Cloudera verstärkt Führungsteam in der Schweiz und Zentraleuropa

Das Hybrid-Daten- und KI-Plattform-Unternehmen Cloudera baut sein Führungsteam in der DACH-Region und Zentraleuropa aus. Nektarios Makris übernimmt als Regional Vice President die Verantwortung für Central and Eastern Europe inklusive der Schweiz, Jens Luebben leitet neu Deutschland und Österreich, während Yari Franzini die gesamte Region South, Central & Eastern Europe verantwortet.

Jens Luebben übernimmt als Regional Vice President die Verantwortung für Deutschland und Österreich. Quelle: zvg

Cloudera, Anbieter einer hybriden Daten- und KI-Plattform, stellt sein Führungsteam in der DACH-Region und Zentraleuropa neu auf. Die Reorganisation umfasst drei zentrale Positionen: Nektarios Makris wird Regional Vice President für Central and Eastern Europe inklusive der Schweiz, Jens Luebben übernimmt als Regional Vice President die Vertriebsverantwortung für Deutschland und Österreich. Beide berichten künftig an Yari Franzini, der als neuer Group Vice President die gesamte Region South, Central & Eastern Europe verantwortet.

Makris erweitert Verantwortungsbereich

Nektarios Makris kam 2022 zu Cloudera und übernimmt nun als Regional Vice President die Verantwortung für Zentral- und Osteuropa inklusive der Schweiz. Der in Genf ansässige Vertriebsexperte verfügt über 15 Jahre Branchenerfahrung, insbesondere bei Software-Unternehmen. Zuvor war er unter anderem für das Schweizer Unternehmen Spotme und Makoptimus Web Solutions tätig.

«Digitale Souveränität ist für europäische Unternehmen längst kein abstraktes Konzept mehr, sondern eine zentrale Anforderung», sagt Nektarios Makris. «Cloudera bietet Unternehmen durch eine moderne Datenmanagement-Plattform umfassende Möglichkeiten, um mit Analysen und datenbasierten KI-Anwendungen neue Geschäftsfelder zu erschliessen. Dank Private AI können Unternehmen jetzt KI auf ihren eigenen Daten aufbauen – in der eigenen Infrastruktur, konform mit europäischen Regularien. Ich freue mich darauf, unsere Kunden in Europa dabei zu unterstützen, das volle Potenzial ihrer Daten auszuschöpfen.»

Nektarios Makris wird Regional Vice President für Central and Eastern Europe inklusive der Schweiz. Quelle: zvg

Luebben konzentriert sich auf DACH-Kernmärkte

Jens Luebben kam 2023 zu Cloudera und konzentriert sich nun auf den deutschen und österreichischen Markt. Er bringt mehr als 25 Jahre Erfahrung im Bereich Vertrieb, Services und Consulting für amerikanische Software-Unternehmen mit. Vor seinem Wechsel zu Cloudera war Luebben als Area Vice President bei Confluent für den CEMEA-Raum zuständig. Zu seinen bisherigen Erfahrungen zählen Citrix, Microstrategy, Splunk und TIS.

«Der strategische Einsatz von KI entscheidet heute über den Geschäftserfolg von Unternehmen. Mit Private AI geben wir Unternehmen die volle Kontrolle über ihre Daten. Sie bestimmen selbst, wo diese liegen und wie sie für innovative KI-Workloads sicher und compliant genutzt werden», sagt Jens Luebben. «Ich freue mich darauf, gemeinsam mit unserem Team und unseren Partnern den deutschen und österreichischen Markt weiter auszubauen und unsere Kunden auf ihrem Weg zum datengetriebenen Unternehmen zu begleiten.»

Yari Franzini ist neuer GVP bei Cloudera. Quelle: zvg

Franzini übernimmt Gesamtverantwortung

Nach der erfolgreichen Leitung der Region Südeuropa erweitert Yari Franzini nun als Group Vice President bei Cloudera sein Aufgabengebiet um die neu geschaffene Region South, Central & Eastern Europe. Vor seinem Wechsel zu Cloudera bekleidete Franzini Führungspositionen bei Oracle und HPE. Seine Karriere begann er als Management-Berater, bevor er sieben Jahre bei EMC2 in verschiedenen Vertriebspositionen tätig war.

Cloudera positioniert sich als einziges Unternehmen für hybride Daten- und KI-Plattformen, dem grosse Unternehmen vertrauen, wenn es darum geht, KI für ihre Daten an jedem beliebigen Ort verfügbar zu machen. Die Plattform bietet eine konsistente Cloud-Erfahrung, die Public Clouds, lokale Rechenzentren und den Edge miteinander verbindet und dabei auf einer bewährten Open-Source-Basis aufbaut.

Weitere Informationen: https://www.cloudera.com

Mövenpick Wein übernimmt Liquid Grape

Mit der Übernahme von Liquid Grape stärkt Mövenpick Wein sein digitales Fine-Wine-Geschäft in der Schweiz und Deutschland. Die Akquisition ist Teil der strategischen Neuausrichtung unter CEO Nikolas von Haugwitz und verbindet stationären Handel mit datenbasierten Investmentlösungen. Die Gründer von Liquid Grape bleiben an Bord und verantworten die strategische Weiterentwicklung der Plattform.

Annie Dörfelt und Henrik Maaß, Gründer von Liquid Grape. Quelle: zvg

Mit der Übernahme des deutschen Wein-Investment-Anbieters Liquid Grape treibt Mövenpick Wein den Umbau seines Geschäftsmodells weiter voran. Die Akquisition zielt darauf ab, stationären Handel, digitale Dienstleistungen und datenbasierte Investmentlösungen enger zu verzahnen. Liquid Grape wurde 2019 gegründet und hat sich auf den Erwerb, die Verwaltung und den Handel von Fine Wines als Anlageform spezialisiert.

Kund:innen können über plattformgeschützte Anwendungen ihre Weinsammlungen verwalten und die Wertentwicklung ihrer Wein-Portfolios verfolgen. Ergänzt wird das Angebot durch persönliche Beratung, strukturierte Investmentpakete sowie Handels- und Rückkaufoptionen. Die Gründer von Liquid Grape, Annie Dörfelt und Henrik Maaß, bleiben an Bord und sind weiterhin für die strategische Weiterentwicklung der Plattform verantwortlich. So sichert Mövenpick Wein personelle Kontinuität, höchste Beratungskompetenz und die Pflege persönlicher Kundenbeziehungen.

2026 als Schlüsseljahr für Weininvestments

Mit der Übernahme reagiert Mövenpick Wein auf tiefgreifende Veränderungen im Weinhandel in der Schweiz und in Deutschland. Edle Weine gelten nicht nur als Genussobjekte, sondern zunehmend als alternative Anlageform mit langfristigem Wertsteigerungspotenzial. 2026 wird in der Fachwelt aufgrund der Markttrends und dem veränderten Käuferverhalten als Schlüsseljahr für Weininvestments gesehen.

Nikolas von Haugwitz, CEO Mövenpick Wein. Quelle: zvg

«Hochwertige Weine sind Sachwerte mit stabiler Entwicklung und können im Vergleich zu klassischen Anlageklassen attraktive Ergebnisse erzielen», sagt Nikolas von Haugwitz. «Wein bietet als Sachwert aufgrund begrenzter Verfügbarkeiten, sinkendem Angebot durch Konsum und wachsender globaler Nachfrage eine solide Basis für langfristige Investments».

Digitalisierung trifft Weinkultur

Mit der Integration von Liquid Grape reagiert Mövenpick Wein auf die steigenden Erwartungen einer technologieaffinen Kundschaft. Die Plattform ergänzt das bestehende Portfolio mit datenbasierten Tools und digitalen Nutzererfahrungen, die über reine Beratung und physischen Handel hinausgehen. Durch die Nutzung technologiebasierter Anwendungen und Online-Portfolio-Services soll der Zugang zu Wein-Investments erleichtert werden – vom Erstkontakt über die Portfolio-Analyse bis zur Abwicklung von Handelsprozessen.

«Der Weinmarkt entwickelt sich rasant – mit immer stärkerem Fokus auf Daten, vernetzte Informationsprozesse und neue Anlageformen», sagt Nikolas von Haugwitz. «Mit Liquid Grape erweitern wir unsere digitalen Kompetenzen im Bereich Fine-Wine-Investments und schaffen zusätzliche Mehrwerte für eine anspruchsvolle Kundschaft.»

Stationärer Handel trifft vernetzte Zukunft

Mövenpick Wein will seine langjährige Expertise im stationären Handel mit zukunftsweisenden Online-Services verbinden, um ein nahtloses, integriertes Kundenerlebnis zu schaffen. Ziel ist es, physische Präsenz an über 40 Standorten in der Schweiz und Deutschland mit digitalen Services wie Portfolio-Monitoring, Investment-Reporting und Online-Beratung zu verknüpfen.

Die Akquisition von Liquid Grape stärkt das bestehende Geschäftsmodell in strategisch relevanten Bereichen und setzt einen weiteren Schritt in der Transformation des Unternehmens: weg von einem primär stationären Anbieter hin zu einem technologiegestützten, vernetzten Akteur im Fine-Wine- und Investmentmarkt.

«Mit Blick auf das Jahr 2026 schaffen wir die Grundlage für ein integriertes Geschäftsmodell, das physische Präsenz, digitale Plattformen und Investmentlösungen systematisch zusammenführt», so von Haugwitz. «Damit festigen wir unsere Position als innovationsfreundlicher Ansprechpartner für Fine Wines und Weininvestments im DACH-Raum.»

Mehr Informationen: www.moevenpick-wein.ch

Systemisches Denken in der Beratung

Das Institut für systemische Impulse bietet im April 2026 zwei Seminare an, die Beratenden helfen, Veränderungsprozesse wirksamer zu gestalten. Im Fokus stehen systemtheoretische Konzepte für Coaching, Supervision und Organisationsberatung. Die Seminare vermitteln, warum gut gemeinte Massnahmen oft scheitern und wie sich Muster tatsächlich verändern lassen.

Vorbereitungen für wichtige Gespräche im Besprechungsraum. Quelle: zvg

Ein Team steckt im Konflikt. Gespräche werden geführt, Massnahmen beschlossen, Strukturen angepasst. Doch nach drei Monaten läuft alles wieder wie zuvor. Dieses Phänomen kennen viele aus der Beratungspraxis. Die Erklärung liegt nicht im Versagen der Beteiligten, sondern in der Systemlogik: Muster verändern sich nicht durch Appelle und guten Willen, sondern wenn man die Logik versteht, die sie am Leben hält.

Systemtheorie und Beratungspraxis

Das zweitägige Seminar vom 21. bis 22. April 2026 vermittelt Kern-Konzepte des systemischen Arbeitens für Coaching, Supervision und Organisationsberatung. Teilnehmende lernen, wie Menschen und Teams ihre Wirklichkeit erzeugen und wie sich diese produktiv verändern lässt. Der Fokus liegt darauf, Konfliktmuster in Teams zu erkennen, Wirklichkeitskonstruktionen wirksam zu irritieren und Interventionen zu entwickeln, die tatsächlich Wirkung zeigen – nicht bloss kurzfristig beruhigen.

Organisationen systemisch verstehen

Das zweite Seminar findet am 23. und 24. April 2026 statt und widmet sich der Frage, warum gut gemeinte Change-Prozesse so oft scheitern. Warum bleibt Agilität in vielen Organisationen ein Schlagwort, das an den echten Strukturen abprallt? Und warum wird aus Organisationsproblemen so häufig ein Personenproblem gemacht? Das Seminar vermittelt konzeptionelles Handwerkszeug, um Organisationslogiken zu durchschauen. Teilnehmende verstehen, warum Hierarchien keine Fehler sind, sondern funktionale Antworten auf strukturelle Fragen – und was neuere, agile Formen wirklich können und was nicht.

Warum gerade jetzt?

KI-Systeme treffen Entscheidungen, Teams arbeiten über Kontinente hinweg, Organisationsformen ändern sich im Jahrestakt. Die Versuchung ist gross, mit immer neuen Tools und Frameworks zu reagieren. Doch Organisationen waren schon immer mehr als die Summe ihrer Teile. Entscheidungen wurden schon immer unter Unsicherheit getroffen. Und Veränderung war schon immer paradox. Was sich geändert hat: Die Halbwertszeit von Managementmoden ist kürzer geworden. Wer systemtheoretisch informiert berät, stellt die richtigen Fragen – bevor Lösungen implementiert werden.

Die Referenten

Torsten Groth ist Dipl. Soz.-Wiss., selbstständiger Organisationsberater, Lehrbeauftragter am WIFU der Universität Witten/Herdecke, geschäftsführender Gesellschafter Simon Weber Friends und Initiator Club Systemtheorie. Er ist Autor der «66 Gebote systemischen Denkens und Handelns» (Carl-Auer, 4. Aufl. 2022).

Roger Romano ist Co-Inhaber des Instituts für systemische Impulse, systemischer Coach, Supervisor und Organisationsberater mit Schwerpunkt Transaktionsanalyse. Er verfügt über mehr als 25 Jahre Erfahrung in der Begleitung von Organisationen, Teams und Menschen in Veränderungen.

Die beiden Seminare ergänzen sich ideal. Wer beide besucht, entwickelt ein zusammenhängendes konzeptionelles Fundament für die eigene Beratungs- und Führungsarbeit.

Weitere Informationen zu den Seminaren und Anmeldung unter www.systemische-impulse.ch.

TheNewNow Future Summit bringt Business-Vordenker nach Zürich

Am 22. April 2026 findet im Headsquarter Zürich der TheNewNow Future Summit statt. Das Event ist die Weiterentwicklung des Swiss Deluxe Hotels Media Summit und richtet sich neu an alle Branchen. Rund 350 Teilnehmer erwarten fünf Keynotes sowie über 100 Sessions zu Media, Business, AI und New Work.

Prof. Dr. Felicitas Morhart gehört zu den Keynote-Speakern. Quelle: zvg

Das Headsquarter Zürich wird am 22. April 2026 zum Treffpunkt für Entscheider und Vordenker aus Business, Kommunikation und Kreativwirtschaft. Mit TheNewNow entsteht ein Format, das durch Wissenszugang und Austausch Orientierung bietet in einer Zeit, in der sich Kommunikation, Leadership und Technologie schneller verändern als je zuvor.

Vom exklusiven Summit zum branchenübergreifenden Format

TheNewNow ist die konsequente Weiterentwicklung des Swiss Deluxe Hotels Media Summit, der über mehrere Jahre als exklusives Branchenformat Massstäbe setzte. Mit der Neulancierung öffnet sich das Format nun für alle Branchen. «Wir widmen uns allen Einflüssen, die das Arbeitsleben in Zukunft prägen werden. Nachdem wir gesehen haben, wie wertvoll ein intensiver Wissensaustausch auf Augenhöhe sein kann, gehen wir nun den nächsten Schritt und richten uns an die gesamte Schweizer Luxusindustrie», erklärt Initiatorin Evelyn Gorgos die Neuausrichtung.

Initiatorin Evelyn Gorgos verantwortet die Neuausrichtung. Quelle: zvg

Über 100 Sessions und hochkarätige Referenten

Fünf Keynotes sowie zahlreiche Workshops, Panels und Live-Sessions bieten praxisnahes Expertenwissen aus den Bereichen Media, Business, AI und New Work. Die rund 350 Teilnehmer können dabei aus mehr als 100 Sessions wählen und individuelle Schwerpunkte bei der Programmzusammenstellung des Tages-Events setzen. Zu den Highlights zählen unter anderen Prof. Dr. Felicitas Morhart, AI-Experte Sébastien Félix, der deutsche Businesscoach Jens Alsleben, Fotograf Oliver Rust sowie Medienprofi Gaudenz Looser. Mehr als zehn internationale Medienagenturen präsentieren Zukunftsszenarien zur Transformation der Kommunikationswelt.

Das Headsquarter an der Stockerstrasse dient als eine der beiden Locations. Quelle: zvg

Zwei Locations mit vielfältigen Räumlichkeiten

Die 15 Co-Working-Spaces sowie die Communitybereiche an den beiden Locations in der Stocker- und Beethovenstrasse liegen in Gehdistanz und bieten den perfekten Rahmen für das moderne Format. Im Headsquarter Podcast-Studio werden ausgewählte Beiträge aufgezeichnet und in den Fitnessräumen dreht sich alles um Mental Health, Ernährung und Resilienz. Die Werkküche dient Kochbuchautor und Journalist Claudio Del Principe für einen Pasta-Workshop für interaktives Teambuilding. Die Swiss Deluxe Hotels bleiben bei der Neuauflage als Hosting Partner und mit einer eigens kuratierten Vortragsreihe vertreten.

«TheNewNow ist genau das Format, das in unsere Räume gehört. Es bringt Menschen zusammen, die neugierig sind und voneinander lernen wollen. Damit ergänzt es unsere kuratierte Community und unser Verständnis einer zeitgemässen Arbeitskultur», freut sich Anil Varghese, CEO Headsquarter.

Networking bis in die Nacht

Am Abend geht das Programm in eine After-Show-Party über und bietet bei DJ, Cocktails und einem Blick über die Dächer Zürichs Gelegenheit für Gespräche, für die tagsüber keine Zeit blieb. Tickets sind für 390 CHF (Early Bird 330 CHF) erhältlich. Alle Vorträge finden in englischer Sprache statt.

Weitere Informationen: www.newnow.work

Mediarent und Screenpro bündeln Vertrieb unter neuer Leitung

Die Dr. W.A. Günther Media Rent AG und die Screenpro AG führen ihre Vertriebsaktivitäten zusammen. Tobias Reithmaier übernimmt per sofort die Funktion des Head of Sales für beide Unternehmen. Die strategische Zusammenführung ermöglicht es, Kompetenzen gezielter zu bündeln und Synergien zu nutzen.

Tobias Reithmaier übernimmt die Leitung des Vertriebs für Mediarent und Screenpro. Quelle: zvg

Die Dr. W.A. Günther Media Rent AG (Mediarent) und die Screenpro AG bündeln ihre Vertriebsaktivitäten: Tobias Reithmaier übernimmt per sofort die Funktion des Head of Sales für beide Gesellschaften.

Langjährige Erfahrung in der Kundenberatung

Tobias Reithmaier war bisher für Screenpro tätig und verfügt über langjährige Erfahrung in der Kundenberatung. In seiner neuen Funktion verantwortet er die Weiterentwicklung der Vertriebsaktivitäten beider Unternehmen und wird die Beziehungen zu Kunden und Partnern kontinuierlich ausbauen.

Die strategische Zusammenführung von Screenpro und Mediarent ermöglicht es, Kompetenzen und Ressourcen noch gezielter zu bündeln und Synergien zu nutzen. Kunden profitieren dadurch von einem leistungsstarken und verlässlichen Leistungsangebot in den Bereichen Verkauf und Systemintegration von Display-, LED- und Digital-Signage-Lösungen sowie Vermietung hochwertiger audiovisueller Eventtechnik.

Gemeinsam mit dem Team spannende Projekte umsetzen

Zum Start in seiner neuen Funktion sagt Tobias Reithmaier: «Ich freue mich sehr darauf, die Zusammenarbeit mit unseren Kundinnen und Kunden weiter zu vertiefen und gemeinsam mit unserem Team spannende Projekte umzusetzen.»

Die Dr. W.A. Günther Media Rent AG gehört zu den führenden Anbietern für professionelle Veranstaltungstechnik in der Schweiz. Mit modernster Audio-, Video-, Licht- und Projektionstechnik schafft Mediarent eindrucksvolle Erlebniswelten – von der technischen Planung bis zur Umsetzung vor Ort. Über 90 Jahre Erfahrung stehen dabei für Qualität, Verlässlichkeit und massgeschneiderte Lösungen für Veranstaltungen jeder Grössenordnung.

Die Screenpro AG zählt zu den führenden Anbietern für professionelle Display-, LED- und Digital-Signage-Lösungen in der Schweiz und steht für innovative Technologien, hohe Servicequalität und massgeschneiderte Systemkonzepte. Beide Unternehmen sind Teil der Messerli Group, der führenden Schweizer Unternehmensgruppe für Live Experience.

https://www.mediarent.ch

Tradingzone spart über 1’600 Tonnen CO₂ mit Büromöbel-Kreislaufwirtschaft

Die Tradingzone aus Regensdorf legt mit der «Schweizer Kreislaufstudie Büro 2026» praxisbasierte Daten vor: Über 120 Büroreorganisationen pro Jahr führen zur Wiederverwendung von rund 20’000 Möbelstücken. Durch die systematische Zweitnutzung werden jährlich mehr als 1’600 Tonnen CO₂ eingespart – eine reale operative Wirkung statt theoretischer Potenziale.

Tradingzone fördert Kreislaufwirtschaft bei Büromöbeln. Quelle: zvg

Mit der Veröffentlichung der «Schweizer Kreislaufstudie Büro 2026» dokumentiert Tradingzone die Wirkung ihrer Kreislauftätigkeit im Schweizer Büromarkt. Die Analyse basiert auf Daten aus über 120 Büroreorganisationen pro Jahr und zeigt: Durch die systematische Wiederverwendung gewerblicher Büroeinrichtungen werden jährlich mehr als 1’600 Tonnen CO₂ eingespart. Die ausgewiesenen Werte dokumentieren eine reale operative Wirkung und nicht lediglich ein theoretisches Marktpotenzial.

Die gewerbliche Büroeinrichtung steht unter zunehmendem Veränderungsdruck. Hybrid Work, Standortkonsolidierungen, wirtschaftliche Unsicherheiten und steigende ESG-Anforderungen führen zu strukturellen Anpassungen von Arbeitsumgebungen und verkürzten Investitionszyklen.

Rund 20’000 Möbelstücke jährlich im Kreislauf

Die Datengrundlage der Studie umfasst rund 20’000 Möbelstücke pro Jahr, die im Rahmen von Projekten im Zusammenhang mit Büro-Reorganisationen, Standortverlagerungen und betrieblichen Restrukturierungen übernommen, geprüft, aufbereitet und wieder in Nutzung gebracht werden. Rund 93 Prozent der übernommenen Möbel können einer Zweitverwendung zugeführt werden. Der verbleibende Anteil von rund 7 Prozent wird fachgerecht recycelt oder entsorgt.

Typische Auslöser für diese Projekte sind Flächenkonsolidierungen, Standortzusammenlegungen, organisatorische Neuausrichtungen oder wirtschaftliche Anpassungen. Technische Mängel der Möbel sind dagegen nur selten der Grund.

Reale Wirkung statt theoretisches Potenzial

Auf Basis der tatsächlich jährlich im Kreislauf geführten Möbelstücke ergibt sich folgende dokumentierte Grössenordnung: rund 700 Tonnen eingespartes Material pro Jahr und über 1’600 Tonnen vermiedene CO₂-Emissionen jährlich.

Die Berechnung basiert auf einem durchschnittlichen Möbelgewicht von 35 kg sowie konservativen Emissionswerten von 80 kg CO₂ pro neu produziertem Möbelstück. Ziel der Hochrechnung ist nicht die Maximierung der Wirkung, sondern eine realistische Einordnung der Dimension.

Organisatorische Veränderungen statt technische Abnutzung

«Viele Büromöbel werden nicht ersetzt, weil sie technisch am Ende sind, sondern weil sich Organisationen verändern. Das grösste Kreislaufpotenzial liegt deshalb nicht im Neukauf, sondern in der intelligenten Weiterverwendung», sagt Marco Bühler, Mitgründer und Geschäftsführer von Tradingzone.

Die Studie ordnet die Ergebnisse im Kontext von ESG-Berichterstattung, Scope-3-Emissionen und veränderten Arbeitsplatzkonzepten ein. Kreislaufmodelle entwickeln sich zunehmend von einer Nischenlösung zu einem Bestandteil moderner Beschaffungsstrategien.

Die Tradingzone ist ein inhabergeführtes Schweizer Fachunternehmen mit Sitz in Regensdorf. Seit 2007 ist das Unternehmen auf neue und gebrauchte Büromöbel sowie nachhaltige Lösungen für Büroeinrichtungen spezialisiert. Mit über 70’000 sofort verfügbaren Möbelstücken und einem klaren Fokus auf Kreislaufwirtschaft gehört Tradingzone zu den führenden Anbietern für nachhaltige Büroeinrichtungslösungen in der Schweiz.

www.tradingzone.ch/kreislaufwirtschaft

Erste National Conference of Engineers bündelt Kräfte gegen Fachkräftemangel

An der Hochschule Luzern trafen sich rund 40 Expertinnen und Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik, um die Nachwuchsförderung im Ingenieurwesen zu stärken. Die Herausforderung liegt nicht am Mangel an Initiativen, sondern in deren Koordination und Sichtbarmachung.

HSLU lädt zur National Conference of Engineers. Quelle: zvg

Am 4. März 2026 fand an der Hochschule Luzern (HSLU) die erste National Conference of Engineers statt. Rund 40 Fachleute aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung, Verbänden und Studierendenschaft kamen zusammen, um gemeinsam Strategien für die Nachwuchsförderung im Ingenieurwesen zu entwickeln. Das Fazit der Konferenz ist eindeutig: Um die grossen gesellschaftlichen, technologischen und ökologischen Herausforderungen zu meistern, braucht es ein koordiniertes Handeln aller relevanten Akteurinnen und Akteure.

Viele Initiativen, fehlende Koordination

Die Konferenz zielte darauf ab, einen Überblick über bestehende Förderungsinitiativen im Ingenieurwesen zu gewinnen und Kräfte für zukünftige Massnahmen zu bündeln. Dabei wurde deutlich: In der Schweiz mangelt es nicht an Angeboten – allein auf der Plattform educamint.ch sind mindestens 860 Initiativen verzeichnet. Die eigentliche Herausforderung liegt in der Koordination, der Finanzierung und einer besseren Sichtbarmachung dieser Initiativen.

Mitarbeitende engagieren sich im gemeinsamen Workshop. Quelle: zvg

Gemeinsam wurden Strategien diskutiert, um mehr junge Menschen – insbesondere Frauen – für Ingenieur-, MINT- und Tech-Berufe zu begeistern. Organisiert wurde die Konferenz vom Engineers‘ Day und der Hochschule Luzern.

Ingenieurinnen und Ingenieure als Problemlöser

Angesichts globaler Herausforderungen wie Mobilität, Klimawandel und Digitalisierung kommt Ingenieurinnen und Ingenieuren eine zentrale Rolle zu. Sie entwickeln innovative Lösungen für erneuerbare Energiesysteme, resiliente Infrastrukturen, smarte Mobilitätskonzepte, digitale Technologien, datenbasierte Anwendungen und nachhaltige Produktionsprozesse. Damit leisten sie einen unverzichtbaren Beitrag zur Lebensqualität, zur nachhaltigen Entwicklung der Gesellschaft sowie zur Erreichung der Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen.

Gleichzeitig stehen Ingenieur-, MINT- und Tech-Berufe seit Jahren unter Druck: Der Fachkräftemangel ist ausgeprägt, und Frauen sind nach wie vor deutlich unterrepräsentiert.

Interdisziplinäre Workshops entwickeln Massnahmen

Neue Impulse bei Strategie-Workshop für Unternehmensentwicklung. Quelle: zvg

In thematischen Workshops entwickelten die Teilnehmenden gemeinsam konkrete Massnahmen, die anschliessend reflektiert, geschärft und ergänzt wurden. Besonders wertvoll erwies sich dabei die interdisziplinäre Zusammenarbeit sowie die aktive Einbindung von Studierenden, die neue Perspektiven und praxisnahe Impulse einbrachten.

Roadmap für koordiniertes Handeln

In den Workshops und der Podiumsdiskussion elaborierten die Teilnehmenden fünf zentrale Stossrichtungen als Basis für eine gemeinsame Roadmap. Engineering sichert die Zukunft der Schweiz, denn die Kompetenzen von Ingenieurinnen und Ingenieuren sind eine zentrale Grundlage für Innovation, Wettbewerbsfähigkeit und Wohlstand.

Das Berufsbild muss neu erzählt werden – stärker als gesellschaftlich relevanter Beitrag zum Lösen komplexer Probleme, verständlich, nahbar und jenseits von Klischees. Sichtbarkeit entsteht durch konkrete Beispiele: Konkrete Projekte und Alltagsbeispiele zeigen, welchen Nutzen Engineering für Gesellschaft und Wirtschaft schafft.

Der Nachwuchs soll früh begeistert werden. Kinder und Jugendliche sollen früh erleben, wie spannend und sinnvoll Engineering sein kann – durch Schulen, diverse Vorbilder und praktische Einblicke in reale Projekte. Um Engineering langfristig zu stärken, braucht es eine nationale Vernetzung, koordinierte Aktivitäten und einen kontinuierlichen Austausch zwischen Bildung, Wirtschaft, Verbänden und Politik.

Startschuss für nachhaltiges Engagement

Die erste National Conference of Engineers hat ein starkes Signal gesetzt und den Grundstein für ein gemeinsames, nachhaltiges Engagement zur Stärkung des Nachwuchses und der Ingenieur-, MINT- und Techberufe in der Schweiz gelegt. Das klare Bekenntnis der Teilnehmenden: Vorhandene Initiativen sollen gestärkt, Synergien systematisch genutzt und gemeinsam mehr Wirkung erzielt werden.

Mit grossem Engagement wurde der Startschuss für eine koordinierte Zusammenarbeit gegeben – mit einem klaren Etappenziel in Sicht: Die grosse National Conference of Engineers am 4. März 2027, an der eine nationale Deklaration verabschiedet werden soll.

Über den Engineers‘ Day

Die 40. Generalkonferenz der UNESCO hat im November 2019 auf Initiative der World Federation of Engineering Organizations (WFEO) beschlossen, den 4. März eines jeden Jahres zum World Engineering Day zu erklären. Weltweit finden unzählige Veranstaltungen statt. Am Engineers‘ Day bieten zahlreiche Firmen und Institutionen vertiefte Einblicke in das breite Berufsfeld des Ingenieurwesens und der MINT-Berufe.

Der Engineers‘ Day in der Schweiz wurde bereits im Jahr 2018 aus der Taufe gehoben und wird durch die Trägerverbände suisse.ing, Swiss Engineering STV UTS ATS, Schweizerischer Ingenieur- und Architektenverein sia, Schweizerische Akademie der Technischen Wissenschaften SATW, IngCH MINT for our future, Schweizerische Vereinigung der Ingenieurinnen SVIN, Ingenieur-Geometer Schweiz IGS und IAESTE Switzerland unterstützt.

Weitere Informationen: www.worldengineeringday.net und www.engineersday.ch

Shein verkauft weiterhin Produkte mit gefährlichen Chemikalien

Greenpeace Deutschland hat erneut Kleidungsstücke des Online-Modehändlers Shein untersucht und in 25 von 31 getesteten Produkten massiv überschrittene Grenzwerte festgestellt. Trotz Warnungen im November 2025 blieben identische oder ähnliche Artikel mit gefährlichen Chemikalien weiterhin verfügbar.

Greenpeace untersucht Shein-Kleidung auf Schadstoffe. Quelle: zvg

Der Online-Modehändler Shein nimmt Warnungen zu gesundheitsgefährdenden Chemikalien in seinen Produkten nicht ernst. Dies zeigt eine Untersuchung des Bremer Umweltinstituts, das im Auftrag von Greenpeace Deutschland im Januar 2026 insgesamt 31 Kleidungsstücke testete. In 25 davon wurden teils massive Überschreitungen der europäischen Chemikalienverordnung (REACH) nachgewiesen.

Besonders brisant: Es handelte sich um identische oder sehr ähnliche Produkte wie bei einem ersten Greenpeace-Test im November 2025. Diese sollten gemäss den Zusagen von Shein eigentlich nicht mehr auf der Plattform verfügbar sein. Der Fast-Fashion-Konzern hatte nach den ersten Tests angekündigt, die betroffenen Artikel vom Markt zu nehmen und erklärte, Produktsicherheit sowie EU-Standards hätten oberste Priorität.

Nur konkrete Produktnummern entfernt

Die Realität sieht anders aus: Shein entfernte lediglich die von Greenpeace beanstandeten, konkreten Produktnummern. Die Produkte selbst blieben weiterhin erhältlich. «Shein ignoriert Warnungen sowie gesetzliche Grenzwerte und nimmt Schäden für Mensch und Umwelt billigend in Kauf. Dieses Verhalten ist grob fahrlässig», sagt Joëlle Hérin, Konsumexpertin bei Greenpeace Schweiz.

Unter den 25 im Januar getesteten, belasteten Produkten waren vier identische Produkte wie im ersten Test. Eine Outdoor-Jacke war sogar erneut beim selben Händler verfügbar. Bei einer Sandale behielt Shein neun weitere Riemenfarben im Angebot – alle mit dem gleichen nicht-konformen Fussbett, obwohl Greenpeace bereits im November 2025 eine Farbvariante beanstandet hatte. Die gefährlichen Chemikalien überschritten die Schweizer und EU-Grenzwerte teilweise extrem, bis um das 3115-fache.

Risiken für Mensch und Umwelt

Greenpeace konnte in der Kleidung, darunter auch Kinderkleidung, potenziell giftige Chemikalien oberhalb der zulässigen Grenzwerte nachweisen. Die gefundenen Chemikalien werden mit verschiedenen Krankheiten in Verbindung gebracht, darunter Krebs, Fortpflanzungsstörungen und Wachstumsstörungen bei Kindern sowie einer Schwächung des Immunsystems.

Besonders betroffen sind Arbeiter:innen und die Umwelt in den Produktionsländern. Aber auch Käufer:innen kommen über Hautkontakt, Schweiss oder eingeatmete Fasern mit den Chemikalien in Berührung. Beim Waschen und Entsorgen gelangen die Stoffe weiter in Flüsse, Böden und in die Nahrungskette.

Gesetzliche Lücken in der Schweiz

Shein liefert die Ware fast ausschliesslich direkt aus China an Verbraucher:innen in der Schweiz. Die Produkte unterliegen darum derzeit weder dem Gesetz über Lebensmittel und Gebrauchsgegenstände noch dem Chemikaliengesetz. Konkret bedeutet dies, dass diese Produkte die Schweizer Grenzwerte nicht einhalten müssen. So entzieht sich Shein bislang der Haftung nach Schweizer Recht.

Um die Umwelt und die menschliche Gesundheit zu schützen, muss Schweizer Recht ohne Schlupflöcher für alle Produkte gelten, die in der Schweiz gekauft werden können. Anbieter, die wiederholt gegen Schweizer Vorgaben verstossen, müssen sanktioniert und vom Markt ausgeschlossen werden. Ausserdem fordert Greenpeace ein starkes Anti-Fast-Fashion-Gesetz nach französischem Vorbild, um umweltschonende Geschäftsmodelle zu etablieren.

«Der Fall Shein zeigt: Freiwillige Versprechen dieser Unternehmen sind nichts wert. Solange Fast-Fashion-Konzerne mit Wegwerfmode und gefährlichen Chemikalien Profite machen können, braucht es klare gesetzliche Grenzen», sagt Joëlle Hérin und ergänzt: «Ein wirksames Anti-Fast-Fashion-Gesetz muss Überproduktion eindämmen, Werbung für Billigmode begrenzen und Hersteller endlich in die Verantwortung nehmen.»

www.greenpeace.ch

 

Stellungnahme von Shein

Zu diesem Artikel hat uns Shein folgendes Statement übermittelt:

«Der konstruktive Austausch mit Greenpeace ist uns sehr wichtig. Im Rahmen der Aufarbeitung der aktuellen Test-Ergebnisse haben wir unabhängige Testinstitute damit beauftragt, weitere Untersuchungen der identifizierten Produkte durchzuführen.

Alle in dem vorherigen Bericht von Greenpeace genannten Produkte wurden umgehend weltweit von unserer Plattform entfernt, wie es unsere eigenen Standardprotokolle vorschreiben. Die Produkte sind auch weiterhin nicht auf unserer Website gelistet.

Auch die in dem vorliegenden Bericht identifizierten Produkte wurden unmittelbar entfernt, nachdem wir über die Ergebnisse informiert wurden. Gleichzeitig führen wir weitere eigene Tests durch.

Wir setzen uns mit den Bedenken hinsichtlich unserer Prozesse im Umgang mit solchen Fällen auseinander und erkennen an, dass dieser Vorgang Bereiche aufzeigt, in denen unsere Kontrollen weiter gestärkt werden können.

Unmittelbar nachdem wir von den Bedenken erfahren haben, haben wir Massnahmen eingeleitet, um Verbesserungspotenziale bezüglich unserer Schutzmassnahmen zu identifizieren. Diese erstrecken sich von der Vorprüfung von Produkten bis zur laufenden Kontrolle bereits verfügbarer Produkte. Die Schutzmassnahmen umfassen plattformweite Überprüfungen ähnlicher Produkte mithilfe technischer Erkennungssysteme sowie gezielte manuelle Prüfungen. 

Darüber hinaus erhöhen wir unsere Investitionen in die spezialisierten Teams und Technologien, die benannte Massnahmen gezielt umsetzen. Zudem verschärfen wir unseren Massnahmenkatalog gegenüber Anbietern, die sich nicht an unsere Anforderungen und Regeln halten, unter anderem durch schnellere Aussetzung oder Beendigung von Verträgen sowie verschärfte finanzielle Sanktionen.

Diese Massnahmen bauen auf dem Enhanced Compliance Programme auf, das wir Ende 2025 initiiert haben, um die Produktsicherheit zu verbessern und die Compliance-Standards auf unserer Plattform zu erhöhen. Im Rahmen dieses Programms erweitern wir unsere Partnerschaft mit führenden globalen Anbietern für Qualitätssicherung, um eine Reihe von Verbesserungen umzusetzen. Dazu gehören eine intensivere Prüfung neuer Anbieter, höhere Schulungsstandards für Content-Moderatoren und Verkäufer sowie strukturierte Compliance-Tests, um Schwachstellen zu identifizieren und Korrekturmassnahmen in relevanten Bereichen einzuleiten.

Wir setzen uns weiterhin dafür ein, dass ein verstärkter Informationsaustausch zwischen Plattformen stattfindet, um problematische Angebote und Verkäufer zu identifizieren. Schliesslich sind viele solcher Produkte weiterhin auf mehreren Online-Marktplätzen verfügbar.»

Nur fünf Prozent der Unternehmen erzielen messbaren Mehrwert aus KI-Investitionen

Eine aktuelle BCG-Studie zeigt: Nur fünf Prozent der Unternehmen weltweit generieren substanziellen Wert aus ihren KI-Investitionen. 60 Prozent erzielen trotz erheblicher Ausgaben minimale Erträge. Skills entwickeln sich dabei zur zentralen Steuerungsgrösse, um Mensch und KI erfolgreich zusammenzubringen.

Digitale Profile erleichtern die Personalauswahl für Unternehmen. Quelle: zvg / DesignbyFreepik

Künstliche Intelligenz verändert die Arbeitswelt fundamental, doch der wirtschaftliche Nutzen bleibt für die meisten Unternehmen aus. Eine Studie der Boston Consulting Group mit über 1250 Firmen weltweit offenbart eine drastische Kluft: Während eine kleine Elite von fünf Prozent der Unternehmen signifikante Umsatz- und Cashflow-Steigerungen verzeichnet, generieren 60 Prozent trotz substanzieller Investitionen kaum messbaren Wert. Weitere 35 Prozent befinden sich im Aufbau, bewegen sich jedoch zu langsam voran.

Die wachsende Wertelücke

Die führenden Unternehmen – von BCG als «Future-built» bezeichnet – erzielen bereits heute 1,7-mal höheres Umsatzwachstum und 1,6-mal höhere EBIT-Margen als die nachziehenden Firmen. Sie planen 26 Prozent mehr IT-Ausgaben und widmen bis zu 64 Prozent mehr ihres IT-Budgets der KI. Diese Investitionen schaffen einen sich selbst verstärkenden Kreislauf: Die Erträge werden in neue Fähigkeiten und Technologien reinvestiert, wodurch sich der Vorsprung kontinuierlich vergrössert.

Besonders bemerkenswert ist die Rolle von Agentic AI – autonomen KI-Agenten, die beobachten, planen und handeln können. Diese Technologie, die 2024 noch kaum erwähnt wurde, macht bereits 17 Prozent des gesamten KI-Werts aus und soll bis 2028 auf 29 Prozent ansteigen.

Skill-Daten als entscheidender Hebel

Cornerstoneondemand, ein führender Anbieter von Talent- und Lernmanagement-Lösungen, identifiziert Skills als zentrale Steuerungsgrösse für 2026. Ohne transparente Skill-Profile und verknüpfte Daten könne KI keinen Kontext herstellen und damit keine sinnvollen Empfehlungen aussprechen. Aktuelle Zahlen zeigen den Handlungsdruck: 35 Prozent der Unternehmen sehen deutliche Skill-Lücken, 55 Prozent berichten von punktuellen Defiziten.

Die Nachfrage nach KI-Kompetenzen ist um 245 Prozent gestiegen – weltweit die gefragteste Fähigkeit. Gleichzeitig wächst die Bedeutung menschlicher Fähigkeiten: Die Nachfrage nach emotionaler Intelligenz stieg um 95 Prozent, da technische Berufe zunehmend Human Skills erfordern.

Fünf Strategien der Erfolgreichen

Die BCG-Studie identifiziert ein klares Muster bei den erfolgreichen Unternehmen. Sie verfolgen eine vom CEO gesteuerte, mehrjährige KI-Vision mit expliziten Umsatz- und Kostenzielen. Fast 100 Prozent der Future-built-Organisationen berichten von tief engagierten Führungsteams, verglichen mit nur acht Prozent bei den Nachzüglern.

Zweitens gestalten sie Workflows grundlegend neu, statt nur zu automatisieren. 70 Prozent des KI-Potenzials konzentrieren sich in Kernfunktionen wie Vertrieb, Marketing, Produktion und Forschung. IT verzeichnete einen Anstieg von sechs Prozentpunkten auf 13 Prozent des gesamten KI-Werts.

Drittens implementieren sie ein KI-first-Betriebsmodell mit geteilter Verantwortung zwischen Business und IT. Diese Unternehmen sind 1,5-mal häufiger in der Lage, diese gemeinsame Eigentümerschaft zu etablieren.

Viertens sichern sie sich die notwendigen Talente durch aggressive Weiterbildung: Über 50 Prozent der Mitarbeitenden werden geschult, verglichen mit nur 20 Prozent bei den Nachzüglern. Lernen und Arbeiten verschmelzen zunehmend, wobei Lerninhalte direkt in den Arbeitskontext eingebettet werden.

Fünftens bauen sie eine zweckdienliche Technologiearchitektur auf. Mehr als die Hälfte der Future-built-Unternehmen arbeitet mit einem einzigen unternehmensweiten Datenmodell, verglichen mit nur vier Prozent bei stagnierenden Unternehmen.

HR und IT rücken zusammen

Cornerstoneondemand beobachtet eine engere Verzahnung von HR und IT. Während HR über strukturierte Informationen wie Skills und Leistungsdaten verfügt, liefert IT den Arbeitskontext aus Kollaborations- und Produktivitätsumgebungen. Eine Umfrage von Nexthink unter 1100 IT-Führungskräften zeigt: 92 Prozent glauben, dass diese Zusammenführung die Produktivität und Mitarbeiterzufriedenheit steigert.

Die Grenzen zwischen technischen und nicht-technischen Berufen verschwimmen. KI-Kompetenzen werden in nahezu allen Rollen erwartet, gleichzeitig steigen die Anforderungen an Empathie, Kommunikation und Urteilsvermögen.

Hohe Sicherheitsrisiken

Trotz des Potenzials berichten 72 Prozent der Unternehmen von ungemanagten KI-Sicherheitsrisiken. Erfolgreiche Firmen konzentrieren sich darauf, Schutzmechanismen und Leitplanken zu entwerfen, ohne die Leistung zu beeinträchtigen. Sie lösen Probleme wie Halluzinationen, Voreingenommenheit und Datenmissbrauch, die Nachzügler oft blockieren.

Die wichtigste Erkenntnis: KI-Agenten arbeiten nicht ohne Menschen. Ihre Leistung hängt von starker menschlicher Orchestrierung in neu gestalteten Rollen ab. Die besten Unternehmen konfigurieren Workflows, um autonome Agenten mit menschlicher Aufsicht zu kombinieren.

Zeit wird knapp

Die Technologie entwickelt sich rasant weiter. Die 10-20-70-Regel für Technologietransformationen bleibt gültig: 70 Prozent des strategischen Fokus sollten auf Menschen und Prozessen liegen, 20 Prozent auf Technologie und 10 Prozent auf Algorithmen. Die meisten Hindernisse betreffen Menschen, Organisation und Prozesse.

Unternehmen, die noch nicht begonnen haben, müssen jetzt handeln. Die Future-built-Firmen ziehen davon, die Wertelücke vergrössert sich, und das Aufholen wird mit jeder Woche schwieriger. Das Playbook ist klar definiert und für alle verfügbar – doch die Zeit drängt.

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Neue Denkfabrik einstAIn: Wie KI den Wohlstand der Schweiz sichern soll

Mit der Lancierung der Denkfabrik «einstAIn» reagieren Angestellte Schweiz und Kuble auf die rasante KI-Transformation der Arbeitswelt. Ein erster Report identifiziert acht zentrale Herausforderungen für die Schweiz und zeigt: Künstliche Intelligenz ist kein Jobkiller, sondern ein Wohlstandsverstärker – sofern sie strategisch gestaltet wird.

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Quelle: zvg

Künstliche Intelligenz verändert die Arbeitswelt schneller, als viele reagieren können. Mit der neu initiierten Denkfabrik «einstAIn» wollen Angestellte Schweiz und Kuble – House of Intelligence die KI-Transformation in der Schweiz aktiv, fair und zukunftsfähig gestalten. Die Plattform bringt Unternehmen, Arbeitnehmende, Wissenschaft und Politik zusammen und übersetzt globale und Schweizer Studien in klare Handlungsempfehlungen.

Rahmenbedingungen von Arbeit unter Druck

«Auf den ersten Blick mag es ungewöhnlich erscheinen, dass ein Arbeitnehmerverband einen Think Tank gründet. Doch die Dynamik der Künstlichen Intelligenz stellt etablierte Modelle infrage», sagt Alexander Bélaz, Präsident von Angestellte Schweiz. Bisher galt: Wer acht Stunden arbeitet, bekommt acht Stunden bezahlt. Doch mit KI kann jemand in zwei Stunden schaffen, wofür er früher einen ganzen Tag brauchte. Wenn künftig nicht mehr Arbeitszeit, sondern generierter Wert zählt, müssen wir als Gemeinschaft klären, wie Produktivitätsgewinne verteilt werden, damit Arbeitnehmende nicht auf der Strecke bleiben.

Acht zentrale Herausforderungen

Die Denkfabrik verdichtet Erkenntnisse aus internationalen und Schweizer Studien und leitet daraus konkrete Handlungsfelder ab. Ein erster Report identifiziert acht zentrale Herausforderungen für die Schweiz. Er macht deutlich: Für die Schweiz ist Künstliche Intelligenz kein Zukunftsversprechen, sondern ein Prüfstein für ihren Wohlstand. In einem Hochlohnland mit schrumpfender Erwerbsbevölkerung lassen sich Wettbewerbsfähigkeit, Sozialwerke und Einkommen nur sichern, wenn die Produktivität steigt und der Innovations-Vorsprung verteidigt wird.

«Demografie heisst: Das Arbeitskräfteangebot schrumpft, der Bedarf bleibt. Wir müssen KI als Chance nutzen, um die Arbeitsproduktivität zu erhöhen – und so den Wohlstand in der Schweiz zu sichern», sagt Patrick Chuard, Chefökonom beim Schweizerischen Arbeitgeberverband.

Bedarf an Strategie und neuen Kompetenzen

Gleichzeitig zeigt sich eine gefährliche Schieflage in vielen Unternehmen. Während Mitarbeitende KI längst informell und pragmatisch einsetzen, fehlt es in zahlreichen Führungsetagen an klarer Strategie und Verantwortung. Es ist riskant, KI auf einfache, isoliert eingesetzte Tools zu reduzieren. Wer Rollen und Prozesse nicht neu denkt, verschenkt Produktivität und verschärft Unsicherheit, statt Wertschöpfung zu schaffen.

«Das KI-Zeitalter erfordert veränderte Arbeitsweisen und neue Kompetenzen. Deren Identifizierung ist entscheidend – für die Selbstentwicklung der Mitarbeitenden, das Skills-Management in Unternehmen und für die Bildung, um heutige und zukünftige Arbeitskräfte bestmöglich vorzubereiten», sagt David Gisler, Talent Acquisition Lead bei Siemens.

Wertverlust der Berufe und Qualifikationen

Für Arbeitnehmende bedeutet diese Transformation einen grundlegenden Paradigmenwechsel: Arbeitsplatzsicherheit wird zunehmend durch Beschäftigungsfähigkeit ersetzt. KI entwertet nicht ganze Berufe auf einen Schlag, sondern Aufgaben, Routinen und bestehende Qualifikationen. Ohne neue Kompetenzprofile und eine breite, tiefgehende «AI Literacy» droht eine strukturelle Spaltung des Arbeitsmarkts – zwischen jenen, die KI produktiv einsetzen können, und jenen, deren Arbeit schleichend an Wert verliert.

«KI wird die Wertschöpfung in der Schweiz grundlegend verändern. Damit wir diese Transformation selbstbestimmt gestalten können, brauchen wir eigene Forschungskapazitäten und offene Technologien, die transparent, rechtskonform und für alle zugänglich sind», sagt Imanol Schlag, AI Research Scientist am ETH AI Center.

Erwartete politische Antworten

Auch politisch ist Abwarten keine Option. Unklare regulatorische Rahmenbedingungen bremsen Innovation und Investitionen stärker als technologische Grenzen, während die Abhängigkeit von wenigen globalen Anbietern kontinuierlich wächst. Wer digitale Souveränität, Datensicherheit und Rechtssicherheit nicht aktiv gestaltet, riskiert, Wertschöpfung und Gestaltungsmacht aus der Hand zu geben.

«KI verändert unsere Arbeits- und Lebenswelt rasant. Umso wichtiger sind klare, faire Regeln, die Vertrauen schaffen, ohne Innovation zu bremsen. Mit gezielter Bildung und Sensibilisierung sorgen wir dafür, dass KI dem gesellschaftlichen Zusammenhalt dient und demokratisch legitimiert gestaltet wird», sagt Dominik Blunschy, Nationalrat und Advisor Digital Business & Innovation bei ti&m.

Breite Advisory Community

Die Denkfabrik wird von einer interdisziplinären Advisory Community getragen, die Arbeitgeber, Arbeitnehmende, Politik und Wissenschaft vereint. Unterschiedliche Perspektiven und teils konträre Erfahrungen sind ausdrücklich Teil des Prozesses. Der Austausch zwischen aktueller Forschung und praktischer Anwendung ist entscheidend, um realistische und gesellschaftlich tragfähige Leitlinien für den KI-getriebenen Wandel zu entwickeln.

«Alle Akteure aus Wirtschaft, Politik, Arbeit und Wissenschaft sind herzlich eingeladen, den Dialog aktiv mitzugestalten und gemeinsam Verantwortung für die Zukunft der Arbeit zu übernehmen. Mit einem breiten Dialog, einem vertieften Wissensaustausch und mutigem Handeln vergrössern wir die Chance, die Erfolgsgeschichte der Schweiz im Zeitalter der Intelligenz fortzuführen», sagt Roger Oberholzer, Partner und Academy-Lead bei Kuble – House of Intelligence.

Die zentrale Erkenntnis des Reports ist klar: Künstliche Intelligenz ist kein Jobkiller, sondern ein Wohlstandsverstärker – sofern sie strategisch geführt, breit qualifiziert und verantwortungsvoll reguliert wird. Ob KI für die Schweiz zur Chance oder zur Belastung wird, entscheidet sich nicht im Code, sondern in den Entscheidungen von Unternehmen, Politik und Gesellschaft – und zwar jetzt.

European Marketer of the Year 2026: Marco Greco ist nominiert

Die European Marketing Confederation hat die zehn Finalist:innen für den European Marketer of the Year Award 2026 bekannt gegeben. Unter ihnen ist auch Marco Greco von Ochsner Sport aus der Schweiz.

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Marco Greco vertritt die Schweiz im Finale des European Marketer of the Year 2026 (Quelle: Archiv)

Die European Marketing Confederation (EMC) hat die Finalist:innen für den European Marketer of the Year Award 2026 bekannt gegeben. Zehn strategische Marketing-Expert:innen aus Europa haben sich für die prestigeträchtige Auszeichnung qualifiziert.

Jedes Jahr zeichnen die meisten europäischen Länder ihre nationalen Marketing-Champions aus. Die EMC kürt nun im Rahmen eines formalen Wettbewerbs die oder den Besten unter diesen Champions. Alle Marketing-Verbände in Europa waren eingeladen, ihre nationalen Marketing-Champions zu nominieren. Die erste Phase des Auswahlverfahrens ist nun abgeschlossen.

Schweizer Vertreter aus dem Sport-Retail

Unter den zehn Finalist:innen befindet sich mit Marco Greco von Ochsner Sport auch ein Schweizer Vertreter. Die weiteren Finalist:innen sind Stijn Mentrop-Hulisan von McDonalds (Niederlande), Laurence Herbeert von Puratos (Belgien), Ádám Mérő von Coca Cola (Ungarn), Orla Mitchell von WaterWipes (Irland), Vaida Jurkoniene von Telia (Litauen), Sergio Leal, ehemals McDonalds (Portugal), César Romera von Kyndryl (Spanien), Carolina Eggertsson von Tele 2 (Schweden) und Werner Lampert von Werner Lampert Beratung (Österreich).

Eine professionelle Jury wird die Kandidat:innen interviewen und die Gewinner:in auswählen. Die Verleihung des European Marketer of the Year 2026 findet am 23. April in Vilnius während der LIMA Award Ceremony statt.

Unterstützung durch 14 Marketing-Verbände

Als nationale Champions haben die Finalist:innen bereits ihre Exzellenz in ihren jeweiligen Ländern bewiesen. Die Nominierung für den European Marketer of the Year stellt eine besondere Ehre dar. Der Award wird von vierzehn führenden Marketing-Verbänden in Europa unterstützt, was sicherstellt, dass nur die Besten der Besten um diese prestigeträchtige Anerkennung konkurrieren.

Die EMC ist stolz darauf, diese herausragenden Marketing-Expert:innen anzuerkennen, die aussergewöhnliche strategische Management-Fähigkeiten demonstriert, Ergebnisse erzielt und nachhaltige Geschäftsmodelle in der Region und weltweit aufgebaut haben. Professionelle Marketing-Fachleute bringen einen strategischen, kundenorientierten Ansatz mit, der sich in nachhaltigen Wettbewerbsvorteilen am Markt niederschlägt.

Die EMC ist Europas grösste Marketing-Organisation und vertritt über 100’000 Marketing-Expert:innen in vierzehn nationalen Verbänden. Als Non-Profit-Organisation arbeitet die EMC mit ihren Mitgliedsverbänden zusammen, um Bildung, soziale Orientierung und Wertschöpfung für Marketing-Verbände und den Marketing-Beruf in ganz Europa zu fördern.

Mobiliar und Bagels of Berkeley lancieren «Suissepartout» zum 200-Jahr-Jubiläum

Zum 200. Geburtstag beschenkt die Mobiliar die gesamte Schweiz mit «Suissepartout» – einer digitalen Erlebnisplattform mit 80 kuratierten Routen. Von der Idee bis zur Produktion wurde das Projekt von der Mobiliar und der Social-Media-Agentur Bagels of Berkeley als Teil der Equipe Rouge umgesetzt.

Neue Eindrücke sammeln in der Schweizer Bergwelt. Quelle: zvg

Mit «Suissepartout» lanciert die älteste private Versicherungsgesellschaft des Landes zu ihrem 200. Geburtstag gemeinsam mit ihren 80 Generalagenturen eine digitale Erlebnisplattform und Kampagne, die ab dem 5. März 2026 auf https://www.suissepartout.ch für die gesamte Bevölkerung frei zugänglich ist. 80 kuratierte Ausflugsziele und Routen – von Bellinzona über das Emmental bis zum Lavaux – laden dazu ein, die Schweiz so zu erleben, wie die Mobiliar sie seit 200 Jahren kennt und schätzt.

Besser zusammen die Schweiz entdecken

Suissepartout bietet thematisch kuratierte Routen für Familien, Velofahrende, Kulturinteressierte, Kulinarikbegeisterte und Entdeckungslustige. Jede Route wurde von den Mitarbeitenden der jeweiligen Generalagentur vor Ort erarbeitet; sie sind es, die wissen, welcher Rebberg im Frühling einen Umweg lohnt und welcher Dorfplatz zum Verweilen einlädt. Die Plattform ist für alle zugänglich. Mobiliar-Kundinnen und -Kunden profitieren zusätzlich von rund 180 exklusiven Angeboten an ausgewählten Routenstopps – von Genussmomenten bis zu gratis Eintritten.

Suissepartout: Wandern in der malerischen Schweizer Landschaft. Quelle: zvg

Suissepartout gehört zur zweiten Phase der Kommunikation um das Mobiliar-Jubiläumsjahr und baut auf dem Kampagnenmotto «Besser zusammen» auf, mit dem die Mobiliar im Januar ihre 200-Jahr-Aktivitäten eröffnet hat. Während die erste Kampagnenphase den genossenschaftlichen Gedanken emotional verankerte, macht Suissepartout ihn erlebbar – als konkretes, nutzbares Angebot.

Yassin Sebai, Projektleitung Jubiläum, führt aus: «Seit 200 Jahren steht die Mobiliar für Nähe, Vertrauen und Gemeinschaft. Und genau dieses Jubiläum möchten wir nicht nur feiern – sondern gemeinsam erleben. Suissepartout zeigt, was die Mobiliar ausmacht: regionale Vielfalt, lokale Verankerung, Engagement vor Ort und vor allem das Miteinander. Ganz nach unserem Motto: Besser zusammen.»

80 Generalagenturen als Herzstück der Plattform

Das Rückgrat von Suissepartout ist das Netz der 80 Mobiliar-Generalagenturen, die in allen Regionen der Schweiz verankert sind. Jede Generalagentur hat ihre Route mitgestaltet – als lokaler Anker, der weiss, was eine Region wirklich auszeichnet, abseits der touristischen Hochglanzbroschüren. Diese Insiderperspektive ist nicht replizierbar und macht Suissepartout zu einem genuinen Ausdruck des Markenversprechens der Mobiliar: menschlich, nah und verantwortungsvoll.

Suissepartout zeigt historische Burg in malerischer Landschaft. Quelle: zvg

Grosse Produktion aus der Content Bäckerei

Hinter der Plattform steht eine Content-Produktion, die so gross ist, wie es das 200-jährige Jubiläum verdient. Die Social Consultants und Content Creators von Bagels of Berkeley haben als Teil der Equipe Rouge vier Monate lang sämtliche 80 Routen in der ganzen Schweiz fotografisch und filmisch dokumentiert – von der Planung und Durchführung der Shootings bis zur Postproduktion. Aus demselben Team stammt der gesamte redaktionelle Content der Plattform sowie das Bild- und Videomaterial der Kampagne «Muss man selbst gesehen haben».

Für Tatjana Streit, Social Project Lead, war Suissepartout eine Premiere der besonderen Art: «Sechzehn Wochen, 80 Routen, über 400 Stopps – und das Schönste daran: Der Hype im Team ist bis zum Go-Live nie abgeflacht. Jetzt, wo die Schweiz das Geburtstagsgeschenk der Mobiliar endlich auspacken kann, macht sich bezahlt, was wir gemeinsam investiert haben.»

«Muss man selbst gesehen haben.»

Die begleitende Mediakampagne «Muss man selbst gesehen haben» umfasst 15-sekündige Online-Videos, die Schweizer Orte aus den Regionen der Generalagenturen in Szene setzen, sowie zielgruppenspezifische Display-Advertising-Massnahmen mit Wetter- und Saisontargeting. Halb- und ganzseitige Inserate runden den Auftritt offline ab. Alle Massnahmen verlinken auf suissepartout.ch.

Den digitalen Auftritt verlängert eine Influencer-Kampagne, die Bagels of Berkeley von Mai bis September 2026 im Zusammenspiel mit der Mobiliar konzipiert und begleitet. Fünf Influencerinnen und Influencer aus der Deutsch- und Westschweiz werden ausgewählte Suissepartout-Routen persönlich bereisen und ihre Erlebnisse authentisch in den sozialen Netzwerken teilen. Echte Stimmen aus der Community sollen zeigen, was die Schweiz abseits der ausgetretenen Pfade zu bieten hat. Damit tragen sie das Herzstück von Suissepartout in die sozialen Medien: die kuratierten Insiderperspektiven der Generalagenturen, die man besser zusammen erlebt.


Verantwortlich bei der Mobiliar: Michel Gicot (Leiter Jubiläum), Yassin Sebai, Rahel Schumacher (Projektleitung Jubiläum), Silvia Siffert, Carmen Broger (Themen-Ownerinnen Jubiläum), Angéline Willisch (Marketing Communication Managerin), Angela Bönzli, Annina Pfisterer (Digital Content Specialist), Isabelle Fischer, Yves-Emmanuel Hayoz (Customer Experience Manager), Evelyne Ruchti (Marketing Automation Managerin). Verantwortlich bei Bagels of Berkeley und Equipe Rouge: Tatjana Streit, Miriam Beck, Julianna Stricker, Marie-Theres Ott (Beratung, Projektmanagement), Ramona Gyr (Redaktionsleiterin, Text), Aita Lucia Hasagic (Text), Kevin Hy, Monia Rosenow, Patrick Richner, Rommel Felder, Joël Stähli (Film- und Fotografie), Marco Klein, Aurore von Oppersdorff, Matteo Attanasio (Postproduktion, Motion Design), Tanja Stierli (Bildbearbeitung), Luciano Hagge Dias, Türi Cengiz (Client Lead), Pascal Winkler (Strategie). Externe Partner: Gabriel Jackson, cxg (Webentwicklung), Diction (Übersetzungen und Lektorat), Mediatonic (Media).

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