssystem», «Forward Publishing», «Sanitas Data Platform» und «ForstControl».

Forstcontrol gewann Gold in der Kategorie «Enterprise Software Solutions». (Bild: Best of Swiss Web GmbH)

Im Rahmen einer feierlichen Award Night im Zürcher Kongresshaus wurden am 6. November 2025 die Gold-, Silber- und Bronze-Gewinner des zweiten «Best of Swiss Software»-Awards  bekanntgegeben und mit über 450 Gästen gebührend gefeiert. 30 nominierte Projekte gingen in vier Kategorien ins Rennen um die Medaillen. Die Fachjury würdigte alle nominierten Projekte in einer intensiven Q&A-Session und wählte die besten Werke des Jahres aus. Best of Swiss Apps wird von Sponsoren und Partnern wie Hostpoint, Swico, der Universität Bern und Digicomp unterstützt.

Die Gewinner-Projekte von Best of Swiss Software 2025

Business Solutions
In dieser Kategorie werden Individualsoftware prämiert, die komplexe Geschäftsprozesse automatisieren und optimieren und damit zur Effizienzsteigerung im Arbeitsalltag beitragen.

  • Gold: Online Hüttenreservationssystem (OHRS). Auftraggeber Schweizer Alpen-Club SAC, Auftragnehmer Elca Informatik
  • Silber: Jazz 2.0 Workforce Management Solution
  • Bronze: AIQuans

Cloud Native Solutions
Gewürdigt werden Individualsoftwareprojekte, die konsequent für Cloud-Plattformen optimiert sind und moderne Architektur- sowie Entwicklungsprinzipien berücksichtigen.

  • Gold: Forward Publishing – Eine skalierbare, cloudbasierte Publishing-Architektur für alle CH Media News-Portale. Auftraggeber CH Regionalmedien, Auftragnehmer G+D Netcetera
  • Silber: Swiss made Identity and Access Management für die nächste Generation
  • Bronze: Energiedashboard

Data & AI Solutions
In dieser Kategorie werden Individuallösungen bewertet, die unternehmensweite Daten-Plattformen aufbauen, Daten-Anwendungen erstellen und basierend darauf AI-Modelle trainieren oder generative AI-Lösungen entwickeln.

  • Gold: Sanitas Data Platform. Auftraggeber Sanitas, Auftragnehmer Valtech und IPT
  • Silber: Open Datastack – Business Intelligence & Data Quality Management
  • Bronze: Energiedashboard

Enterprise Software Solutions
Im Fokus dieser Kategorie stehen Integrationsprojekte von ERP-, CRM- und Branchensoftware-Plattformen. Hier überzeugen Umsetzungen, die optimal auf individuelle Unternehmensprozesse angepasst sind.

  • Gold: ForstControl. Auftraggeber Siabit, Auftragnehmer Siabit
  • Silber: ITSENSE stärkt Digitalisierung in Liechtenstein: CoreOne Suite als Zugangstor und eVertretungs-Portal als Schlüsselkomponente für das E-Government
  • Bronze: Hitobito für den Schweizer Alpen-Club

Best of Swiss Software setzt Qualitätsstandards

Best of Swiss Software zeichnet jeweils die besten Schweizer Individualsoftware- und Systemintegrationsprojekte aus. Ziel ist es, Innovationen zu unterstützen und herausragende Leistungen sichtbar zu machen. Damit setzt – nach eigener Darstellung – Best of Swiss Software Qualitätsstandards und stellt die besten Teams und Unternehmen der Schweizer Softwarebranche ins Rampenlicht.

In einem zweistufigen Jurierungsprozess werden die eingereichten Projekte sorgfältig auf ihre Qualität und Innovationskraft hin geprüft. Im ersten Schritt bewertet der Assessment-Partner, das Institut für Wirtschaftsinformatik der Universität Bern, die eingereichten Projekte. Pro Award-Kategorie werden maximal 12 Projekte für den Award nominiert. Im zweiten Schritt, am Jurytag, werden die nominierten Projekte der Expertenjury im Rahmen einer Q&A-Session präsentiert.

Quelle: Best of Swiss Web GmbH

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OWM Trendbarometer: Werbetreibende sehen 2026 vorsichtig optimistisch

Vorsichtig optimistische Umsatzerwartungen und weiter Druck auf Werbeinvestitionen: OWM Trendbarometer prognostiziert 2026 stagnierende Media-Budgets. Werbewirkungsnachweise und Zukunftsthemen gewinnen an Relevanz.

Die Mehrheit der Unternehmen erwartet für 2026 gleichbleibende Werbeinvestitionen, während deutlich weniger von steigenden Budgets ausgehen. Damit trübt sich die Stimmung im Vergleich zum Vorjahr spürbar ein.

Vorsichtig optimistische Umsatzerwartungen und weiter Druck auf Werbeinvestitionen: OWM Trendbarometer prognostiziert 2026 stagnierende Media-Budgets. Werbewirkungsnachweise und Zukunftsthemen gewinnen an Relevanz

Das OWM Trendbarometer skizziert verhaltene Aussichten für den deutschen Werbemarkt. Während rund 70 Prozent der befragten OWM-Mitgliedsunternehmen von einer positiven Umsatzentwicklung im laufenden Jahr berichten – ein Anstieg im Vergleich zum Vorjahr –, sind die Werbeinvestitionen deutlich rückläufig. Der Anteil der Unternehmen, die im laufenden Jahr ihr Budget kürzten, hat sich mehr als verdoppelt.

Auch für 2026 rechnen die meisten Unternehmen mit stagnierenden Werbeausgaben.

Trotz dieser Entwicklung ist der wirtschaftliche Ausblick vorsichtig optimistisch. Die Mehrheit der Befragten erwartet für das kommende Jahr stabile bis leicht steigende Umsätze. Bei der Einschätzung zur gesamtwirtschaftlichen Lage überwiegt jedoch die Zurückhaltung: Zwar geht eine geringere Zahl an Unternehmen als im Vorjahr von einer Verschlechterung aus. Doch nur wenige erwarten eine Verbesserung. Zu den grössten Unsicherheitsfaktoren zählen das Konsumklima, Zölle, die politische Entwicklung sowie die Energieversorgung.

Werbewirkungsnachweise, Fragmentierung und KI als zentrale Herausforderungen

Als grösste Herausforderung in der Marketingkommunikation wird mit 92 Prozent die mangelnde Nachvollziehbarkeit der Werbewirkung genannt – ein Wert, der sich im Vergleich zum Vorjahr noch einmal verstärkt hat. Es folgen die Erreichbarkeit fragmentierter Zielgruppen (89 %) sowie die Datenqualität für programmatisches Targeting (85 %). Künstliche Intelligenz, regulatorische Anforderungen, der Ruf nach mehr Transparenz und Mitarbeiter-Qualifizierung gewinnen weiter an Relevanz, während technische Themen wie Programmatic und MarTech leicht in den Hintergrund rücken.

Zukunftsorientierung gefragt – Branche kritisch beäugt

In Bezug auf die eigene Zukunftsfähigkeit geben sich die meisten Unternehmen selbstbewusst. Die Branche insgesamt wird jedoch weitaus kritischer bewertet: Nur wenige halten das Marketing- und Mediensystem in Deutschland für ausreichend „Future Ready“, um künftige Herausforderungen zu bewältigen. Als wichtigste Treiber bis 2030 sehen die Befragten den zunehmenden Einsatz von KI und Automatisierung, gefolgt von der Fragmentierung der Medienlandschaft und dem Bedarf an übergreifender Messbarkeit.

Digitale Medien weiter auf Wachstumskurs

Online Video, Connected TV, Influencer Marketing, Social Media und Retail Media bleiben laut Trendbarometer auch 2026 auf Wachstumskurs. Podcasts gewinnen zusätzlich an Bedeutung. Search wird verhaltener eingeschätzt, klassische Kanäle wie Print und lineares TV hingegen geraten weiter unter starken Druck.

Das OWM Trendbarometer wurde im September/Oktober 2025 von der Gess GmbH im Auftrag der OWM durchgeführt. Die Organisation Werbungtreibende im Markenverband (OWM) ist die zentrale Interessenvertretung der werbungtreibenden Unternehmen in Deutschland, die sich für die Freiheit der Kommunikation, transparente Geschäftsbeziehungen und einen fairen Leistungswettbewerb im Marketing/Medienbereich einsetzt.

BPM-Studie 2025: Effizienz treibt Unternehmen – KI stösst auf Grenzen

Eine neue Untersuchung von der ZHAW und BOC Group beleuchtet, wie Unternehmen ihre Geschäftsprozesse steuern, welche Rolle KI bereits spielt und welche technologischen und organisatorischen Faktoren den Fortschritt bremsen.

Die BPM-Studie der ZHAW und der BOC Group zeigt, dass Effizienz Unternehmen antreibt, KI dabei aber noch auf strukturelle Reifegrenzen stösst. (Bild: BOC Group)

Die aktuelle BPM-Studie der ZHAW School of Management and Law in Zusammenarbeit mit der BOC Group analysiert den Reifegrad des Geschäftsprozessmanagements (BPM) in Unternehmen der DACH-Region. Untersucht wurde, wie Organisationen ihre Prozesse steuern, in welchem Umfang KI und Agentic Process Automation eingesetzt werden und welche Ziele Unternehmen mit BPM verfolgen und vor welchen Herausforderungen sie dabei stehen. Über 290 Expert:innen wurden befragt.

Bedeutung von BPM: Effizienz, Transparenz und Digitalisierung stehen im Vordergrund

Die Ergebnisse zeigen, dass Geschäftsprozessmanagement weiter an strategischer Bedeutung gewinnt und zunehmend das Fundament für KI-basierte Automatisierung bildet. Gleichzeitig stehen Unternehmen vor klar identifizierbaren Reifegrenzen und Umsetzungsbarrieren. «BPM bleibt für Schweizer Unternehmen zentral und gewinnt mit KI in Zukunft an Bedeutung. Unsere Studie zeigt, dass die KI-Adoption erst am Anfang steht und ihr Potenzial nur auf Basis solider Prozessgrundlagen entfalten wird», so ein Fazit von Dr. Tim Geppert, Dozent Prozessmanagement an der ZHAW School of Management and Law.

Grafik: ZHAW / BOC Group

Die Studie belegt, dass Unternehmen BPM zunehmend als zentrales Steuerungsinstrument nutzen. 75 Prozent der befragten Organisationen nennen Effizienzsteigerung als primäres Ziel, gefolgt von der Schaffung von Transparenz und Nachvollziehbarkeit sowie der Erstellung einer Grundlage für die Digitalisierung von Prozessen und Geschäftsmodellen. Besonders in regulierten Branchen wird BPM zudem als Instrument zur Sicherung von Compliance und Governance bewertet.

Agentic Process Automation in der Frühphase – KI-Einsatz im BPM noch zögerlich

Viele Unternehmen sehen Agentic Process Automation (APA) als den nächsten Entwicklungsschritt der Prozessautomatisierung. 49 Prozent der Experten:innen erwarten eine zunehmende Bedeutung von APA in den kommenden Jahren. Der tatsächliche Einsatz befindet sich jedoch noch auf niedrigem Niveau: Nur 6 Prozent experimentieren derzeit mit Pilotprojekten. Die Studie ordnet APA als KI-gestützte Weiterentwicklung der Workflow-Automatisierung ein. APA hat das Potenzial, Geschäftsprozesse autonom zu planen, zu steuern und dynamisch anzupassen.

Grafik: ZHAW / BOC Group

Laut Studie liegen die grössten Hürden bei der Integration von KI im Prozessmanagement in Datenschutz- und Sicherheitsbedenken (70%), fehlender interner Expertise (59%) und hohen Implementierungskosten. Diese Faktoren zeigen, dass KI-gestütztes BPM nicht allein eine technologische Frage ist, sondern tiefgreifende organisatorische und regulatorische Veränderungen erfordert.

Relevanz von BPM-Tools nimmt branchenübergreifend deutlich zu

Die Untersuchung zeigt, dass der Einsatz von BPM-Software in nahezu allen Branchen eine zunehmend wichtigere Rolle spielt. Besonders stark ausgeprägt ist dieser Trend im öffentlichen Sektor, wo 84 Prozent der Befragten eine wachsende Bedeutung von BPM-Tools erwarten. Auch in der Informatik (71 %), in der Industrie (68 %) sowie im Finanz- und Versicherungsumfeld (63 %) wird ein klarer Bedeutungszuwachs prognostiziert.

Die Ergebnisse machen deutlich, dass BPM-Tools nicht mehr nur als operative Unterstützung, sondern zunehmend als strategischer Baustein für Effizienzsteigerung, digitale Prozesssteuerung und die Einhaltung regulatorischer Vorgaben bewertet werden. «Unsere Studie belegt: BPM ist das unverzichtbare Fundament für Optimierung, Digitalisierung der Wertschöpfung und regulatorische Compliance. Gleichzeitig erkennen wir: Das KI-Potenzial ist immens – doch in der Umsetzung stehen wir noch ganz am Anfang. Deshalb ist es jetzt entscheidend, BPM strategisch zu verankern, um eine Datenbasis mit zuverlässigen Informationen (‚Golden Source‘) zu schaffen und im KI-Zeitalter echten Mehrwert freizusetzen.»

Quelle: BOC Group

Dieser Beitrag erschien ursprünglich auf m-q.ch - https://www.m-q.ch/de/bpm-studie-2025-effizienz-treibt-unternehmen-ki-stoesst-auf-grenzen/

Top Ten der aktuellen Risiken für die Schweiz

Das Beratungs- und Dienstleistungsunternehmen Aon hat die Schweizer Ergebnisse der 2025 Global Risk Management Survey veröffentlicht. Die zehnte Ausgabe seit 2007 zeigt: Unternehmen navigieren in einer Ära beschleunigter Umbrüche, in der geopolitische Unsicherheiten und technologische Veränderungen die globale Risikolandschaft neu gestalten.

Die Risikolandschaft 2025 ist im Umbruch. (Bild: Depositphotos.com)

Schweizer Unternehmen stehen 2025 vor einzigartiger Risikolandschaft. Cyberangriffe stehen weiterhin an der Spitze der aktuellen Risiken in Schweizer Führungsetagen – im Einklang mit den globalen und EMEA-Ergebnissen. Während früher vor allem Feuer- und Elementarereignisse zu Betriebsunterbrechungen führten, sind heute mehrheitlich Cyberangriffe für diese verantwortlich. Dies unterstreicht, dass Cybersicherheit eine zentrale strategische Priorität bleiben muss: Ein einziger Vorfall kann den Betrieb stören, das Vertrauen der Kunden erschüttern und erhebliche finanzielle sowie regulatorische Folgen nach sich ziehen.

Geopolitische Risiken nehmen an Bedeutung zu

Geopolitische Volatilität hat an Bedeutung gewonnen und rangiert in der Schweiz auf Platz 3 – höher als in der EMEA-Region (Platz 5) oder weltweit (Platz 9). Dies spiegelt die erhöhte Sensibilität gegenüber internationaler Instabilität, Lieferkettenstörungen und den Auswirkungen veränderter Handelsbeziehungen auf die exportorientierte Schweizer Wirtschaft wider.

Wechselkursschwankungen und das Versagen bei Innovationen/Erfüllung von Kundenbedürfnissen sind spezifisch schweizerische Themen, die in den nationalen Top Ten erscheinen, aber nicht in den EMEA oder globalen Ergebnisse aufkommen. Die Bedeutung des Wechselkursrisikos verdeutlicht die starke Integration der Schweiz in die Weltmärkte und die Herausforderungen durch Währungsschwankungen. Der Fokus auf Innovation unterstreicht die technologische Führungsrolle des Landes und die Notwendigkeit, im sich schnell wandelnden Geschäftsumfeld vorauszubleiben.

Klimawandel nach wie vor als grosses Risiko eingeschätzt

Klimawandel taucht ebenfalls in den Top Ten der Schweizer Risiken auf und verdeutlicht das wachsende Bewusstsein für Umweltfragen und die Notwendigkeit nachhaltiger Geschäftsstrategien.
Mit Blick auf die Zukunft wird geopolitische Volatilität als das Risiko Nr. 1 für die Schweiz eingestuft. Dies spiegelt die wachsende Sorge über internationale Instabilität, regionale Konflikte und deren Auswirkungen auf die Schweizer Wirtschaft und Lieferketten wider. Klimawandel zählt zu den drei grössten zukünftigen Risiken der Schweiz, während er global nicht unter den Top fünf erscheint – ein Zeichen für das starke lokale Bewusstsein für Umwelt- und Nachhaltigkeitsthemen. Auffällig ist das Fehlen von zunehmendem Wettbewerb und Rohstoffpreisrisiko/Materialknappheit in den Schweizer Top fünf der Zukunft, die global vertreten sind. Stattdessen legt die Schweiz mehr Gewicht auf Klima- und geopolitische Risiken.

KI in der Schweiz kein Top-Ten-Risiko

Künstliche Intelligenz (KI) ist der grösste Aufsteiger in der Kategorie zukünftige Risiken für Europa, erstmals in den EMEA-Top-Ten und um neun Plätze gestiegen. Dies ist eine bemerkenswerte Abweichung: Während EMEA-Organisationen KI zunehmend als zukünftiges Risiko sehen, ist sie für Schweizer Befragte noch kein Top-Thema.

Unternehmen in Europa stärken weiterhin ihre Governance und das Risikomanagement: 62 % verfügen über einen etablierten Risikoausschuss im Vorstand. 67 % der europäischen Unternehmen haben eine eigene Risikomanagement-Abteilung (zum Vergleich: UK 75 %, Nordamerika 76 %).

Quelle: Aon. Aons Global Risk Management Survey basiert auf den Erkenntnissen von fast 3000 Risikomanagern, C-Level-Führungskräften und Executives aus 63 Ländern und 16 Branchen in Unternehmen aller Grössenordnungen.

Die Schweizer Top Ten der aktuellen Risiken 2025

1. Cyber-Risiken
2. Konjunkturabschwächung/langsame Erholung
3. Geopolitische Volatilität
4. Betriebsunterbrechung
5. Ausfall der (Zu-)Lieferketten oder Vertriebswege
6. Rohstoffpreisrisiko/Materialknappheit
7. Regularien/Gesetzgebungsänderungen
8. Wechselkursschwankungen
9. Versagen bei Innovationen/Erfüllung von Kundenbedürfnissen
10. Klimawandel
10. Cashflow/Liquiditätsrisiko

Von Handelsumstellungen, neuen Zöllen bis zu KI-getriebenen Umbrüchen: Unternehmen stehen vor einer volatilen Landschaft, die traditionelle Risikorahmen herausfordert. Doch inmitten der Umbrüche liegen bekanntlich auch Chancen. Unternehmen, die ihren Umgang mit Risiken neu denken – sie nicht nur als Compliance-Aufgabe, sondern als strategischen Hebel betrachten – sind besser aufgestellt, sich anzupassen und zu wachsen.

Dieser Beitrag erschien ursprünglich auf m-q.ch - https://www.m-q.ch/de/top-ten-der-aktuellen-risiken-fuer-die-schweiz/

Whitepaper zum digitalen Produktpass veröffentlicht

GS1, Circular Economy Switzerland und BloqSens veröffentlichen ein gemeinsam verfasstes Whitepaper zum Thema «Der Digitale Produktpass».

Titel des DPP-Whitepapers von BloqSens, GS1 und Circular Economy Switzerland. (Bild: BloqSens)

Ab 2027 wird der digitale Produktpass (kurz: DPP) in der EU schrittweise eingeführt, um die Kreislaufwirtschaft zu fördern und mehr Transparenz entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu schaffen. Diese Entwicklung wird künftig entscheidend für den Zugang zum EU-Markt sein. Der digitale Produktpass bietet Zugang zu relevanten Produktinformationen entlang der gesamten Lieferkette. Er ermöglicht es Unternehmen, detaillierte Informationen über ihre Produkte in digitaler Form zu speichern, zu aktualisieren und zu teilen.

In Partnerschaft mit GS1 und Circular Economy Switzerland hat BloqSens,  ein führender Anbieter von Digital Product Passport-Lösungen, ein White Paper verfasst. Dieses Whitepaper mit dem Titel «Der Digitale Produktpass (DPP) – Das Eintrittsticket zur EU und Kreislaufwirtschaft der Zukunft» erläutert Konzept, Bedeutung und Umsetzung des DPP als zentrales Instrument der EU im Rahmen des European Green Deal und der Eco-Design for Sustainable Products Regulation (ESPR). Ab 2027 soll der DPP schrittweise für Produktgruppen wie Stahl, Batterien und Textilien verpflichtend werden. Ziel ist eine transparente, ressourceneffiziente und klimaneutrale Wirtschaft. Der DPP dient als digitaler Datenträger, der Informationen zu Herkunft, Materialien, Reparierbarkeit, Recyclingfähigkeit und Umweltauswirkungen eines Produkts bündelt. Dadurch werden nachhaltige Kaufentscheidungen, Reparatur- und Wiederverwendungsmodelle sowie die Rückverfolgbarkeit entlang der Lieferkette ermöglicht.

Das Whitepaper beschreibt Chancen wie gesteigerte Transparenz, Ressourceneffizienz und neue Geschäftsmodelle, aber auch Herausforderungen in Bezug auf IT-Infrastruktur, Datensicherheit, Interoperabilität und Kosten – besonders für KMU. Anhand konkreter Pilotprojekte zeigt es, wie Unternehmen ihre Datenbasis analysieren, DPP-Prototypen aufbauen und bestehende GS1-Standards (z. B. QR-Codes mit Digital Link) nutzen können. Der Leitfaden betont die Bedeutung von Kooperation, Standardisierung und Mut zur Transformation. Der DPP wird als Schlüssel zur Kreislaufwirtschaft, als Wettbewerbsvorteil und als praktisches Werkzeug zur Umsetzung nachhaltiger Geschäftsmodelle positioniert.

Das Whitepaper kann hier heruntergeladen werden. Darüber hinaus hinaus stellen Circular Economy Switzerland und BloqSens am 21. Januar 2026 im Rahmen eines Events den Digitalen Produktpass und die neuesten Entwicklungen der EU-Verordnungen vor. Die Teilnehmenden werden dabei von zwei Unternehmen erfahren, wie man sich in der Branche Möbel und Textil auf den DPP vorbereitet.

Weitere Informationen und Anmeldung: https://www.bloqsens.com/de/news/dpp-whitepaper/

Dieser Beitrag erschien ursprünglich auf m-q.ch - https://www.m-q.ch/de/whitepaper-zum-digitalen-produktpass-veroeffentlicht/

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